Sammelthread Fahrradkauf, Beratung, Zubehör usw.

Incanus schrieb:
Was wird denn wo reduziert?
Im Vergleich zu einer 33-Gang-Kettenschaltung ohne Motor oder z.B. einer Rohloff E-14 (526 %) mit Motor ist die 11-Gang-Schaltung schon etwas reduziert.
Incanus schrieb:
Kannst Du ja gerne versuchen, aber wenn Du noch keine Übung hast, und 180kg durch die Gegend schiebst, kommt Dir das Ausbleiben der Unterstützung vor, als haute Dir jemand einen Baseballschläger vor den Kopf ;).
180 kg schiebe ich nicht, sondern vielleicht 50 kg (Rad mit Gepäck). Ich selber schiebe mich nicht, sondern laufe. ;)
Im Ernst: Der CX-Motor der neuesten Generation von Bosch soll nahezu keinen "Wandeffekt" mehr haben. Das gilt gegen den Leerlauf bei null Unterstützung genauso wie beim Überschreiten der 25 km/h.
Incanus schrieb:
Der langen Rede kurzer Sinn, Du kannst ja z.B. mal bei Ritzelrechner.de nachsehen, was die Übersetzungen bedeuten. Meiner Meinung nach ist man, wenn man nicht in die Alpen möchte mit einer passend gewählten Gesamtübersetzung mit einer 1-fach-Schaltung sehr gut bedient.
1-fach-Schaltung??? Es gibt 1-Gang-Verteilergetriebe (z.B. Auto) aber was sind 1-fach-Schaltungen bei Rädern? Wenn es keine Gänge gibt, wird auch nicht geschaltet. Ich fahre gerne am Fuße des Erzgebirges (Wochenende) sowie in Mittelfranken von Nemberch bis zur Fränkischen Schweiz (innerhalb der Woche). Da reicht mir 1-Gang definitiv nicht aus.
 
Bei Dir habe ich immer wieder den Eindruck, Du willst Dinge nicht verstehen.
Weyoun schrieb:
1-fach-Schaltung??? Es gibt 1-Gang-Verteilergetriebe (z.B. Auto) aber was sind 1-fach-Schaltungen bei Rädern?
Hast Du Dich schon mal mit einer Kettenschaltung beschäftigt? Da gibt es vorne ein oder mehrere Kettenblätter und hinten eine Kassette. Beides mit der Kette verbunden. Für die von Dir erwähnte 33-Gangschaltung sind das 11 Zahnräder hinten und drei Kettenblätter vorne, eine Dreifachschaltung. Von den tollen 33 Gängen sind aber nur deutlich weniger nutzbar, entweder weil sonst die Verschränkung zu groß ist oder sie mehrfach vorkommen.
Auch dazu mal eine exemplarische Übersicht von Ritzelrechner.de
So viel Unterschied ist da nicht zu der Einfachschaltung, bei dem anvisierten Pedelec also der mit einem Kettenblatt und elf Zahnrädern hinten.
Weyoun schrieb:
180 kg schiebe ich nicht, sondern vielleicht 50 kg (Rad mit Gepäck). Ich selber schiebe mich nicht, sondern laufe.
Ich dachte Du wolltest Fahrradfahren? wenn Du nur spazierengehen möchtest, wozu das Pedelec?
Weyoun schrieb:
Im Ernst: Der CX-Motor der neuesten Generation von Bosch soll nahezu keinen "Wandeffekt" mehr haben.
Es mag sein, dass der Übergang sanfter von Statten geht, aber wenn Du schon bis 2km/h eine starke Unterstützung brauchst, wird das Ausbleiben derselben, beim Versuch höhere Geschwindigkeiten zu erreichen Dir trotzdem wie ein gegen eine Wand ankämpfen vorkommen.
 
Incanus schrieb:
Bei Dir habe ich immer wieder den Eindruck, Du willst Dinge nicht verstehen.
Ganz im Gegenteil, ich versuche immer, alles ein-eindeutig zu verstehen, was aber nicht immer einfach ist.
Incanus schrieb:
Hast Du Dich schon mal mit einer Kettenschaltung beschäftigt?
Ja, habe derzeit ein Gudereit Bio-Bike mit 33 Gängen (nutzbar davon maximal 27).
Da aber an der Kurbel drei Zahnradgrößen vorhanden sind und ein reinen 11-Gang-Getriebe nur derer eines, ist die Spreizung zwischen min. und max. Gang spürbar kleiner.
Incanus schrieb:
So viel Unterschied ist da nicht zu der Einfachschaltung, bei dem anvisierten Pedelec also der mit einem Kettenblatt und elf Zahnrädern hinten.
Wenn alleine schon an der Kurbel ein maximales Verhältnis von 2:1 möglich ist zwischen erstem und letztem Kettenblatt, sollte schon ein spürbarer Unterschied zwischen kleinstem und größten Gang vorhanden sein, als wenn man nur ein einziges Kettenblatt hat.
Incanus schrieb:
Ich dachte Du wolltest Fahrradfahren? wenn Du nur spazierengehen möchtest, wozu das Pedelec?
Du schriebst von Schieben, das tue ich nur, nachdem ich abgestiegen bin. Fahren tue ich nur im Sitzen, dann schiebe ich aber nicht.
Incanus schrieb:
Es mag sein, dass der Übergang sanfter von Statten geht, aber wenn Du schon bis 2km/h eine starke Unterstützung brauchst, wird das Ausbleiben derselben, beim Versuch höhere Geschwindigkeiten zu erreichen Dir trotzdem wie ein gegen eine Wand ankämpfen vorkommen.
Ich benötige keine maximale Unterstützung, sondern nur eine an Anstiegen oder bei starkem Gegenwind wie z.B. auf Sylt, weshalb ich vermutlich dauerhaft den "Auto- oder Eco-Modus" aktiviert haben werde. Ausnahmen gibt es vielleicht im Urlaub, wenn ich mal aus völliger Unvernunft das Stilfser Joch erklimmen möchte.

Habe noch mal bei Stevens geschaut, das von mir ausgesuchte Rad kann man zwar bestellen, aber vor dem 30.04. ist es nicht vor Ort zwecks Probefahrt. Leider unterscheidet sich das 2026-er Triton 9.8.1 PLUS HT ziemlich vom 2025-er Modell (u.a. andere Rahmen-Geometrie, Carbon statt Alu), weshalb es wenig Sinn macht, das Vorgängermodell zu testen.
2025-er: https://www.stevensbikes.de/2025/de/de/e-plus/e-triton-9.8.1-plus-ht
2026-er: https://www.stevensbikes.de/de/de/e-plus/e-triton-9.8.1-plus-ht
 
Weyoun schrieb:
Da aber an der Kurbel drei Zahnradgrößen vorhanden sind und ein reinen 11-Gang-Getriebe nur derer eines, ist die Spreizung zwischen min. und max. Gang spürbar kleiner.
Hast Du Dir überhaupt mal die Mühe gemacht, die von mir verlinkten Seiten aufzurufen? Die große Spreizung der hinteren Kassette einer Einfach-Schaltung hat man bei einer Schaltung mit mehreren Kettenblättern vorne nicht, so dass der Unterschied nicht so groß ist, wie Du es Dir vorstellst.
 
Incanus schrieb:
Hast Du Dir überhaupt mal die Mühe gemacht, die von mir verlinkten Seiten aufzurufen?
Ja und dort fand ich 11 Gang Schaltungen aber keine 33 Gang Schaltungen.
Incanus schrieb:
Die große Spreizung der hinteren Kassette einer Einfach-Schaltung hat man bei einer Schaltung mit mehreren Kettenblättern vorne nicht, so dass der Unterschied nicht so groß ist, wie Du es Dir vorstellst.
Mein Guderreit Trekking Rad mit 33 Gängen mag vielleicht hinten nicht ganz so stark gespreizt sein wie ein reines 11-Gang-Rad mit nur einem Kettenblatt an der Pedale, aber multiplikativ ist die Spreizung am Ende dennoch höher zwischen erstem und letztem Gang.
 
Weyoun schrieb:
Ja und dort fand ich 11 Gang Schaltungen aber keine 33 Gang Schaltungen.
Da gibt es doch Auswahlmenüs :confused_alt:.
Aber ich bastele Dir gerne noch mal etwas zusammen.
Das Stevens :
https://ritzelrechner.de/new/?TF=70...16,18,21,24,28,33,39,45,51&TS=000&UF=2265&VG=

Ein 30-Gang Treckingrad aus meinem Fundus:
https://ritzelrechner.de/new/?TF=70...2&VG=0_0_1,0_1_1,-1_-1_1,-1_-2_1,1_-1_1,1_0_1

Wo sind da die großen Unterschiede?

Wenn Du die Tatsachen weiterhin ignorieren möchtest, nur zu. Aber Du hast gefragt, ob die Spreizung der Schaltung ausreicht, mehrere User habe es Dir bestätigt aber Du behauptest das Gegenteil. Dann bleib halt bei Deiner vorgefassten Meinung.
 
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Incanus schrieb:
Da gibt es doch Auswahlmenüs :confused_alt:.
Habe ich gestern probiert und meine 33 Gang Shimano-Schaltung meines Guderreit Rades nicht gefunden. Falls es doch geht, Asche auf mein Haupt.
Incanus schrieb:
Aber ich bastele Dir gerne noch mal etwas zusammen.
Das Stevens :
https://ritzelrechner.de/new/?TF=70...16,18,21,24,28,33,39,45,51&TS=000&UF=2265&VG=

Ein 30-Gang Treckingrad aus meinem Fundus:
https://ritzelrechner.de/new/?TF=70...2&VG=0_0_1,0_1_1,-1_-1_1,-1_-2_1,1_-1_1,1_0_1

Wo sind da die großen Unterschiede?
Ich bin mir weder sicher, ob die drei Kettenblätter noch die hinteren Ritzel mit meinem Guderreit übereinstimmen. Das große Kettenblatt ist meiner Meinung nach 50 oder gar 52. Beim kleinen Kettenblatt bin ich mir nicht sicher (müsste mal nachzählen).
Incanus schrieb:
Wenn Du die Tatsachen weiterhin ignorieren möchtest, nur zu.
Ich möchte eigentlich keine Tatsachen ignorieren, sondern mir ein Dienstrad leasen. Und ich habe nach Alternativen zum 2026-er Stevens gefragt (da kann bisher noch keine).
 
Weyoun schrieb:
Und ich habe nach Alternativen zum 2026-er Stevens gefragt (da kann bisher noch keine).
Du hast mehrere Fragen gestellt und eine davon war eben danach, ob eine solche Schaltung ausreicht. Das wurde beantwortet.

Mir wäre das Stevens viel zu teuer, so viel muss man für ein solches Fahrrad nicht bezahlen. Dann lieber etwas mit Zahnriemen und Hinterradnabe. Gibt es auch von Stevens:
https://www.stevensbikes.de/de/de/e-urban/e-courier-7.8.1-plus-ht
 
Incanus schrieb:
Mir wäre das Stevens viel zu teuer, so viel muss man für ein solches Fahrrad nicht bezahlen. Dann lieber etwas mit Zahnriemen und Hinterradnabe. Gibt es auch von Stevens:
https://www.stevensbikes.de/de/de/e-urban/e-courier-7.8.1-plus-ht
Teuer ist vor allem der Karbonrahmen. Dein verlinktes ist halt aus Alu und dementsprechend schwerer. ABS und Fernlicht fehlt ebenfalls. Dazu das kleinere Bosch-Display und die Federgabel ist eine Nummer kleiner.

Optisch gefällt mir auch das teurere besser (Parallelität zischen Oberrohr und "Griff" ganz unten.

Die Enviolo-Nabe mit 380 % stufenloser Spreizung sagte mir bis heute leider nichts. Habe mal auf Youtube ein Video zur Funktion geschaut. Das sieht für mich aus wie eine Kombination aus einem CVT-Getriebe bei Audi (dort greifen zwei Kegel ineinander und können so von min. bis max. jede mögliche Übersetzung linear einstellen) und einem Drehmomentwandler. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. Sind Nabe und Bosch-Motor zudem wie beim 11-Gang-Kettenschaltung per Datenbus verbunden und aufeinander ausgelegt (beim "Schalten" wird automatisch Drehmoment zurückgeschraubt, um mechanische Überlastung zu minimieren)? Bzgl. Belastbarkeit und Langzeithaltbarkeit kann ich auch nix sagen, außer, dass man das Öl wohl nie wechseln muss.

Bei hochwertiger Hinterradnabe habe ich bisher immer Rohloff im Hinterkopf inkl. hoher Preise ab 8k€ für das Pedelec.
 
Natürlich geht geringerer Preis auch mit geringerer Ausstattung einher. Wie bei jeder Anschaffung muss man halt sehen, was einem was wert ist.
 
Banger schrieb:
Die 33-Gang-Schaltung kann man sich via Custom doch machen.
Theoretisch ja, aber praktisch? Der größte Vorteil der 11er und 12er Schaltungen sind die Ritzel mit einer riesigen Bandbreite, es geht ja heute von 10-52. Solche Kassetten kannst du aber nicht noch mit großen Sprüngen bei den Kettenblättern kombinieren, eine normale Kettenschaltung hat nun mal ihre Grenzen.
1768924480043.png

https://www.mantel.com/de/blog/schaltwerk-kapazitaet

Der größte Vorteil von 3-fach Kassetten, ist heutzutage die Möglichkeit robustere 8-9-Fach Ketten nutzen zu können, alles darüber ist einfach Blödsinn. Wenn man sich schon auf schmale Ketten einlässt, würde ich es jedenfalls strikt bei einem einfachen Kettenblatt belassen.
 
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xexex schrieb:
Theoretisch ja, aber praktisch?

Offenbar ist ja ein Fahrrad mit 33 Gängen vorhanden. Da kann @Weyoun mal die Zähnezahl zählen und dann via Custom alles eingeben, um richtig zu vergleichen.

xexex schrieb:
Der größte Vorteil von 3-fach Kassetten, ist heutzutage die Möglichkeit robustere 8-9-Fach Ketten nutzen zu können ...

Robustheit ist für hohe Systemgewichte dann auch nicht so verkehrt!?
 
Incanus schrieb:
Natürlich geht geringerer Preis auch mit geringerer Ausstattung einher. Wie bei jeder Anschaffung muss man halt sehen, was einem was wert ist.
Ich bin mir was wert. Und wenn der Arbeitgeber einen Teil übernimmt, warum nicht. ;)
 
Du hast nach Alternativen gefragt, sonst gib Eckpunkte vor, die in jedem Fall eingehalten werden müssen.
 
Banger schrieb:
Robustheit ist für hohe Systemgewichte dann auch nicht so verkehrt!?
Reine Spekulation meinerseits, aber ich halte 11er oder gar 12er Ketten für 200kg Systemgewicht und Elektroantrieb, nicht für eine optimale Lösung. Allerdings entspricht mein "Gefühl" nicht den Testresultaten, wohl deshalb weil solche Ketten oft teuer sind und die Materialwahl schlichtweg die Dicke schlägt.
https://zerofrictioncycling.com.au/chaintesting/

Wer mich kennt, weiß aber womöglich, eine Kette käme für mich sowieso nicht mehr in Frage, für ein E-Bike mit einer großen Bandbreite gäbe es für mich nur Pinion. Für Flachland ist aber selbst eine Alfine 11 schon überdimensioniert, selbst ohne Elektrounterstützung. Mit Motor muss man berücksichtigen, bei 25km/h ist bei einem Pedelec Schluss, wohin also mit den ganzen hohen Gängen? Untenrum braucht man ebenfalls keine zig Stufen, hier hilft der Motor das Teil in Bewegung zu bringen.
 
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Naja 25 sind ja kein harter Cut, ich fahr mit meinem auch so um die 30, im Flachland zumindest. Mehr ist aber dann mit der Übersetzung nicht mehr angenehm :D Motor ist dann fürs beschleunigen und Bergfahren da.
 
Vielleicht mal kurz ein wenig Hintergrundinfo zu Kettenschaltungen, anhand denen man den für sich besten Kompromiss finden kann.

Die 1x Schaltungen, also Schaltung mit 1 Kettenblatt vorne, machen das System etwas weniger komplex. Kein Umwerfer vorne, keine Gedanken nötig, ob man zum nächsten Schalten nur hinten oder nur vorne oder beides Schalten muss. Außerdem spart man den Umwerfer und den zugehörigen Schalthebel sowie die Wartung eben dieser.
Der Nachteil bei der Sache: Man muss wählen, ob man eine große Spreizung und entsprechend große Spünge zwischen den Gängen oder eine kleinere Spreizung und feinere Abstufungen möchte. Dazu sind gerade bei 12fach die Teile deutlich teurer als z.B. 10 fach, die Ketten können nicht genietet werden sondern brauchen ein Kettenschloss, das auch nur bei Shimano 12 passt. Dazu sind die Ketten recht filigran.

Ich fahre auf dem MTB eine 1x12 Schaltung, da ist vorne ein 30er Kettenblättchen drauf und hinten geht das von einem Pizzateller mit 50 oder 51 Zähnen auf 10. Damit komme ich sowohl Rampen im Dreck mit 15% Steigungen hoch und kann in der Ebene etwas über 30 Fahren.

Ich hab einige E-Bikes von meinen Nachbarn in Pflege, die haben sich teilweise Räder mit der gleichen Schaltung aufschwatzen lassen. Die sind 65+ und bestenfalls so Mittelfit. Aber selbst wenn die mal an der Mosel unterwegs sind, fährt von denen keiner auf den großen Ritzeln.
Auf der anderen Seite verleitet aber das System dazu große Gänge mit sehr geringer Kadenz zu fahren. Entsprechend hoch ist die Belastung für den Kettentrieb, weil vergleichsweise lang übersetzte Gänge gefahren werden und entsprechend wenige Zähne des Ritzels im Eingriff sind -> Verschleiß.
Meine Kette auf dem MTB hält in der Regel eine größere Kilometerleistung, als die E-Bike-Ketten meiner Nachbarn. Die fahren aber nicht primär im Schlamm und schon gar nicht im Weinter. Mein persönlicher Rekord: Fahrrad durch putzen 2,9kg leichter machen. :D

Als ganz grober Faustwert: Ein nicht völlig untrainierter Mensch erreicht eine Dauerleistung von etwa 150W. Ein Pedelec in der EU darf 250W Dauerleistung abgeben. Motor und Akku zusammen wiegen aber deutlich weniger als ein Mensch. -> Deine Spreizung der Gangstufen kann entsprechend kleiner ausfallen. Durch die größere Systemleistung aus Fahrer und Motor kannst du ohne weiteres bei gesunder Kadenz für Mensch und Maschine mit 15-20 km/h den Berg hochfahren, wo du mit einem richtigen Fahrrad 6-9 km/h fahren würdest.

Ich persönlich würde bei einem E-Bike keine Kettenschaltung, bzw möglichst keine Kette haben wollen. 1-fach Ketten sind deutlich langlebiger als alle Schaltketten und dabei deutlich billiger. Dafür können die aber sogar in einen Kettenkasten. Unsexy, aber praktisch, speziell bei Ganzjahresbetrieb.
 
Necrol schrieb:
Ich persönlich würde bei einem E-Bike keine Kettenschaltung, bzw möglichst keine Kette haben wollen. 1-fach Ketten sind deutlich langlebiger als alle Schaltketten und dabei deutlich billiger.

Ich war sofort wieder von den Kettenschaltungen weg, als Nabenschaltungen ohne aufgezwungene lästige Rücktrittbremse im Paket besser bei Serienrädern verfügbar waren.

Der riesige Vorteil ist einfach, dass man im Stillstand schalten kann. Wenn z.B. eine Ampel rot wird, und keine Zeit mehr bleibt, eine Kettenschaltung runterzuschalten, ist das extrem nervig.
 
Das ist wiederum ein Vorteil, wenn man vorne mehrere Blötter hat, dort einmal geschaltet reicht meist zum Anfahren schon wieder aus.
 
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