News Gemeinsame Geheimdienst-Cloud: BND, Verfassungsschutz und MAD wollen auf Google setzen

@CM286 Bei dem Schild Bürger Streich kein Wunder, wie in der Geschichte von Schilder, Erdgas, Digitale Souveränität, Elektromobilität und vieles weiter....
 
Der BND hat jahrzehntelang zusammen mit der CIA die Crypto AG in Zug besessen und manipulierte Chiffriergeräte in die halbe Welt verkauft (Operation Rubikon)…

Das eigentliche Risiko einer Air-Gapped-GDC ist nicht, dass Google mitliest, sondern die Abhängigkeit bei Updates und Support. Wenn Washington politisch den Hahn zudreht, läuft das System noch eine Weile, aber ohne Patches.

Bei uns in der Schweiz ist es nicht viel besser. Der Bund hat die Public-Cloud-Verträge mit den Hyperscalern gerade um fünf Jahre verlängert und rollt M365 in allen Departementen aus. Positiv: Der Armeechef hat sich offen dagegen gewehrt, klassifizierte Daten in die Microsoft-Cloud zu legen, und für die heikelsten Anwendungen gibt es eine eigene Secure Private Cloud Bund. Die Swiss Government Cloud ist jetzt ausgeschrieben, und das Parlament verlangt, dass Open Source und Schweizer Anbieter bevorzugt werden. Ob das in der Praxis mehr wird als ein hübsches Frontend vor AWS und Azure, wird sich zeigen.

Man kann aber auch die Gegenfrage stellen: Ist das nicht genau der Sinn eines freien Marktes? Jeder macht, was er am besten kann, und gegenseitige Abhängigkeit schafft ein gemeinsames Interesse an stabilen Beziehungen. Kein Land kann alles selbst bauen, und eine abgeschottete „Staats-Cloud“, die technisch zehn Jahre hinterherhinkt, ist sicherheitstechnisch auch kein Gewinn. Der Haken: Kooperation funktioniert nur, solange die Abhängigkeit einigermassen gegenseitig ist. Bei Cloud-Infrastruktur ist sie das nicht. Europa braucht Google mehr als Google Europa. Und selbst die USA machen bei kritischer Infrastruktur eine Ausnahme vom freien Markt (Huawei-Bann, CFIUS-Prüfungen). Die Frage ist also weniger „Kooperation oder Isolation“, sondern: Wo ziehen wir die Grenze, ab der wir zumindest eine Rückfallebene in eigener Hand haben müssen?

Seit Snowden weiss man: Was technisch möglich ist, wird auch umgesetzt, oder ist dem allgemeinen Verständnis des Möglichen teilweise sogar voraus. Und auf geopolitischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene lässt sich die Frage nach Freund und Feind nicht pauschal beantworten. Es ist nicht klar, wer mit wem in welcher Angelegenheit zusammenarbeitet.
 
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R4nd0 schrieb:
Man kann aber auch die Gegenfrage stellen: Ist das nicht genau der Sinn eines freien Marktes?
Wir haben die Marktwirtschaft aber das die frei ist stelle ich in ketzerischer Weise in Abrede, durch Subvetionen und Vorschriften, wird die Entwicklung in jeden Land vorgegeben.
Das freie Unternehmertum ist in gewisser Weise an den Ideen der eigenen Staatslenker gebunden.

Ohne die Förderung in Fossil, würden wir heute ganz anders dastehen. Es war auch der Wunsch der damaligen Deutschen Bundesregierung die eigenen Photovoltaik Branche nicht mehr zu fördern und die Reste Billig an die Chinesen zu verkaufen. Heute kommen die Platten zurück mit einem Backdoor im Wechselrichter.

Alle anderen subventionieren ihre Unternehmen aber in Europa macht man das aus der Überlegung des freien Marktes nicht in diesem Umfang.

Es wäre ein leichtes eine T-Offline Cloud zu etablieren, sie muss nicht mit jemanden anderes Konkurrieren, ich denke das ist ein Deal wir kaufen bei euch wenn ihr unsere Deutschen Autos kauft damit Hilfsarbeiter am Fließband weiter einen Job haben.

Man müsste stattdessen ein hohes allgemeines Bildungsniveau schaffen damit diese Arbeitsplätze nicht mehr notwendig sind.
Das will man nicht.
 
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Steht das Teil dann unterirdisch
Oder so das es von jeder Bombe getroffen werden kann ?
Haben dann die Regierenden in Berlin auch darauf Zugriff ?
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Linuxfreakgraz schrieb:
Wir haben die Marktwirtschaft aber das die frei ist stelle ich in ketzerischer Weise in Abrede, durch Subvetionen und Vorschriften, wird die Entwicklung in jeden Land vorgegeben.
Das freie Unternehmertum ist in gewisser Weise an den Ideen der eigenen Staatslenker gebunden.

Ohne die Förderung in Fossil, würden wir heute ganz anders dastehen. Es war auch der Wunsch der damaligen Deutschen Bundesregierung die eigenen Photovoltaik Branche nicht mehr zu fördern und die Reste Billig an die Chinesen zu verkaufen. Heute kommen die Platten zurück mit einem Backdoor im Wechselrichter.

Alle anderen subventionieren ihre Unternehmen aber in Europa macht man das aus der Überlegung des freien Marktes nicht in diesem Umfang.

Es wäre ein leichtes eine T-Offline Cloud zu etablieren, sie muss nicht mit jemanden anderes Konkurrieren, ich denke das ist ein Deal wir kaufen bei euch wenn ihr unsere Deutschen Autos kauft damit Hilfsarbeiter am Fließband weiter einen Job haben.

Man müsste stattdessen ein hohes allgemeines Bildungsniveau schaffen damit diese Arbeitsplätze nicht mehr notwendig sind.
Das will man nicht.
Trotz herausragender akademischer Leistungen findet ein hochqualifizierter Chemieingenieur in den USA keine Festanstellung. Nach tausenden erfolglosen Bewerbungen muss der 30-Jährige nun umdenken.

https://www.focus.de/panorama/welt/...job_6e19cd72-5ac4-4df0-b325-8416d7e21208.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat schon Jobs gegeben wo ich mit der Begründung der Überqualifizierung abgeleht wurde, wenn man meinen Werdegang kennt, weiß man dass das Absurd ist.
Man darf bloß nicht den Arbeitgeber vermitteln, das man eigene Ideen hat, man ist Befehlsempfänger.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Spielt das an der Stelle wirklich noch eine Rolle, wenn WhatsApp eine Verbreitung von 85% erlangt hat und man ohne diesen Messenger quasi Außenseiter ist?
Das gute daran wenn man kein Whatsapp mehr nutzt und damit "Aussenseiter ist" - dir gehen viel weniger Leute auf den Sack! Kann ich nur empfehlen... ;)

BTT: ...
...
... Ich freu mich auf die nächste Folge Logbuch:Netzpolitik mit Linus Neumann - das wird ein Gemetzel :D
 
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Stellts doch einfach alles auf Mega.nz oder Dropbox. Dürfte dort fast sicherer sein. 😂

Almanen-IT at its best mal wieder.🤦‍♂️
 
es ist ja nicht so als wären unsere dienste chronisch unterfinanziert oder dass es hierzulande keinerlei knowhow gäbe so eine infrastruktur aufzubauen - insofern ist eine solche meldung mehr als nur peinlich.
es wird einem ganz anders wenn man bedenkt welche arbeit man diesen leuten eigentlich anvertraut...
 
Ich mein, ich würde es nicht tun und lieber was eigenes aufbauen. Aber vielleicht gibt es ja gute Gründe.

Wenn die nicht wissen was sie tun, wer sonst?
 
Ich finde es zwar schon praktisch wenn Google und co ihre Plattformen auch als wenn möglich „offline“ selbst gehostete Produkte anbieten…

Da ist dann dennoch die interoperabilität gewährleistet, und Anwender müssen nichts neues lernen… aka Kosten/Aufwand Reduzierung…ob es das wert ist sei mal dahingestellt.

Aber, eine Cloud als air-gapped zu bezeichnen..das ist schon eine Meisterleistung ^^
 
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