Fachhochschule ?

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Saiga

Gast
Ich hätte da mal ne Frage übers Fachabitur.
Wie gut muss ich dieses abschließen um in Richtung Ingenieur zu gehen an eine Fachhochschule, also welchen Schnitt brauche ich um genommen zu werden ?
Bei mir ist leider das Problem das der Schnitt durch Deutsch und Englisch ziemlich runter gezogen wird :( weil ich eigentlich nur hier schlechte Noten habe.
Bin im Technischen Zweig
 
Öhm... der NC ist eigentlich von der Anzahl der Bewerbungen im jeweiligen Jahrgang und der Anzahl der Zulassungen abhängig. Am besten Du erkundigst Dich direkt bei den für Dich in Frage kommenden Fachhochschulen, wie der NC sich in den letzten Semestern entwickelt hat.
 
Habs gefunden mein Numerus Clausus reicht bisher :D

Danke

So und nun zum Studiengang, in welchen sind die späteren netto Gehalts Aussichten die Besten für einen Ingenieur?
Und was wäre dann das netto Gehalt, nach dem Studium ?
 
Du möchtest also einen Beruf erlernen der sich am Gehalt ausrichtet und nicht am Spass den Du daran hast?
 
Na die Frage ist aber schon ein wenig ketzerisch. ;)

Die Frage nach dem Verdienst impliziert ja nicht im Umkehrschluss, dass alle anderen Faktoren, die zur Berufsentscheidung geführt haben, ausgeblendet werden. Zudem ist die Frage nach dem Verdienst eines gewählten Berufs mehr als vernünftig, gerechtfertigt und bodenständig.

Und nun zur eigentlichen Frage: ich habe erst kürzlich mit einem Ingenieur gesprochen, der neu in den Beruf eingestiegen ist. Er verdiente als Einstiegsgehalt 45000 pro Annum und ist nach der Probezeit auf 60000 gestiegen. Die beruflichen Möglichkeiten sowie die Möglichkeiten der Spezialisierung sind jedoch so vielfältig, dass eine konkrete Summe schwer zu nennen ist. Zudem hängt der Verdienst noch von anderen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Land, der Firmengröße etc.
 
:D Meine Frage ist schon komisch
Aber ich fragte deswegen weil mir eigentlich alles gefällt und der Faktor Gehalt im Endeffekt dabei auch eine Rolle spielt ;)
Also das Gehalt von deinem Bekannten pa. war schon Brutto gemeint oder dann wären es etwa 2600€ wenn mich nicht alles täuscht netto.
Fürn ^^ Anfang lässt sich damit schon leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
werkam schrieb:
Du möchtest also einen Beruf erlernen der sich am Gehalt ausrichtet und nicht am Spass den Du daran hast?

Kann man vom Spaß leben? Ein Beruf sollte in erster Linie den Lebensunterhalt sichern. Wenn er dann Spaß macht und den Menschen auch persönlich weiterbringt, dann ist es schön, aber doch kein Anspruch oder Voraussetzung. Welche Berufe machen denn Spaß? Und gibt es davon genug für alle? Und ist Spaß wichtig, oder die Wichtigkeit der Arbeit? Macht einer Krankenschwester ihr Job Spaß? Ich kenne einige, keine davon hat "Spaß" im Job!. Eher im Gegenteil, aber die Arbeit ist wichtig.

Spaß und persönliche Weiterentwicklung kann man auch nach dem Job erlangen - so gesehen ist der Job auch ein Weg zu diesen Zielen, ohne das der Job selbst es sein muss.

Von daher finde ich die Einstellung, das man seinen Job nach dem Gehalt aussucht nicht verkehrt. Was ist denn bei den Menschen Thema Nr. 1 heute? Die Preise. Lebensmittel, Benzin, Energie - man schaue sich mal die Threads hier an. Aber niemand jammert, das sein Job ihm keinen Spaß macht, das ist völlig unwichtig. Aber das Geld des Jobs bringt Sicherheit und auch Spaß, denn Spaß und persönliche Entwicklung kann man kaufen, auch wenn es nicht jeder gleich einsieht. Weiterbildung, Reisen, Literatur, zwischenmenschlicher Austausch kostet Geld.
 
@Fu Manchu ^^ so sehe ichs eigentlich auch

Naja jedenfalls kann mir einer einen Studiengang empfehlen - der dann auch das nötige netto Gehalt einbringt ;D
 
Ingenieursberufe zum Teil, je nach Art, Informatik auch, aber eingeschränkt, weil danach noch viel weitere Ausbildung kommt (z.B. SAP, Spezialsysteme, KI, usw).
BWL ist ein Studium mit nahezu Jobgarantie, trotz großer Teilnehmerzahl ca. 2-3% Arbeitslosenquote, gute Gehälter mit der Chance in oberste Etagen aufzusteigen und selbst wenn es nicht so gut läuft eigentlich in jedem Betrieb einsetzbar.

Ansonsten kann jeder Job zur Goldgrube werden, denn die Selbständigkeit steht ja jedem offen.
 
R-101 schrieb:
Also das Gehalt von deinem Bekannten pa. war schon Brutto gemeint oder dann wären es etwa 2600€ wenn mich nicht alles täuscht netto.
Fürn ^^ Anfang lässt sich damit schon leben.

Netto ist wayne. Bruttopreise für einen MB-Ing sind 39000-45.000€. Master oder Diplom an einer Uni bringt natürlich mehr als Bachelor an einer FH, etwa 2000€. Wi-Ings bekommen in etwa das Gleiche, Bau-Ings ca. 33.000-40.000€
Weitere Faktoren für das Gehalt ist etwa die Unternehmensgröße. Die meisten Ingenieure sind in kleinen Firmen angestellt, Konzerne zahlen gegenüber Kleinfirmen mit 50 Mitarbeitern ca. 4000€ mehr. Die meisten Leute wollen in eine große Firma, daher nehmen die auch nur die Besten. Dazu kommt noch der Doktortitel, mit dem sich bis 5000-8000€ mehr rausholen lässt sowie Zusatzquali wie Auslandsaufenthalte, Praxiserfahrung und und und.

Wenn Geld fast alles ist, was dich interessiert, schlage ich vor, dass du ein allgemeines Abitur machst und dich in Aachen oder Karlsruhe für Maschinenbau bzw. Wi-Ing einschreiben lässt. Alternativ verkauft sich ein Abschluss in BWL aus Mannheim auch sehr gut. An allen Unis braucht man bloß einen Notenschnitt von 1,0. Die Durchfallquoten liegen wie überall zwischen 40-55%, je schneller du das Studium schaffst, desto mehr Geld kannst du auch verlangen. Für den Dr-Titel (der inoffizielle Voraussetzung für einen Job auf Vorstandebene ist) musst du ganz grob drei Jahre einkalkulieren. Wenn du das Studium mit Prädikat abschließt, kannst du auch problemlos bei McKinsey für 90.000-100.000 anfangen und dich innerhalb von sechs Jahren zum Senior Consultant hocharbeiten, der dann 250.000€ in sein Appartement schleppt.

Aber keine Angst, wer Fachabitur macht und nach dem NC gucken muss, hat ganz einfach keine Chance gegen die Besten zu bestehen, die von einer Privatschule direkt auf die Privatuni wechseln und dort innerhalb von vier Jahren ihren Master machen um das mit einem MBA an einer renommierten Uni in den USA zu krönen.
 
FH Deggendorf, KEIN NC für Maschinenbau, jeder wird zugelassen aber 50% fliegen in den ersten Semestern raus, bzw. werden "aussortiert", gibt nur in wenigen Ingenieursstudiengängen nen NC wenn du ned grad an die TU München oder so willst.
 
Tankred schrieb:
Er verdiente als Einstiegsgehalt 45000 pro Annum und ist nach der Probezeit auf 60000 gestiegen.

ui, darf ich, rein interessehalber, fragen, bei welchem Unternehmen der guten Mann ist. Ich muss schon sagen, dass er wohl bei der Verhandlung das Glück seines Lebens hatte, denn das ist bei weitem nicht dir Regel.
Btw: 25% Differenz zwischen Probezeit und Festanstellung ist aber ganz schön arg!

Grüße Quick
 
Da gebe ich Dir recht, ich war auch erstaunt. Den Namen des Unternehmens kann ich aber nicht weitergeben. Bei solchen Jobs unterschreibt man ja, dass man das Gehalt nicht Preis gibt. ;)
 
@ tankred
ok, da geb ich dir recht. Hab ich auch verständnis. Was mich allerdings doch interessieren würde ist die Branche. Oder kommt das Gehalt durch häufige Auslandseinsätze zustande. Ich kenne nur jemanden in einer solchen Gehaltsklasse der Kraftwerke in Kriegsgebieten in Betrieb nimmt.

Grüße Quick
 
@Odium

Also ich hatte schon vor an der FH meinen Master zu machen, zudem wenn es mir dort nicht gefällt kann ich ja immer noch nach 3Semestern an die Uni wechseln.
Ob ich dann promoviere sehe ich dann später.


Aber keine Angst, wer Fachabitur macht und nach dem NC gucken muss, hat ganz einfach keine Chance gegen die Besten zu bestehen, die von einer Privatschule direkt auf die Privatuni wechseln und dort innerhalb von vier Jahren ihren Master machen um das mit einem MBA an einer renommierten Uni in den USA zu krönen

Mein NC wird auf 2 gezogen weil ich kein bissel Englisch und Deutsch kann :freak:
Und wegen den 3Sprachen bin ich auch nicht auf dem Gymnasium.
 
Zumindest schreibst du den Text hier leserlich, also so schlimm kann es nicht sein. Doch du solltest frühzeitig anfangen, die Defizite in Deutsch durch viel Lesen und Englisch über die Sprachkurse auszugleichen. Als Ingenieur wirst du das Business-English einfach brauchen.
 
buisness Englisch kann ich schwer beurteilen, aber technisches Englisch ist schon wichtig. Aber ich kann dich beruhigen: das hat weniger mit Sprachverständis zu tun, sondern viel mehr mit Fleiß!

Grüße Quick
 
Also Englisch hat generell nur was damit zu tun was man dafür tun möchte.
Ich war ein Jahr in Amerika, spreche jetzt perfekt Englisch, es war aber auch Arbeit.
Wenn du viele DVD's auf Englisch guckst, dann kommt das Verstehen von alleine und das Reden muss man halt üben.
Technisches Englisch kann man schlecht einfach "lernen". Das geht nur übers Beschäftigen mit dem speziellen Thema, denn das Vokabular ist zu vielfältig.
Ich baue an meiner Uni einen Formel-Rennwagen (wie Formel1 nur halb so groß,stark,schnell).
Das technische Englisch was man da lernt ist schon gewaltig und kann mit Kursen eigentlich nicht gebracht werden.

Als Studiengang würde ich dir als Ingenieur Maschinenbau empfehlen.
Und mit einem NC von 2,0 kannst du auch gleich an die Uni gehen.
Wenn das sowieso dein Ziel ist, würde ich es auch von Anfang an durchziehen.
Es gibt viele die sich erst an den Lernaufwand der FH gewöhnen, dann die Uni probieren und zu FH zurückgehen.
Wenn man die Uni nicht packt, dann kann man immer noch an die FH gehen.
(Um mit nem NC von 2,0 die Uni nicht zu packen, muss es aber an Arbeitseinstellung mangeln)

Meine persönlich Empfehlung wäre (so es denn überhaupt in deinem Fokus liegt, dazu hast du ja wenig geschrieben) eine Uni wie die TU Braunschweig.
Hier (ich bin grad im 2. Semester) kann man Maschinenbau studieren und die Vertiefungsrichtung musst du erst nach dem Vordiplom aussuchen bzw. zumindest nicht am Anfang (genaue Regelung zum Bachelor/Master sind mit unbekannt, da für mich uninteressant).
Dann kannst du quasi zwei Jahre lang die ganzen Sachen kennenlernen und dich dann entscheiden.
Das hilft enorm und hat bei mir ganz verschiedene Sachen in den Fokus gerückt.
Wenn du im Studium gut bist, dann kannst du als Maschinenbauer bis zu 70.000€ pro Jahr (vor Steuern versteht sich) bekommen.
Realistisch sind aber eher 40.000€ - 50.000€ für den Anfang, was mir persönlich aber reichen soll.
Denn ein erste Job ist nicht dazu da um Geld zu verdienen, sondern um den Sprung dahin zu schaffen wo du hin willst (oder die Richtung).

Grüße vom:
Jokener

P.S.: Bei Fragen kannst du mir ja auch eine PN schreiben.
 
Realistisch sind aber eher 40.000€ - 50.000€ für den Anfang, was mir persönlich aber reichen soll.
kennst dich ja recht gut aus! jedoch muss ich dich etwas auf den Boden der tatsachen zurückbringen! ich habe selbst maschinenbau studiert an der FH augsburg! bin nun seit 1,5 Jahren im Beruf. Habe auch noch guten kontakt zu meinen Studienkollegen, die ebenfalls 1-2 Jahre im Beruf sind.

sind viele dabei, die Brutto monatlich um die 2500 € haben! mehr nicht! ein paar verdienen 3000 € und noch wenigere verdienen mehr als 3333€ (was 40.000 im Jahr sind).

Darum wollte ich nur anmerken, dass die 50.000 im Jahr als einsteiger kaum möglich sind. Man sollte eher mit den 40.000 im Hinterkopf rechnen. Wie sich das später ändert, ist wieder ne andere sache, da kommts auf den Karriereverlauf an.

sorry for OT
m0bbed
 
Die 40 bis 50 bezogen sich eher auf ein jetzt begonnenes Studium eines Studienganges, dessen Absolventen immer gefragter werden.
Und wenn man sich dann nicht ganz dumm anstellt und noch bei VW in dei Talentbank kommt oder bei Mercedes in das Förderprogramm für junge Ingenieure, dann geht das durchaus.
Zusätzlich kann man ja noch Sachen machen, welche einen Fachlich weiterbringen, aber trotzdem Spaß machen.
Ich denke da zum Beispiel an Formula Student (absolut GENIALE Sache) oder ähnliches.
Mit einem Auslandsaufenthalt steigen die Chancen auch nochmal dramatisch, dass du dir den Arbeitgeber aussuchst und nicht das nehmen musst was du bekommst.

Ich hab zum Beispiel bei der VW Coaching gearbeitet (zwei Monate zwischendurch) und die haben mir schon angeboten mich zu nehmen sobald ich fertig bin.
Ein bisschen pfiffig sein und dann geht alles wie von selbst.

Grüße vom:
Jokener
 
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