News EU Chip Act: Die neue Intel-Fabrik soll in Magdeburg gebaut werden

Mal sehen was Frau Margrethe Vestager dazu sagt im Hinblick auf BigTech ;)

Stichwort: "dass BigTech [...] Lieber Strafe zahlen, als sich an Gesetze zu halten"
 
Sephiroth51 schrieb:
Wo gibt es mehr Seen als in Brandenburg? Ich hab mir speziell Grünheide nicht angeschaut, aber Brandenburg ist voll von Wasser.
Nochmal für dich, nur weil es dort Seen gibt, ist es nicht Nass. Das Trinkwasser kommt nicht aus Seen oder Oberflächenwasser, es kommt vom Grundwasser.
Ich bin Brandenburger (TF), mein Heimatort war auch mal Moorgebiet, auf alten Topokarten ist das ganze Areal als Moor angegeben.
Im Kindergarten haben wir im Sandkasten einen halben Meter tief gebuddelt und hatten ein Loch das sich von selbst mit Wasser gefüllt hat. Nach der Wende wurde am Ortsausgang ein Industriegebiet angelegt und ein Getränkewerk, nebst Sägewerk siedelte sich dort an. Das Getränkewerk hat mehrere Brunnen, heute kannst du Metertief buddeln, ohne auf Grundwasser zu stoßen, der Boden im Park ist mind. 50cm abgesackt, weil das Grundwasser fehlt, das ihn getragen hat. Die Teiche im Park sind nahezu trocken.
Ich kann mich nicht erinnern, dass damals Eichen mit freigelegten Wurzeln im Schloßpark standen.
Gebäude im Ort sacken ab und reißen. Es geht bei den Diskussionen nicht nur darum, dass die Leute Angst haben, dass der Wasserhahn austrocknet, es geht auch darum, dass ihr Eigentum beschädigt werden könnte,
 
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DevPandi schrieb:
Wasser ist in der Halbleiterindustrie mit der wichtigste Rohstoff - nach dem Silizium: Wasser wird dafür benötigt, dass die Wafer nach quasi jedem Teilschritt gereinigt
Danke für die Info , Arbeits selbst viel in der Industrie und sehe halt wie viel Wasser da immer verbraucht wird , sei es für Dampf , Reindampf , how/wfi , Kühlung primär bzw sekundär .... Vieles wird aufgefangen und Wieder aufbereitet bzw über Kühltürme runtergekühlt und weiter verwendet .... Wenn man in die entsprechenden Sachen investiert kann man den Wasser Gebrauch Recht gut drücken
 
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Als in Thüringen lebender Sachse gratuliere ich den Sachsen-Anhaltinern von ganzem Herzen!
Gerade in Zeiten, in denen gewisse Landesteile von gewissen Medien immer wieder einseitig in ein bestimmtes Licht gerückt werden sind Neuansiedlungen wie die von Bosch und Intel immer ein schönes Zeichen, dass es nicht jede(r) so sieht.

Auch wenn Hubert Lakner, der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme zuletzt noch betonte, Dresden habe „die nötige Infrastruktur“ und sagte, „dieses Ökosystem existiert bereits. Das kann Magdeburg nicht bieten“, [...]
Gerade hier bin ich froh, dass es nicht Dresden geworden ist.
Diese Zentralisierung der Wirtschaft auf bestimmte Regionen wie München, Stuttgart, Rhein/Main und neuerdings Dresden ist aus meiner Sicht strikt abzulehnen. Andernfalls rückt das erklärte Ziel der Wiedervereinigung, "gleichwertige Lebensverhältnisse" in ganz Deutschland zu schaffen, noch weiter in die Ferne. Auf der Gewinnerseite explodieren die Immobilienpreise, die Verliererseite wird entvölkert. Beides kann zu politischer Frustration oder schlimmer zu politischer Radikalisierung führen.
 
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@Tuetensuppe
Tja, das beschreibt das selbstgemachte Problem sehr gut.
Rund 100 Anlagen zur Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung sind landesweit in Betrieb. Im Jahr 1990 waren es noch fast 700. Vor allem kleinere Wasserwerke wurden in der Zwischenzeit geschlossen – auch, weil der Wasserverbrauch nach 1990 zunächst stetig sank.
 
Wenn das so läuft wie die berühmte Steuergeld finanzierte Amazon Finte die ja auch so viel neue Jobs in Deutschland gebracht hat, haben ja "andere" bekommen dann gute Nacht Marie...
 
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frkazid schrieb:
Bin ich ja mal gespannt. Bei der Tesla-Baustelle hat man gesehen, was es für Hindernisse in der dt. Landschaft zu überwinden gilt.

Gerade das Thema Wasser wird eine entscheidene Rolle spielen.
Dennoch wurden in Dresden mehrere FABs verschiedener Firmen gebaut, alles machbar. ;)
 
PegasusHunter schrieb:
Ökotali**** wieder irgendwelche seltenen Kröten, Lurche oder Insekten finden, ohne deren Leben und aktiver Schutz
Du setzt also unnötige Technik über das Leben?
Wie kann man so ekelhaft sein.

Wir Umweltterroristen schaden der Natur schon mehr als genug.
Lieber gehe ich in die Natur und lausche den Fröschen oder versuche wenigstens überhaupt noch einen Lurch zu sehen, geschweige denn Insekten, die in den letzten wenigen Jahren extrem zurück gegangen sind.

Dann Aktivisten als Taliban zu bezeichnen, denen unsere Fauna noch am Herzen liegt, ist schon arrogant, beschämend und traurig
 
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3dfx_Voodoo5 schrieb:
Du setzt also unnötige Technik über das Leben?
Was für Leben? Fahr mal Nachts mit dem Auto quer durch Deutschland, betest du am Ziel dann auch erst einmal für all die "getöteten" Insekten?

Traurig ist es wenn es schon so weit kommt, dass man für jedes Viehzeug Millionen für Gutachten, Umzüge und sonst noch was ausgibt. Mag für dich vielleicht bitter klingen, aber für das Geld was man hier verschwendet um ein paar Mäuse zu retten, hätte man woanders mehrere Hektar Tropenwald retten können.

Das Problem ist wohl, dass viele anscheinend nur noch Extreme kennen. Ja wir wollen Entwicklung, aber es darf sich nichts ändern, kann leider nicht funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Subventionen aus dem EU Chip-Act sind natürlich nicht rein ökonomischer Natur sondern vorallem eine strategische Investition, weshalb das Aufrechnen auf die Netto-Arbeitsplätze wenig zielführend ist.

Generell denke ich das jedem klar sein sollte, das jede Form der Fabrikation starke Einflüsse auf die Umwelt hat, es ist ein logisches Ziel diese Einflüsse zu minimieren, doch ausschalten kann man sie nicht. Man kann natürlich sich mit der NIMBY "Methode" zufrieden geben, also solange Umwelteinflüsse weit weg ausser Sichtweite sind, die den 16k Film auf dem neuesten Smartphone ohnehin stören, ob man sich damit der Realität allerdings "annähert" soll jedem selbst überlassen sein.
 
xexex schrieb:
Was für Leben? Fahr mal Nachts mit dem Auto quer durch Deutschland, betest du am Ziel dann auch erst einmal für all die "getöteten" Insekten?
Es gab Zeiten, da gab es einen Markt für Insektenentferner, diese sind leider schon länger vorbei.
Es wird von ca. 70% fehlender Biomasse gesprochen, die Auswirkungen auf die Vogelarten solltest auch Du
vielleicht schon bemerkt haben.
Wir strapazieren unsere Ressourcen schon über die Maßen, warnende Stimmen der Umweltaktivisten an
uns sind durch aus notwendig, auch wenn ich die Ansiedelung von Intel sehr begrüße.
 
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