News Kurzer Auftritt: SSD-Newcomer Teracle ist spurlos verschwunden

Fliffi schrieb:
Wer halt billig kauft kauft 2x.

Als Besitzer einer Megafastro und einer Fikwot kann ich das verneinen, denn beide laufen bis heute ohne murren :p
 
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dx1 schrieb:
(meinetwegen sogar Samsung :freak: und ab zu Ebay damit)

Schlechte Erfahrungen gemacht?

Nur mal meine Praxiserfahrung mit ca. 700 Samsung SSDs (500Gb bis 2TB) die regelmäßig (nicht täglich) vollgeschrieben und gelöscht werden auf Arbeit... davon waren bisher 3 Stück, defekt. Dann haben wir noch alte OEM SSDs aus alten Office PCs die entsorgt wurden, dort sind es Samsung und Micron (120GB/250GB), von den ca. 100 Stück waren am Ende so ca. 10 Stück defekt, die liefen aber alle mehr als 8 Jahre in den Mini-PC Office Kisten in schön warm.

Mir sind persönlich noch nie Samsung HDDs oder SSDs kaputt gegangen, auch meine Crucials haben keine Ausfälle gehabt. Die ersten Samsung HDDs waren 250GB irgendwas und momentan habe ich noch ein paar 2,5" (1TB/2TB) HDDs in externen Gehäusen als Backupplatten und 10 SSDs in meinen PCs verbaut und 2 in externen Gehäusen.

So sehr ich Samsung nicht mag aber bisher hatte ich bei dem Laden bis auf das größte Monitordesaster meines Lebens mit einem der ersten TFTs (deswegen mag ich die nicht), keine Probelme bzgl. Datenträgern.

Kann man natürlich nicht auf andere Übertragen, für mich läufts bei Datenträgern zumindest bisher ausgezeichnet gut, etwas Glück gehört wohl auch dazu!

Die 3 defekten SSDs auf Arbeit wurden anstandlos getauscht.

Normalerweise kaufe ich nicht nach Marke, bei den Datenträgern mache ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrung aber eine Ausnahme.

Fun Fact, die 840 Evo lief bei mir nach dem Firmeware Update auch problemlos und ich habe sie dann aber nach größerer Neuanschaffung in den PCs meines Vaters verbaut, die lief da bis vor Kurzem auch ohne Probleme und wurde nur aus Platzmangel gegen eine größere von meinen Schrankbeschtänden getauscht. Seitdem liegt die im Schrank und wird gelegentlich am externen Adapter genutzt.

Alle meiner privaten SSDs haben ca. 10% nicht partitionierten Speicherplatz zum "atmen", die auf Arbeit werden aber voll partitioniert, mittlerweile hinterfrage ich deshalb diese 10%, die SSDs dort werden halt deutlich öfter beschrieben als meine SSDs zuhause und ich sehe keine großen Unterschiede, werden von mir vorher durchgecheckt bei Neuisntallationen der PCs.
 
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so langsam würde ich ja fast nur noch auf gebrauchte Enterprise-SSDs vertrauen.
 
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Kannte die Firma garnicht bis du diesem Bericht, lebe halt zu sehr in meiner Samsung und jetzt auch Lexar Bubble..
Nö so NoName Zeugs kommt mir nicht in den PC.
 
Meine T-450 zeigt bisher keine Schwäche, ist aber auch etwas gekühlt über Lüfter
 

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iron_monkey schrieb:
Schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich finde die Marke einfach unsympathisch. Das Apple der Androidwelt und vielleicht sind sie auch immer noch Hersteller von Selbstschussanlagen.
 
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BloodyEyeX schrieb:
Die Lektion hab ich damals mit meinem EPoX Motherboard gelernt. Nix ist ärgerlicher als technische Probleme an einem Bauteil zu haben dessen Firma sich grade in der Insolvenz befindet. ^^´´
Wobei Epox zu damaligen Zeiten eigentlich schon gehobener Standard war.
 
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Nebula123 schrieb:
so langsam würde ich ja fast nur noch auf gebrauchte Enterprise-SSDs vertrauen.

Und mir wurde hier im Forum Leichtsinn unterstellt, als ich genau dieses gemacht habe - gebrauchte 3.84TB-SM883 mit 98% Restlebenszeit gabs zwischendurch für kleines Geld in der Bucht; auch meine gebraucht gekaufte Micron 9300 Pro erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.

drago-museweni schrieb:
Kannte die Firma garnicht bis du diesem Bericht, lebe halt zu sehr in meiner Samsung und jetzt auch Lexar Bubble..
Nö so NoName Zeugs kommt mir nicht in den PC.

Du weißt schon, daß die Marke Lexar schon vor einiger Zeit an den chinesischen Konzern Longsys verkauft worden ist?
Die SSDs haben nicht allzuviel mit den alten Speicherkarten zu tun...
 
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moshimoshi schrieb:
Garantiefälle eventuell über teracle.co.kr?

Das sind die aber nicht. Da geht es um Bildung. Ich dachte aber auch erst, das wären die. ^^
 
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Araska schrieb:
Und mir wurde hier im Forum Leichtsinn unterstellt, als ich genau dieses gemacht habe - gebrauchte 3.84TB-SM883 mit 98% Restlebenszeit gabs zwischendurch für kleines Geld in der Bucht; auch meine gebraucht gekaufte Micron 9300 Pro erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.



Du weißt schon, daß die Marke Lexar schon vor einiger Zeit an den chinesischen Konzern Longsys verkauft worden ist?
Die SSDs haben nicht allzuviel mit den alten Speicherkarten zu tun...
Gebrauchte Enterprise SSDs sind unter den richtigen Bedingungen (Preis) IMHO ein guter Deal. Die sind halt stark überprovisioniert und auch sonst (Controller usw) für Dauerstress ausgelegt.

Aber, auch bei denen und allgemein ist es immer gut, ab und zu auf die Temperaturen zu schauen.
Bestimmte Controller sind bekannt als ziemliche "Hitzeköpfe". Ob der Innogrit in den abgerauchten SSDs um die es hier geht mit dazu gehört, weiß ich allerdings nicht.
 
Araska schrieb:
Du weißt schon, daß die Marke Lexar schon vor einiger Zeit an den chinesischen Konzern Longsys verkauft worden ist?
Nein wusste ich tatsächlich nicht, scheint aber bisher kein Problem zu sein.
 
Doly schrieb:
Habe damals eine 1TB geholt und die läuft mit Kühler weiterhin in der PS5.
Mal abwarten...
Wenn es Probleme geben sollte, ist es nicht so wild.
Ja, bei mir läuft die auch in der PS5 Slim mit einem Kühler. Ich spiele aber auch nicht so oft, also ist sie wenig genutzt. Ich habe da bisher nur Spiele drauf installiert, bisher noch nicht mal eines gelöscht. Also alle Bits sind kaum bis gar nicht genutzt bisher :)
2 Tb für 99 € bei Mindfactory im Mindstar Februar 2024 gekauft.
 
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Ich habe bislang nur Samsung, Crucial und SanDIsk SSDs im Einsatz gehabt.
In all den Jahren gabs nur 1x Ausfall einer Samsung.

Spannend ist die Frage, wäre mir mit NoName oder eher wenigen bekannten Herstellern/Marken etwas anderes widerfahren? Wir werden es nie erfahren befürchte ich. :D

Ärgerlich bleibt es für die Betroffenen allemal, selbst wenn man den finanziellen Schaden ersetzt bekommt.
 
erschreckend, dass immer noch so viele bei Mindfactory kaufen. Hat wohl nicht jeder mitbekommen, was da so gelaufen ist.....
 
Vermutlich ist die Geschäftsgrundlage für die Firma weggefallen. Neue SSD Seicher sind vermutlich bei denen so teuer geworden, dass sich das nicht mehr "lohnt"...
 
Don_Tralle schrieb:
erschreckend, dass immer noch so viele bei Mindfactory kaufen. Hat wohl nicht jeder mitbekommen, was da so gelaufen ist.....
Erzähl mal...bin gespannt. Hab dort letztes Jahr meine RX9070xt gekauft, keine Probleme.
 
Naja, auf dem Papier war diese SSD schon nicht schlecht. Sie nutzte gute SK Hynix NAND Chips, hatte DRAM Cache und war auch recht schnell. Deshalb ist es nicht sinnvoll, sie mit der Lexar NM790 zu vergleichen, da diese keinen DRAM Cache besitzt und die ,,billigeren" YMTC NANDs sowie Maxiotech Controller aus China nutzt, die zwar theoretisch gut performen, aber eben günstiger sind.

Ich glaube, hier ist der Innogrit IG5236 schuld, der auch bei anderen SSDs Probleme gemacht hat, die diesen Controller verwendeten. Er wurde sehr heiß und zusätzlich war die Gesamtqualität dieser SSDs nicht besonders hoch, was vermutlich zu höheren Defektraten führte.
Beispiele für SSDs mit diesem Controller sind Patriot VP4300, Teamgroup T-Force G70 Pro, Acer Predator GM7000, Lexar NM800 Pro und Mushkin Redline Vortex. Unterschiede gab es nur bei den verbauten NAND Chips, die von Herstellern wie YMTC, Micron oder Kioxia stammten.

Ich habe in der Vergangenheit mehrere Beschwerden über diese SSDs gelesen und in diesen "Posts" werden eher die DRAM cache less Varianten geraten wegen der weniger problematische Controller wie zum Beispiel die Patriot VP4300 Lite, Lexar NM790 und Teamgroup MP44. (Wobei der Patriot VP4300 Lite auch manchmal QLC NAND nutzt also Vorsicht bei dieser SSD.)

Das allgemeine Problem mit dem Controller wurde bei manchen Modellen per Firmware Update behoben. Einige davon haben bis heute keine Updates erhalten, weil die Hersteller leider geizig waren.

All diese SSDs sind mittel- bis höherklassige PCIe 4.0 Modelle also günstige PCIe 4.0 SSDs mit DRAM Cache, was durch den Innogrit Controller ermöglicht wurde oder weil man sich den Einsatz eines teureren Phison Controllers gespart hat. Wollte ich so mal erwähnt haben.

Andere Hersteller wie Crucial, Corsair, MSI, Kioxia usw. setzen auf die besseren, aber teureren Phison Controller, weshalb die Preise höher sind. (Samsung und SK Hynix sind hier Ausnahmen.)

Gespart wurde hier also nicht an der Hardware, sondern mehr beim Support sowie bei Firmware und Software was für diese eigentlich gute Hardware wirklich schade ist.
 
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Phoenix52 schrieb:
Andere Hersteller wie Crucial, Corsair, MSI, Kioxia usw. setzen auf die besseren, aber teureren Phison Controller, weshalb die Preise höher sind. (Samsung und SK Hynix sind hier Ausnahmen.)
Du hast WD/SanDisk vergessen - die bauen auch eigene Controller...
 
@Araska Stimmt ! Das habe ich vergessen zu erwähnen. Bei der WD/SanDisk SN8100 haben sie meines Wissens nach einen angepassten Silicon Motion SM2508 Controller verwendet. Das wollte ich nur nebenbei noch erwähnen. Aber sonst hast du recht, die WD Black SN850X ist ein gutes Beispiel dafür.
 
Er meint wohl die damalige Insolvenz bei Mindfactory im letzten Frühjahr und den damit zusammenhängenden Verkauf des Unternehmens an ein anderes Unternehmen (Zeitschriften-Verlag).
Ich habe meine damalige Gutschrift noch in der "Übergangsphase" eingesetzt und bin damit "gut" gelaufen. Deswegen kann ich die Argumentation nicht so recht nachvollziehen.
Dass man sich neu anmelden muss, dürfte bei einem Besitzerwechsel die "Normalität" sein...
 
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