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News Epic-CEO Sweeney auf X: KI-Kennzeichnung für Spiele ist überflüssig

Enurian schrieb:
Das müsste eher präzisiert werden: als Spieler interessiert mich ja eher, ob ich dadurch schlechte Dialoge bekomme, und andere "künstlerische" Leistungen.
Das ist einer der Knackpunkte:
Wenn die KI für mehr Dialoge oder mehr Vertonung vorhandener Dialoge eingesetzt wird, kann man schwerlich von schlechteren Dialogen sprechen. (Für jetzt setze ich mal voraus, dass KI-Dialoge < bisherige Dialoge. Darüber kann man zwar auch diskutieren, aber nicht jetzt.)
Das Spiel hätte halt einfach weniger Dialoge.

Oder vereinfacht ausgedrückt: Wenn erst durch KI überhaupt Dialoge eingebaut werden (können; meist aus wirtschaftlichen Erwägungen), verliert man nichts.

Natürlich ist es schwer bis unmöglich exakt zu sagen, wie ein Spiel unter anderen Rahmenbedingungen ausgesehen hätte. Was wäre wenn ist halt doch nur raten.

Ich persönlich sehe nicht, dass KI eine (besondere) Bedrohung für die Spieleindustrie ist.
Die Qualität der meisten Spiele ist eh unterirdisch, und dazu zähle ich insbesondere die meisten AAA Titel. Lahme Story, Casual Mechaniken, Grafikblender ohne Kreativität.
Was sollte da noch schlimmer werden?
Die Angst, dass KI seelenlose, unkreative Spiele nach dem Baukastenprinzip bastelt finde ich vor diesem Hintergrund schon fast lächerlich, denn die Spiele sind doch schon seelenlose, unkreative Baukastenprodukte.
Höchstens gibt es mehr. Für nen Überblick sinds aber auch jetzt zuviele, also machts defacto doch keinen Unterschied ob ich 10000 oder 100000 Spiele ignoriere.

Vielleicht überseh ich was, aber ich glaube, dass die Art Entwickler die heute gute Spiele entwickeln auch mit KI gute Spiele entwickeön würden. Sind halt nicht allzuviele.
 
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pmkrefeld schrieb:
Und mal ehrlich, wir leben im Kapitalismus, es wird niemandem irgendwas "gegönnt". Wenn es Werkzeuge gibt die besser und/oder günstiger sind, dann werden diese eingesetzt. Das war doch zur Industrialisierung auch so, zum Vorteil aller Menschen.
Die Industrialisierung hat anfänglich nichts besser gemacht. Erst Recht nicht für alle Menschen. Das waren Gewerkschaften und einige wenige Industriemagnaten. Henry Ford (auch wenn er viele andere Fehler hatte), hat als erster das Fließband produktionssteigernd als erster im großen Stil eingesetzt. Trotzdem wollte er seine Angestellten so bezahlt wissen, dass sich jeder das Model T leisten kann.
Hochland Reiter schrieb:
In 7 Seiten habe ich ebenfalls keinen einzigen guten Grund gefunden, warum man KI unbedingt erwähnen muss.
Weil die Kunden es wollen. Einfacher kann es nicht werden.
bickid schrieb:
Natürlich sind Videospiele Kunst. Das ist KI-Kunst aber auch.
Nein zu letzterem.
bickid schrieb:
Ein Fotograf drückt auf den Abzug seiner Kamera und leistet damit noch weniger als der Prompt-Künstler,
Nein. Er sucht ein Motiv, setzt es in Szene, kümmert sich um Komposition, Belichtung, Einstellungen an der Kamera und wahrscheinlich 200 andere Sachen. Habe keine Ahnung von Fotografie, aber eines weiß ich: er/sie drückt nicht nur den Auslöser.
bickid schrieb:
KI-Kunst ist super, kreativ und vor allem: Die Demokratisierung von Kunst. Jeder kann jetzt seine Gedanken visualisieren
Konnte er schon vorher. Ist ein Handwerk, kann man lernen. Oder wenn man das nicht kann oder möchte: pushe deine Idee einem Artist und bezahle ihn dafür.
bickid schrieb:
Aber genauso gibt es viele hervoragende Bilder und Videos, die die meisten nicht von menschengemachten Bildern unterscheiden können. Aber hautpsache meckern.
Mal her mit den Beispielen. Am liebsten natürlich deine eigene "Kunst".
 
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Schinken42 schrieb:
Die Qualität der meisten Spiele ist eh unterirdisch, und dazu zähle ich insbesondere die meisten AAA Titel. Lahme Story, Casual Mechaniken, Grafikblender ohne Kreativität.
Du spielst die falschen Spiele...
 
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Alphanerd schrieb:
Konnte er schon vorher. Ist ein Handwerk, kann man lernen. Oder wenn man das nicht kann oder möchte: pushe deine Idee einem Artist und bezahle ihn dafür.
Assistiertes denken ;)

Die sind zu faul zum lernen...deswegen finden KI Promptler KI "Kunst" ja so toll. Da muss man nix können und bekommt trotzdem likes. Ist Mode geworden...das man es sich selbst so leicht wie möglich macht und damit Haufen Asche verdient. Oder das man seinen Senf zu Themen abgibt und komplett das Wissen fehlt. wannabes...

Dann kommt dann so Schwachsinn wie "Kunst Demokratisierung" dabei raus oder irgend ne N*zi Keule.

Der Kollege weiß eben nicht, was er nicht weiß und weiß sich nicht anders zu helfen.
 
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bickid schrieb:
Das ist KI-Kunst aber auch.

Wo genau liegt denn da die Kunst?

Ganz unironisch, denn ich sehe das überhaupt nicht.

Der KI sagen, was sie "zeichnen" soll ist doch keine Kunst? Wenn überhaupt ist doch die KI dann der Künstler.

Nach dieser Logik wäre nicht Michelangelo der Künster, sondern seine Auftraggeber.

Das ist doch absurd.

Ich habe auch tausend Ideen, die ich in einen Prompt tippen könnte, das macht mich noch lange nicht zu einem Künstler, Ideen hat ausnahmslos Jeder.

Da gehlört schon noch ein bisschen mehr dazu, als nur das Ergebnis.
 
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Alphanerd schrieb:
Mal her mit den Beispielen. Am liebsten natürlich deine eigene "Kunst".
Da mach ich übrigens mit.

Übrigens gehört zur Kunst, zu Fotografie, 3D ect viel mehr als Wissen. Nämlich ein trainiertes Auge und Hirn, Kreativität und eine Begabung/Talent für Ästhetik. Zum lernen braucht man Neugierde, Leidenschaft, Effizienz ect.

Manche haben es, viele nicht...

Edit: Und dann gibt es noch die, deren Effizienz getriebenes Hirn nie still steht und ständig Unterfordert sind was zu massiven Frust führt und selbst nicht wissen warum. Die fangen normalerweise an sich neben Arbeit selbst zu fordern wenn es Andere nicht tun. Sozusagen "cursed". Die sind noch seltener.
 
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squadric schrieb:
Ich auch nicht. Der Sohn auch nicht. Aber Frau und Tochter. Und da finde ich es echt anmaßend, wenn sich Leute ohne jegliches Talent AI Artist nennen. Mit Stift und Papier, mit Öl, Acryl, Kohle (und quasi allem anderen) oder auch auch dem Zeichentablet. Ich bin zu doof, ein ordentliches Strichmännchen zu malen. Trotzdem würde ich mich nie Künstler nennen, weil ich es schaffe, eine ki mit prompts zu füttern.

Aber vlt liege ich auch total falsch und @bickid zeigt uns gleich seine Werke.
 
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Ich finde auch dass die Kennzeichnung praktisch sinnlos ist.

Bisher wurden auch häufig Assets aus irgend einem Asset Store genutzt oder irgendwelche Texturen und Fotos aus Stock Bibliotheken.

Ob man solche Assets nutzt oder KI generierte ist doch am Ende völlig egal für die Qualität des Spiels. Es wird sich dadurch nichts ändern außer dass Entwickler einfacher, schneller besser und vielleicht auch genauer ihre Vision umsetzen können.

Letzten Endes hängt es doch nur vom Entwickler ab, ob er ein gutes Spiel entwickeln will oder billigen Slop. Billigen slop konnte man vorher auch schon ohne KI entwickeln.

KI ist und bleibt ein Werkzeug.
Ich kritisiere Handwerker auch nicht wenn sie Maschinen für etwas nutzen, was vorher zwei zusätzliche Leute getan haben. Hauptsache die Qualität stimmt.

Dass in der Kette natürlich der ein oder andere weniger zu tun hat oder gar seinen Job verliert ist aber natürlich auch eine Konsequenz. Aber auch das ist kein KI Problem, sondern grundlegend der Automatisierung und den Tools geschuldet.

Wenn man KI nutzt müsste man auch jegliche Art von Prozedural generierten Inhalten markieren (nein, das hat nichts mit KI zu tun) man müsste praktisch jedes Tool das man nutzt auflisten…

Ich bleibe dabe. Sweeney hat recht. Es ist sinnfrei.

Man kann nicht KI kritisieren, man müsste jegliche Form von Automatisierung und Vereinfachung kritisieren, denn KI ist nichts anderes als leistungsfähigere Automatisierung.
Automatisierung ist es aber die es uns heute überhaupt erlaubt, sowas wie moderne Spiele zu haben. Ohne Automatisierung würde jeder Entwickler in Assembler coden und moderne Spiele wären völlig undenkbar.

Stärkere Automatisierung und vereinfachte Lösungen von bisher aufwändigen Problemen ist genau das was uns bisher technologisch vorangebracht hat. KI ist genau das, nur eben in der aktuell bestmöglichen Form.
 
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Mimir schrieb:
Bisher wurden auch häufig Assets aus irgend einem Asset Store genutzt oder irgendwelche Texturen und Fotos aus Stock Bibliotheken.
Auch wenn es zugekaufte Assets sind, hat sich ja trotzdem irgendwann mal Jemand die Arbeit gemacht und diese selber mit seinen handwerklichen und kreativen Fähigkeiten erstellt. Da wurde also nicht menschliche Arbeit durch eine automatisierte KI ersetzt, sondern einfach nur eine nicht fest angestellte Person für deren Arbeit bezahlt.
 
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bickid schrieb:
Trotzdem würde ich mich nie Künstler nennen, weil ich es schaffe, eine ki mit prompts zu füttern.

Moment mal! Ich bin Sänger, schließlich gibt es Autotune :-)

Diese "Artists" wollen sich mit den entsprechenden Federn schmücken, aber nicht die nötige Arbeit reinstecken, das tatsächliche Handwerk zu erlernen.

Das passt einfach so prima in die heutige Zeit...
 
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mibbio schrieb:
Auch wenn es zugekaufte Assets sind, hat die ja trotzdem irgendwann mal Jemand die Arbeit gemacht und diese selber mit seinen handwerklichen und kreativen Fähigkeiten erstellt. Da wurde also nicht menschliche Arbeit durch eine automatisierte KI ersetzt, sondern einfach nur eine nicht fest angestellte Person für deren Arbeit bezahlt.

Lass das "KI" weg und du hättest den selben Satz vor 10 oder 20 jahren schreiben können. KI ist nicht das grundlegende Problem. Automatisierung ist es. Aber Automatisierung ist genau das was uns unsere moderne Welt ermöglicht.

Ich meine, wer denkt denn an die armen Pferdehändler, die heutzutage kaum noch Pferde verkaufen, weil jeder ein Auto hat, um viel schneller von A nach B zu kommen?

Die ganze Kritik die wir heute über KI äußern, hätte man eigentlich schon zu Zeiten der industriellen Revolution äußern müssen. Maschinen die Aufgaben von Menschen übernehmen??!! Welch Teufelswerk!
 
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SchwabiSabi schrieb:
Der KI sagen, was sie "zeichnen" soll ist doch keine Kunst? Wenn überhaupt ist doch die KI dann der Künstler.
@bickid hat doch auch nur von "KI-Kunst" geschrieben. Da der Begriff "Kunst" schon immer sehr unterschiedlich ausgelegt wird, kann auch KI Kunst erschaffen.
Ein Fotograf der KI für die Fotonachbearbeitung nutzt, ist (für mich) trotzdem der eigentliche Künstler des Gesamtwerks (Foto).
Sage ich einfach nur der KI, sie soll mir ein Bild erzeugen, das ein gewisses recht einfaches Motiv zeigt, dann ist die KI der Künstler.
Was aber, wenn ich eine sehr originelle Idee habe und diese von der KI visualisieren lasse? Wer ist dann der Künstler? Kann niemand so genau sagen, weil die Grenzen fließenmd sind.

Meiner Meinung nach kann ein Videospiel noch immer eine Art von Kunstwerk sein, wenn sehr gute Ideen teils mit KI-Unterstützung und teils mit "guter alter" Handwerkskunst realisiert werden.

Welche Art von KI-Einsatz stört denn die Anti-KI-Front hier wirklich? Wenn Spielfiguren sich plötzlich intelligent verhalten statt immer nur gleich zu reagieren und den gleichen Stuss von sich zu geben? (Ich persönlich halte es übrigens für eine großartighe Leistung eines Entwicklerteams, wenn sie es schaffen das gut funktionieren zu integrieren).
Wenn karge Hintergründe plötzlich mit "Leben" gefüllt sind? Schatten korrekt abgebildet sind?
Wenn die gesamte Spielwelt auf dein Handeln in einem RPG reagiert statt nur ein paar wenige Dialogentscheidungen nach einem primitiven Entscheidungsbaum auszuwerten?
 
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squadric schrieb:
Ich bin mir sicher Du hast andere Talente
Ich kann machen, dass Luft stinkt. Kann ich leider nicht demonstrieren, die KI hat noch kein Geruchsinternet erfunden 🤢

Aber na klar, jeder hat ja was, was er gut kann oder talentiert drin ist.

Man sollte halt auch in der Lage sein, Talente anderer anzuerkennen und nicht so Aussagen tätigen, wie "der Fotograf drückt auch nur den Knopf" Ich bin zb auch kein Fotograf, nur weil ich schon zig Tausende Bilder mit dem Handy gemacht habe.

Und nein KI prompts zu füttern sehe ich nicht als Talent an, bis mir jmd das Gegenteil beweist. Dann ändere ich meine Meinung auch allerdings gerne, bin trotz höherem Alter da flexibel.

Weil wie du sagtest, Ideen hat jeder.

Mimir schrieb:
KI ist und bleibt ein Werkzeug.
Ich kritisiere Handwerker auch nicht wenn sie Maschinen für etwas nutzen, was vorher zwei zusätzliche Leute getan haben. Hauptsache die Qualität stimmt.
Der Handwerker macht trotzdem die Arbeit.

Du siehst also keinen Unterschied darin, ob jmd zb im RPG maker sich tausende Stunden hinsetzt und ein Spiel mit fertigen assets entwickelt oder jmd tippt: entwickle mir ein Spiel, junge rettet damsel in distress?

Selby WENN das Ergebnis das gleiche wäre, das letztere wäre mir halt so maximal 0,99€ Wert.
 
squadric schrieb:
Btw...erkläre mir bitte mal wie du ein KI Bild händisch animierst und was mit "usw" gemeint ist. Da bin ich jetzt mal gespannt!

Leider ist dein Kommentar zum Thema KI und Kunst ohne wertvollen Inhalt und verallgemeinert und pauschalisiert den "Hass", d.h. er strotzt nur so von Halbwissen und Schwarz/Weiß Klischee. Du bist nur auf der anderen Seite. schade.

Wir nutzen bspw. Cascadeur. Key-Poses setzen, dazwischen übernimmt die KI (ganz so einfach ist es natürlich nicht) Posing wird auch durch ein ML-Modell unterstützt.

MoCap aus Kamerabildern (noch immer etwas sloppy, aber für vieles reichts) ist auch KI.

Ne Three-Quarter Ansicht eines Charakters mittels Flux und Comfy-UI in Frontal- und Rückansicht bringen. Ebenfalls KI

Ebenenschnitte in PS (teil)generieren lassen und in After Effects als Pseudo 3D Animation ist auch ein absoluter Klassiker.

Und in ArchViz, einem sehr preissensitiven Bereich, ist es gang und Gäbe am Ende des Renderings einen AI-Pass drüberlaufen zu lassen um bspw. 3D-Modelle von Charakteren oder Foreground-Foliage durch KI Fotorealistisch zu bekommen.
 
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Alphanerd schrieb:
entwickle mir ein Spiel, junge rettet damsel in distress?
Reden wir denn wirklich hiervon in diesem Thread? Das ist keine Fangfrage, sondern wirklich wichtig zu wissen.

Ich z.B. sehe KI als Werkzeug, das man zur Unterstützung benutzt.
 
Alphanerd schrieb:
Du siehst also keinen Unterschied darin, ob jmd zb im RPG maker sich tausende Stunden hinsetzt und ein Spiel mit fertigen assets entwickelt oder jmd tippt: entwickle mir ein Spiel, junge rettet damsel in distress?

Selby WENN das Ergebnis das gleiche wäre, das letztere wäre mir halt so maximal 0,99€ Wert.

Nein, sehe darin keinen Unterschied. Wenn das Ergebnis genau das gleiche ist, dann braucht sich eben keiner mehr Stunden hinsetzen und so ein Spiel zusammendröseln, genauso wenig wie heutzutage jemand in Assembler coded.

An dem Punkt kann derjenige, der seine Zeit für so ein kleines Spiel vergeudet auch was viel besseres mit hilfe der KI tools erstellen. Das nennt man Fortschritt. Man kann mehr Output in der gleichen Zeit erreichen.

KI unterscheidet sich einfach in keinster Weise von dem, was wir schon immer anstreben und in unzähligen Zwischenschritten bereits erreicht haben. Automatisierung, Effizienzsteigerung. Ohne wäre die moderne Welt völlig undenkbar.

Der Punkt ist, dass wir auch "ohne KI" automatisch bei dem landen, was KI macht, wenn man bisherige Tools zur Automatisierung weiterentwickelt und verbessert. Es führt immer zum selben Ergebnis. Höhere Effizienz, mehr Automatisierung.

Das einzige, was in den letzten 5-10 Jahren passiert ist, ist dass diese Automatisierung deutlich schneller vorangeschritten ist, als bisher. Das ist alles. Und schon haben die Leute angst davor, obwohl es so oder so gekommen wäre.
 
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@epospecht Das ist nicht händisch aber danke. Die letzte Frage hast Du wahrscheinlich übersehen.

@SchwabiSabi
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Ergänzung ()

Mimir schrieb:
Wenn das Ergebnis genau das gleiche ist, dann braucht sich eben keiner mehr Stunden hinsetzen und so ein Spiel zusammendröseln
Gibt Leute die machen das gerne. Nennen sich Artists/Devs mit Leidenschaft. Die billige Tiefkühlpizza ziehe ich auch nicht dem Gourmet Steak vor. Und das Ergebnis ist noch lange nicht das Selbe!
 
Creeping.Death schrieb:
Reden wir denn wirklich hiervon in diesem Thread? Das ist keine Fangfrage, sondern wirklich wichtig zu wissen
Darauf wird es ja hinauslaufen.

Erst Texturen, dann 3D Modelle mit Texturen, dann Story, Dialoge, Code. Was bleibt da noch und wo ist die Grenze zur Unterstützung?

Assets in den engines: geschenkt. Die hat zumindest mal jmd gemacht, der dafür bezahlt wurde.

Am Ende sitzt da aber nur noch einer um macht die Arbeit von 30 Mann.

Wie gesagt, selbst wenn das Ergebnis gleich wäre, mir wäre es nix Wert. Ich bin so ein Kommi, der meint, Menschen sollten arbeiten und leben können.
 
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squadric schrieb:
Gibt Leute die machen das gerne. Nennen sich Artists/Devs mit Leidenschaft. Die billige Tiefkühlpizza ziehe ich auch nicht dem Gourmet Steak vor. Und das Ergebnis ist noch lange nicht das Selbe!

Die Tiefkühlpizza ist qualitativ aber nicht mit dem Gourmet Steak vergleichbar. Wir haben aber gerade von gleichem Ergebnis gesprochen.

Und was du in deiner freizeit gerne tust spielt doch hier keine Rolle. Ich fahr auch gerne mit dem Fahrrad von A nach B oder geh spazieren, auch wenn ich mit dem Auto schneller wäre. Dieses Argument spielt doch hier überhaupt keine Rolle. KI wird dich nicht davon abhalten in deiner Freizeit kreativ zu sein und bilder per Hand zu malen.

Wenn du aber in nem Studio arbeitest und die KI für dich in 2 Minuten genau das Bild erstellt, das du wolltest, du aber ansonsten 3 Tage dafür gebraucht hättest, dann ist das einfach nur Fortschritt. Es ist noch immer der Mensch der entscheidet, ob das Ergebnis gut genug ist und dem entspricht, was man wollte. In gewisser Weise kannst du ja auch bei den Prompts kreativ sein. Wenn der Output dem entspricht was du wolltest ist das ja auch deine Kreativität, weil du es dann ggf. in einem Kontext nutzt wo es gut reinpasst und der Vision von z.B. einem Spiel zuträglich ist. Außerdem hält einen Artist auch nichts davon ab, das KI Bild nochmal zu überarbeiten oder manuell zu verbessern oder mehrere KI tools zu nutzen, bis das Ergebnis perfekt ist. Ist das dann keine Kreaitivität? Der Mensch kann doch KI nutzen wie er will und jederzeit manuell eingreifen. Also wo ist das Problem?. In z.B. der Autoindustrie werden automatisiert gefertigte Teile auch oft per Hand nochmal nachbearbeitet... KI ist dann einfach nur das werkzeug. Aber ich wiederhole mich mittlerweile.



Um jetzt mal nochmal aufs eigentliche Thema zurück zu kommen. Das Steam die KI Kennzeichnungspflicht eingeführt hat, ist am Ende nichts weiter als ein "I support the current thing". Die Leute die nicht verstehen, was KI ist wollen es halt so und werden früher oder später selbst merken, dass diese Kennzeichnung keinen Nutzen hat und es trotz KI weiterhin genau so wie bisher gute und schlechte Spiele geben wird und KI daran absolut gar nichts ändert. Einzig Studios die den Einsatz von KI aus sinnfreien Gründen verweigern werden halt weniger produktiv sein. Ist halt so als würde man sich entschließen, kein Photoshop zu nutzen... Für Valve ist es eine low hanging fruit. Sweeney macht sich halt wie immer unbeliebt, weil er eine Meinung äußert, die nicht der aktuellen Mainstream meinung entspricht, auch wenn er recht hat.
Und ich mag den Epic Store nichtmal. Finde das Teil ist schrott, eigentlich mag ich Sweeney mit seinen gratis köder Games auch nicht, weil der Store ansonsten nichts vorzuweisen hat und sich kein Stück weiter entwickelt. Aber in dem Punkt hat er mMn. einfach recht. Und alleine dass er seine Meinung so äußert verdient respekt. Er weiß genau, dass das schlecht ankommt.
 
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