faktoren langlebigkeit datenträger ?

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ksjdgzagt

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hi,

ich hätte da eine frage bezüglich der langlkebigkeit von datenträger...sowohl hdds, enterprise hdds, ssds etc...
natürlich möchte jede(r) seine datenträger möglichst schonend betreiben damit man möglichst lange etwas von der investition hat.

dabei habe ich bisher mitbekommen, dass zwei deinge dafür relevant sind:
a) wie oft ein laufwerk ein und ausgeschaltet wird
b) zeitraum der verwendung.

zuerst sei gesagt dass ich bedacht bin ausschliesslich enterprise produkte zu nutzen.
bei hdds nutze ich ausschliesslich wd gold.

fürher dachte ich nach dem nutzen pc ausschalten ...somit weniger laufzeit.
nun sagte mir jemand, lieber ununterbrochen laufen lassen denn das ein-und ausschalten wirkt sich mehr auf die lebensdauer
als das ein und auschalten...besonders bei enterprise hdds (data center) die ja dafür gedacht sind ununterbrochen zu laufen.

sicher hat man mehr stromkosten wenn man den rechner ununterbrochen laufen lässt, aber
die investition würde ich hinnehmen wenn es etwas bringt.

mich würde eine dritte meinung interessieren...wie denkt ihr darüber ?

(ich habe eine server-rechner mit server komponenten, supermicro board, supermicro ecc ram, etc...
also wäre das schon auf dauerbetrieb möglich)

schöne grüße
 
Moin,

ich habe die Erfahrung gemacht ob Ich nun Gold, Black oder Blue nutze jede Platte jederzeit trotz guter Behandlung von einem Tag auf den anderen ausfallen kann. Dann wiederum habe Ich uralte Standardplatten die haben schon über 60000 Stunden. Die habe Ich intern genutzt. Und im 2.ten leben extern. Oft rein und raus aus dem Port. Ob das an oder ausschalten einer Platte schadet glaube ich nicht. Ob dazu belegbare Beweise gibt? Keine gefunden. Die Leute streiten sich ob oder nicht. Hier noch was zur Pflege:

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Tipp...atten_und_SSDs-Richtig_speichern-9045743.html

MfG
 
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Den PC ohne Unterbruch laufen lassen, also das würde ich nicht machen! Nur schon aus ökologischer Sicht.
 
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Datenträger sind Datenträger. Sie laufen so lange, wie sie es wollen und gehen gerne von jetzt auf gleich Hopps. Backups machen und verbauen, was einem lustig ist. Langlaufzeitgarantien bekommst Du nirgendwo.
 
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Machen wir doch Mal ein Rechenbeispiel: Dein Server mit laufenden Platten verbraucht vielleicht 40W im Idle, eine kWh kostet dich 30ct und normalerweise würdest du den Rechner für 8/24h am Tag benutzen.

Das würde bedeuten, du vergeudest jedes Jahr 16h*0,04kWh*365d*0,30€=70€ an Stromkosten. Jetzt die Frage an dich: Gibst du jährlich im Schnitt mehr oder weniger als 70€ für den Ersatz gestorbener Datenträger aus? Und das wäre ja schon der Best-Case für deine Hypothese unter der Annahme, dass dauerhaft laufende Laufwerke niemals und unter keinen Umständen kaputtgehen. Wie andere schon geschrieben haben, trifft das aber eben nicht zu und es können sämtliche Datenträger jederzeit kaputtgehen.

Klar, das ist nur ein Rechenbeispiel, kalkulier das doch mal mit deinen realen Daten. Wenn du in deinem Server 25 Platten am Laufen hast, sieht die Sache vielleicht anders aus und dir stirbt vielleicht tatsächlich alle zwei Jahre was. Mir ist jedenfalls in 20 Jahren noch kein Datenträger unverschuldet kaputtgegangen, weder Consumer-Hardware privat noch professionelle Laufwerke im Geschäft.

Und ein (außer-Haus-)Backup solltest du ohnehin machen, egal ob du auf zertifizierte Profi-Laufwerke oder auf Mediamarkt-Platten setzt.
 
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Gibt für nix eine Garantie. Das wird alles über Redundanz und Support abgebildet. Deine System SSD kann heute Abend kaputt gehen. Jede Enterprise SSD schon morgen

Backup ist durch nichts zu ersetzen
 
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Es gibt ja extra einen Smart Wert also Start / Stop Count, das hat schon seinen Grund. Allerdings halten die meisten Platten schon mehr als einmal pro Tag den Zyklus aus.
Gab aber auch schon Platten / OS / Betriebssystemkonfigurationen wo der Energiesparmechanismus die Platte alle paar Minuten angehalten hat. Das gibt dann schnell ein paar Hundert Start Stop Zyklen pro Tag.

Bei den Platten mit Heliumfüllung scheint die Füllung ein Problem zu sein. habe schon einige Backupplatten gesehen wo sich das Helium verkrümmelt hat und das dann zu einem Ausfall geführt hat.
Gibt ja sogar einen Smart Wert für Helium Füllung.

Um eine gute Backupstrategie kommt man aber so oder so nicht rum, man kann keiner HDD ansehen ob die 100.000 Stunden hält oder schon nach 100 Stunden ausfällt.
 
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Hitze oder höhere Temperaturen mögen viele Datenträger auf Dauer nicht gerne.

Aber mal zum Stromverbrauch. Viele Elektrogeräte gehen gefühlt tatsächlich kaputt, wenn man sie oft komplett vom Strom trennt. Selber erlebt, TV, Waschmaschiene u.s.w. Alles nach Stromausschaltung kaputt. Also z.b beim wieder anschalten nachdem sie ein paar Tage pausiert haben, keine Funktion mehr.

Da musst du einfach selber überlegen, was dir wichtig ist. Viele Datenträger, HDDS, SSDs u.s.w. haben ja bereits Stromsparmechanismen eingebaut. Die sparen ganz alleine Strom, sofern man es ihnen ermöglicht.

Dann kommt es z.b auf die Verfügbarkeit an. Webserver in Datacentren werden doch irgendwie finanziert. Also da wird Geld mit verdient oder jemand bezahlt für ihre Nutzung Gebühren oder sowas. Fällt bei dir sowas an?

Dann jucken 70 Euro Strom im Jahr private Nutzer sicher mehr, als bei gewerblich genutzten Sachen.

Du schreibst zwar, was du für Hardware grob hast, aber kein Wort wozu das ganze genutzt wird. Verdienst du Geld damit, ist es eher egal. Ist das rein privat, benötigst du auch eher keine Enterprise Hardware, die länger lebt als was?


Auch Datacenter haben immer genug Laufwerke als Reserve, geht eins kaputt wird es ausgetauscht. Dort wird Geld verdient, geklotzt und nicht gekleckert.
 
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ksjdgzagt schrieb:
nun sagte mir jemand, lieber ununterbrochen laufen lassen denn das ein-und ausschalten wirkt sich mehr auf die lebensdauer
Verabschiede dich von Hausfrauenmeinungen und schau dir nur Studien an. Viele Cloud Provider veröffentlichen Daten aus ihren Rechenzentren. Auf Einzelmeinungen sollte man generell nix geben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Studie-zur-Ausfallursache-von-Festplatten-147178.html ( schon älter)

https://www.backblaze.com/blog/what-hard-drive-should-i-buy/

https://www.backblaze.com/b2/hard-drive-test-data.html

https://www.backblaze.com/blog/backblaze-hard-drive-stats-q1-2021/ (sogar nach Modellen aufgeschlüsselt)

https://arxiv.org/pdf/2012.12373.pdf The Life and Death of SSDs and HDDs: Similarities, Differences, and Prediction Models
 
Eine hohe Zahl Ein- und Ausschaltezyklen wird den Datenträger belasten und vorzeitig töten. Das ist soweit richtig. Deshalb den PC aber nicht mehr ausschalten ist komplett falsch gedacht. Eine hohe Zahl Ein- und Ausschaltezyklen kommen durch HDD-Energiesparmaßnahmen im System, bei denen die Festplatte im idle ausgeschalten wird und erst wieder aktiviert wird, wenn sie gebraucht wird. Das tägliche Ausschalten tut der HDD nicht weh, jedenfalls nicht so, dass es eine Relevanz hätte. Die Energiesparmaßnahme kann bei scharfen Einstellungen schon so 20-30 Zyklen pro Tag erzeugen, das ist dann schädlich.
Bei SSD sind Ein- und Ausschaltezyklen kein Thema, dort müssen keine Spindeln angefahren werden. Dort zählen nur Schreibvorgänge.

Generell ist die Haltbarkeit auch ein Glücksspiel. Du kannst 3 HDDs pfleglich behandeln und dir gehen trotzdem in 2 Jahren 2 kaputt, du kannst aber auch wie ne Sau die Dinger an- und ausschalten, die unter permanent hoher Last und die Temperatur auf hohem Niveau halten und trotzdem leben alle 3 mehr als 5 Jahre. Du verschiebst nur die Wahrscheinlichkeiten durch dein Handeln. Und wenn du nicht gerade jährlich große Beträge für Festplatten ausgibst, dann rechnet aus finanzieller Sicht der 24/7-Betrieb nicht, zumal dabei auch andere Komponenten mehr als nötig verschleißen.

Mal eine SEHR simple Rechnung: Eine HDD verbraucht im Betrieb 5W, du hast 4 Stück, also 20W. Das bedeutet, anstelle von durchschnittlich 4 Stunden am Tag laufen die Dinger 24 Stunden am Tag. Bei 35ct pro KWh bedeutet 24/7 eine Mehrbelastung von 51,10€ pro Jahr. Nur die 4 HDDs, ohne das System. Wenn du diese jetzt besonders pfleglich behandelst, kannst du die Lebenserwartung steigern. Angenommen, die Festplatten steigen dir durch dein pflegliches Handeln erst 2 Jahre später aus, bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 8 bzw. dann 10 Jahren, dann zahlst du für diese Mehrlebensdauer von 20% ganze 511,00€ (Mehr-Stromverbrauch 11 Jahre). Wenn deine 4 Festplatten in der Anschaffung in Summe mehr als 2550,00€ gekostet haben, dann lohnt der 24/7-Betrieb. Sonst nicht. Die Zahlen sind etwas fiktiv und du kannst gerne glaubwürdigere Zahlen recherchieren, ich verspreche dir aber, das Ergebnis wird dasselbe sein. Solange du pro Festplatte unter 600€ ausgibst, ist 24/7 als Lebensverlängerungsmaßnahme Stuss.

Der beste Tipp an dieser Stelle: Mach Backups. Dann scheren dich HDD-Ausfälle weniger. Irgendwann fällt jede HDD aus, aber ob nach 2 Monaten oder 80 Jahren kann man nicht vorhersagen und auch nur minimal beeinflussen.
 
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SoDaTierchen schrieb:
Eine hohe Zahl Ein- und Ausschaltezyklen wird den Datenträger belasten und vorzeitig töten. Das ist soweit richtig.
ok

SoDaTierchen schrieb:
Deshalb den PC aber nicht mehr ausschalten ist komplett falsch gedacht.
das ist klar. ich habe mich falsch asugedrückt, mindestens einmal zweimal in monat muss ich neu starten um windows updates neu zu installieren. ausserdem klone ich die sys ssd mit einer sicher sauberen win version.

meine frage bezog sich eher auf das tägliche arbeiten ob man nun am endes eines tages den rechner
ausschalten soll und bis nächsten morgen ausgeschaltet lassen soll.

SoDaTierchen schrieb:
Der beste Tipp an dieser Stelle: Mach Backups.
das vesteht sich von selbst.
ich wollte mit diesem thread lediglich besser verstehen wie man datenträger schonend betreiben kann.

ich nutze nur wd gold in gut gekühlte backplanes mit noctua lüfter...ich muss sagen dass ich seit 2015
ausschliesslich enterprise datenträger nutze und mir nie einer abgeschmiert ist, allerdings wurden
die auch jedes jahr oder jedes zweite jahr ausgetauscht.
 
ksjdgzagt schrieb:
ob man nun am endes eines tages den rechner
ausschalten soll und bis nächsten morgen ausgeschaltet lassen soll
Klare Empfehlung: Ausschalten. Im Zweifel würde nach 20 Minuten idle (oder ähnlich, 20 Minuten war früher mal default) eh Windows selbst die HDD ausschalten, du hast also aus HDD-Sicht keinen Mehrwert, wenn du den Rechner laufen lässt.
Eine Enterprise-HDD verkraftet laut Clive Gold (EMC) sicher etwa 30.000 Start-Stop-Zyklen. Wenn du die also nur täglich herunterfährst, also ohne Spin Cycles durch Energiesparmaßnahmen, dann kommst du relativ lange hin (ca. 82 Jahre ;)) Ist aber trotzdem ein Glücksspiel, kann von 2.000 bis über 1.000.000 reichen, bevor die HDD aufgibt.
 
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SoDaTierchen schrieb:
Klare Empfehlung: Ausschalten. Im Zweifel würde nach 20 Minuten idle (oder ähnlich, 20 Minuten war früher mal default) eh Windows selbst die HDD ausschalten, du hast also aus HDD-Sicht keinen Mehrwert, wenn du den Rechner laufen lässt.
also mein rechner läuft die ganze zeit mit energieeinstellungen auf "ulimate" also volle kanne attake ununterbrochen , die cpu in boos-modus...
 
Banned schrieb:
Dann wird alles gut. :daumen:
ne ne ne, das kannst du mir nicht weiss machen :-)) ...also...bewirkt sich die tatsache dass ich die cpu in boost laufen lasse und die win energieeinstellungen auf ultimate ..auf die langlebigkeit der datenträger ...ich meine ...noch mehr... als wenn ich den rechner ununterbrochen an lasse ?
 
ksjdgzagt schrieb:
ne ne ne, das kannst du mir nicht weiss machen :-)) ...also...bewirkt sich die tatsache dass ich die cpu in boost laufen lasse und die win energieeinstellungen auf ultimate ..auf die langlebigkeit der datenträger ...ich meine ...noch mehr... als wenn ich den rechner ununterbrochen an lasse ?
Durch simpeles Ausschalten des Timeouts für die HDD (geht auch mit Win 7/10 Home ohne ansonsten geändertes Energieprofil) bleibt die HDD dauerhaft an. Aber Du hast doch jetzt schon entreprise HDDs verbaut, was sollte sich daran ändern?

Was dann OS und Deine Anwendungen mit dem Laufwerk treiben, hat damit nichts zu tun. Wenn da dauerhaft der Virenscanner und Indexer liest und schreibt, dann könnte man auch auf den max. zulässingen Workload der HDD kommen.

Vermutlich wird es aber einen Grund haben, warum bei Enterprise Platten keine Start-/Stopzyklen sondern nur load/unload Zyklen in den Specs stehne. Die HDDs werden wohl nach 20-200 Start/Stops einfach hops gehen. Den Seagate Exos kann man sogar untersagen, die Köpfe in Parkposition zu shcicken und nur die Elektronik schlafen zu legen, wnen einem die 600k load/unload Zyklen zu wenig sein sollten.

Und am Ende ist das alles irrelevant, wenn Du mit dem Laufwerk eine alte WD Green "nachbauen" willst.

WD Red Plus dürften jedenfalls auf mind. einen start/stop Zyklus pro Tag ausgelegt sein. Oder gibt es für die WD My Cloud Duo eine Vorgabe, dass diese 24/7 laufen müssen?

Außer den Herstellern hat vermutlich noch niemand sowas ausprobiert. Die extremst vorsichtign lassen die HDDs hat laufen und erfreuen sich an dem Krach. Die anderen (zu denen ich gehöre) schalten ihr Heim-NAS abends aus und gehen einfach davon aus, dass morderne HDDs mind. 1 einen start/stop Zyklkus pro Tag vertragen (dazu bin ich keine 365 Tage im Jahr zu Hause). Ich erwarte von den NAS HDDs sogar, dass sie deren 10 vertragen, wenn ich den Rechner nach einem Update doch mal booten muss. Ob die HDD dann 5 (=Garantie) oder eher 10 Jahre hält, merke ich in 5-10 Jahren. Zur Not gibt es noch Backups auf anderen HDDs, die weniger oft gestartet werden.
 
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gymfan schrieb:
Vermutlich wird es aber einen Grund haben, warum bei Enterprise Platten keine Start-/Stopzyklen sondern nur load/unload Zyklen in den Specs stehne.

Höchstwahrscheinlich, weil es für das Zieleinsatzgebiet irrelevant ist, da dort die HDDs 24/7 laufen.
Warum sollte man etwas testen bzw. aufschreiben, was für die Einsatzgebiete, für die die HDDs gedacht sind, keine Rolle spielt?


gymfan schrieb:
Die HDDs werden wohl nach 20-200 Start/Stops einfach hops gehen. Den
Wohl kaum....



Die Bezeichnung "NAS-HDD" ist auch ein sehr dehnbarer. Wie man ja schon daran sieht, dass sich WD erdreistet hat, bei den RED SMR zu verwenden. Hinzu kommt, dass außer der PRO keine RED einen RV-Sensor hat, was für mich persönlich auch nicht so recht zusammenpasst.
 
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cyberpirate schrieb:
Ob das an oder ausschalten einer Platte schadet glaube ich nicht. Ob dazu belegbare Beweise gibt? Keine gefunden. Die Leute streiten sich ob oder nicht.
Nichts genaues weis man also?
Ich weis von früher noch das das beim Abschalten der HDD (oder einfach Stromstecker ziehen) angeblich eine erhöhte Headcrash Wahrscheinlichkeit besteht.

Dann hab ich aber mal gelesen das die Köpfe sobald der Strom weg ist durch einen Reststrom in die Parkposition gehen und daher keine erhöhre Headcrash Wahrscheinlichkeit besteht.
Wie ist es wenn die Platte gerade beschrieben/gelesen wird und der Strom ausfällt oder man den SATA Strom-Stecker zieht ? Ist da außer Datenverlust was zu befürchten?

Ich hab öfter USB Platten die sich nicht trennen lassen und ich finde nie die Prozesse die dafür verantwortlich sind.... Ich hab immer Angst die einfach aus zu knipsen.....
 
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HolyP schrieb:
Wie ist es wenn die Platte gerade beschrieben/gelesen wird und der Strom ausfällt oder man den SATA Strom-Stecker zieht ?
Wenn Du dabei nicht extremst vorsichtig vorgehen kannst oder die HDD einbetoniert ist, ist das Ziehen des Stromsteckers etwas grundlegend anderes wie ein ungeplanter Stromausfall.

Aber Du hast Recht, niemand außer den HDD-Herstellern und u.U. ein paar Datenrettungsdiensten wird genau wissen, was ein konkretes HDD-Modell im Fall eines Stromausfalls macht. Meist heißt es, dass dabei die Köpfe in Parkposition gefahren werden.

Wenn aber unmittelbar vorher jemand am Stromstecker reißt (bei mir sitzen die meist recht fest) und die HDD dadurch in Schwingungen versetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Headcrashes während dem Anfahren der Parkposition recht hoch.

Und wenn es dann auch noch eine 2,5" Laptop-Festplatte war, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass diese einen passenden Sensor verbaut hat und die Köpfe daher früh genug weiter von den Plattern gehoben werden. So, wie meine Kollegen früher mit ihren Laptops umgegangen sind (als darin noch HDDs verbaut waren) hat es mich fast täglich gewundert, dass die HDDs dies überlebt haben.

HolyP schrieb:
Ich hab öfter USB Platten die sich nicht trennen lassen und ich finde nie die Prozesse die dafür verantwortlich sind....
Bei mir ist das immer Windows selber, weil ich meine ext. HDD (oder früher auch USB-Sticks) mit NTFS formatiert habe und Windows noch sekundenlang (also viel zu lange) seine Journaling-Daten schreibt. Wobei man das im Ressourcenmonitor sieht.
 
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gymfan schrieb:
Wenn aber unmittelbar vorher jemand am Stromstecker reißt (bei mir sitzen die meist recht fest) und die HDD dadurch in Schwingungen versetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Headcrashes während dem Anfahren der Parkposition recht hoch.
um soetwas auszuschliessen habe ich mir seit letztem jahr in meinem neuen rechner backplanes eingebaut:
bessere kühlung...keine kabel-rumgeeiere etc. ich bin sehr zufrieden.

zum eigentlichen thema des threads:
letztes jahr war das erste jahr, das ich den rechner quasi durchgehend habe laufen lassen.
ausser alle 1-2 monate als ich win-updates machen musste,. wurde rebootet.
resultat: erhöhte stromrechnung in höhe von 200 eur.

ich werde dieses jahr die gleiche strategie mit einem anderen stromanbieter
fahren und mal sehen was für eine jahresstromrechnung ich bekomme.

ich persöhnlich habe ein besseres gefühl wenn der rechner durcgehend läuft.
zu meiner verteidigung: ich habe mein letztes daten-fiasko letzten mai
als nach einem win update , win anzeigte, dass meine daten-hdd fehlerhaft sei und ein neustart notwendig sei.
ich habe dazu einige threads hier in forum eröffnet. woran das lag kann man nur vermuten.
bisher ist die naheliegendste vermutung, dass meien ordnerstruktur zu breit und zu tief gewesen
ist und win damit nicht mehr klarkam. seitdem versuche ich ebenfalls die ordnerstruktur fmöglichst
flach zu halten.

denoch, wenn man sich das gekurke in meinem offenen rechner vom letzten jahr ansieht, dann
weiss man auch nicht so genau o alle kabel richtig gesteckt haben etc... :-(
 

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