Fragen zur Geschichte von Desktop-Rechnern

moonwalker99

Lt. Commander
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Kennt ihr irgendwo eine Website oder eine Liste, die aufzeigt, in welchem Jahr, welcher Desktop-Rechner aktuell und bezahlbar war?

Man könnte auf wikipedia schauen, wann welcher Prozessor eingeführt wurde. Manche CPUs hatten zur Markteinführung utopisch hohe Preise und es hat etwas gedauert, bis der Normaluser diese CPU zu Hause auf dem Tisch stehen hat.

Ein paar Scans alter PC-Shops könnten auch interessant sein.
 
Ist das eine Hausaufgabe?
 
Zuletzt bearbeitet: (link entfernt da nicht kostenlos)
Wenn du schreiben würdest, wofür du es "brauchst", wäre es vermutlich einfacher, dir zu helfen...
Geht aus meiner Sicht leicht in Richtung XY-Problem, aber kann mich da auch irren.
 
Och ....
1984 hat mein erster Mac mit 128 KB RAM und 3,5" Diskettenaufwerk 8.400 Mark gekostet

Wie definierst Du 'bezahlbar'?
 
tollertyp schrieb:
Wenn du schreiben würdest, wofür du es "brauchst", wäre es vermutlich einfacher, dir zu helfen...

Persönliche Neugierde. Z.B. welcher Rechner 1995 in war, als Windows 95 eingeführt wurde.
Ergänzung ()

hamju63 schrieb:
Wie definierst Du 'bezahlbar'?

Ein Rechner, der nicht mehr kostet als das Nettogehalt einer einfachen Angestellten.
 
Definiere 'einfache Angestellte' :)

Mediangehalt?
Das wäre so ein Ansatz (der sich aber eben natürlich auch über die Jahre kontinuierlich verändert)
Für Deutschland in etwa 1.600 Euro, allerdings in den Bundesländern unterschiedlich.
Hamburg 1750, Mecklenburg-Vorpommern 1450
 
Ihr seid anstrengend. Wie hoch ist das Gehalt beim Mindestlohn? Wenn ich heute einen Rechner für maximal 1400 Euro kaufen möchte, dann werde ich keinen Luxus-Rechner kaufen.
 
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Anstrengend ist höchstens die extrem offene Fragestellung.
Es gibt keine Definition eines "einfachen Angestellten" und einen definierten Mindestlohn gab es in den 80ern noch gar nicht.
Und für 1400€ kriegt man durchaus einen Luxusrechner mit ordentlicher GPU & co. Denn alles was über ein extrem simples Office-System ausgeht ist im Grunde bereits ein "Luxusrechner".
 
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Und anstatt alles auf die Goldwaage zu legen, könntet ihr wenigstens ein paar Beispiele nennen. Auch wenn die Frage offen ist. Meine Güte.
 
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Mindestlohn ist nun wirklich DEUTLICH unterhalb dessen, was ein 'einfacher Angestellter' verdient.

Um eine belastbare Antwort zu geben, muss die Frage vernünftig definiert sein.
Und für 1.400 Euro kannst Du Dir natürlich seine sehr leistungsfähige Gaming Kiste hinstellen.
Bei mehr als Full HD und sehr viel mehr als 60 FPS als Anspruch wärst Du dann deutlich außerhalb Deiner eigenen Fragestellung unterwegs und da explodieren dann natürlich auch die Preise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jepp, damals waren die Dinger tatsächlich deutlich teurer.
Siehe eben auch meinen Beitrag bzgl. 1984.
Da war es sehr viel extremer.

Natürlich sind über die Jahre PCs zu Massenware geworden.
Das ist bei allen elektronischen Geräten so.

Angefangen bei (damals) Fernsehern, für die zu Beginn ein Monatsgehalt hingelegt wurde, nur um EINEN kaufen zu können.
 
Ja aber die Fernseher hat man auch viel länger verwendet. Unseren 1. TV haben wir nach 17 Jahren entsorgt.
Ergänzung ()

Bei PCs waren es aber immer nur so 3-5 Jahre, da gab es ja ständig was neues und besseres ...
Ergänzung ()

Und 1995 da war Aufbruchstimmung: Der Neue Markt High Tech und Internet gingen gerade erst los.
 
Zumindest meinen letzten PC hatte ich dann tatsächlich ebenfalls 6 Jahre im Einsatz :)
Wenn man richtig kauft und sich die eigenen Anforderungen vernünftig überlegt, MUSS man nicht alle zwei Jahre neu kaufen.

Bei Fernsehern gibt es ja auch bis heute keinen Grund, zwingend neu zu kaufen, denn das Programm wird eh nichtmal in FullHD gesendet ;)
 
In meiner Erinnerung muesste es so um 1996 herum gewesen sein, dass Windows PCs in Deutschland auf einmal so bezahlbar geworden sind, dass sich so ziemlich jeder Haushalt einen zugelegt hat.
 
@Markchen :
An den Genen kanns nicht liegen, wenn die Tochter in Deinen Augen "faul" ist. Denn Du musstest Dir sicherlich die Hardware hart erarbeiten.

Irgendwie scheint mir mir die Aussage von seinerzeit Helmut Kohl doch zutreffend zu sein, dass wir in Deutschland eine Freizeitgesellschaft heranziehen. Offenbar rächt sich das zur Zeit mit den Corona-Einschränkungen.

Wenn die Jugendlichen (und jungen Erwachsenen) nicht begreifen, dass sie mit ihrem umfassenden "das Leben ist eine Party"-Verhalten das Zusammenleben mehrerer Generationen ernsthaft gefährden, schwant mit böses. Es werden Notstandgesetze greifen müssen. Letzteres mit allen Konsequenzen (Wasserwerfer, Blendgranaten und Tränengas, am Ende "Knüppel frei"!). Hoffentlich begreifen sie es dann, was auf dem Spiel steht!

Die bisherige Spaßgesellschaft ist am Ende!

https://de.wikipedia.org/wiki/Notstandsgesetze_(Deutschland)

Bitte diesbezüglich besonders Artikel 11 hinsichtlich Einschränkungen der Freizügigkeit studieren.
 
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