Fußball-Stammtisch 2025/2026 (1. Beitrag beachten)

@Banger könnte nen Tränenvlog aus Madrid heute geben, wenn die jetzt noch durchziehen :D

Zwar nur Hinspiel, aber trotzdem schon deftig.
 
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Hier die Gruppen Auslosung zur im Herbst beginnenden neuen Nations League Runde.
Nur die A Gruppen:
A1: Frankreich, Italien, Belgien,
Türkei
A2: Deutschland, Niederlande, Serbien
Griechenland
A3: Spanien, Kroatien, England,
Tschechien
A4: Portugal, Dänemark, Norwegen, Wales

Ich sag mal, ist O.K. so!
 
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Warhorstl schrieb:
Für mich hat Jugendarbeit absolut nichts mit Marktwertentwicklung zu tun.

Bleiben wir doch mal bei Musiala, der ist mit Sicherheit kein Münchner Bub wie Müller, aber der kommt für mich definitiv schon aus der Münchner Jugend. Der wurde für die U17 geholt. Da mag zwar super viel Talent zu sehen gewesen sein, aber das muss man erstmal so entwickeln, dass es für die Profiligen reicht.
Siehe die U17 um Paris Brunner welche Welt- und Europameister dieser Altersklasse war. Wie viele von denen haben es geschafft in die Profiligen oder gar zu einen Klub wie Bayern München?
Aktuell ist Quedraogo noch der hoffnungsvollste.

Für mich ist Jugendarbeit die Jungs entwickeln und sie dazu befähigen den Sprung zu den Herren zu schaffen und das ist brutalst schwer. Selbst in Kreisklasse ist es extrem schwer.
Jemand der ein guter U19 Landesligaspieler ist, der ist noch lange keine guter Landesliga Herren Spieler und die Profi-NLZs haben es noch schwerer. Man kann spaßeshalber auch mal die letzten U19 Endspiele anschauen und wie viele von denen dann Bundesligaspieler geworden sind.

Natürlich sind so Müller, Reus, Lahm, Schweinsteiger oder Götze Geschichten die Ausnahme. Leider...
Oder ganz extrem Leute wie Durm oder Großkreutz, die dann sogar Weltmeister waren und das obwohl die Klasse eigentlich nicht mal für Dortmund gereicht hat. Grad Großkreutz war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und das gepaart mit maximalen Einsatz und Willen, dafür halt mit nicht all zu großem Talent.
 
@mo schrieb:
Im Nachwuchs sind mittlerweile einige Spieler die es zur BuLi Reife bringen könnten. Gerade aktuell wieder starke Leistungen in der UEFA Youth League.
Was sowohl den VfB als auch die SGE für junge Spieler interessant macht ist der Altersschnitt der Teams.
Die letzten wirklichen Eigengewächse, nein ein gekaufter 16 jähriger vom anderen Ende Deutschlands zählt für mich da nicht dazu, die von der VfB Jugend den Weg in die erste Liga gefunden haben waren Timo Werner, Timo Baumgartl und Josua Kimmich. Die dürften alle in den nächsten drei Jahren in "Rente" gehen.

Wir haben es versucht, aber weder Ferati, Egloff, Dajaku oder Kastanaras haben es bisher geschafft. Vielleicht sind sie Spätentwickler wie Jean Zimmer, vielleicht ist unsere Jugendarbeit aber auch einfach nicht mehr auf dem wettbewerbsfähigen Niveau von früher.
Seimen könnte es schaffen. Aber TW ist ne undankbare Position um als Talent auf Minuten zu kommen.


Die Frage an Talentförderungen ist doch was will ich wann fördern und wo sollte man es fördern?
Muss ein BuLi Verein eine F-Jugend haben um den Kids geradeaus laufen beizubringen oder können das auch andere Breitensportvereine leisten?
Will der Verein eine Spielphilosophie lehren ala La Masia oder starke individualisten Fördern, wie in Frankreich?

Linie ziehen ist wie beim Abseits: Ein "aber" hat immer Platz.
Wenn ein 16 jähriger von Hertha zum VfB wechselt, weil er für sich dort eher den Weg zu den Profis sieht und den dann ein Jahr später beschritten hat. Ist er aus der eigenen Jugend?
Was, wenn er den Sprung mit 18, also nach 2 Jahren schafft?
Oder mit 15 kommt und mit 16 spielt, weil er der nächste Yamal ist?

Im Handball hats so um 12-14 Jahre so richtig angefangen mit Auswahlmannschaften. Da haben die besseren Spieler dann auch angefangen Vereine zu wechseln um höher zu spielen.
Das würde ich als Grenze setzen. 14-16 Jahre. Alles danach ist verkappter Profi.
So gesehen sind die vom Regelwerk angesetzten 3 Jahre für homegrown schon in Ordnung.
 
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Affenzahn schrieb:
Das würde ich als Grenze setzen. 14-16 Jahre. Alles danach ist verkappter Profi.
Interessanter Ansatz, aber jede Statistik widerspricht dem. Wie viele der 14-16-jährigen verkappten Profis schaffen es Profi zu werden?
Affenzahn schrieb:
Linie ziehen ist wie beim Abseits: Ein "aber" hat immer Platz.
Wenn ein 16 jähriger von Hertha zum VfB wechselt, weil er für sich dort eher den Weg zu den Profis sieht und den dann ein Jahr später beschritten hat. Ist er aus der eigenen Jugend?
Was, wenn er den Sprung mit 18, also nach 2 Jahren schafft?
Oder mit 15 kommt und mit 16 spielt, weil er der nächste Yamal ist?
Man kann sich natürlich an so Ausnahmen aufreiben, aber ich kann niemals eine Definition von etwas ableiten, weil es mal vorkommt. Was Du hier beschreibst ist nicht die Regel und Yamal oder Musiala sind es auch nicht.
Affenzahn schrieb:
Muss ein BuLi Verein eine F-Jugend haben um den Kids geradeaus laufen beizubringen oder können das auch andere Breitensportvereine leisten?
Also wenn Du ernsthaft glaubt, dass man in der F-Jugend nur das geradeaus laufen beibringt, dann zeigt mir das nur, dass Du noch nie im Leben eine F-Jugend bei einem ambitionierten Verein oder gar NLZ trainiert oder zugeschaut hast.
Affenzahn schrieb:
Will der Verein eine Spielphilosophie lehren ala La Masia oder starke individualisten Fördern, wie in Frankreich?
La Masia bringt fördert also keine Individualiesten?
Ich richte das dann mal Xavi, Iniesta, Yamal, Messi, Dani Olmo, Xavi Simons, Pique, Fabregas usw. usw. usw. aus...
 
FrankenDoM schrieb:
Für mich hat Jugendarbeit absolut nichts mit Marktwertentwicklung zu tun.
Prinzipiell definierst du nach diesem Satz erfolgreiche Jugendarbeit aber so, dass das extrem stark mit Marktwertentwicklung korreliert. Die Marktwertentwicklung macht den Erfolg nur eben messbar(er), wobei das natürlich auch nur so pi mal Daumen misst.
 
@Warhorstl
Wenn man erfolgreiche Jugendarbeit mit "Gute Spieler sind viel Wert" zusammenfassen will, dann weiß ich was Du meinst...
Ich kann Dir natürlich nicht widersprechen, dass ein Spieler der den Sprung schafft, auch mehr wert ist, als der der ihn nicht schafft.
 
Affenzahn schrieb:
Die letzten wirklichen Eigengewächse....
Schon klar, dennoch hat man im Schnitt ein junges Team. Den 'zugekauften' jungen Spielern ist es ja erst mal Wurscht wo die anderen Kids herkommen. Der Anreiz ist aber dennoch größer als in ein Team mit lauter abgezockten Endzwanzigern zu wechseln, womöglich mit einem Coach der sich nicht eben durch Talentförderung auszeichnet.
 
Man kann Dinge auch absichtlich misverstehen.
Für mich ist Jugendarbeit E- bis A-Jugend. Ob man das jetzt U-xy oder xy-Jugend nennt ist mir recht egal. Ob die dann nachher den Cut zum Vollprofi schaffen ist mmn zur Definition einer Altersgruppe auch unerheblich.
 
Affenzahn schrieb:
Man kann Dinge auch absichtlich misverstehen.
Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Ich hab gar nichts absichtlich falsch verstanden. Wenn ich aber wirklich Dinge falsch verstanden habe, dann kläre mich bitte auf.

Wenn Du das auf La Masia beziehst. Die Antwort war absichtlich überspitzt. Eine Spielphilosophie zu lehren sollte jedes NLZ wollen. Das macht es einfacher für die Jungs, weil sie es gewohnt sind was auf sie bei den Herren dann auch zukommt. Das schließt für mich aber nicht aus, dass man Individualisten fördert. Jeder Individualist muss seine Position spielen können und wissen wie die Kollegen spielen. Individualist heißt nicht, dass der rum rennen kann wie er will. Machen auch eine Messi oder CR7 nicht.
Für mich ist da kein ODER wie Du es geschrieben hast. Für mich ist das Eine eine Grundvoraussetzung und das andere sollte auch gefördert werden. Hierbei sollte man aber bedenken, dass jeder eine Spielphilosophie lernen kann, aber nicht jeder ein Messi, Musiala oder Xavi wird.
La Masia ist eben das perfekte Beispiel, dass es eben KEIN ODER ist ist, sondern ein UND sein sollte.
Sorry, für die überspitzte Antwort.
Affenzahn schrieb:
Für mich ist Jugendarbeit E- bis A-Jugend. Ob man das jetzt U-xy oder xy-Jugend nennt ist mir recht egal.
Stimmt auch. A-Jugend fasst halt einfach U18 und U19 zusammen, B-Jugend U17 und U16.
Früher war es üblich, dass man eine Mannschaft gemacht hat und beide Jahrgänge zusammengeworfen hat. Wird auch heute im Breitensport noch so gemacht weil man einfach nicht genug Kinder hat für 2 Teams, aber kein NLZ macht das heutzutage noch so. Es gibt auch von den Auswahlteams her nur noch Jahrgangsteams und keine A-Jugend Weltmeisterschaft.
Affenzahn schrieb:
Ob die dann nachher den Cut zum Vollprofi schaffen ist mmn zur Definition einer Altersgruppe auch unerheblich.
Das verstehe ich nicht ganz. Meinst Du damit wann die ihren ersten Profieinsatz haben?
 
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Affenzahn schrieb:
Die letzten wirklichen Eigengewächse
War i.Ü. hier auch nicht anders. Aktuell immerhin Elias Baum, wo man aber nicht weiß wo die Reise hingeht. Davor Aymen Barkok, der hat's letztlich nicht geschafft.
Ob es von derzeitigen Nachwuchsjuwelen welche schaffen......!? Aber gerade Alex Meiers U19 spielen zu sehen macht Spaß. Dort spielt schon der 15jährige Niko Ilicevic mit, dem man derzeit sehr, sehr viel zutraut.
Neben dem das größte Talent hat sich aber wohl Union geangelt mit dem auch erst 15jährigen Linus Güther von Cottbus. Den wollten auch die Bayern, BVB und Kusen haben, ist aber lieber vorerst in der Heimat geblieben.
 
HanneloreHorst schrieb:
Ich glaube ein deutlich engeres fassen der Homegrown Regel würde sowohl die Wettbewerbsfähigkeit vieler Vereine stärken...
...eine Regelung die Einsatzzeiten und eine gewisse Anzahl in jedem Spieltagskader (national wie international) vorsieht.

Weil wir müssen halt mal über die absolute Durchlässigkeit der Profivereine reden...

Da wird aber fast jeder Profiverein auf die Barikaden gehen, weil die Voraussetzungen einfach mal komplett ungleich verteilt sind und nicht von einem Verein beeinflusst werden kann.

Berlin als Stadt oder der Ruhrpott haben vielleicht so eine Dichte an Kindern die auch regional gescoutet werden können und selbst dann werden die in der Praxis erst als Jugendliche von kleineren Vereinen gescoutet, und zu dem Profiverein gezogen.
Und im Ruhrpott wird sich dann noch gestritten, ob ein 12 Jähriger aus Castrop-Rauxel dann für Dortmund, Bochum, Essen, Schalke oder Duisburg spielen muss/darf... Sind ja schließlich alles Profivereine die dann auch dazu verpflichtet wären. Das würde sich nie klar abgrenzen lassen.

Auf der anderen Seite hast du da dann Orte die einfach im Nirvana liegen (Heidenheim, Wolfsburg, Hoffenheim)... Wo sollen die denn regional das gleiche Potential an möglichen Spielern hochziehen, die dann auch verpflichtend im Profikader eingesetzt werden müssen?
 
@snoopa~zZ
Naja, also wenn wir wirklich mal Atletico Bilbao als Beispiel nehmen, sprich, nicht von Stadt, sondern von Regionen reden, dann haben vielleicht Ballungsräume immer noch ein Vorteil.
Aber es gäbe ja auch die Möglichkeit Regionen bei Bevölkerungsarmut zusammen zu fassen.
Die Probleme die ja entstehen ist nicht, ob jemand für Bremen spielt aber aus Hamburg kommt.
Das Problem ist viel mehr, das es einen Trend dahingehend gibt, das Spieler vor allem aus England(das rotiert ja immer durch) zurzeit Spielern in Deutschland den Raum weg nehmen.
Genau so umgekehrt(Jugendspieler in England ausgebildet werden) und die Vereine dann irgendwie versuchen, das die Homegrown Regel noch greift aber erst, wenn absolutes Toptalent sich abzeichnet.

Wünschenswert wäre es also, wenn nicht alle 11 Spieler in der Startelf und nicht alle 24-30 Spieler in einem Kader aus genau dem Ort kommen, wenn aber die Vereine ein echtes Interesse daran hätten Spieler aus der Region zu fördern.

Das bedeutet immer noch, das zugezogene Spieler in die Homegrown Regel fallen könnten, selbst ausländische Spieler könnten in Teilen darunter fallen, zumindest wenn der Wohnsitz der Spieler selbst in die Region schon vor dem Vereinswechsel statt fand.

Sprich, das Leben macht manchmal Sachen und das wird gesehen aber das eigenen Talenten immer wieder neue Talente vor die Nase gesetzt werden und dadurch die lokale Förderung leidet, dem könnte man begegnen wenn man die Schnürre etwas fester legt.

Ich bin mir sicher, das man Konsenzentscheidungen zu "was ist regional" treffen könnte und ja, der Erstinvest ist teuer und der tut weh.
Aber langfristig würden sowohl Vereine als auch lokale Talente davon profitieren.

Wenn du von 11 Spielern auf dem Platz 2-3 Homegrown verlangen würdest (das wäre schon eher ne extreme Forderung), dann hättest du immer noch 8-9 Spieler die du von überall her verpflichten kannst.
Wenn diese dann aus den Regionen um einen Standort herum kommen müssten, dann glaube ich, würde es eher am Willen der Vereine scheitern als reale Umsetzbarkeit.
Wichtig glaube ich, ich möchte nicht jungen Menschen den Weg verbrauen woanders ihr Glück zu finden, ich würde es gut finden, wenn eben auch die Regionen und die Jugend in den Regionen gefördert werden und sich reale Chancen ausrechnen können.

Wir alle wissen, das beste Talent kann sich nur durch Förderung zeigen.
Und natürlich ist es theoretisch aber wer weiß, wie wieviele Talente jedes Jahr durchs Raster fallen, weil sie nicht entdeckt und gefördert werden.
Scouting im Fußball ist schon recht ausgeprägt aber vor allem auf lokaler Ebene wird dann vielen Talenten die Spielzeit entzogen, weil jemand vor die Nase gesetzt wird.
 
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