FHD ist das neue 1366x768

longterm

Ensign
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Jahrzehntelang wurden User quer durch die Bank von 13" bis 15", und von Low End bis High End, mit 768p abgespeist. Man kannte nichts anderes und die Computermagazine und Reviewer gingen opportunistisch mit. Heute erscheint 768p zurecht wie eine Zumutung. Es ist schlicht unglaublich unscharf, man kann nicht rauszoomen, Schrift ist verschwommen, es lässt sich nur wenig darstellen.

Und all das, obwohl es schon im Jahr 1999 relativ günstige Einzelfälle gab, bei denen Laptops über eine höhere Pixeldichte (ppi) verfügten.

Dann kam Apple mit dem Marketing-Schlagwort "Retina". Und das war gut. Es war tatsächlich scharf und eine wirkliche, echte Verbesserung. Ergonomisch und praktisch. Auslösungen, die über die von Apple als Retina definierte ppi-Dichte hinausgingen, brachten und bringen nur noch geringen bis keinen Gewinn. aber alles, was darunter liegt, führt in vielen Szenarien zu Unschärfe und einer Einschränkung der Darstellungsmöglichkeiten.

Dann begann eine merkwürdige Entwicklung:
Einige Hersteller begannen im größeren Ausmaß Windows-basierte Laptops mit Screens zu produzieren, die sogar weit über der Pixeldichte bei Apple lagen: 1800p auf 13" war eine nicht untypische Konfiguration.
Bis heute hält dieser Trend bei Smartphones an, wo zwar wegen des geringeren Abstands zum Auge von Haus aus höhere Auflösungen benötigt werden, aber der Overkill ist und bleibt dort ein immer wieder gesehenes Phänomen.
Bei den Windows-Laptops hingegen kam es zu einer Kehrtwende. Plötzlich schwenkten alle auf FHD ein. FHD, das klingt nach High End, und Redakteure und User verkündeten satt und zufrieden, dass sie einen FHD-Laptop testen/kaufen, was eine ordentliche Auflösung sei. User, denen FHD nicht genug war, wurde und wird vorgehalten, ein Unterschied zwischen FHD und höheren Auflösungen sei nicht signifikant (während sie selbst bei Smartphone ppi-overkill besitzen). Und außerdem: Man war ja von früher noch 768p "gewöhnt", was will man also mehr? FHD, der pure Luxus. Selbst auf High-Endern und Midrangern: FHD wird durchgewinkt, gar implizit gelobt in ehrfürchtigen Formulierungen. Gar auf 14- und 15-Zollern. Die Industrie hat gelernt: Es lassen sich ein paar Euro/Dollar/Yen/Yuan sparen, indem man in ein gold schimmerndes FHD Logo zur grenzwertigen Kundentäuschung über die Qualität des Produkts aufdruckt. Als würde man auf einem Smartphone in Gold 480p aufdrucken. Denn das ist ja viel schärfer als 160x160 beim Palm.

Einige der Leser dieses Beitrags -- darunter wahrscheinlich auch erschreckend viele technisch versierte -- werden schäumen: "FHD ist doch genug! Ich liebe FHD! Das ist perfekt. Ich hab Full HD und bin super zufrieden!"

Tatsache ist jedoch, dass FHD bereits auf 13,3" in normalem Leseabstand zu deutlichen Problemen bei der Schriftschärfe führt, wenn man eine eher kleine Schriftgröße lesen will, wie beispielsweise bei manchen Bereichen einer Website, oder bei einer großen Tabelle in Excel/Calc, über die man sich einen Überblick verschaffen will. Oder wenn man zwei Word/Writer/PDF-Dokumente nebeneinander darstellen will. Aber auch bei normaler Schriftgröße ist der Rand nicht wirklich scharf. Wenn man einen mit einem guten Drucker gedruckten Text daneben hält, oder ein Smartphone mit hoher Pixeldichte, wird schnell klar, wer im Recht ist.

Angemessen wäre eine Auflösung von ...
- mindestens 1440p (WQHD) auf 13,3"-Geräten (221ppi)
- und von mindestens 1800p auf 14"- und 15,6"-Geräten

Auf 14" wäre auch 1440p gerade noch akzeptabel. Und auf 15,6"-Geräten ist UHD/4K NICHTzwingend notwendig (1800p reicht dort, d.h. 1800p reicht für 14" und 15.6").

Die Industrie produziert natürlich nun alles, außer diese sinnvollen Kombinationen. Da finden sich massenweise FHD-Panels von 13.3" bis 15.6", oder dann gleich unnötig stromfressende UHD-Panels. Niemand moniert das, die Geräte erhalten Höchstwertungen oder werden zumindest nicht beanstandet. Man mag von Apple halten was man will, aber auflösungstechnisch und akku-/energietechnisch geht Apple bei den Macbooks den richtigen Weg. Die Windows-Laptop-Hersteller indes regredieren teilweise wie erwähnt von WQHD/1800p zurück zu FHD, oder versuchen überteuert das 4K-Logo an die Käufer zu bringen.

Ich bitte alle User, die mir in dieser Analyse nicht zustimmen, bevor sie posten z.B. eine große Exceltabelle auf FHD-14" zu öffnen, und dann auf 14" 1800p. Das Plus an Schärfe und praktischem Nutzen (viel mehr gut lesbare Daten) ist erheblich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kühle Geschichte, Bruh, aber 768p ist genauso scharf wie 1080p ist genauso scharf wie 1440p usw., es wird nur weniger Arbeitsfläche angezeigt.
 
Wenigstens benötigt man bei 15.6" 768p keine Windows-Skalierung^^
Reicht auch immer noch für 0815-Zeugs, toll ist es natürlich nicht.
 
longterm schrieb:
..

Auf 14" wäre auch 1440p gerade noch akzeptabel. Und auf 15,6"-Geräten ist UHD/4K nicht zwingend notwendig.

.

Deiner Analyse zur Folge meinst du doch "zwingend notwendig" also ohne "nicht" ?
 
was willst du mit diesem beitrag bezwecken? hier werden wohl eher nicht die chefs irgendwelcher notebookhersteller mitlesen und sich dann plötzlich denken "mensch, der typ da hat ja recht, schnell mal entsprechende notebooks rausbringen".

dass du das aktuelle angebot scheisse findest und höhere auflösungen für angemessen/notwendig hältst hättest du auch mit deutlich weniger text sagen können.

was mich betrifft bin ich bei meinem desktoprechner mit FHD auf 22" nach wie vor zufrieden. WQHD war mir auf 24" schon zu viel.
 
Plutos schrieb:
768p ist genauso scharf wie 1080p ist genauso scharf wie 1440p usw., es wird nur weniger Arbeitsfläche angezeigt.
"Die Unterscheidbarkeit von Details in einem Bild wird Schärfe genannt. " -Wikipedia

Dieser Definition folgend stimmt das so nicht
 
Soll das jetzt ein Apple Hype Thread sein, oder wie darf man das verstehen?
 
Tatsache ist jedoch, dass FHD bereits auf 13,3" in normalem Leseabstand zu deutlichen Problemen bei der Schriftschärfe führt,
Also da wäre wohl eher ein Gang zum Optiker angebracht. Ich empfinde das jedenfalls nicht so.
 
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ich habe ein laptop mit 1600 x 900 pixeln bei 15 zoll. und weißt du was? mir reicht das aus.
 
FHD bei 14" oder 15,6" finde ich zum arbeiten mit Excel noch ok. Bei noch höheren Pixeldichten kommen meine Augen sicherlich an ihre Grenzen - bei 100% Skalierung versteht sich.
Zu Hause arbeite ich auf einem 25"-Display @2560x1440, das entspricht 117ppi. Mein 14"-FHD-Notebook ist schon bei 157ppi - in Kombination mit dem geringeren Sichtabstand auch noch ok. Aber viel mehr muss es nicht werden.

Ein 14"-UHD-Display würde mit 150 oder 200% Skalierung laufen, weil ich auf 14" wahrscheinlich sonst nichts mehr lesen könnte. Die Schriftdarfstellung ist dann zwar besser, aber viel mehr kommt auch nicht bei rum, wenn man sichs überlegt.

1366x768 kann ich auch nur noch maximal auf einem 10"-Tablet ertragen. Nachdem ich ein Display gleicher Auflösung bei einem 15,6"-Notebook durch ein FullHD-IPS-Display ersetzt hatte, hab ich das 1366er mit Wonne übers Knie gebrochen und im Elektroschrott versenkt.
 
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Gesendet von meinem 27-Zoll-FullHD-Bildschirm, bwahahaha. :D
 
Hier geht es nicht nur um die Technologie sondern hauptsächlich um die Ökonomie der Hersteller. 1080p Screens sind deutlich günstiger zu bekommen und mit deutlich weniger Ausfallquote.

Ich habe schon immer darauf geachtet, min. 1600x900 Displays zu bekommen bei Notebooks. Ich muss allerdings gestehen, für mich sind das Geräte für unterwegs zum Arbeiten. Da ist die Auflösung tatsächlich weniger wichtig. Wichtiger ist ein mattes Display damit man bei jedem Licht auch was erkennen kann. Dazu noch eine lange Akkulaufzeit.
 
Mich stört das 16:9-Format bei Notebooks viel mehr als eine etwaig unscharfe Schrift... letztere bemerke ich nur in Ausnahmefällen, den Sehschlitz hingegen ständig.
 
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Deiner Analyse zur Folge meinst du doch "zwingend notwendig" also ohne "nicht" ?

War kein Fehler von mir: Auch bei 15.6 reicht 1800p aus, um eine Auslösung zu bekommen, die scharfe Schrift darstellt.
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"Was willst du mit diesem beitrag bezwecken?

Z.B. dass Usern, die hier im Forum Laptop/Display-Empfehungen möchten, deutlich gemacht wird, dass sie für scharfe Auflösungen etwas besseres als FDH nehmen sollten.

dass du das aktuelle angebot scheisse findest und höhere auflösungen für angemessen/notwendig hältst hättest du auch mit deutlich weniger text sagen können.

Bei dem Thema reagieren viele mit Unverständis, weil sie denken, FHD sei doch prima. Daher musste ich präventiv die Situation umfassend darstellen. Außerdem interessiert vielleicht einige User, die sich nicht auskennen, wie die Lage im Displaybereich ist. Im Übrigen hab ich noch nie einen Mac besessen und würde auch nie einen kaufen.
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WQHD war mir auf 24" schon zu viel.

Interessant, ich finde absolut, dass man das halt respektieren sollte, dass manche Leute einfach kein Problem mit niedrigen Auflösungen haben, keine Frage! (Aber du hättest ja Skalieren/Zoomen können. Zumindest ich hatte noch nie Probleme mit der Skalierung. In der Tat ist der Umstand, dass einige wenige Programme immer noch zicken beim Skalieren, wohl das einzige Gegenargument. Manchmal hilft es, eine doppelt so große Auflösung zu nehmen (also vierfache Pixelzahl) und dann auf 200% zu zoomen.

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13" und große Exceltabelle sowie 2 Dokumente sind natürlich totaler Standard. Oh warte. Nein sind sie nicht.

Es geht hier um einzelne Phasen innerhalb eines Arbeitsprozesses: Dass man sich mal ne Übersicht über ein komplexes großes Dokument verschaffen will. Dass man mal zwei Dokumente vergleichen will. Dass man mal ne große Tabelle darstellen können will. Usw. Ich selbst nutze allerdings die Möglichkeiten der 1440p auf meinem 13.3" fast die gesamte Zeit, also nicht nur punktuell: Z.B. kann ich in der Seitenleiste die Titel von sehr viele Browsertabs vertikal untereinander anzeigen lassen und habe eine prima Übersicht über alle geöffneten Tabs ohne Scrollen zu müssen. Nur ein Beispiel fuer Everday Use.
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Also da wäre wohl eher ein Gang zum Optiker angebracht. Ich empfinde das jedenfalls nicht so.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer keinen Unterschied sieht, bei DEM ist ein Gang zum Optiker angebracht.
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Übrigens ist es bei Schriftarten egal, ob man die Windows-Skalierung ändert (Windows Desktop Zoom auf z.B. 150%), oder ob man innerhalb eines Programms rein- oder rauszoomt. Kommt auf's selbe raus. Der einzige Unterschied ist dann der Unterschied in der Groesse von Fensterleisten/Menüleisten/Icons.
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( Was die Debatte zu 3:2 vs. 16:9/16:10 betrifft, sollte m.E. übrigens (bei kleineren Laptops) der determinierende Faktor sein, wie viel Platz de facto beim Laptop vorhanden ist -- und der sollte eben ausgenutzt werden. Der Platz wird definiert durch (A) jenen Platz, den die Tastatur plus ein von der Größe her angenehmes Touchpad beanspruchen, sowie (B) durch die Frage, ob der oberen Rand des Dispaly aus ergnomischen Gründen eher hoch angesetzt werden sollte, damit man nicht so stark nach unten blicken muss (Nacken). A führt, wenn man einen möglichst kleinen footprint will, bei kleinen Laptops zu eher breiten Screens (16:9), die dann jedoch tief sitzen. Bei größeren Laptops ergibt sich dies nur, wenn auch ein Nummernblock mit verbaut ist. Ob ein 16:9 oder ein 3:2 Display als angenehmer wahrgenommen werden, hängt starkt von der Nutzung ab: Wer links oft eine Leiste nutzt (z.B. Browsertabs-Seitenleiste oder ein breiter Tree-View/Verzeichnisbaum in einem Dateimanager usw.), oder wer viel Videos sieht, für den ist 16:9 ideal (durch die Seitenleiste wird der Raum für das eigentliche Dokument/Inhalt dann wieder eher hochformatig). Wer hingegen keine relativ breiten Seitenleisten etc. nutzt und selten Dokumente oder Fenster nebeneinandersetzt, und stattdessen oft lange Texte/Dokumente liest, für den ist 3:2 besser. In jedem Fall aber liegt das größte Ärgernis darin, wenn ein 16:9-Panel verbaut ist, obwohl oben oder unten noch erhebliche Bezels vorhanden sind. )

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Ich weiß, dass mein Eingangsposting stilistisch etwas dramatisch formuliert ist. Aber es nervt mich einfach, dass so viele ansonsten gute Geräte nur in FHD angeboten werden. Würde man den Leuten dazu raten (hier und in Review-Artikeln), sich die Alternativen mit schärferer Auflösung genauer anzusehen, würden das die Hersteller vielleicht merken und nachziehen.

Und zur Klarstellung für User, die sich nicht so gut auskennen: Natürlich sollte bei allen von mir oben nahegelegten Mindestauflösungen der Windows-Zoom auf einen Wert GRÖSSER als 100% eingestellt werden. Bei 13.3" 1440p ist beispielsweise 125% (meine Präferenz) oder 150% geeignet, damit Leisten usw. nicht zu klein werden. Aber wie gesagt, letztlich ist es mit Blick auf Schrift innerhalb von Dokumenten oder Websites egal, ob man die Einstellung als Windows-Zoom oder als Zoom im Programm vornimmt, das kommt auf's selbe raus.

(Werde mich nun aus der Diskussion verabschieden, wollte das nur mal loswerden.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatsache ist jedoch, dass FHD bereits auf 13,3" in normalem Leseabstand zu deutlichen Problemen bei der Schriftschärfe führt, wenn man eine eher kleine Schriftgröße lesen will, wie beispielsweise bei manchen Bereichen einer Website, oder bei einer großen Tabelle in Excel/Calc, über die man sich einen Überblick verschaffen will. Oder wenn man zwei Word/Writer/PDF-Dokumente nebeneinander darstellen will. Aber auch bei normaler Schriftgröße ist der Rand nicht wirklich scharf.
Seltsam, ich hab keine Probleme mit FHD auf 24“. Aber wenn du das sagst, wirds wohl so sein.
 
Bei dem Thema reagieren viele mit Unverständis, weil sie denken, FHD sei doch prima. Daher musste ich präventiv die Situation umfassend darstellen.
Bruh...

Mir scheint dass du dich in das Thema viel zu sehr reinsteigerst. Ich meine dass es spätestens ab 2005 totaler Usus war, dass x768 schlecht zum Arbeiten ist (speziell mit dem Aufkommen von 16:10 Displays) und spätestens nachdem Smartphones/Tablets usw. quasi das Design von Webseiten in Richtung 150% Zoom gedrückt haben, ist x768 so ziemlich unbrauchbar zum Surfen geworden.
Aber dann direkt zu sagen dass FHD nicht fein genug sei bei Notebooks... halte ich für gewagt. Ich bekomm regelmäßig von (mittelalten) Kolleginnen/Kundinnen die Anfrage, wie man denn bei einem 22" FHD die Schrift größer machen kann, nachdem man an ihrem gedockten Notebook mit geringerer Auflösung mal das Display-Cloning abschaltet und den großen Monitor als Erweiterten benutzt. Selbst mit der Bitte doch 2 Wochen die Auflösung auf nativ FHD / 100% zu lassen, kommen die damit nicht klar. Es ist zu klein. Sicherlich mag die Schrift auch etwas unschärfer sein, aber darum geht es den Leuten nicht. Die Schrift ist faktisch für die nicht mehr lesbar, auch wenn das ein 4K mit selber DPI gewesen ist.
 
@cartridge_case
Kleine Schrift hat auf 15.6" 768p starkes Blurring und ist daher unscharf: Die Kanten sind auf bei größerer Schift bereits unscharf. Nein, nicht falsche Auflösung eingestellt. Ich rede von 100% zoom.

"Man kann nicht rauszoomen". Man kann A4 Dokumente bei 768p nicht rauszoomen, sodass man die ganze Seite sieht, ohne dass die Schrift kaum noch lesbar ist, solange es nicht sehr groß geschrieben ist.
Ergänzung ()

t-6: Danke für deinen Beitrag. Aber: Natürlich ist es zu klein, wenn man es auf 100% lässt und auch in den Programmen/Browsern 100% oder gar 90% als Zoom einstellt. Man muss an mindestens einer Stelle über die 100% gehen. Darum geht es aber ja gar nicht. Den Zoom stellt man so ein, dass die Schriften so groß sind, wie man sie im Normalfall gern haben möchte. Nur in Fällen oder in Bereichen, wenn/wo man eine besonders gute Übersicht haben will, zoomt man raus und die Schrift wird dann eben kleiner. Es geht hier schlicht darum, dass jene Bereiche, die man auf angenehme Größe eingestellt hat (Normalfall) schöne scharfe Kanten haben sollte (wie in einem Buch), und jene Bereich, in denen Kleingedrucktes steht, oder wo man viel Informationen darstellen möchte), schön scharf sind -- so scharf, wie es das Auge eben ausnutzen kann bei normalem Abstand. Der Grund, warum Leute sagen "das ist mir zu klein" liegt ja manchmal JUST DARAN, DASS es aufgrund niedriger Auflösung unscharf wird. Eine hohe Auflösung steht dem Bedürfnis, in vielen Fällen schöne große Schrift anzuzeigen, überhaupt nicht entgegen. In diesem Fall sind dann bei hohen Auflösungen halt die Ränder dieser großen Buchstaben zudem "knackscharf."

Ich hoffe schon seit einem Jahr, dass es eine Trendwende gibt bzgl. FHD. Diese scheint aber allenfalls ganz langsam von statten zu gehen. Als jetzt zum x-ten Mal ein guter Laptop erschien, aber nur als FHD verfügbar, hat das mich eben dazu bewogen, mich hier zu echauffieren. :-) Auch weil dieselben Notebook-Zeitschrifte, die einen FHD nach dem anderen durchwinken, bei Geräten wie z.B. dem iPhone 8 oder dem iPhone 5SE anmerken, dass die Auflösung nicht mehr ganz der höhe der Zeit entspräche. Völlig inkonsistent. Objektiv ist die Unschärfe, auch unter Berücksichtung des Abstands zum Auge, bei 14"/15.6" @ FHD erheblich größer als bei einem iPhone 8, selbst wenn man es unnatürlich nahe ans Auge hält.



OK, ich wollte mich ausklinken ;-)
 
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