Strahltriebwerk schrieb:
Ich beabsichtige auch nicht, ein solches Rad kaufen zu wollen, wollte aber einfach wissen, was an diesem Rad nicht gut ist, damit ich bei der nächsten Velobörse keinen Fehlkauf tätige und ungefähr weiß, worauf zu achten ist.
Was genau hast du denn vor? Willst du ein MTB, ein klassisches Rennrad oder doch lieber ein Stadtrad?
Je nach dem würde ich mich entscheiden. Es gibt natürlich Hybride dieser Typen, die dann eben Kompromisse erfordern. Finde für dich heraus was du willst. Was hast du denn jetzt für ein Rad, was stört dich?
Vielleicht sind die 200€ besser in eine Aufrüstung von „störenden“ Komponenten investiert.
Ganz generell, Keith Bontrager sagte irgendwann und das gilt in meinen Augen auch weiterhin, du musst dich entscheiden:
Strong. Light. Cheap. Pick two.
Hätte ich dein Budget würde ich mir so viel wie möglich anlesen um ein gebrauchtes Rad wieder flott zu bekommen, irgendein jetzt „billiges“ altes MTB aus den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts kaufen, auf Anlötteile für Schutzbleche und Gebäckträger achten, komplett in Stand setzen und einfach losfahren. Das Tretlager oder den Steuersatz kannst du in der Werkstatt tauschen lassen falls da was unlösbar defekt ist und/oder du dir die Werkzeuge sparen willst.
Stahl, Kettenschaltung, Felgenbremsen, so wenig Rost wie möglich. Anleitungen gibts im Internet, Inspiration zum Beispiel in Foren oder auf reddit.
Bekanntere Marken mit guter Qualität waren z.B. GT, Specialized, Kona, Marin, Panasonic, Trek, Giant, Hercules und Scott – um dir eine kleine Auswahl zu geben. Gangschaltung (...) irgendwas mit STX RC, LX, vielleicht XT sollte reichen und immer noch zufriedenstellend funktionieren. Wartung und Instandsetzung vorausgesetzt. Meistens fehlt diesen Rädern nur etwas Zuwendung. Ersatzteile gibts noch wie Sand am Meer, neu und gebraucht zu fairen Preisen.