Erster Desktop PC Eigenbau 1000€

Jakob7s schrieb:
*noob bashing incoming* lol
Nein, nein. Sind ja gute Fragen. Mehr Kerne mit ECC wird halt etwas teurer, da man anderen Sockel + Graka nehmen müsste.

Wenn man eine USV nimmt, sollte man aber keine zu kleine nehmen, weil man sonst zu wenig Zeit hat bei Stromausfall. Man muss ja auch daran denken Router und eventuell Switch mitzuversorgen, damit das Internet bestehen bleibt.
Bringt ja nix, dass der Rechner an der USV hängt, aber keine Internetverfügbarkeit mehr besteht.
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@TE: Und versuche überhaupt auf Verkabelung umzusteigen. W-LAN ist unzuverlässig, durch und durch, nebenbei unsicher.

Ein Kabel mit Intel NIC ist eine (relativ) zuverlässige Kombination.
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Wie wär's mit so einem Mainboard?
ASUS P10S-M WS

Ich glaube das sollte auch gehn und damit könnte man günstigeren 2400MHz Ram nehmen. Hast du nicht die ATX-Variante davon mit Kingston Speicher? Der Speicher sollte hier auch laufen. So könnte man noch Geld sparen.
 
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Ob der Speicher läuft kann ich Dir heute nicht mehr sagen :D - wahrscheinlich morgen. Aber das Asus ist halt teurer und für hiesigen Anwendungszweck schon massiv overzised.
 
Ach - ich dachte Du meintest das ATX, nicht das mATX ... könnte man machen - aber wie gesagt, ob der Speicher läuft kann ich erst morgen sagen und ob das auf den kleinen Bruder übertragbar ist ist auch unklar.
 
Der verlinkte Speicher hat die Bezeichnung KVR24E17S8/8MA.

QVL auf der ASUS Website:
http://dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/mb...643.394423832.1518036614-580861049.1516158088

Der hat die gewünschten 2400MHz, ist auf der QVL und ist günstig. Nix gegen Supermicro, immer meine bevorzugte Wahl. Aber bei der hier verfügbaren RAM-Auswahl ist das Asus glaube ich die bessere Option.

Das Mainboard kann natürlich auch 3 Displays simultan bedienen. Grafikkarte ist somit unnötig.
 
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Was haltet ihr von der Idee hier einen Rechner eines Systemhauses anzuschaffen? Alleine schon wegen Ausfallsupport und 24h Vor-Ort-Notdienst.
 
Nichts.
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OK, Erklärung: Der Rechner ist für mindestens 5 Jahre, letztlich deutlich länger, gut. Supportvertrag bekommt man maximal bis zu 5 Jahre. Der Aufpreis ist so hoch, dass man sich einen zweiten Rechner anschaffen könnte. Braucht es aber nicht. Denn ein Zweiter ist schon da.
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proserpinus schrieb:
Der verlinkte Speicher hat die Bezeichnung KVR24E17S8/8MA.

QVL auf der ASUS Website:
http://dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/mb...643.394423832.1518036614-580861049.1516158088

Der hat die gewünschten 2400MHz, ist auf der QVL und ist günstig. Nix gegen Supermicro, immer meine bevorzugte Wahl. Aber bei der hier verfügbaren RAM-Auswahl ist das Asus glaube ich die bessere Option.

Das Mainboard kann natürlich auch 3 Displays simultan bedienen. Grafikkarte ist somit unnötig.

Na supi. Sehr schön!
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Fassen wir das noch mal zusammen, damit das nicht zerfranselt:

1 Western Digital WD Blue 1TB, 64MB Cache, SATA 6Gb/s (WD10EZEX)
2 Crucial MX500 250GB, SATA (CT250MX500SSD1)
1 Intel Xeon E3-1245 v6, 4x 3.70GHz, boxed (BX80677E31245V6)
2 Kingston ValueRAM Server Premier DIMM 8GB, DDR4-2400, CL17-17-17, ECC (KVR24E17S8/8MA)
1 ASUS P10S-M WS (90SB05Q0-M0EAY0)
1 Thermalright Macho Rev. B (100700726)
alternativ Noctua NH-U9B SE2
1 Fractal Design Define Mini C, schallgedämmt (FD-CA-DEF-MINI-C-BK)
1 be quiet! Pure Power 10 300W ATX 2.4 (BN270)

Beim Netzteil könnte man vielleicht noch nachbessern. ich weiß bei dem gar nicht, ob die Holdup-Time für eine USV reicht. Und bei Nutzung über mehr als 5 Jahre ist das vielleicht auch suboptimal.

Also alternativ vielleicht ein Seasonic Focus Gold 450W ATX 2.4 (SSR-450FM)
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Vielleicht noch ergänzend, weil das Thema Grafikkarte diskutiert wurde. Davon würde ich abraten.

1) Die iGPU kann 3 Bildschirme in UHD (4K) in 60Hz. Also mehr, als benötigt wird. Das Mainboard hat auch alle hierfür benötigten Anschlüsse.
2) Eine Grafikkarte hätte auch Arbeitsspeicher, den VRAM. Dieser ist nicht ECC. Ein 1-bit-Fehler kann dann dazu führen, dass der Bildschirm einfriert. Die iGPU hingegen greift auf den Arbeitsspeicher des Mainboards zu, der ja ECC wäre. Mithin könnte das nicht passieren und wäre die stabilere Lösung.
 
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Danke, wirklich viele gute Impulse und Ideen!! :)
Die ECC-Funktion gefällt mir gut, das RAID1 stellt man im UEFI "unkompliziert" ein?
Und was die beiden Ram-Riegel betrifft, ist Dual-Channeling für mich gut einstellbar?
Der Cooling Tower gehört auf den CPU?
3 Bildschirme würde dann über 1x HDMI + 1x DVI + 1x USB konnektiert werden?
Ich denke zu Beginn werde ich noch einen WLAN-USB-Adapter anschaffen, mit externer Antenne, über die USV denke ich noch nach, hat aber Zeit.
 
Das RAID1 ist eigentlich relativ einfach - da Du aber wenig Erfahrung zu haben scheinst ... letztlich aber kein Problem. Im Handbuch zum Mainboard ist alles beschrieben - und wenn Du unterwegs Fragen hast, kannst Du hier nachfragen.

Die RAM-Riegel musst Du nur in die richtigen Slots stecken - welche, steht auch im Handbuch.

Richtig. CPU-Kühler auf die CPU. Einbauanleitung findest Du beim Kühlerzubehör.

Du hast HDMI, DVI und DP (Dispay Port) für die Bildschirme.

Schau mal bei YouTube, da gibt es jede Menge Videos zum Thema Rechner zusammenbauen. Und bei Problemen unterwegs kannst Du wie gesagt hier fragen.

Die ganzen Handbücher kannst Du auch auf der Herstellerhomepage schon vorab runterladen. Die Geizhals-Links enthalten jeweils einer Hersteller-Link.
 
Eine USV ist nicht lebenswichtig in deinem Fall, da du Alternativen hast.

Du könntest zB einen günstigen Laptop mit langer Akku-Laufzeit besorgen, dazu einen Internet-Stick und schon hast du einen Notfall-Rechner mit eingebauter USV. Der Akku eines Laptops ist quasi eine USV. Der Vorteil eines solchen Laptops wäre, dass du den auch benutzen kannst, wenn dein Provider mal Probleme haben sollte und du kein Intenet zur Verfügung hast.

Eine USV nimmt man normalerweise für Systeme, bei denen die Systeme durch einen plötzlichen Stromausfall zerstört werden könnten, zB Systeme mit komplexen Dateisystemen.
Gute USVs mit ausreichend Laufzeit kosten über 100 €, da kann man gleich schon einen kleinen Laptop kaufen.
 
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Das kann er ja noch nachholen. Aber viel braucht es hier nicht. PC und Internet sind offenbar räumlich getrennt, sonst bräuchte es kein WLAN. Und wie Du beim RAM sagtest: besser eine kleine USV als keine USV. Die meisten Stromausfälle dauern eher Sekunden bis wenige Minuten. Schließt man Rechner und einen Bildschirm an die USV an, ist das unwahrscheinlich, dass es mal nicht reicht. Der Rechner verbraucht ja kaum was. So was für 60 € reicht:

https://geizhals.de/apc-back-ups-es-400va-steckdosenleiste-be400-gr-a202670.html?hloc=at&hloc=de

Vorrangig für den PC, und wenn man den Internetrouter auch noch mit so was versorgt, ist das schon fett. 4 der Stecker sind USV, die anderen 4 "nur" Überspannungsschutz. Da können die anderen Bildschirme dann ran.
Ergänzung ()

Und was die Redundanz des Netzwerkes angeht: mit einem Handy lässt sich schnell eine Notverbindung schaffen. Der Rechner bekommt ja direkt WLAN. Entsprechend als Vorbereitung einmal das Handy als Hotspot einrichten und mit dem PC verbinden. Im Notfall geht das dann ganz schnell.
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Ach so: der Hauptmonitor sollte an der USV hängen. Und im Notfall dann mit Win.Taste+P den Bildschirmmodus ändern. Am besten so ein Notfallszenario einmal üben.
 
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