(Extrem) hohe Temperaturen beim 7700K

Zuerst sich aufregen dass Intel solche Produkte auf den Markt wirft, und anstatt ein (kleines) Zeichen zu setzten und bei der Konkurrenz zu kaufen erwägt man das (überteuerte m.M.) Produkt des gleichen Herstellers ;-P
Zum Problem selbst wurde ja alles gesagt.
 
Ich kann nix kritisches erkennen, und die Werte von Prime 95 kannst du eh den Hasen geben, die sind nix wert.
 
nitech schrieb:
Zuerst sich aufregen dass Intel solche Produkte auf den Markt wirft, und anstatt ein (kleines) Zeichen zu setzten und bei der Konkurrenz zu kaufen erwägt man das (überteuerte m.M.) Produkt des gleichen Herstellers ;-P
Zum Problem selbst wurde ja alles gesagt.

Naja, im der CPU-Branche für Heimanwender gibt es leider wenig Auswahl. AMD Ausflüge habe in der nahen Vergangenheit weitaus mehr bereut. ;)
 
Du hast also vor den 7700K wegen Hitzeproblemen auf Gewährleistung zurück zu schicken und willst dir einen 9900K Hitzkopf besorgen? Viel Spass damit, der wird nicht weniger Probleme mit seiner Abwärme haben.

Und was haben vergangene AMD-Architekturen mit Ryzen zu tun?
 
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Die AMD Ryzen sind nicht mit den Bulldozern vergleichbar, und bis auf etwas weniger Takt (welches sich evt. nächstes Jahr mit ZEN3 ändert) durchaus Konkurrenzfähig bzw. je nach Einsatzgebiet auf den Intel Überlegen (Preis/Leistung z.b.) und je höher die Auflösung des Monitors desto unwichtiger wird die CPU.
mfg
 
Chillaholic schrieb:
Du hast also vor den 7700K wegen Hitzeproblemen auf Gewährleistung zurück zu schicken und willst dir einen 9900K Hitzkopf besorgen? Viel Spass damit, der wird nicht weniger Probleme mit seiner Abwärme haben.

Und was haben vergangene AMD-Architekturen mit Ryzen zu tun?

Leute, ich bin keine Laie in der Computertechnik.
Vielleicht habe ich die Problematik nicht genau genug beschrieben. Mein 7700K war immer etwas heißer als mein vorheriger 875K, jedoch sind die Temperaturen weiter gestiegen. Ich suche den Grund dafür. Bin ich schuld? Oder kann die WLP der CPU einfach nicht mehr genug Wärme übertragen? Und was können weitere Faktoren für überhöhte Temperaturen sein, die ich noch nicht bedacht habe (siehe Liste oben)?

AMD ist für mich immer eine Alternative, jedoch sehe ich einen 9900K vor einem vergleichbaren Ryzen in puncto Praxistauglichkeit. Die Ryzens kommen ein bis zwei Jahrzehnte zu früh wenn man Workstation-User vernachlässigt.
 
lozer343 schrieb:
Die Spannungen gehen also in euren Augen soweit in Ordnung - möchte das (eigentlich inkompatible) Board ausschließen. Bevor ich den Hitzkopf köpfe wandert er wahrscheinlich zurück zum Verkäufer, da mich zurzeit sowieso der 9900K anlacht. Ich verstehe es nicht, wie Intel solche Produkte auf den Markt werfen kann. Wie gesagt, der läuft auf den Stock-Settings in einem handelsüblichen System. Der Brocken Eco ist nun wirklich auch keine maßlos überforderte, mitgelieferte Lösung.

Ich will dir nichts ausreden was später nur zu deiner Erfahrung beiträgt...

Aber du hast hier ein Problem eine CPU mit max 107 Watt Leistungsaufname in den Griff zu bekommen und regst dich darüber auf was Intel so produziert.

Der 9900K hat mit den Standard-Settings ohne Powerlimit schon 170 Watt. Beim Übertakten bis zu 240 Watt.

Da darfst du dich auf was gefasst machen. ;-)
 
Nun da bereits alles gesagt wurde, empfehle ich dir den Airflow zu überarbeiten. Du hast Wärmestau ohne Ende im Gehäuse, was der ohnehin sehr hitzigen CPU nicht gerade gut tut. Hier gibt es eine kleine Anleitung.
 
Tobi-S. schrieb:
Ich will dir nichts ausreden was später nur zu deiner Erfahrung beiträgt...

Aber du hast hier ein Problem eine CPU mit max 107 Watt Leistungsaufname in den Griff zu bekommen und regst dich darüber auf was Intel so produziert.

Der 9900K hat mit den Standard-Settings ohne Powerlimit schon 170 Watt. Beim Übertakten bis zu 240 Watt.

Da darfst du dich auf was gefasst machen. ;-)

Neuer CPU-Lüfter ggfs. sogar eine WaKü muss dann natürlich her. Mein Gehäuse wird dann wahrscheinlich auch ausgetauscht werden müssen, die Lüfterbelegung ist aktuell bereits das Maximum.


-Spectre- schrieb:
Nun da bereits alles gesagt wurde, empfehle ich dir den Airflow zu überarbeiten. Du hast Wärmestau ohne Ende im Gehäuse, was der ohnehin sehr hitzigen CPU nicht gerade gut tut. Hier gibt es eine kleine Anleitung.

Das ist großartig. Ich danke dir vielmals!
 
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Airflow ist alles.
Mein 8700k war mit Mugen 5 Push und nur einem Gehäuselüfter bei 95°. 5 Gehäuselüfter (Vorne 2 Oben 2 Hinten 1) und Mugen 5 Push Pull bin ich bei 80°. (Prime 95 1344 2h)
 
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Habe eine Teil-Lösung gefunden: Problem war die Asus GPU, die durchgehend 40-50 Grad hatte und durch diese Zero-Fan Lösung demnach auch die CPU plus Lüfter erhitzt habe. Nach Einstellung auf 30% RPM bis 50 Grad wurde auch die CPU deutlich kühler.

Werde nun trotzdem umsteigen und habe mir folgene Komponenten überlegt:

- Fractal Design R6 Define
- i9-9900K
- ASUS Z390-F
- 2-3 Silent Wings 3 für das Gehäuse

Kühlung
Option 1: Dark Rock Pro 4
Option 2: NXZT Kraken X62
Option 3: Corsair H115i

AIO reizt mich eigentlich seit Jahren, hab nur meine Bedenken. Gibts da erfahrene User, die glückliche Aio-Nutzer sind?

Grüße,
Jonas
 
xJAMESx schrieb:
Airflow ist alles.
Mein 8700k war mit Mugen 5 Push und nur einem Gehäuselüfter bei 95°. 5 Gehäuselüfter (Vorne 2 Oben 2 Hinten 1) und Mugen 5 Push Pull bin ich bei 80°. (Prime 95 1344 2h)

80 Grad ? Auf wie viel Ghz läuft er denn bei dir ? Meiner geht selbst nach über 2 Stunden bei 4,7 Ghz Allcore nicht über 65 Grad bei deinen Prime Settings. Und ich habe auch nur vorne zwei und hinten ein 140mm Lüfter welche mit 700 upm drehen bei den Temperaturen. Habe auch den Mugen 5.
 
lozer343 schrieb:
Werde nun trotzdem umsteigen und habe mir folgene Komponenten überlegt:

- Fractal Design R6 Define
- i9-9900K
- ASUS Z390-F
- 2-3 Silent Wings 3 für das Gehäuse

Kühlung
Option 1: Dark Rock Pro 4
Option 2: NXZT Kraken X62
Option 3: Corsair H115i

AIO reizt mich eigentlich seit Jahren, hab nur meine Bedenken. Gibts da erfahrene User, die glückliche Aio-Nutzer sind?

Es hängt natürlich davon ab wie du deinen 9900K betreiben willst. Da geht die Leistungsaufnahme einfach mega weit auseinander.

- Powerlimit 150W (Standardsettings bei den meisen Mainboardherstellern):
Dann reicht ein Dark Rock Pro 4 und gute Gehäuselüftung aus. CPU taktet dann kurz auf 5.0 bzw. 4.7Ghz, nach 1min Last pendelt sich der Takt bei ca. 4.2/4.3Ghz ein. Je nachdem wie gut die Kühlung ist und wie gut die
CPU bei der VCore läuft.

- ohne Powerlimit / ohne OC (im Bios muss nur das Powerlimit aufgehoben werden):
Leistungsaufnahme steigt auf 170-180Watt (abhängig von der Temperatur, die die CPU bei Volllast hat)
höhere Temperatur = mehr Leistungsaufnahme.
CPU Taktet immer im Boost auf 5.0 bzw 4.7Ghz solange kein Temperaturlimit erreicht wird (std. 100°C)
Erfahrungsgemäß ist hier eine Wasserkühlung erforderlich um den Dauerbetrieb mit den Taktraten zu
schaffen. Ich würde aber auf eine 360er Wasserkühlung gehen anstatt eine 280er. (Hat ca. 10% mehr Fläche)
Die Gehäuselüftung ist hier ausschlaggebend ob die Wassertemperatur so weit ansteigt das du in ein
Temperaturlimit läufst. Bitte beachte, der Wärmewiderstand innerhalb der CPU ist so hoch das die Differenz
zwischen Wasser- und CPU-Temperatur 40°C ist. Also ab einer Wassertemperatur von 60°C läufst du ins
Temp-Limit bei der CPU (Dauerlast, z.B. CPU Rendering usw...)

- mit OC / Welche Taktraten du erreichst hängt von deiner Kühlung ab.
So weit ich das aktuell beurteilen kann ist das Limit der CPU eine vCore von 1,36Volt. Bei höherer vCore ist
ist der Wärmewiderstand zwischen CPU und Wasser so hoch das du nach einer gewissen Zeit immer ein
Temperaturlimit läufst. Die Leistngsaufnahme der CPU steigt auf max. 250Watt an.
Hierzu meine persönliche erreichte "Obergrenze":
Meine CPU läuft bei 1.344V mit 5,1Ghz allcore, bei einer Wassertemperatur <45 komme ich auf Temperaturen
von max. 93°C obwohl ich die CPU vom Heatspreader befreit habe und direkt die Die kühle.
5.2Ghz wären bei mir mit 1.39V möglich. Lässt sich aber unter Dauerlast nicht kühlen.
Ich habe eine Custom-Wasserkühlung mit 360er + 280er + 140er Radiatoren, meine GTX1080 ist aber auch
im Kühlkreislauf (+220Watt)

Sorry für den vielen Text... Aber ich hab die Abwärme von dem 9900k sehr unterschätzt und deswegen die Wasserkühlung nochmal komplett umbauen müssen. Das will ich anderen gerne ersparen.


schkai schrieb:
80 Grad ? Auf wie viel Ghz läuft er denn bei dir ? Meiner geht selbst nach über 2 Stunden bei 4,7 Ghz Allcore nicht über 65 Grad bei deinen Prime Settings. Und ich habe auch nur vorne zwei und hinten ein 140mm Lüfter welche mit 700 upm drehen bei den Temperaturen. Habe auch den Mugen 5.

Klick doch einfach auf sein System, dann siehst du das er auf 5Ghz bei hoher VCore läuft...
 
Tobi-S. schrieb:
Es hängt natürlich davon ab wie du deinen 9900K betreiben willst. Da geht die Leistungsaufnahme einfach mega weit auseinander.

- Powerlimit 150W (Standardsettings bei den meisen Mainboardherstellern):
Dann reicht ein Dark Rock Pro 4 und gute Gehäuselüftung aus. CPU taktet dann kurz auf 5.0 bzw. 4.7Ghz, nach 1min Last pendelt sich der Takt bei ca. 4.2/4.3Ghz ein. Je nachdem wie gut die Kühlung ist und wie gut die
CPU bei der VCore läuft.

- ohne Powerlimit / ohne OC (im Bios muss nur das Powerlimit aufgehoben werden):
Leistungsaufnahme steigt auf 170-180Watt (abhängig von der Temperatur, die die CPU bei Volllast hat)
höhere Temperatur = mehr Leistungsaufnahme.
CPU Taktet immer im Boost auf 5.0 bzw 4.7Ghz solange kein Temperaturlimit erreicht wird (std. 100°C)
Erfahrungsgemäß ist hier eine Wasserkühlung erforderlich um den Dauerbetrieb mit den Taktraten zu
schaffen. Ich würde aber auf eine 360er Wasserkühlung gehen anstatt eine 280er. (Hat ca. 10% mehr Fläche)
Die Gehäuselüftung ist hier ausschlaggebend ob die Wassertemperatur so weit ansteigt das du in ein
Temperaturlimit läufst. Bitte beachte, der Wärmewiderstand innerhalb der CPU ist so hoch das die Differenz
zwischen Wasser- und CPU-Temperatur 40°C ist. Also ab einer Wassertemperatur von 60°C läufst du ins
Temp-Limit bei der CPU (Dauerlast, z.B. CPU Rendering usw...)

- mit OC / Welche Taktraten du erreichst hängt von deiner Kühlung ab.
So weit ich das aktuell beurteilen kann ist das Limit der CPU eine vCore von 1,36Volt. Bei höherer vCore ist
ist der Wärmewiderstand zwischen CPU und Wasser so hoch das du nach einer gewissen Zeit immer ein
Temperaturlimit läufst. Die Leistngsaufnahme der CPU steigt auf max. 250Watt an.
Hierzu meine persönliche erreichte "Obergrenze":
Meine CPU läuft bei 1.344V mit 5,1Ghz allcore, bei einer Wassertemperatur <45 komme ich auf Temperaturen
von max. 93°C obwohl ich die CPU vom Heatspreader befreit habe und direkt die Die kühle.
5.2Ghz wären bei mir mit 1.39V möglich. Lässt sich aber unter Dauerlast nicht kühlen.
Ich habe eine Custom-Wasserkühlung mit 360er + 280er + 140er Radiatoren, meine GTX1080 ist aber auch
im Kühlkreislauf (+220Watt)

Sorry für den vielen Text... Aber ich hab die Abwärme von dem 9900k sehr unterschätzt und deswegen die Wasserkühlung nochmal komplett umbauen müssen. Das will ich anderen gerne ersparen.




Klick doch einfach auf sein System, dann siehst du das er auf 5Ghz bei hoher VCore läuft...

Ich freue mich immer über lange, informative Texte, also entschuldige dich bitte nicht. Danke dafür erstmal.
Habe in der Vergangenheit selbst ein wenig OC am 7700K betrieben, wurde jedoch herbe enttäuscht, da die "kann-jeder-7700K-schaffen"-Werte bereits zu hohe Temperaturen bedeuteten. An diesem Punkt habe ich wieder auf Stock geschalten und mich tierisch geärgert. Der Brocken Eco ist damals wohl eine Sparmaßnahme gewesen, weil es zum Kaufdatum nur äußert wenige Informationen zum Hitzkopf gab.

Custom-WK kommt aktuell nicht infrage, weil ich mich damit einfach nicht wirklich auskenne und auch nicht die Zeit finde, es mir selbst beizubringen. Und laienhafte Wasserexperimente im Gehäuse halte ich nicht für die beste Idee. Somit also vorerst AIO wenn mit Wasser gekühlt werden soll. Das einzige was mich noch abschreckt sind die Pumpengeräusche und allgemeine Probleme, die erst nach einigen Monaten auftreten (können).

Du rätst wirklich zu 360er statt 280er? Wie stehts mit der Eisbär 420, die hat im Fractal R6 sogar genug Platz und kann fast als Custom gezählt werden, da erweiterbar. Gibts dazu Erfahrungsberichte?

Noch eine Frage: Häufig werden die AIOs oben befestigt (im Fall der Eisbär ist das auch die einzige Option), wobei ich regelmäßig lese, das vorne bzw. unten die bessere Wahl ist - weil durchgehend Kaltluft durch den Radiator gezogen wird. Und was hat es mit Push / Pull auf sich? AIOs sind irgendwie immer Push-vorinstalliert - lohnt es das zu ändern?

Grüße und Danke,
Jonas
 
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Ja, scheinbar hattest du mit dem 7700k wirklich Pech. Ich gehe aber davon aus das mit der CPU was nicht stimmt...
Bei dem 9900k sollte bei normalem Overclocking kein Problem entstehen, weil er ja verlötet ist.

Custom Wasserkühlung ist immer so eine Sache... Lohnt sich aus meiner Sicht nur in Ausnahmefällen, der Rest ist einfach Hobby und Spaß.
Ich hab sie gebaut weil mein Rechner oft 8-9 Stunden rendert und deswegen das System absolut zuverlässig sein muss.

Du wirst lachen, ich hab das System auch komplett auf Alphacool Teilen aufgebaut, weil mir die Steckverbindungen bei einem Ausfall gewährleisten das ich schnell was tauschen kann.

Genau eine Eisbär 360 hätte ich dir empfohlen wenn du nicht besonderen Wert auf die Optik legst.
Wenn du sogar eine 420er unterbringst ist das natürlich perfekt. Der Aufpreis ist ja vernachlässigbar.
Zu der Pumpe kann ich sagen, das sie für meinen Geschmack bei 12V zu laut ist. Auf 7V reduziert aber nicht mehr höhrbar und trotzdem stark genug.
Wasserpumpe aber immer direkt über Adapter am Netzteil anstecken. - Manche Mainboards haben scheinbar eine Art Anlaufkurve bei den Lüfteranschlüssen, was dazu führen kann das manche Pumpen nicht anlaufen!
Ansonsten gibts dabei nur zu beachten das du eine gute Wärmeleitpaste verwendest. (Flüssigmetall ist nicht notwendig)

Ob es besser ist den Radiator vorn oder oben zu befestigen wird eine ewige Diskussion bleiben und hängt von den restlichen Komponenten und der Gehäusebelüftung ab.

Vorn: Du verwendest kühlere Luft für deinen Radiator und bläst aber die Warme Luft ins Gehäuse. Ergo deine Grafikkarte und der Rest wird mit einer wärmeren Luft gekühlt...

Oben: Du verwendest wärmere Luft für deinen Radiator, bläst aber kühlere Luft ins Gehäuse. Ergo deine Grafikkarte und der Rest wird mit kühlerer Luft gekühlt...

Also entscheide dich was "wichtiger" ist. Wenn du viel spielst wird die Grafikkarte wichtiger sein, wenn du viel mit der CPU arbeitest wird diese wichtiger sein.
Nur so zur Info... Meine CPU Auslastung bei Battlefield 5 ist ca. 35-40%. Gut, bei mir limitiert die Grafikkarte. Ich spiele 4k in Ultra. (Leistungsaufnahme CPU <80 Watt / Leistungsaufnahme GTX1080 220Watt)

Radiatoren so weit es geht immer in Push betreiben. Pull bringt ca. 30% Leistungsverlust.

Wichtig ist, wenn du den Radiator mit Lüfter oben einbaust brauchst du genügend Platz zu deinem Ram! Der Radiator ist 30mm dick + 25mm für 140er Lüfter. Also 55mm von Oberkannte bis Ram.
Evtl sind (je nach Board) auch schon Anschlussabdeckungen (können entfernt werden) oder Kühlkörper von Spannungswandlern (können nicht entfernt werden) im Weg.
 
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Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber ich würde erst einmal für einen guten Airflow im Gehäuse sorgen und alles nochmal testen, bevor ich mir neue Hardware kaufe.
 
Tobi-S. schrieb:
Der 9900K hat mit den Standard-Settings ohne Powerlimit schon 170 Watt. Beim Übertakten bis zu 240 Watt.
Warum verbreiten manche Leute so ein Unfug wenn sie die CPU nicht selbst haben und daher keinerlei eigene Erkenntnisse haben.

Die CPU hat auf Stock ein Limit von 95 Watt gesetzt, solange PrimeTV nicht geschaut wird werden diese 95 Watt normalerweise auch nicht überschritten. Dabei erreicht die CPU Idle/Office zwischen 4,7 und 5 Ghz. In Spiele hält sie sogar 4,7 GHz meist unter 95 Watt. Wenn die 95 Watt erreicht werden wird die CPU runter getaktet und kann auf 4 GHz runter gehen oder sogar noch mehr.

Für mehr als 95 Watt muss die Leistungsaufnahme im Uefi aufgehoben werden und selbst dann werden die 95 Watt nicht ohne weiteres überschritten. Nur rechenintensive Anwendungen wie Videobearbeiten oder Benchmark können an die 160 Watt oder mehr kommen. Die 240 Watt oder mehr erreicht man normal nur mit PrimeTV.

Bedenke das solche Angaben aus manchen Test nur dadurch zustande kamen da hier die CPU auf Herz und Nieren mit Benchmark getestet wurden und auch natürlich das max. raus geholt wurde was möglich ist.

Schau mal... 5 GHz auf alle Kerne und keine 95 Watt... ;)
Ashampoo_Snap_2018.12.02_22h19m08s_001_.png

In BF5 bin ich bisher nicht über 93 Watt gekommen.
Kannst auch hier nochmals mit verfolgen:


Temperatur von mir aber jetzt nicht beachten, auf die kommt man nicht mit einem Luftkühler.

lozer343 schrieb:
Das einzige was mich noch abschreckt sind die Pumpengeräusche und allgemeine Probleme, die erst nach einigen Monaten auftreten (können).
Wenn man es richtig macht ist alles kein Problem und meine Pumpe kannst du nicht aus dem Gehäuse raus hören. Natürlich ist es am ende auch eine Kostenfrage, da hier schon einige 100er von Euros benötigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
IICARUS-II schrieb:
Warum verbreiten manche Leute so ein Unfug wenn sie die CPU nicht selbst haben und daher keinerlei eigene Erkenntnisse haben. Was du schreibst ist Humbug hoch 2.

Die CPU hat auf Stock ein Limit von 95 Watt gesetzt, solange PrimeTV nicht geschaut wird werden diese 95 Watt normalerweise auch nicht überschritten. Dabei erreicht die CPU Idle/Office zwischen 4,7 und 5 Ghz. In Spiele hält sie sogar 4,7 GHz meist unter 95 Watt. Wenn die 95 Watt erreicht werden wird die CPU runter getaktet und kann auf 4 GHz runter gehen oder sogar noch mehr.

Für mehr als 95 Watt muss die Leistungsaufnahme im Uefi aufgehoben werden und selbst dann werden die 95 Watt nicht ohne weiteres überschritten. Nur rechenintensive Anwendungen wie Videobearbeiten oder Benchmark können an die 160 Watt oder mehr kommen. Die 240 Watt oder mehr erreicht man normal nur mit PrimeTV.

Bedenke das solche Angaben aus manchen Test nur dadurch zustande kamen da hier die CPU auf Herz und Nieren mit Benchmark getestet wurden und auch natürlich das max. raus geholt wurde was möglich ist.

Schau mal... 5 GHz auf alle Kerne und keine 95 Watt... ;)
Anhang anzeigen 731041

In BF5 bin ich bisher nicht über 93 Watt gekommen.
Kannst auch hier nochmals mit verfolgen:


Temperatur von mir aber jetzt nicht beachten, auf die kommt man nicht mit einem Luftkühler.


Ob das Temperaturlimit bei 95Watt oder bei 150Watt gesetzt ist, ist Board abhängig.
Beide lassen sich aber im Bios aufheben.

Das ist schön, das deine CPU bei 5 Ghz keine 95 Watt Leistungsaufnahme hat.
Sie hat ja auch nur 35% Auslastung...

Nichts anderes habe ich übrigens behauptet. Nur das deine 1070 dei CPU bei Spielen noch weniger fordert als meine 1080.


Tobi-S. schrieb:
Nur so zur Info... Meine CPU Auslastung bei Battlefield 5 ist ca. 35-40%. Gut, bei mir limitiert die Grafikkarte. Ich spiele 4k in Ultra. (Leistungsaufnahme CPU <80 Watt / Leistungsaufnahme GTX1080 220Watt)

Hast du deine CPU schon mal tatsächlich gefordert und dann die Werte beobachtet?
 
-Spectre- schrieb:
Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber ich würde erst einmal für einen guten Airflow im Gehäuse sorgen und alles nochmal testen, bevor ich mir neue Hardware kaufe.

Mein aktuelles Gehäuse ist aktuell nicht besser durchlüftbar, da sowohl Lüfteranzahl maximal ist, als auch Kabel perfekt verlegt sind - ich kann keine weiteren Maßnamen treffen. Zu der neuen Hardware kommt dann ein neues Gehäuse.

IICARUS-II schrieb:
...
Wenn man es richtig macht ist alles kein Problem und meine Pumpe kannst du nicht aus dem Gehäuse raus hören. Natürlich ist es am ende auch eine Kostenfrage, da hier schon einige 100er von Euros benötigt werden.

Was meinst du mit richtig machen? Und du nutzt dann auch die Alphacool Pumpe / Radiatoren?

Tobi-S. schrieb:
...
Zu der Pumpe kann ich sagen, das sie für meinen Geschmack bei 12V zu laut ist. Auf 7V reduziert aber nicht mehr höhrbar und trotzdem stark genug.
Wasserpumpe aber immer direkt über Adapter am Netzteil anstecken. - Manche Mainboards haben scheinbar eine Art Anlaufkurve bei den Lüfteranschlüssen, was dazu führen kann das manche Pumpen nicht anlaufen!
Ansonsten gibts dabei nur zu beachten das du eine gute Wärmeleitpaste verwendest. (Flüssigmetall ist nicht notwendig)
.

WLP wird die Kryonaut werden, die ist wohl das Beste auf dem Markt, was nicht leitet.
Die Reduzierung auf 7V habe ich nun häufig gelesen. Wie funktioniert das in der Praxis?
Ist dann der Adapter informell gesprochen Strom IN, 4-PIN IN und 4-PIN OUT oder was meinst du genau?
 
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