News Epic Games Store: Offizieller Linux-Client kommt „bald“

Solange sie Heroic Games Launcher dann nicht den Zugang erschweren, ist mir das egal :)
Gilt auch für Galaxy. Mich freut an HGL, daß ich GoG, Epic, Luna und BattleNet gleichzeitig sehen kann.

@Bulletchief
wsd für eine GraKa hast Du? Meine 4060 RTX machte keine Probleme bei Valheim. Allerdings TuxedoOS.
 
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Bulletchief schrieb:
  • Bibliothek nach Linux gefiltert, um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Schon mal 2/3 der Bibliothek weg, ok.
  • eins der übrigen 'kompatiblen' Spiele genommen und installiert (Total War, Warhammer 3)
Einfach den Linux Filter nicht nutzen. Was nativ nicht läuft, läuft dann über Proton.

Zum einen sind dann alle Spiele wieder verfügbar, zum anderen ist die native Linux Variante von Warhammer 3 veraltet und läuft schlecht. Die Windows Variante über Proton läuft dagegen reibungslos. Im Spielmenü auswählen , dass er Proton nehmen soll.
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Bulletchief schrieb:
Aber zu behaupten, dass die generelle Erfahrung so bruchfrei wie in Windows ist, halte ich immernoch für sehr gewagt.
Ja, logisch. Fremdsoftware auf Fremdsystem. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Man könnte natürlich auch Beispiele finden, wo Windows selbst nicht bruchlos ist, aber das ist müßig. Ich glaube es hängt auch so ein wenig davon ab, woher man kommt. Ich z.B. bin in den DOS-Zeiten großgeworden. Da war Frickeln an der Tagesordnung. Und das ging noch weit in die Win9x Zeiten rein. Ich glaube, wenn man das mitgemacht hat, hat man da auch mehr Zugang zu.

Aber wo wir gerade bei wagen sind, wage ich zu behaupten, dass sich gerade in den letzten paar Jahren so derartig viel getan hat, dass man in vielen Fällen einen nahezu problemlosen Alltag mit diversen Linux-Distributionen haben kann unter bestimmten Voraussetzungen, die aber immer weniger werden. Dass es jetzt in deinem Fall nicht zutrifft, und natürlich auch nicht in jedem, entwertet diese Aussage in meinen Augen nicht. Natürlich gibt es weiterhin sowohl Setups als auch Softwareanforderungen, mit denen das schlicht nicht geht.

Ich hab auch eine Software, für die ich extra Winboat auf der Kiste hab: itunes. Erleichtert einiges im Umgang mit iPhones, sofern man keinen Mac in der Hinterhand hat. Aber dafür reicht eben eine VM, für vieles andere eben nicht. 100% wird es auch nie geben.

Aber dennoch: Ich muss mich schon anstrengen, um mich zu erinnern, welches Spiel ich in letzter Zeit gespielt habe, was wirklich so viele Probleme gemacht hat, dass ich langwierig drumrumbauen musste. Wohlwissend, dass das vor 1-2 Jahren noch des öfteren der Fall war. Es gibt auch Exemplare, die Probleme gemacht haben und ich erstmal beiseite gelassen habe, zu denen ich später dann zurückgekehrt bin und sich die Probleme inzwischen erledigt haben. Betrachtet man die vielen Jahre an Vorlauf, ist das, was sich aktuell tut, geradezu rasant.
 
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Bulletchief schrieb:
  • Bibliothek nach Linux gefiltert, um auf Nummer sicher zu gehen.
  • Schon mal 2/3 der Bibliothek weg, ok.
  • eins der übrigen 'kompatiblen' Spiele genommen und installiert (Total War, Warhammer 3)
Indem du genau das nicht machst, würdest du dir sehr wahrscheinlich die ganzen Probleme ersparen, über die du dich im weiteren Text auslässt.

Denn mit dieser Einschränkung bietet dir Steam nur Spiele an, die eine native Linux-Version haben und installiert dann folglich auch diese. Nur sind die Linux-Builds der Spiele meist schlicht Mist. Denn bei den nativen Linux-Versionen haben die entsprechenden Spiele meist zwei Probleme:

Sie sind vom Entwickler kaum bis gar nicht gepflegt und entsprechend veraltet und/oder schlecht getestet, wodurch sie mit aktuellen Distributionen Probleme machen können bzw. gar inkompatibel sind. Der Entwickler hat halt zum Release mal einen (halbgaren) Linux-Port mit veröffentlicht und sich dann nur noch um die Windows-Version gekümmert.

Der Entwickler hat beim Linux-Ports meist nur eine bestimmte Distributionen - in der Regel eine Ausgabe von Ubuntu, die zum Release des Spiels mal aktuell war - berücksicht und bei allen anderen Distributionen auf sich gestellt, was Abhängigkeiten angeht. Selbst bei neueren Ubuntu-Version & -Derivaten hat man dann mitunter Probleme, weil das Spiel gegen mittlerweile veraltete Abhängigkeiten gebaut wurde.

Einfach Steam auf default lassen, so dass für jedes Spiel prinzipiell die Windows-Version installiert und über Proton ausgeführt wird. Das nimmt dann nämlich die Linux-Distribution und deren Pakete komplett aus der Gleichung raus. Steam hat hinsichtlich Abhängigkeiten eigene "Linux Runtime" Bundles. Die braucht man auch nicht selber installieren, sondern Steam automatisch kümmert sich da selbstständig drum.

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Ich spiele praktisch alle meine Steam-Spiele in der jeweiligen Windows-Version per Proton unter Linux und musste bisher genau 0 frickeln oder mit irgendwelche Abhängigkeiten rumkaspern - bei Steam auf "Installieren" klicken und Spiel starten hat bisher bei mit bei praktisch jedem Spiel funktioniert. Gibt vielleicht hier und da mal ein Spiel, wo ich für das Spiel eine andere Proton-Version auswählen muss, aber mehr gebastel ist da praktisch nicht.

Kurz gesagt, Valve hat sich bei Steam für Linux (und logischerweise auch SteamOS) durchaus Gedanken gemacht, damit im Auslieferungszustand (also generell Windows-Versionen mit Proton nutzen) möglichst viele Spiele unter Linux komfortabel, also ohne Gebastel durch den nutzer spielbar sind. Selber irgendwas dahingehend anders konfigurieren, sorgt dann eher für Probleme als dass es etwas besser macht.

Bei einer älteren Steam-Installation könnte man ggf. in den Einstellungen noch gucken, es darauf eingestellt ist, prinzipiell Proton zu verwenden. Das wurde irgendwann zwar die Default-Einstellung unter Linux, aber bei älteren Installationen kann die halt noch anders gesetzt sein. So sollte die im Optimalfall aussehen:

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Richtig, das ist mir auch schon aufgefallen bzw musste ich auch erst lernen (und ist meines Erachtens auch nicht intuitiv). Auch wenn es eine Linux-native Version des Spiels gibt, ist es fast immer besser, die Windows-Version zu nehmen. Beispiel bei mir: Civilization 6, XCom2, ...
 
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CasualP schrieb:
und ist meines Erachtens auch nicht intuitiv
Deswegen ist es bei Steam für Linux, soweit ich weiß, mittlerweile eben auch die Voreinstellung, dass Proton mit den Windows-Versionen der Spiele genutzt wird.
 
@yahlov Hier frage ich jetzt mal ganz provokant: warum? Die Spiele sind eh closed source. Da kann es mir doch egal sein, ob da eine Übersetzungsschicht (die ja wunderbar funktioniert und auch nur minimal Ressourcen braucht) dazwischen ist, oder nicht.
Da ich sonst versuche, free / open source Software einzusetzen, wäre es cool, wenn die Games open source wären. Wird es aber vermutlich im kommerziellen Bereich nie (oder zumindest nicht in naher Zukunft) geben.
 
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mibbio schrieb:
Der Launcher hat kein eigenes Accountsystem, sondern man verwendet seine Logins in der jeweiligen Plattform (GOG, Epic, Amazon Gaming).
Ist das nicht genau das Problem, wenn man seine Daten an Dritte weitergibt? Auf einer Linux-Plattform ist das okay, aber bei Windows ist es schlecht.
 
Da werden doch keine Daten an dritte weitergegeben. Die werden auf dem eigenen Computer gespeichert und halt bei der Anmeldung genutzt. So ist jedenfalls mein Verständnis.
 
Zanza schrieb:
Ist das nicht genau das Problem, wenn man seine Daten an Dritte weitergibt?
Man gibt doch seine Daten gerade nicht an Dritte weiter.

Das Verknüpfen mit dem GOG- oder Epic-Account erfolgt lokal aus dem Launcher heraus über den regulären Login der jeweiligen Plattform. Es wird einfach die offiziell Login-Seite von GOG/Epic/Amazon in einem integrierten Browserfenster geöffnet. Der Heroic Launcher bekommt davon dann nur das generierte Access-Token zurück (und speichert dieses lokal), um sich damit dann gegenüber der API von GOG bzw. Epic zu authentifizieren, damit die Informationen zur dortigen Spielebibliothek abgerufen (und regelmäßig aktualisiert) werden können.

Da gehen zu keinem Zeitpunkt persönliche Daten an irgendwelche externen Server von HGL - gibt ja gar keine, wo etwas hingeschickt werden könnte. Die Accountdaten bzw. das Access-Token verlassen also zu keinem Zeitpunkt deinen PC und Login-Daten werden nichtmal lokal gespeichert, sondern nur das Access-Token.
 
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bart1983 schrieb:
Heroic Games Launcher funktioniert wunderbar & ist derart genial, das ich auf so einen halbgaren Epic Games Store Launcher garnicht mehr warte.

Selbst wenn es diesen geben sollte, wird er niemals die Funktionen des HGL abdecken.
Kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen das der Offizielle Launcher besser sein wird als Heroic,
auch wenn ich die Entwicklung natürlich sehr begrüße.
Solang man sich entscheiden kann welchen man weiter nutzt und dieser auch weiter entwickelt wird, ist das ok :)
 
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mibbio schrieb:
Denn mit dieser Einschränkung bietet dir Steam nur Spiele an, die eine native Linux-Version haben und installiert dann folglich auch diese. Nur sind die Linux-Builds der Spiele meist schlicht Mist.

Und das wissen die Menschen, die man versucht, zu Linux zu konvertieren, woher genau?
 
Gar nicht, und genau deswegen ist Steam normalerweise von Haus auch genau so konfiguriert, dass men es nicht wissen braucht. Denn die standardmäßig verwendet Steam immer die Windows-Version eines Spiels mit Proton, selbst wenn es einen nativen Linux-Build gäbe.

Mit den Problemen bei den Linux-Builds kommt ein unerfahrener Nutzer also erst gar nicht in Berührung, denn dafür muss man Steam erstma explizit sagen, dass man die native Linux-Version statt der Windows-Version haben will.
 
OldZocKerGuy schrieb:
Wird doch schön langsam mit Linux als Gaming Plattform 👍
Solange spezielle Gaming Hardware, als Beispiel mal Lenkräder die alle nicht von den Herstellern unter Linux unterstützt werden nicht auch so einfach und gut Unterstützt wird wie unter Windows ist das noch lange kein Ersatz für eben Windows.
 
@Farrinah Wenn jetzt schon solche Nischen rausgeholt werden, ist man schon weit gekommen. ^^
 
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Welche Nische meinst du?
 
Lenkräder sind Nische!
 
Naja, man muss sich seine Dosis Windows ja irgendwie rechtfertigen :-)
 
Ist für die hersteller glaub ich auch allgemein interessanter ihre software jetzt auf linux zu bringen, da ihre software proprietär ist und die Alternative linux software quell offen. So müssen Sie sich nicht mehr in die Karten gucken lassen.
 
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