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Sofern die Anlage dafür gebaut ist hat das nichts mit Lebensmüde zu tun.
Die Frage stellt sich nur warum jemand danach fragen muss, wenn er sowas machen möchte.
Weiters geht es um Sauerstoff (O) oder um Luft/Pressluft?
Wenn du was findest was 200 bar aushält dann kannst du so ziemlich alles nehmen. Warum bestellst du dir nicht einfach eine Sauerstofflasche beim Händler?
Es ist doch nicht nur vom Werkstoff abhängig, sondern auch von der Geometrie des Rohres. Je größer die Wandstärke z.B., je geringer die Spannungen und desto billigeren Werkstoff kannst du bei gleicher Sicherheit einsetzen.
Aber ohne jegliche Ahnung einen Werkstoff nehmen halte ich für ein riskantes Spiel.
Edit:
Zumal "hochlegierter Stahl" nur eine Gruppe von Stählen ist, unter der du dutzende Stähle findest, die jeder andere Eigenschaften bzgl. Streckgrenze, Zugfestigkeit etc. besitzt.
joar ausserdem ist sauerstoff und irgendein ungeeigneter stahl aus gründen der korrosion auch bissle blöd... und man sollte die diffusion auch nicht vernachlässigen.. könnte spröde brechen unter umständen... cotrell wolke, interstitielle einlagerung im zugspannungsfeld unter versetzungen etc... nur so als stichworte....
ausserdem wie willste dein rohr zumachen? weil ein gewinde ist nicht gasdicht und befüllt zuschweissen fällt definitiv aus wegen pv=nrt
Also Sprödbrüche würde ich eher nicht als Gefahr sehen, da ich nicht vermute, dass er das Rohr mehrere hundert Mal befüllen will. Und kurzfristig hält das eigentlich jeder Stahl aus, genau wie auch die Korrosion.
Aber das mit dem Schließen ist wirklich eine interessante Frage. Befüllt zuschweißen ist bei 40 bar wohl kaum möglich, da fliegt einem allein durch den Druck auf den Deckel der Deckel um die Ohren, und der Sauerstoff entweicht. Davor Schweißen und dann eine Gewindebohrung geht, wenn man eine gasdichte Schraubverbindung nutzt (das sind so Schrauben mit einem Polster unter dem Schraubenkopf auf der Schraubenauflagefäche). Allerdings muss der Deckel dann dick genug sein, um eine vernünftige Einschraubtiefe der Schraube zu realisieren. Und wie willst du danach das Gas einfüllen? Aber die Schweißnähte müssten da eigentlich ultraschallgetestet werden auf Mikrorisse, mal abgesehen davon, dass es einiges an Schweißkunst erfordert, so gut zu schweißen.
Nicht umsonst sind Schweißer top-bezahlte Fachkräfte.
die geometrie der schweissnaht muss auch passen nicht das man eine "sollbruchstelle" einschweisst weil der dendritwachstum bei der abkühlung carbide, sulfide etc vor sich hertreibt die dann sowas auslösen können.... müsste man vermutlich vorgeheizt schweissen damit die abkühlung nicht zuschnell geht und man kein martensit bekommt ...
egal ich würds lassen oder profis damit beauftragen