FritzBox 7590 oder doch Draytek Vigor 2765ac?

LucasAppelmann

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Meine VDSL2-Leitung spinnt rum (Verbindungsabbrüche) und der Telekom-Techniker empfiehlt, das Endgerät zu tauschen. Im Moment werkelt eine Digibox Basic mehr schlecht als recht (die hatte ich angeschafft, als ich auf Super Vectoring ging).

Die Standard-Reaktion wäre jetzt natürlich, eine FritzBox 7590 zu kaufen, aber im gleichen Preisbereich liegt ja auch der Draytek Vigor 2765ac. Gibt es da Erfahrungen, welches der Geräte "besser" ist? Telefonie lassen wir mal außen vor, denn da hat der Draytek ja nix zu bieten. Mit einem Vigor 130 hatte ich an einem anderen DSL-Anschluss nie Probleme.

Beispielsweise hatte ich schon mit den "Firewalls" bei FritzBoxen diverse Schwierigkeiten, speziell wenn es um VPNs ging oder Serveranwendungen (doppeltes NAT...) - da sieht der Draytek kompetenter aus.

Wichtig wäre auch eine Erfahrung mit "nicht ganz so tollen" VDSL-Leitungen, denn wir wohnen am hintersten Eck unserer Straße.

Danke schonmal!

Lucas
 
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Habe gestern ebenfalls meine spinnende 7360 gegen eine 7590 getauscht. Wohne ebenfalls am letzten Eck der Welt, habe aber nicht diese Anwendungsfälle wie du.

Bisher bin ich aber sehr begeistert, das Setup war super easy (wird aber wohl überall so sein), und seitdem habe ich wieder eine stabile 7Mbit/s Leitung (Sad but true). Hab mir die 7590 aber auch nur gegönnt, weil a) das Budget da war und b) ich die so oder so geholt hätte, wenn dann endlich der Glasfaseranschluss liegt.
 
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Zitat von madmax2010:
Als ich eine Zeit land eine extrem instabile Leitung hatte, bin ich mit dem Modem hier: https://www.allnet.de/de/allnet-bra...-sfp-switch-modul-mini-gbic-vdsl2adsl2-telco/ in einem der damals aktuellen mikrotik hex router, recht gut zurecht gekommen. Daran kannst du wirklich alles einstellen.
Ouh da werde ich Hellhörig, da mich genau DAS Thema in der Kombi (Mikrotik Hex + SFP-Modem) immer wieder interessiert hat, aber die Infos im Netz dazu eher spärlich sind.
Auch aus ähnlichem Grund wie der TE, Synchronisation instabil, alle paar Tage einen Ausfall.
Geht das gut? Geht das einfach?
 
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Dann nimmst du halt noch einen Ubiquiti UniFi AP AC Lite oder ähnliches dazu. Den kannst du dann an geeigneter Stelle anbringen.
 
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Zitat von madmax2010:
Als ich eine Zeit land eine extrem instabile Leitung hatte, bin ich mit dem Modem hier: https://www.allnet.de/de/allnet-bra...-sfp-switch-modul-mini-gbic-vdsl2adsl2-telco/ in einem der damals aktuellen mikrotik hex router, recht gut zurecht gekommen. Daran kannst du wirklich alles einstellen.

Das kann aber kein Profil 35b und kommt damit nicht über 100MBit hinaus. Wenn ich schon 180MBit von der Telekom bekomme, will ich die auch im Haus haben.

Davon abgesehen wusste ich aber gar nicht, dass sowas existiert. Einen SPF+-Port würde ich vielleicht noch im HP-Switch finden.
 
Ein Broadcom Modem bringt dir je nach Linecard ein bisschen mehr Sync.
Ansonsten würde ich bei Preisgleichheit die Fritzbox vorziehen.
Nicht zuletzt weil dir für die Telefonie Zusatzkosten entstehen würden.
Zitat von LucasAppelmann:
speziell wenn es um VPNs ging oder Serveranwendungen (doppeltes NAT...)
Was kann die FB dafür wenn du ein doppeltes NAT baust?
Also entweder habe ich das falsch verstanden oder du gehörst (nicht böse gemeint) genau zu dem Klientel, das eine FB nehmen sollte.
Das einzige was eine FB nicht kann ist der Betrieb als reines Modem. Man kauft aber keine 190€ teure 7590 um sie dann als Modem laufen zu lassen.
 
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Wahrscheinlich läuft es am Ende ja doch wieder darauf hinaus, dass meine Frau die FritzBox einfach "schöner" findet als den Draytek, wobei ich ihr da nicht einmal ein gutes Argument entgegenbringen kann. Ein Design-Wunder ist die Kiste nicht...
 
Wenn du eine Eierlegende Wollmilchsau möchtest, dann nimm die 7590, nutze ich persönlich selbst, auch mit VPN, aber ohne doppeltes NAT.

Wenn du was anspruchsvoller bist, also mehr machen möchtest, dann nimm dir einen Vigor 165 und pack ne USG dahinter, kannst du ja dann frei entscheiden, was dir liegt oder deinen Ansprüchen entspricht.
 
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Zitat von h00bi:
Ein Broadcom Modem bringt dir je nach Linecard ein bisschen mehr Sync.
Ansonsten würde ich bei Preisgleichheit die Fritzbox vorziehen.
Nicht zuletzt weil dir für die Telefonie Zusatzkosten entstehen würden.

Die Telefonie ist auch "in diesem Eck" gut aufgehoben, darum wäre das schon gut.

Zitat von h00bi:
Was kann die FB dafür wenn du ein doppeltes NAT baust?
Also entweder habe ich das falsch verstanden oder du gehörst (nicht böse gemeint) genau zu dem Klientel, das eine FB nehmen sollte.
Das einzige was eine FB nicht kann ist der Betrieb als reines Modem. Man kauft aber keine 190€ teure 7590 um sie dann als Modem laufen zu lassen.

Es ist eine Weile her, deswegen weiß ich nicht mehr alle Details. Jedenfalls konnte die damalige FritzBox (nicht die 7360, die ich gerade noch habe) nicht richtig als Bridge arbeiten, als reines Modem sowieso nicht und auch die Portweiterleitung hat nicht recht funktioniert. Ich hatte eine Firewall dahinter installiert, weil die FritzBox keine DMZ kennt (kannte?). Seitdem fasse ich die Firewalls der Fritzen eigentlich gar nicht mehr an und wenn ich mal muss, fluche ich darüber.
Ergänzung ()

Zitat von snakesh1t:
Wenn du eine Eierlegende Wollmilchsau möchtest, dann nimm die 7590, nutze ich persönlich selbst, auch mit VPN, aber ohne doppeltes NAT.

Wenn du was anspruchsvoller bist, also mehr machen möchtest, dann nimm dir einen Vigor 165 und pack ne USG dahinter, kannst du ja dann frei entscheiden, was dir liegt oder deinen Ansprüchen entspricht.

Das könnte Ubiquiti so passen ;-)

Der Faktor "meine Frau" macht solchen Spielereien wahrscheinlich ohnehin ein Ende. "Wir kaufen dann halt eine neue Fritzbox" ist OK, aber Sachen, die vielleicht noch Spaß machen? Undenkbar ;)
 
Dann spricht ja alles für die FB. Die ist ja sicherlich nicht schlecht und als all-in-one Gerät natürlich perfekt.
 
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Ich habe mich von 7390 über 7490 bis 7590 "hochgearbeitet" (ADSL --> Vectoring --> Supervectoring) und bin bisher mit den FBs und deren Bedienkonzept rundum zufrieden.
Zusätzlich mussten meine Boxen auch noch einen internen S0 bieten, da ist dann die Auswahl nicht ganz so groß.
Vor der ersten Fritzbox hatte ich einen Speedport 901V, da hat der Wechsel zur 7390 eine bessere Verbindungsqualität gesorgt. Seitdem rundum zufrieden.
Nach anderen Routern habe ich mich auch - ehrlich gesagt - nie umgesehen.

Wenn Du einen echt guten Router suchst, dann solltest Du Dich mit LanCom beschäftigen, zum erhöhten Preis.
Dafür aber komplizierter in den Einstellungen zu bedienen, aber Du hast dann viel mehr Möglichkeiten.
Das ist dann schon Profiliga.
 
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Zitat von snakesh1t:
Wenn du eine Eierlegende Wollmilchsau möchtest, dann nimm die 7590, nutze ich persönlich selbst, auch mit VPN, aber ohne doppeltes NAT.

Wenn du was anspruchsvoller bist, also mehr machen möchtest, dann nimm dir einen Vigor 165 und pack ne USG dahinter, kannst du ja dann frei entscheiden, was dir liegt oder deinen Ansprüchen entspricht.

Das wäre auch meine Empfehlung gewesen. Ich hatte hier bis vor ca. 1 Jahr an einem Telekom DSL-Schluss eine FritzBox hängen und dauernd Probleme damit (Verbindungsabbrüche, schlechtes WLAN, ...). Nach meinem Umstieg auf ein Draytek Modem und eine USG lief das Ganze dann ein Jahr völlig problemlos durch bis ich vor kurzem auf eine UDMP umgestiegen bin:-)
 
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Draytec hatte mal einen guten Support, mit Betonung auf hatte. AVM ist für den deutschen Markt einfach die bessere Wahl.
 
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Ich bin mit meiner 7590 sehr zufrieden, bin auch am Ende der Leitung und auch VPN macht keine Probleme. Mit der neuesten Firmware gibt es noch ein nettes Geschwindigkeitsupdate für das WLAN obendrauf.
https://www.golem.de/news/fritzos-7-20-die-160-mhz-ueberraschung-2007-149723.html
Der support von AVM ist auch erste Sahne. Wo sonst geht noch jemand binnen überschaubarer Zeit an das Telefon der nativ Deutsch spricht?
 
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Danke an alle,

ich werde mich der häuslichen Demokratie beugen müssen und die sagt in diesem Fall "nimm die FritzBox".

Damit werde ich wohl auch das miese WLAN der Digibox los.

Meine Ubiquiti-Spielwiese werde ich dann wohl auf der Ebene der zusätzlichen APs lassen müssen, auch wenn ein USG mich schon länger reizt.
 
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