Geeigneter Werkstoff

Das Problem ist aber klein, wenn man auf schweißbare Stähle zurückgreift. Solange man den Stahl nach dem Schweißen nicht abschreckt und ihm zeit zum Kühlen lässt, braucht man auch keine Angst wegen der Gefügeverändeurng zu haben. Notfalls nachträglich nochmal anlassen.

Aber egal, wir rutschen in die Theorie :D

Ich würde dem TE auch davon abraten. Hol dir eine genormte, geprüfte Gasflasche oder lass es bleiben. Selbst basteln ist bei den Drücken und dem Stoff zu riskant.
 
ja klar ist theorie...
aber nur mal so... wenn du ein werkstück schweisst musst du nicht abschrecken um schon den martensit zu bekommen
Wenn du über (ka was es grad war) A1 oder A3 kommst also ins austenitgebiet und dann aufhörst zu schweissen kann die wärme, da metalle ja gute Wärmeleiter sind, "ins werkstück fliessen" und du bekommst ausreichende unterkühlungen für martensitstart..

deswegen vorheizen damit die abkühlung vom gesamten werkstück langsam genug abläuft *klugscheiss modus aus* ;)
 
John Connor schrieb:
hallo

für den transport von sauerstoff (gasförmig 0-40 bar) suche ich einen geeigneten rohrwerkstoff. kennt sich jemand damit aus?
Als Rohrwerkstoff könntest du Aluminium, Edelstahl oder auch Vergütungsstahl nehmen.
 
innendurchmesser des rohres betraegt DN50. wie steht es mit polyethylen? welchem druck können diese rohre standhalten?
 
Ich habe eine Tabelle mit der Permeabilität von verschiedenen Kunststoffen. (H2O, CO2, O2)
Am Montag habe ich einen Scaner zur Verfügung, die kann ich dir dann einscannen.

Was ich noch auswendig weiß: PET schließt immer sehr gut ab.
Auch hochmolekulares PE hat eine niedrige Permeabilitätsrate.

welchem druck können diese rohre standhalten?
Welche Wandstärke, welche Verarbeitung, welches Material? Am besten fragst du diesbezüglich einen Rohrhersteller. (z.B. Pipelife)



die geometrie der schweissnaht muss auch passen nicht das man eine "sollbruchstelle" einschweisst weil der dendritwachstum bei der abkühlung carbide, sulfide etc vor sich hertreibt die dann sowas auslösen können.... müsste man vermutlich vorgeheizt schweissen damit die abkühlung nicht zuschnell geht und man kein martensit bekommt ...
...in Abhängigkeit vom gewählten Schweißverfahren.
 
wofür steht bei PE 100 die ziffer 100? soweit ich weiss, steht sie für 10 MPa, ermittelt durch einen versuch, der die festigkeit bestimmt. doch was für ein versuch ist das genau und welche art von festigkeit wird da bestimmt?
 
Junge, Junge, Junge...
Wenn ich deine Beiträge in diesem Thread so lese, dann wird mir ganz anders.
Ich selbst bin Student, hätte aber keine Probleme sowas hinzubekommen.
Auch wenn die Erkenntnis am Ende wahrscheinlich die ist, dass man sich damit nicht beschäftigen muss.
Denn ich wüsste von keinem Bundesland, in dem du Sauerstoff-Druckleitungen mal eben einfach an die Wand schrauben darf.
Um sowas zu schweißen brauchst du (bzw der Schweißer) eine Zulassung, für die Auslegung nach DIN-Norm ein Sicherheits-Datenblatt, dass muss von einem Verein wie TÜV oder GTU bzw einer ähnlichen Vereinigung abgenommen werden...

Wenn du hier also noch irgendeine Form von Hilfe haben möchtest, dann solltest du uns mal die notwendigen Infos geben.
Kleiner Tip: "Welcher Werkstoff ist für ein Sauerstoff-führendes Druckrohr geeignet?" ist keine hinreichend präzise Frage.
-Wofür muss das Druckrohr gebaut/verlegt werden?
-Woher kommt der Sauerstoff?
-Ist es reiner Sauerstoff oder ist es Druckluft?
-Warum musst/willst du so eine Leitung bauen und keine Fachfirma damit beauftragen? (gibt ja einen Grund, warum es diese Firmen gibt und die Aufträge bekommen...

Warum?
Auch wenn du es nicht glauben wirst, aber mit Sauerstoff kann man sich und andere SO schnell gefährden, dass es schon nicht meh feierlich ist.
Und hier wird dir bestimmt niemand dabei helfen dich selber und/oder andere durch eine Kombination von Dummheit und Fahrlässigkeit umzubringen (Extremfall)...
Wer schon mal eine nach einem Flaschenbrand explodierte Schweißgasflasche gesehen hat, der weiß wovon ih rede...

Grüße vom:
Jokener

P.S.: Nur weil deine Eingangsfrage war, ob jemand Ahnung davon hat.
Ich habe schon mal ein Druckluft-Leitungssystem geplant und gebaut, dass nachher auch einer technischen Überprüfung standgehalten hat. (Druckluft ist kein Sauerstoff!!!)
Aber bevor du von mir Infos bekommst mit denen du dich umbringen kannst, musst du erstmal deine Motivation und deinen gesunden Menschenverstand unter Beweis stellen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer schon mal eine nach einem Flaschenbrand explodierte Schweißgasflasche gesehen hat, der weiß wovon ih rede...
Ja, eine Azetylengasflasche macht einen gewaltigen Bumms.:D

wofür steht bei PE 100 die ziffer 100?
Es gibt einige Tausend Polyethylen Kunststofftypen (teilweise nur Modifikationen (z.b Schweißbarkeit, Schlagzähigkeit,...), teilweise total unterschiedlich). Jeder zweite Polyolefine-Hersteller hat ein Kunststoff mit der Bezeichnung PE100 im Programm. Du kannst aus der Typenbezeichnung nicht auf die Eigenschaften schließen.
Ein Dateblatt bringt dir auch nicht so viel, da die Eigenschaften maßgeblich von der Verarbeitung abhängig sind. ---> Frag den Rohrhersteller

Die Problematik mit Sauerstofftransport ist wieder eine eigene. Du hast oben Geschrieben, dass du Innendurchmesser 50 brauchst.:freak: Das ist verdammt viel für Gastransport....
 
Sehe ich auch so mit dem Innendurchmesser.
Meine Druckluft-Anlage hat 1/2" Steckverbinder am Ende.
Da war der ID von 10mm im Rohr mehr als ausreichend... (Effektiver ID im Verbinder ist natürlich kleiner als 10mm.)
Und an der Anlage läuft eine große Autowerkstatt, von Reifenluft (per tragbarem Druckspeicher) über Schlagschrauber bis hin zu größeren Geräten.
Und dank recht großem und zentralem Druckspeicher können auch alle Stationen gleichzeitig Luft abgreifen.

Aber selbst dafür braucht man im Leitungsnetz keine 50mm oder 40 bar Druck.
Ich frage mich halt, wofür man Sauerstoff mit 40 bar braucht...
(Ich kenne ein paar Anwendungsgebiete, die Leute da würden aber niemals drüber nachdenken, mit so einer Aufgabenstellung zu jemand anderem als einer Fachfirma zu gehen. Immerhin kosten dir Maschinen drumherum dann ganz schnell 6- oder 7-stellige Beträge...)
 
jokener...tut mir leid, dass meine fragen bei dir für ein gewisses unbehagen gesorgt haben.
es sind nichts weiter als fragen. was damit gemacht wird, ob überhaupt etwas damit gemacht wird, steht doch gar nicht zur debatte. ich sammele infos darüber. warum in aller welt fühlst du dich genötigt einen roman darüber zu schreiben, mit dem ergebnis, dass nur nutzloses zeug dabei rumkommt? schwenk den hut...
 
Ich gehe ebenfalls davon aus, dass du nicht so viel Ahnung von der Thematik hast.
Ich beantworte deine Fragen so gut wie es geht, weise aber auch auf die Gefahren hin.

Möchtest du uns vielleicht erklären was du vor hast? Vielleicht findet sich eine passendere Lösung. Möglicherweise sind Schläuche besser geeignet....
 
Naja... Wenn du echte, seriöse und belastbare Informationen dazu möchtest, warum liest du nicht einfach ein Buch?
Dazu gibt es genug Literatur, die in vielen Bibliotheken (Fernleihe) oder an technischen Unis verfügbar ist.

In aller Regel wollen Leute, die ihre Fragen so formulieren wie du, aber etwas machen, von dem sie keinen blassen Dunst haben.
Und WENN diese Leute das dann tatsächlich machen, dann kann man nur hoffen, dass die resultierenden Verletzungen nicht dauerhafter Natur sind.

Und nur um ein paar neugierige und sehr, sehr oberflächliche Fragen zu beantworten, dazu ist das Forum auch nicht da.
(Bzw sollte das dann entsprechend markiert sein, damit keine Missverständnisse auftreten...)
Meine Reaktion lag übrigens ausschließlich darin begründet, dass du so extrem wenig geschrieben hast.
Mangelnde Infos sind nämlich das größte Problem in einem Forum wie diesem.
Hättest du, so wie ich, einen sinnvollen Beitrag verfasst (mit Inhalt, mindestens 90% korrekter Rechtschreibung, ordentlichem Satzbau, etc), dann hätte ich dich (bzw diesen Thread von dir) gleich ignorieren können oder eine Antwort geben können, die dir weiterhilft.

Aber wenn du ernsthaft der Meinung bist, dass man deine Fragen beantworten könnte, dann sorry...
Denn "was hält ein DN50 PE Rohr aus?" ist keine Frage. Das ist ein Fragment einer Frage.
Du definierst damit nicht hinreichend die Randbedingungen, die für eine Antwort nötig sind.
Da musst du schon die Nachfragen beantworten, die auf eine unvollständige Frage deinerseits folgen.

Und zumindest Wikipedia zu befragen ist immer mal ein guter Plan.
Da hättest du zum Zugversuch was gefunden.
Und mit der DIN Nummer für den Versuch kannst du dann auch die Antwort finden.

Grüße vom:
Jokener
 
Bevor jemand auf die Idee kommt, die Bruchspannung als Auslegungskriterium heranzuziehen:

Da hättest du zum Zugversuch was gefunden.
Der aber nicht sonderlich viel nützt.
Uniaxial Spannungs-Dehungsdaten nützen in einem biaxialem Belastungsfall (Rohr unter Innendruck) nicht so viel. (außer man rechnet mit den Kesselformeln und macht eine sehr großzügige Überdimensionierung)

40bar bei 50mm Durchmesser ist nämlich verdammt viel.

[40*10^5 (bar in Pascal) * 0.05 (Durchmesser in Meter) / (2*0.005) ] /1000000 (N/m² auf N/mm²)= 20N/mm²
 
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habe auch nicht behauptet, dass ich ein experte bin. in so einem falle waere ohnehin der thread hinfaellig nicht wahr.

wofür steht bei PE 100 die ziffer 100? soweit ich weiss, steht sie für 10 MPa, ermittelt durch einen versuch, der die festigkeit bestimmt. doch was für ein versuch ist das genau und welche art von festigkeit wird da bestimmt?
 
Ich habe bereits in #28 eine Antwort geschrieben. (bezüglich PE100)

Shell, BP, Borealis, Dow Chemicals,... haben alle ein PE100 im Programm. (das ist einfach ein Wald und Wiesen Kunststoff)
Dann kommt noch hinzu: Wurde das Rohr von Pipelife, von Graewe oder von sonst wen extrudiert?
Deshalb kommst du nicht drum herum, den Rohrhersteller selbst zu fragen.

btw: 40bar bei 50mm Innendurchmesser? Stimmen diese Werte wirklich?
 
egeplast.
0-40 bar. der erforderliche druck kann auch 20 bar sein.
 
Egeplast - wie soll ich wissen, welchen Rohstofflieferanten die haben, welchen Kunststoff die beziehen, wie das Rohr aufgebaut ist, wie dick die Recyclatschicht ist....

Was willst du von mir jetzt hören? Wenn ich hier ohne die Randbedingungen zu kennen, ein "das hält" schreibe, stehe ich schon mit einem Bein im Gefängnis.
Geh zum Spezialisten - 40Bar ist einfach zuviel, um mit irgendwelchen Näherungsformeln herumzupfuschen. Außerdem muss der Flansch Bereich berücksichtigt werden, und und und.
Des weiteren musst du bei 50mm Durchmesser die Aufweitung und die zusätzlichen Spannugnen im Flanschbereich berücksichtigen. (Wölbkrafttorsion, Drillung)

Ruf einfach mal bei egeplast an. Ein Vertriebler wird dir dann schon erklären was du alles bekannt geben musst und dich falls egeplast keinen Experten im Haus hat an eine kompetente Stelle weitervermitteln.
 
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