News Gemeinsame Geheimdienst-Cloud: BND, Verfassungsschutz und MAD wollen auf Google setzen

Bitte sagt mir, dass das Satire ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madjack92
BND, Verfassungsschutz und MAD machen jetzt gemeinsame Sache mit Google? Na endlich!

040001738_59149d02a32a6.jpg
 
Fliz schrieb:
Lies doch mal weiter im Text, steht doch da. Updates kommen dann auch von Google und wer garantiert, das die dann nicht doch ne geheime Hintertür drin haben? Wer bei sowas auf Software aus dem Ausland setzt, der sollte diese Entscheidung nicht treffen dürfen.
Die Software ist bereits jetzt von Google. Ich verstehe den Unterschied zu später nicht.

Entweder man nimmt sie oder lässt es.

Die haben auch sicher Microsoftprodukte im Einsatz.

Jetzt geht hin, fragt nach den Anforderungen und welche Software was erfüllt. Dann heißt die Überschrift aber: kein europäisches Unternehmen kann Anforderungen an den europäischen Geheimdienst erfüllen.
Und dann sieht die Sache anders aus.

Amerika hat viele Geheimdienste und wahrscheinlich einige Lösungen zum abhörsicheren Datenaustausch.

Sie haben wahrscheinlich einfach das beste Produkt
Ergänzung ()

Rulf schrieb:
das dumme daran ist nicht unbedingt, daß google die daten einsehen könnte, weil sicher verschlüsselt...
das dumme ist daß google aus den metadaten(ip-adressen, usw) ganze operationen nachverfolgen könnte...
wenn der oberste boss sagt jetzt ist schluß mit lustig, dann sind die daten weg bzw der ganze dienst gesperrt...dh etliche jahre spionage einfach verpufft...

es scheint leider soo zu sein, daß für einen eigenen service keine ressourcen da sind...weder geld noch leute...

achso...und der telekom trau ich soo einen dienst schon mal garnicht zu...
die ist technisch gesehen noch in der steinzeit...
Wie funktioniert eine Sperre in einer Software, die abseits vom Normalen Internet betrieben wird?
Hast du den Artikel verstanden?
 
I-d-i-o-t-e-n
 
die schnallen es echt nicht, oder??

Der Bundesnachrichtendienst, der Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst wollen ihre GEHEIMDIENSTDATEN in eine Google Cloud ablegen??

Wollen die uns verarschen?

Die sollte mal jemand in Karlsruhe vor den BGH zerren ^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mondgesang
Wau schrieb:
Ich meine, vor Jahren gelesen zu haben, dass die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von WhatsApp eine Einschränkung hat. Demnach werden die Nachrichten zwar tatsächlich Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen, liegen aber gleichzeitig auch an anderer Stelle unverschlüsselt und können bei Bedarf abgerufen werden. Genaueres weiß ich aber nicht mehr. Vor 13 Jahren habe ich aus Spaß und Langeweile einmal einen Gerichtsprozess vor Ort mitverfolgt. In dem Prozess kam unter anderem zur Sprache, dass das Handy des Angeklagten überwacht wurde und seine WhatsApp Nachrichten von der Polizei mitgelesen wurden. Auf die WhatsApp Verschlüsselung würde ich mich persönlich also nicht verlassen.
 
Nuklon schrieb:
Ich finde diese Staatsfeindlichkeit bedenklich. Dort wo ich Sachen wollte, haben die meisten sich den Arsch aufgerissen.

Wir müssen weg davon seinem Gegenüber für einen Idioten zu halten, nur weil einem selber die Informationen fehlen.

Wenn über mein Fachgebiet hier berichtet wird, stellen sich mir auch immer die Haare auf, wenn dann Leute wie du einfach unqualifizierten Senf als Ahnung verkaufen.

Sorry für den Rant.

Das hat nichts mit ‚Staatsfeindlichkeit‘ zu tun, sondern ist eine nüchterne, historische Bestandsaufnahme. Jede staatliche oder institutionelle Struktur neigt über kurz oder lang zum Selbsterhalt, das war im Römischen Reich nicht anders als heute.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Revolvermann01
Sie neigen dazu sich aufzublähen und mehr Themen anzusaugen. Ich habe den Kurs dazu im Masterstudiengang besucht. Das ist aber ein wichtiger Unterschied.
Und das wir starke staatliche Institutionen haben, ist ein Learning aus der Sache vor dem zweiten Weltkrieg.

Es gibt oft Widerstand gegen Änderungen von Strukturen, das ist aber in normalen Unternehmen nicht anders.
 
Wir haben doch mit Nextcloud ein deutsches Unternehmen und die Infrastruktur kann sich der BND usw. selber aufbauen. Die Mittel sind doch wohl vorhanden? So einen geistigen Dünnsch*ss hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Google und Geheimdienste... Armes Deutschland!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lotsenbruder
CCIBS schrieb:
Ich ziehe mir jetzt mal den Aluhut auf, aber das hört sich fast so an, dass diese Vorgabe aus Amerika kam, damit deren Geheimdienste überhaupt mit dem BND noch kooperieren.
Den Aluhut kannst du wieder absetzen, man lernt jetzt im Schnelldurchgang was Trump's America First wirklich bedeutet und warum die BigTech Bosse alle fein säuberlich aufgereiht bei seiner Amtseinführung auf der Tribüne standen.
 
Ist ja nicht so als würde Google nicht schon seit Jahren seine Kunden bis auf die Unterwäsche ausspionieren. In Zeiten klapper Haushalte kommt sowas natürlich ... gelegen? oder?


Niemand hat die Absicht .....

(warum stört es mich immer weniger, wenn das Internet irgendwann komplett stirbt?)
 
WinstonSmith101 schrieb:
Ich meine, vor Jahren gelesen zu haben, dass die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von WhatsApp eine Einschränkung hat. Demnach werden die Nachrichten zwar tatsächlich Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen, liegen aber gleichzeitig auch an anderer Stelle unverschlüsselt und können bei Bedarf abgerufen werden
Nein tun sie natürlich nicht. Das ist Unsinn.
 
R4Z3R schrieb:
WhatsApp ist E2E verschlüsselt, auch wenn das Kasper wie Du seit 10+ Jahren nicht wahrhaben wollen.

Das allein heisst noch gar nichts. Entscheidend ist die Implementierung, und die lässt sich nur bei Signal sauber nachvollziehen.

WhatsApp nutzt zwar das Signal-Protokoll, aber der Client ist Closed Source. Ob Schlüssel, Backups oder Metadaten irgendwo abfliessen, kann niemand unabhängig prüfen. Bei Signal ist der Code offen und die Builds sind reproduzierbar.

Es ist überhaupt kein Problem, den Datenverkehr Ende-zu-Ende zu verschlüsseln und gleichzeitig eine Hintertür für Geheimdienste offen zu halten.

AES-256 lässt sich per Brute Force physikalisch nicht knacken, dafür reicht schlicht die verfügbare Energie nicht aus. Das gilt aber nur bei sauberer Implementierung. Die Hintertür sitzt nie im Algorithmus, sondern im Client, beim Schlüsselaustausch oder in den Backups.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi
R4Z3R schrieb:
Nein tun sie natürlich nicht. Das ist Unsinn.
Ich fürchte nicht. Leider weiß ich nicht mehr genau, wie es war, da die Meldung schon Jahre alt ist. Das entsprechende Insiderwissen besagte jedoch, dass es zumindest unter Android einen Weg gibt, WhatsApp Nachrichten unverschlüsselt zu lesen. Ich meine, das hatte etwas mit einem anderen Android Dienst zu tun, über den die Nachrichten gleichzeitig unverschlüsselt übertragen werden. Ich habe mir das nicht aus den Fingern gesogen.
 
Gabs dazu überhaupt eine Ausschreibung? Ein Bieterwettbewerb Google vs Yandex vs Tencent hätte sicher manch konkurrenzlos günstiges Angebot einbringen können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi und fox40phil
Es soll vom Internet getrennt laufen aber die Updates kommen von Google, wie per USB Stick über Fedex?
Mal abgesehen davon das SAP und Die Deutsche Telekom AG auch Cloud anbieten, wieso dann Google?
 
Ich lach mich immer noch schlapp 😅🥳
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Linuxfreakgraz
Zurück
Oben