Extremwetter über Deutschland

sieht eher wie nen Pelz aus, als nen Regenmantel.

hoffe doch das es Kunstfell ist, ansonsten werden die Tierschützer auf die Barrikaden gehen :cool_alt:
 
Wir sitzen auf gepackten Koffern, weil eine Evakuierung angekündigt wurde, falls die Steinbachtalsperre versagt.

Eure Probleme möchte ich haben.
 
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Hallo

Jetzt sehen wir das ein SUV in der Stadt doch Sinn macht, da wo Kleinwagen absaufen oder steckenbleiben kann man mit einem SUV noch prima fahren.

Grüße Tomi
 
knoxxi schrieb:
Wir sitzen auf gepackten Koffern, weil eine Evakuierung angekündigt wurde, falls die Steinbachtalsperre versagt.

Wie kann man sich das praktisch vorstellen, wenn der Damm um 3:00 Uhr Morgens bricht?
 
Ist mir tatsächlich mal passiert, ca. 5:00 Uhr morgens im Urlaub am anderen Ende der Welt (Südamerika)

Aber mal ernsthaft - wo Lebensgefahr besteht, sollte bei drohendem Dammbruch doch längst evakuiert sein in Deutschland. Anderswo besteht jedoch keine Notwendigkeit, bei Nacht und Nebel fluchtartig das Haus zu verlassen. ich verstehe es nicht.
 
@knoxxi ich drücke di die Daumen das es nicht soweit kommt.
Will mir die Situation lieber nicht vorstellen....
 
@Idon
Das ist, was ich für völlig irre halte.
Da stimme ich voll zu. Das "wie" ist derzeit eine Katastrophe, vor allem weil zu wenig Fachwissen in der Politik ankommt. Aber die Richting halte ich dennoch für richtig. Ähnlich wie ich einen öffentlich rechtlichen Rundfunk befürworte, aber das derzeitige "wie" für eine absolute Katastrophe halte...
 
kann weg
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei aller Dramatik und so schlimm die ganze Katastrophe auch ist, finde ich es wieder nicht ok, hier jetzt breitflächig die Anwohner mit Steuergeldern zu bewerfen.
Läuft einem bei einem kleinen Hochwasser der Keller 2m mit Wasser voll, schaut dich der Landrat nicht mit dem Arsch an, säuft eine wahlrelevante Menge an Menschen am werden plötzlich Millionen locker gemacht für die Privatpersonen.
Das war 2013 doch schon das gleiche Spiel beim Hochwasser in Bayern und DE. Da hat Seehofer in Bayern auch mit Milliönchen um sich geworfen für die Betroffenen.
Jetzt mal ganz im Ernst: Wenn ich relativ nah an einen Bach baue, dann ggf. sogar noch der Meinung bin, da einen Keller zu benötigen – muss ich da nicht ggf. damit rechnen, dass mir die Bude mal volllaufen wird?
Fällt mir ganz spontan auch Deggendorf-Fischerdorf 2013 an. Die liegen noch UNTER dem normalen Donauspiegel und wundern sich dann, dass der ganze Stadtteil absäuft? Und dann solls auch noch der Staat bezahlen? Ne, also da hab ich eigentlich wenig Verständnis dafür.
Ich bin völlig dabei, dass die Infrastruktur schnell wieder an den Start muss. Wasserversorgung, Strom, Abwasser zuerst, dann Straßen, Brücken etc.
Auch sollen von mir aus zinsfreie Kredite verteilt werden und das möglichst schnell und unbürokratisch aber doch kein Gießkannenprinzip nur weil sich die Spendierlaune dabei so medienwirksam verkaufen lässt.
Desto mehr Leute zusehen desto mehr und einfacher wird wieder Geld für Probleme locker gemacht, in die sich manch einer selbst gebracht hat.

cool and silent schrieb:
Aber mal ernsthaft - wo Lebensgefahr besteht, sollte bei drohendem Dammbruch doch längst evakuiert sein in Deutschland
Ich vermute, das kommt ganz auf das Szenario an. Normalerweise gibt es für solche Ereignisse wie eienen Dammbruch vorher geprüfte Katastrophenpläne.
Da wird vorher so gut es geht simuliert, wie weit z.B. bei einem Dammbruch eines Stausees das Wasser kommen würde, wie schnell das geht und welche Zonen in welcher Zeit geräumt werden müssten.
Ist dann pauschal etwas schwer zu sagen, wen man da bei drohender Gefahr sofort evakuieren muss und wer nur bei tatsächlichem Eintritt geräumt wird, weil noch genug Zeit besteht.
Mal eben evakuieren ist ja auch kein Kinderspiel. Du musst Noträume bereitstellen, Notversorgung, musst ggf. hunderte oder tausende Leute abholen, die sich nichst selbstständig dahin bewegen können (KH, Altenheime, Schulen etc.)
Wenn die theoretische Flutwelle mit Stadt X dann 2 Stunden braucht kann man auch erst im tatsächlichen Schadensfall mit der Räumung beginnen (Die muss dann aber natürlich vorbereitet sein – genauso wie die Leute, die das betrifft)
Insofern ist es ja schon richtig, wenn sich die Bevölkerung auf eine MÖGLICHE Evakuierung einstellt sollte das tatsächlich eintreten. Die Leute einfach mal aus Verdacht wegzubringen ist zwar möglich, aber eigentlich unnötig.
Man will die Menschen ja auch nicht mehr in Panik versetzen als unbedingt nötig.
Also grundsätzlich sowas vorzubereiten ist schon richtig, aber pauschal einfach zu räumen halte ich für falsch und übertrieben. Es ist und bleibt aber eine Abwägung der aktuellen Situation. Da spielen denke ich ganz viele Faktoren hinein, u.A. auch Topographie, Anzahl Menschen, Alter, Größe des Gebiets usw.
Das Gleiche gibt es ja auch für Küstengebiete mit Tsunamigefahr, dass hier dedizierte Pläne ausgearbeitet wurden.
 
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In der Gegend um Düren sind immer noch Straßen vollgesperrt.

Edit:

Bei Jülich ist auch ein Stück Autobahn in beide Richtungen gesperrt.

Edit:

Der Moment, wenn man die belgische Autobahnen vermeiden will, wegen eventueller Corona-bedingter Kontrollen, obwohl es der schnellste Weg ist. Mangels durchgehender Autobahn kann man in Rheinland-Pfalz durch die Dörfer gurken, bzw. nicht. Jedes 2. Dorf hat gesperrte Straßen. Hier muss jede Talsenke voll gewesen sein. Hammerhart. Irgenwelche Dörfer, die nicht in den Medien waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Khaotik ich verstehe was du sagen willst und stimme dir auch zu, allerdings wenn die Regierung Milliarden in Firmen(Gewinne privatisiert, Schulden verstaatlicht) pumpt wegen Corona, die Jahre zuvor zig Millarden erwirtschaftet haben und die Kriese auch so überstehen würden, kann man doch sicher auch die Bevölkerung unterstützen, da sehe ich das Geld sinnvoller investiert...
Ja bei großen Ereignissen gibt's Hilfe da eben viele betroffen sind, und wenn nur mein Keller volläuft ist das zwar scheiße, aber es ist was anderes wenn alles weg ist..

Ich habe mir gerade bei Welt.de fast 60min Luftaufnamen angesehen von Bonn und Umland schon heftig, meine Frau lebte dorten 8Jahre deswegen kenne ich das Gebiet auch, nicht schön anzusehen und fühle mit den Menschen, deswegen hoffe ich das Ihnen schnell geholfen wird, ich bin zum Glück in einem Teil Bayerns das immer glimpflich bisher davon gekommen ist...

Es ist halt auch von früher so Flüsse sind Lebensadern deswegen würde auch immer an diesen gebaut da die Vorteile halt über die Dauer die Nachteile überwiegen, wenn natürlich eine solche Katastrophe kommt fi de ich es zu einfach zu sagen selbst Schuld wenn man in solchen Gebieten baut, bei normalem Hochwasser ja, aber das ist sicher nicht normal wie ich finde..
 
Klar muss man halt mit rechnen, das der Fluss dein Wohnzimmer abreißt obwohl der eben genannte 500m Weg ist. Ist ja total naiv nicht damit zu rechnen, das ein 50cm Rinsal auf über 7 m anschwillt und ein ganzes Dorf planiert.

Ziehe ich in Köln ans Rheinufer, gebe ich dir recht, aber dabei nicht. Nein.
 
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Ich habe mir mal die Topografie von Schuld an der Ahr angeschaut, wo ein paar Häuser zerstört worden sind. Ich hätte mich dort in Anbetracht einer Starkregenwarnung vorzugsweise nicht aufgehalten, nachdem ich vor ein paar Jahren mal in einer ähnlichen Lage von einer Flutwelle überrascht wurde. In den Medien berichteten einige Dorfbewohner, dass sie am Vorabend ihre Autos in Sicherheit gebracht haben, demnach bestand durchaus ein gewisses Bewusstsein für die Gefahrenlage.

Gleichwohl sollte man die Ereignisse nicht überbewerten. Das Leben ist riskant und Menschen sind bereit, gewisse Risiken einzugehen. Der Staat wird hier mit einem Rettungspaket eingreifen und notfalls auch die Steuern erhöhen, wie schon beim Oderhochwasser.
 
drago-museweni schrieb:
Ja bei großen Ereignissen gibt's Hilfe da eben viele betroffen sind, und wenn nur mein Keller volläuft ist das zwar scheiße, aber es ist was anderes wenn alles weg ist..

Ja, ich kann das grundsätzlich nachvollziehen, das man bei sowas helfen muss und das eine Tragik sondergleichen ist.
Meine Frage ist dann aber einfach: Ab welcher Größe kann man denn Fordern, dass der Staat da Hilfen ausschüttet? Ab 100 betroffener Häuser in einem Ort? Oder 50%?
Es stört mich nicht, dass geholfen wird, sondern das so selektiv geholfen wird. Und zwar subjektiv gefühlt immer dann, wenn es Medienwirksam ist. Großzügigkeit der Regierung ist nur sinnvoll, wenn sie auch von der Bevölkerung wahrgenommen wird.
Gäbe es grundsätzliche Hilfen durch Schäden bei Extremwetterereignissen FÜR ALLE wäre ich damit durchaus einverstanden aber nicht, dass bei einem starken aber kleinflächigen Ereignis (z.B. Windhose zerlegt ein halbes Dorf, Schlammmure durch Starkregen) die Leute auf sich bzw. ihren Versicherungsschutz gestellt ist, bei größeren Ereignissen dann aber der Staat einspringen muss?
Mich stört wiegesagt nur diese selektive Hilfe. Nicht das Helfen ansich (was völlig richtig ist bei solchen Ereignissen). Aber dann doch eben bitte für alle und gleichberechtigt. Wenn ein Haus durch Hochwasser o.Ä. unbewohnbar wird ist das für den einzelnen genauso schlimm wie wenn eine ganze Häusersiedlung vom Fluss zerstört wird.
 
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Die einzig sinnvolle Lösung scheint mir, es dem mündigen Bürger selbst zu überlassen, welche Ereignisse und Schäden versichert werden. Sonst will der nächste den Hagelschaden am Auto auf staatliche Kosten ersetzt haben, was in vielen Fällen einfach nur einem kleinen Lottogewinn nahekommt.
 
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