Abe81
Rear Admiral
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belajboy schrieb:Prison Break.
In dieser Serie geht ALLES schief was schief gehen kann. Im Endeffekt läuft sie wie folgt ab:
(Gute) Idee -> Zuversicht -> Kurz vor Beendigung -> IRGENDWAS geht schief (gerne auch mit Zufall des Jahrhunderts) -> ausweglos -> neue Idee -> Zuversicht...
kampion schrieb:Das ist doch nahezu normal bei fortlaufenden Serien, sonst gäbe es nicht mehrere Staffeln. Es muss was passieren, Spannung erhalten werden, schief gehen. Und dann nochmal, und nochmal, und nochmal....ich hab schon lang aufgehört mich darüber zu ärgern. Wenn der Cast stimmt und der Spannungslevel oben bleibt ist doch alles bestens. Das ist z.B. bei Breaking Bad, TWD und Prison Break der Fall, aber für mich persönlich nicht bei FTWD und Mr. Robot.
Dass das normal ist, ist ja Teil des Problems. Das leitet sich - wie du das auch schon angedeutet hast - aus der marktförmigen Logik ab, die eben bestimmend ist. Das macht die meisten Serien - Prison Break inklusive - ja auch so schlecht.
Ich bin meistens dann auch dankbar, wenn an sich gute Serien im Mini-Format geplant sind (d.h. es gibt nur eine Staffel mit in sich geschlossener Handlung) oder nach ein, zwei Staffeln abgesetzt werden. Das spart mir viel Zeit, weil die Hoffnung, dass es doch noch originell weitergeht, zuletzt stirbt (ich also weitergucke), aber idR enttäuscht wird.
Bei Breaking Bad sehe ich diese Logik nicht walten. Da ist das eine schleichende Eskalation vom Kleinkriminellen, der aus Existenznot handelt zum Drogen-Kingpin mit entsprechender Charakterwandlung.
Wie das bei Mr. Robot ist, kann ich nicht sagen, ich habe nur die erste Folge der zweiten Staffel geguckt, weil mir die Schauspieler bzw. vielmehr ihre Rollen viel zu schlecht waren.
Und bei Prison Break fängt es ja schon mit dem grotten schlechten Hauptdarsteller an. Ist der überhaupt mal zur Schauspielschule gegangen?
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