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Alternate 2

Festplatte verschwunden

Ok. Werde dann mal öfter Daten sichern. Blöd ist nur, dass die Festplatte G: so langsam beim kopieren ist, bzw. in den letzten 3 Wochen bereits dreimla komplett verschwunden war.

Kann da formatieren etwas bringen?

Gruß
corner
 
Hast Du die SATA-Kabel auch auf der Hauptplatine neu gesteckt? Meistens sind dort noch andere SATA-Steckplätze frei, bitte die freien benutzen.
Formatieren bringt hier nichts.
 
Ich hoff ich darf mich hier gleich mal dranhängen.

Vor 3 Tagen ist mein kleiner Sohn an den Power Knopf meines Rechners gekommen. Seit dem ist meine externe HD verschwunden. Finde sie im BIOS nicht, in der Datenträgerverwaltung und CrystalDiskInfo zeigt auch nur meine 3 anderen Platten an.

Die externe ist eine 1TB USB 2.0 von weiß ich nicht welcher Firma. Anderer USB Steckplatz hat auch nichts geholfen.

Greetz

edith sagt: Problem gelöst, Sorry für die Störung hier

edith2 sagt: So, jetzt erscheint sie im CrystalDiskInfo und ist auf Gelb
 

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Ein ausgetauschter Sektor ist kein Problem, nach meinen Erfahrungen ist alles unter 10 ok.
Trotzdem bitte sofort erstmal Daten sichern, und dann die Platte ein paar Wochen lang beobachten.
 
Wenn eine Festplatte bereits im "gelben Bereih" ist, sollte man sie wegen mangelnder Zuverlässigkeit ung sinkendem Tempo austauschen. Ab wann so eine Festplatte wirklich im gefährlichen Bereich liegt, kann sie selber gut einschätzen, daher braucht man sich VOR der ersten Warnung nicht so viele Gedanken machen. Sobald sich aber der SMART-Status verändert, wird es gefährlich.
 
Der "gelbe Bereich" ist willkürlich vom CrystalDiskInfo-Programmierer gewählt! Dieses Symbol bedeutet nichts anderes, als daß man der Festplatte etwas Aufmerksamkeit schenken sollte, und genau das habe ich auch geschrieben.
1 wiederzugewiesener Sektor verringert NICHT die Auslesegeschwindigkeit, auch nicht 10. Nur bei Sektoren mit Bitfehlern, oder im S.M.A.R.T.-Jargon "current pending sectors / aktuell schwebende Sektoren" versucht die Platte, den Sektor bis zum Timeout zu lesen.

Nochmal: 1 ausgelagerter Sektor ist ganz normal, das hat nichts mit mangelnder Zuverlässigkeit zu tun.
 
@ _TK_
Du liegst falsch.

Der gelbe Bereich ist natürlich an die Hersteller und die neuen Serien angepasst. Warum glaubst du eigentlich; dass dieses Programm so oft aktualisiert wird? Bestimmt nicht; damit die Versionsnummer höher ist; wie Mozilla das macht. Das hat seinen Grund; um auch bei neuen Festplatten genaue Angaben zum Zustand machen zu können. Schon alleine die verschiedenen Interpretationen der Hersteller und deren Serien sind so dermaßen unterschiedlich, dass eine veraltete Version oftmals ungenaue Angaben anzeigt.

Nochmal: 1 ausgelagerter Sektor ist ganz normal, das hat nichts mit mangelnder Zuverlässigkeit zu tun.
Du verstehst die Arbeitsweise nicht. Nicht jede Festplatte meldet auch sofort einen defekten Sektor. Oft werden solche Sektoren erst gemeldet, wenn keine Reserve mehr vorhanden ist. Und ab diesem Zeitpunkt wird eine Festplatte sehr wohl langsamer und auch unzuverlässiger. Je nach Model können sich Fehler "anschleichen" oder auch urplötzlich auf sich aufmerksam werden. Ob du vorher schon gewarnt wirst, ist eine Sache der Festplatte und von Model zu Model variabel.

Wer eine Festplatte in dieseem Zustand noch weiter verwendet; riskiert mehr als nur die eigenen Nerven. Sie KANN noch einige Zeit gut weiter laufen; muss sie aber durchaus nicht. Dass Risiko, dass eine Festplatte in diesem Zustand von einen auf den anderen Tag plötzlich keine Lust mehr hat, ist sehr groß.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Freak-X: Gratuliere, du wirst deinem Alias gerecht.
Du möchtest einem Datenretter sein Geschäft erklären.

Zu CDI: gehe in Optionen auf Zustandseinstellungen, hier kannst du das Inkrement für das "Gelbe" der Parameter 05, C5 und C6 selbst einstellen.
 
Ach Freak-X, Du schreibst lauter Unsinn. Irgendwie hats sich da zu Dir ein Fehler angeschlichen, und ich habe eigentlich keine Lust, Dir das jetzt alles haarklein zu erklären.
Lies mal vernünftige Literatur zu SMART.
Du möchtest einem Datenretter sein Geschäft erklären.
Versuchen wird er's ja noch dürfen... :D

Thomas, sieh doch ein: Du verstehst die Arbeitsweise nicht. Informier dich erst über sich anschleichnde Fehler und Fehler, die urplötzlich auf sich aufmerksam werden - dann schrecken sie sich vor sich selbst und verschwinden vielleicht.
^^rofl^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok Danke schonmal für dir Antworten. Werd die Platte im Auge behalten. Aber nach über 25000 Std Betriebszeit darf sie sich schonmal sowas leisten. Wobei die andere schon über 31000 Std drauf hat und da alles passt.
 
@Freak-X:

hmm... (lange Denkpause).
Ein wenig muß ich Dir recht geben - manchmal tauchen ausgelagerte Sektoren nicht unter "05: Wiederzugewiesene Sektoren" auf, sondern zuerst unter "196: Wiederzuweisungsereignisse". Warum das so ist, habe ich noch nicht ganz verstanden.

Aber ansonsten bleibe ich bei meinen Ausführungen. Warum sollte denn ein Festplattenhersteller schwache Sektoren im S.M.A.R.T.-Protokoll unterdrücken, oder erst eintragen, wenn die G-Liste ("growth", d.h. "gewachsene" Defekte) überquillt? Sinn der S.M.A.R.T.-Funktion ist es ja, kleine Defekte (1 gekipptes Bit) selbständig zu reparieren, und bei Erreichen gewisser Schwellwerte Alarm zu schlagen. Ok, die Schwellwerte sind meines Erachtens etwas zu hoch angesetzt; das liegt wohl daran, daß sie der Hersteller selbst festlegen darf. Aber prinzipiell ist das alles sehr vernünftig umgesetzt.

Während der Low-Level-Formatierung im Werk werden übrigens schon viele schwache Sektoren ausgeblendet, diese landen dann in der sog. P-Liste. Der Benutzer bekommt sie niemals zu sehen, und hat trotzdem vielleicht schon tausende defekte Sektoren auf seiner Platte. Daher bitte nicht gleich überreagieren, wenn einer hinzukommt.

Nur wenn die Schreib- / Leseköpfe bei einem leichten Head Crash mal kurz die Scheibenoberfläche berührt haben, kann es sein, daß die Platte langsamer wird. Sie versucht dann, jeden Sektor solange zu lesen, bis sie ihn mithilfe der Fehlerkorrektur fehlerfrei auslesen konnte, oder bis der Timeout diesen Vorgang stoppt. Aber dort stehen dann plötzlich mindestens 199 Sektoren (in diesem Beispiel der "Fußabdruck" eines Kopfes einer WD2500BEVS) in der S.M.A.R.T.-Liste, und das sind wesentlich mehr als der von mir genannte 10-er Grenzwert.

Gruß

Thomas
 
Ich finde es schon echt bedenklich; was hier geschrieben wird. Gut und schön, ich habe nicht das Fachwissen wie _TK_ und habe vielleicht auch etwas zu viel geschrieben, ohne es 100% zu verstehen, aber die Behauptung, dass ein gelber Status nicht immer so ernst genommen werden muss, ist ja wohl ein Witz...

Ich habe schon sehr oft erlebt, dass eine Festplatte in diesem Zustand nur noch mit Mühen oder auch tlw. gar nicht mehr auszulesen war. Ich kann ebenso wenig bestätigen, dass die Anzeige der SMART-Werte genau genug ist; als dass man bei angeblich nur einem defekten Sektor keine Unruhe bekommen sollte.

Auch wenn mein Wissen über diese Geschichte nicht an _TK_ heran kommt: Wer bei einem gelben Status nicht augenblicklich was tut (Sichern und Platte tauschen), ist in meinen Augen einfach nur dämlich. Es ist natürlich was Anderes, wenn man seine Daten so oder so immer regelmäßig sichert; aber seien wir mal ehrlich: Wer tut das schon; außer vielleicht Einige hier. (Ich ebenso)...

Ganz egal; was mein "Fachwissen" im Vergleich zu dem von _TK_ beinhaltet; habe ich trotzdem mehr als genug Erfahrung mit sowas gesammelt, um zu wissen; dass so einer Platte ziemlich oft nicht mehr zu trauen ist und oftmals nicht nur nervtötend langsam sondern auch ein Datenfresser ist.

Wie gesagt; ich möchte keineswegs das Fachwissen von _TK_ anzweifeln, aber in Punkto Zuverlässigkeit und ob man eine Platte in diesem Zustand noch drinn lassen sollte oder nicht: - Da bin ich aus gutem Grund völlig anderer Meinung. Ich hatte schon oft genug Festplatten, die (warum auch immer) urplötzlich innerhalb von 2 Tagen mehr oder weniger langsam verreckt sind und auch welche; die sich dazu mehrere Monate Zeit ließen. Das macht mich eben misstrauisch.

Nur wenn die Schreib- / Leseköpfe bei einem leichten Head Crash mal kurz die Scheibenoberfläche berührt haben, kann es sein, daß die Platte langsamer wird
Wieder was Neues für mich. Ich wusste bisher nicht, dass eine Platte nach einem Headcrash überhaupt noch was tut; außer sägende Geräusche. - Klärst du mich auf?
 
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Prinzipiell sollte man in technischen Fragen
- kein inkompetentes Gewäsch einbringen, wenn man nichts Genaues weiss
- keine selbst zusammengereimte Erklärversuche über ein Thema abgeben, wenn man weder die Grundlagen noch die Zusammenhänge kennt.
- die Meinung über das eigene Wissen den Reaktionen anpassen, da man sonst Gefahr läuft, als Dummschwatz übrigzubleiben.

Festplatten konnen jeden Moment komplett ihren Dienst versagen, wer ohne Backup durch Leben wandert, wird das auch eines Tages bitter bereuen.

Die sinnlose Variante dieses Lotteriespieles heißt: Ich tausche die Platte beim geringsten Mucks aus. Sicherung ist nicht, aber jetzt Fracksausen.

Jede Platte hat ein eigenes Defektmanagement, welches kleine Unpässlichkeiten, die im Laufe der Zeit auftreten, korrigiert. Viele der gelesenen Informationen werden ständig on-the-fly von Fehlern befreit, gelingt das nicht, werden weitere Versuche mit anderen Korrekturmaßnahmen eingeleitet, die Zeit kosten.

All das spiegeln die SMART-Werte wider, und ob jetzt ein Auslesetool das grün, gelb oder rot bewertet, ist nicht festgelegt. Nehmen die Fehler überhand und wird der Schwellwert erreicht, wird auch ohne laufende Beobachtung der SMART-Werte das System informiert.

Selbst dann ignorieren noch viele unbeleckte Benutzer diese Meldungen und werden erst nach gravierenden Störungen des Betriebes hier im Forum vorstellig.

Die mit etwas mehr Ahnung sehen mehr oder weniger regelmäßig nach dem SMART-Status, welcher teilweise sich anbahnende Ausfälle vorhersehen kann, und sind dann schon bei einem pending Sektor am in die Hosen machen, weil sie kein Backup haben.

Jene, welche den Sinn der SMART-Werte erkannt haben, nutzen Tools, welche ständig den Zustand überprüfen und jede Veränderung melden - und damit abschätzen können, ob ein Ausfall bevorsteht und eine Ersatzplatte rechtzeitig bereitlegen, um schlimmstenfalls das Backup draufzuspielen.

Als Headcrash bezeichnet man den Kontakt des Kopfes mit der Platteroberfläche.
Diese ist mit einem Gleitmittel oberflächenbehandelt; dabei muss den Magnetschichten noch gar nichts passieren, aber der Kopf kann verschmutzt oder beschädigt werden und dadurch die Daten nicht mehr so gut lesen. Das führt in weiterer Folge zur Verlangsamung, weil dann mehrmals gelesen werden muss, um die gespeicherte Information richtig wiederzugeben.

Werden Partikel abgetragen, können diese die Oberfläche kontaminieren und an anderen Stellen Fehler hervorrufen.
Wenn der Kopf aufsetzt und unflugfähig wird, verglüht er durch die Reibung und zieht Furchen in die Oberfläche.
 
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