@Kuristina
Klar! So wie du es nun ausgeführt hast, stimme ich dir völlig zu, da es zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.
Ich habe mich bei meiner Ausführung hauptsächlich am Faktor Zeit orientiert, der maßgeblich von der Kompetenz und den Werkzeugen beeinflusst wird. Das Ergebnis war jeweils dasselbe.
Im Hinterkopf hatte ich vor allem Freunde aus dem Handwerk. Einer davon ist Meister und arbeitet ganz eindeutig effizienter, schneller und saubrer als seine Gesellen. Auch weil er noch die Zeit findet, sie zu nebenbei kontrollieren. Er
verdient aber nicht weniger, sondern mehr Geld, weil er dasselbe in geringerer Zeit erbringen kann. Und weil er es
verdient, bekommt er auch mehr.
Bei einer Software wie einem Spiel sieht man es als Kunde hauptsächlich an der Performance und den Bugs.
Wenn beides akzeptabel ist und es "nur" noch um den Inhalt geht, spielt es doch keine Rolle, ob die Entwickler jedes Asset mit Hand gefertigt haben, Promis für die Synchronisation oder ein Orchester für die Musik eingesetzt haben oder alles eine KI in einem Bruchteil der Zeit und Bruchteil der Kosten erledigte,
wenn der Kunde mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden ist.
Beispiel:
Star Citizen vs X4: Foundations
Star Citizen: >1100 Entwickler, gigantisches Budget, Promis, sehr detailreiche Assets, gute Grafik, etc.
X4: Foundations: ~20 Entwickler, winziges Budget, deutlich detailärmere Assets, schlechtere Grafik, etc.
Trotzdem finde ich, dass X4 das deutlich bessere Spiel ist. Wenn die Entwickler mit dem Einsatz von KI 100x mehr Assets erstellen könnten, würde ich für deren Produkt nicht weniger bezahlen wollen. Ganz im Gegenteil. Das Spiel wäre sicherlich viel besser.
Und selbst wenn das Spiel von einer einzigen Person mit KI innerhalb von 6 Monaten fertiggestellt wäre, würde ich trotzdem denselben Preis bezahlen, weil mir egal ist, ob es eine KI, 20 Menschen oder 1000 Menschen erstellt haben. Nur das Ergebnis zählt.