Extern fertig kaufen oder selber bauen?

KGR84

Commander
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Sep. 2006
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2.414
Hallo,

ich hoffe diese Frage wurde hier nicht schon behandelt, gefunden habe ich sie jedenfalls nicht.

Meine Frage ist nun folgende.

Ich will für div. Daten eine Sicherheitsplatte anlegen, die nur sehr selten angesteckt werden sollte.

Als letzte Maßnahme überlege ich auf diese Platte eventuell eine Partition mit einem Betriebsystem zu machen falls die Platte im Rechner mal ganz überraschend den Dienst quittiert.

Nun hat mir ein Kollege gesagt, dass meistens in fertigen externen Platten schlechtere Platten verwendet werden, so ähnlich wie bei PC-Komplettsystemen.

Was meint ihr dazu ist das wirklich wahr?

Hier wären meine Alternativen:

Eine richtige externe fertig gekauft:
http://www.ditech.at/artikel/FE50MB...te_Maxtor_OneTouch_4_500GB_35Zoll_USB2.0.html

oder hier meine selber zusammengestellte Variante:

http://www.ditech.at/artikel/SA64GA/Festplatte_SATA_II_SAMSUNG_SpinPoint_F1_640GB_16MB_Cache.html
mit
http://www.ditech.at/artikel/EG3SIU..._fuer_35Zoll_SATA_IIIDE_USB2.0_silberAlu.html

Was mir in erster Linie wichtig ist, ist die Sicherheit der Daten, in zweiter Linie die Geschwindigkeit und erst eher vernachlässigbar die Kapazität, wobei ich schon auf Preis/Leistung achten möchte.

Kann das Gehäuse auch einen Einfluss auf die Datensicherheit haben, gibt es da schlechtere und bessere abgeschirmte?

Wenn ihr der Meinung seid ihr wisst etwas besseres, würde ich mich auch über Gegenvorschläge freuen.

Danke schon mal,
Mit freundlichen Grüßen
Roman
 
Naja, wenn Du eine Platte einzeln kaufst bekommste bei guten Platten 5 Jahre Garantie drauf. Nur so für den Hinterkopf.
Und solange Du ein USB-Gehäuse kaufst, ist die Geschwindigkeit der Platte eigentlich Scheissegal, weil sie durch das Interface ausgebremst wird.
 
Ich hoffe die Frage hört sich jetzt nicht blöd an... was ist eSata? Und wozu brauche ich Firewire?

In dem Fall was ich da geschriben habe, hat sogar die externe 5 Jahre, die interne aber nur 3 Jahre Garantie.
 
Die gängige Art externe Festplatten anzuschließen ist immer noch USB2.0, daneben gibt es noch Firewire, das ist aber bei weitem nicht so weit verbreitet wie USB. Von der Geschwindigkeit her tun die sich nicht viel, wobei Firewire wohl auf dem Papier etwas langsamer is.
Relative neu is eSata (externesSATA) dabei wird eigentlich nur ein Sata Port nach außen geführt. Die Geschwindigkeit is so natürlich deutlich höher als bei USB oder FW.
 
USB schafft normal so ~ 30MB/s
Firewire kommt auf gut 40MB/s
eSata ist Sata für extern und limitiert normal nicht
 
Ok, danke für die Erklärungen, theoretisch ist mir das jetzt klar, aber praktisch kann ich mir das nicht ganz vorstellen. Wie bekomme ich das Sata aus dem Gehäuse? einfach wo ein Loch machen (Bleistiftsweise an den PCI-Deckeln) und ein Datenkabel hinausführen?

Also USB(2) sollte auf alle Fälle vorhanden sein, da ich es eventuell auch an einem Laptop anschließen möchte, Firewire habe ich noch nie verwendet, also kann ich darauf verzichten.
 
Entweder, das Mainborad verfügt auf der Rückseite bereits über einen eSATA-Anschluss, oder aber Du legst von den SATA-Anschlüssen auf dem Board einen nach aussen. Einige Hersteller externer Gehäuse liefern dazu eine Slotblende mit Kabel und eSATA-Ausgang mit.
 
Wenn Du noch 10 Euro und einen freien PCIe 1x-Slot hast würde auch sowas gehen um Dir die Kabellei im Rechner zu ersparen.
http://www.heise.de/preisvergleich/a270606.html

Ausserdem ist das Ding voll Hotplug-Fähig. Nur booten kann man davon nicht. Da müsste man schon mehr ausgeben. Nebenbei hast Du halt volle Festplatten-Geschwindigkeit und nicht nur 35mb/sec im besten Fall und grausam langsame Zugriffe.
 
[Stephan] schrieb:
Ich würde folgendes machen:
Samsung SpinPoint F1 kaufen, dazu ein schickes easyNova PRO-35SUS Gehäuse mit USB und eSATA.

Ds Ergebnis ist eine sehr grosse, schnelle externe Platte, die wahlweise über USB oder eSATA betrieben werden kann.
Mal eine dumme Frage, nicht lachen: Wie schwierig ist der Zusammenbau?
Gehäuse aufschrauben, platte einlegen, festschrauben, Steckkontakte anschließen und Gehäuse wieder zuschrauben.
Oder muß man da mehr machen?
 
Der Zusammenbau ist ein Witz! Gehäuse aufschrauben, Platte rein, fixieren, zusammenstecken, verschrauben, fertig ;)
 
Danke Staphan, dann werde ich die von dir verlinkten Dinger mal bestellen.
Selber zusammenbauen finde ich klasse!
Sonst hätte ich die Trekstore 1TB von Amazon genommen.
 
Ist schon eine feine Sache, vor allem, da man die Platte bei Bedarf leicht wechseln kann.
 
Ich lese gerade einen Testbericht zum Gehäuse. Das sieht gut aus.
Offen bleibt für mich der eSata Anschluß.
Bin mir nicht sicher, ob mein Board Gigabyte GA-MA78G-DS3H über den Steckplatz verfügt.
 
So wie es aussieht, nicht! Aber ggf liegt dem Gehäuse eine Blende mit Kabel bei (weiss ich leider nicht, lässt sich aber sicher leicht in Erfahrung bringen). Das dann einfach an einen SATA Anschluss auf dem Board klemmen und hinten ins Gehäuse schrauben.
 
Laut dem bei Geizhals verlinktem Test liegt dem Gehäuse eine eSata Blende bei.
 
Die Sata - Blende mit Kabel liegt bei, so wie ich das gelesen habe.
[Stephan] schrieb:
Das dann einfach an einen SATA Anschluss auf dem Board klemmen ..
Diesen Anschluß meinte ich. Der ist dann auf dem Board vorhanden (?)
 
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