hm, hab schon immer, soweit ich zurückdenken kann, viel gezockt, auch am stück.
am schlimmsten wars damals bei wing commander und bundeliga manager hattrick aufm amiga (täglich mehrere stunden, an wochenenden noch mehr) und später mal auf der ps1 mit metal gear solid, um ein extrembeispiel zu nennen, welches ich an einem wochenende in einem atemzug durchgespielt hab, mit nur einer pause mal zum pizza-essen, einer cola im anschlag und nem haufen ziggiys, weils so fesselte.

mitlerweile hat sich das gelegt und spiel maximal 1-4 std. ganz einfach schon aus dem grund das mich die games heutzutage nicht mehr so reizen. weiss nich obs an den spielen liegt bzw. deren tiefe oder ich einfach "zu erwachsen" geworden bin. (naja, ausnahmen bestätigen die regel, wenn mich ne story fesselt innem spiel zock ichs auch bis nix mehr geht, wenn die zeit und energie da is, wie andere kapitelweise bücher verschlingen oder ähnliches).
bin halt seit meiner kindheit ziemlicher "hardcore-daddler" - lustigerweise fesseln mich so spiele wie WoW aber nicht mal ansatzweise - sondern zieh mir dann lieber spiele wie call of cthulhu / silent hill / etc rein oder ähnliches, was mich mit ner knackigen story fesseln kann und mit genügend action daher kommt.
und zu den "nebenwirkungen".. kann ich eigentlich nur in sofern was sagen, das es sich bei mir maximal so ausgewirkt hat zum teil, das ich halt auf grund der müdigkeit und dem dauerndem bildschirm gestarre halt irgendwann kopfschmerzen bekommen hab oder leichte schwäche erscheinungen, weil halt mal ne nacht durchgemacht hat und am nächsten tag geht ohne kaffee eben ma gar nix.

aber das sind schon die heftigsten fälle gewesen eigentlich.
und was andere schon geschrieben haben, von wegen, vom spielinhalt nachts träumen ist dann auch irgendwo normal, weil das unterbewusstsein halt unter anderem die eindrücke vom tag verarbeitet. und wenn man halt den ganzen tag vor dem flimmerkasten gesessen hat und gezockt hat ist das auch logisch das einen das bis in den traum folgt.
ich sehs bei mir nur nicht als sucht, sondern halt als hobby und leidenschaft. und wenn ich merke das es zuviel wird, brems ich mich auch eigenständig und leg das pad beiseite etc. (auch wenn oben geschriebenes anders wirken mag). ich fang halt meist an zu zocken, wenn ich abschalten will, oder sonst grad ma n bisschen freizeit hab. aber ich krieg halt keine schweiss ausbrüche oder fang an zu zittern oder werd nervös oder sonstwas wenn ich ma nich zocke.
im grunde macht ja nicht der pc süchtig wie carlos schrieb, es ist halt nur ne abzweigung des überbegriffs spielsucht. jeder der mal n film über n kasino oder so gesehen hat, kennt diese vögel, an die ich dabei grade denke
