Glasfaser Heimnetzwerk mit WLAN(?)

WuShan

Newbie
Registriert
Feb. 2026
Beiträge
5
Hallo zusammen,

Ich weiß nicht genau, wie ich das Problem beschreiben soll, daher der etwas kryptische Titel.
Es geht aber um folgendes Problem:
Im Keller haben wir den Glasfaseranschluss und daran dann angeschlossen den Router (aktuell der TP-Link VX800v). Durch Stahlbeton ist das WLAN-Signal natürlich zu schwach um alle 3 darüberliegenden Etagen abzudecken.
Im EG gibt es daher einen Splitter, der das Glasfaserkabel von unten bekommt und dann jeweils über eine Buchse pro Zimmer (1x EG, 3x 1. OG, 1x 2. OG) verteilt. Ich habe es hier mal illustriert:

IMG_9673.jpeg


Meine Frage ist nun, was brauche ich, um in jeder Etage auch ein vernünftiges WLAN bzw. Mesh zu bekommen? Jeweils einen Router? Oder einen Access Point?
Ich möchte auch nicht hunderte Euros ausgeben, aber trotzdem gutes WiFi 6 zum streamen haben 😅

Hinweis: Ich bin leider ein (kompletter) Laie und habe außer einen Router zu installieren noch nicht viel in diese Richtung gemacht. Also bitte Rücksicht nehmen 😅

Danke euch!!
 
WuShan schrieb:
Im EG gibt es daher einen Splitter, der das Glasfaserkabel von unten bekommt und dann jeweils über eine Buchse pro Zimmer (1x EG, 3x 1. OG, 1x 2. OG) verteilt.
Davon Bilder machen und hier reinstellen, bitte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: drrrk, GTrash81, WuShan und eine weitere Person
Was für Bandbreiten erreichst du jetzt und was wird benötigt?

Ich vermute das ein einzelner Accespoint in der Mitte reicht.
 
Pro Etage mindestens ein WLAN AP. Die bitte per Kabel anbinden.

Ganz gut läuft unter anderem Telekom Glasfaser Modem 2 + Unify Cloud Gateway Ultra + Unifiy AP.
WuShan schrieb:
Ich möchte auch nicht hunderte Euros ausgeben,

Was ist dein Budget? Pauschal: 100€ Router, 3 x 100€ AP + Switch in den Etagen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: brwn, arvan, AAS und eine weitere Person
  • Gefällt mir
Reaktionen: WuShan
Fujiyama schrieb:
Was für Bandbreiten erreichst du jetzt und was wird benötigt?

Ich vermute das ein einzelner Accespoint in der Mitte reicht.
Ich habe aktuell eine 600er, wobei über wlan ca 350 im Download und 210 im Upload erreicht werden.
Das ist auch das Minimum, das ich brauche (im 1. OG werden 2 Homeoffices eingerichtet, die aber per lan verbunden werden. Für die Handys & Co aber trotzdem wlan benötigt wird).
Ergänzung ()

JumpingCat schrieb:
Pro Etage mindestens ein WLAN AP. Die bitte per Kabel anbinden.

Ganz gut läuft unter anderem Telekom Glasfaser Modem 2 + Unify Cloud Gateway Ultra + Unifiy AP.


Was ist dein Budget? Pauschal: 100€ Router, 3 x 100€ AP + Switch in den Etagen.
Ich denke so 200-300€ sind drin.
Der Router sollte erstmal bleiben (wurde gerade erst angeschafft).
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Erstmal ist der Aufbau des Verteilers relevant, wie schon gesagt wurde.


Also auch im Keller?


soll der bleiben? Falls ja würde ich einen TP-Link "EasyMesh" kompatiblen AP dazu nehmen.
https://www.tp-link.com/de/easymesh/product-list/
Filter auf "wired backhaul"
Im Keller wird es nicht nötig sein denke ich (?), da hier ja der Tp-Link Router schon wlan stellt.

Er sollte bleiben, ja. Den AP schaue ich mir mal an, danke!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler
Ich gahe mal davon aus das es ein Glasfaseranschluss mit ONT ist, wohinter dann dein Router (TP-Link VX800v) über den blauen WAN-Anschluss angeschlossen ist. Du kannst in allen Etagen, also im Erdgeschoss, im 1. Stock und bei Bedarf auch im Dachgeschoss Access-Points/Repeater an die LAN-Kabel anschließen.
 
WuShan schrieb:
Im EG gibt es daher einen Splitter, der das Glasfaserkabel von unten bekommt
Ich verstehe nicht. Der Router hat nur einen Glasfaserkabeleingang jedoch keinen -ausgang. Edit: ich formuliere das mal anders: Der SFTP-Port ist wahrscheinlich von einem Glasfaser-Transceiver besetzt, der den Router mit dem Internet verbindet.
Wie kommt von dem eine Glasfaser zum Splitter? Und was ist das dann für einer?

Oder ist das ein ganz normales RJ45-Kabel?
 
WuShan schrieb:
Im EG gibt es daher einen Splitter, der das Glasfaserkabel von unten bekommt und dann jeweils über eine Buchse pro Zimmer (1x EG, 3x 1. OG, 1x 2. OG) verteilt.
Der Teil sollte noch mal präziser aufgedröselt werden.
Es gibt für jedes Gewerk, egal ob IT, Veranstaltungstechnik, Tischler, Maurer, (...) ein bestimmtes Wording. Du sprichst von einem Splitter - den es auch in IT und Telekommunikation gibt - aber du wärst nicht der erste, der damit einen Switch meint. (Und da du sogar selbst sagst, du bist Laie, man dir nicht mal übel nehmen könnte.)

Ich vermute, dass du also nebst dem Router im Keller - in WAN steckt ein Glasfasermodem, in einem der LAN-Ports ein Netzwerkkabel, welches in den EG führt - noch einen Switch im Erdgeschoss hast, welcher das LAN-Kabel vom Router bekommt und weitere LAN-Kabel in die jeweiligen Anschlussdosen im EG, 1.OG und DG führen. Sprich, am Splitter stecken in Summe vier Netzwerkkabel.
Und höchstwahrscheinlich auch ganz normale RJ45 Kupferpatchkabel, oder?

Am einfachsten machst du von allem Bilder und beschreibst, wo/wie diese deiner Grafik oben zuzuordnen sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AB´solut SiD
@Krik Ich zitiere mal
"...Hinweis: Ich bin leider ein (kompletter) Laie und habe außer einen Ro..."

Mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es dann per Cat xy zu den Dosen. @Das MatZe hat das ja just schön aufgedröselt. Mal sehen vllt ja auch alles Fibre.
 
Daher und wegen …
WuShan schrieb:
ziehen gerade da ein
… brauchen wirklich Bilder, was das ist. Klingt erstmal ganz normal nach einem Patch-Panel in einer strukturierten Verkabelung, also Cat-Kabel. Dann bräuchte der Thread-Ersteller auch noch einen Switch.
WuShan schrieb:
TP-Link VX800v […] wurde gerade erst angeschafft
1. In dem Fall bitte auch den Internet-Anbieter und das Land.
2. Wäre nämlich für Deutschland ungewöhnlich, wie kamt Ihr genau auf jenes Modell?
3. Braucht Ihr Telefonie?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JumpingCat
Wenn schon ein LAN Kabel vom Keller ins EG liegt, würde man dort den Router plazieren und das ONT per WAN dort anschließen. Vorausgesetzt im Keller wird kein schnelles WLAN gebraucht. Etwas WLAN kommt ja durch die Betondecke durch.
Wenn das nicht geht, wg. Glasfaser Eingang und Glasfaser nicht bis ins EG verlegt werden kann, dann muss der im Keller bleiben und halt dort auch ein Access Point hin. Aber dann hast Du ein DECT Problem, das sich nicht so leicht lösen lässt.
Wenn von dort LAN Kabel in die übrigen Geschosse liegen würde man dort jeweils einen cudy WR3000S mit OpenWRT drauf als Access Point plazieren. Das ist die günstigste Lösung auch für Wifi6. Man hat dann auf jeder Etage noch 4 LAN Anschlüsse frei, für alles mögliche.
Der "Splitter" der erwähnt wird, das wird ein Switch sein. Wenn ins EG der Router VX800v hin kommt, wird der Switch noch gebraucht, weil der Router nur 2 LAN Ports hat.
Router im Keller funktioniert als DECT Station eher schlecht. Da ist nach der 2. Betondecke Schluss.
Im OG wird das also so mit DECT nix mehr. Wenn der im EG steht, reicht DECT in der Regel bis ins 1. OG.

Was muss vorab geklärt werden?

Ob der TP-Link Router im Keller direkt am Glasfaser Port hängt oder via WAN am ONT hängt.
Das ONT erkennt man daran ob dort ein Kasten mit Stromversorgung hängt. Foto wäre hilfreich.

Ob die eingebaute DECT-Station genutzt wird für Festnetztelefonie.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie ich das Bild (und die Erklärung mit der 300Mbs) verstehe, geht das Signal vom Keller in EG per WLAN an das "fliegende Spaghettimonster", nicht per Kabel.
 
Mag sein. Der Text sagt aber etwas anderes - hier muss der TE einige Dinge klarstellen wenn's im Thema weitergehen soll. Mein Bitte wäre allerdings: @WuShan Lies Dir hier alles genau durch und strukturiere Deine Antwort. Achte recht penibel darauf auch alles zu beantworten - selbst wenn die Antwort zT "Weiß ich nicht" sein sollte.

Sonst endet das in einem unübersichtlichen Ping-Pong.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Das MatZe
also hier jetzt mal die Fotos:
IMG_9685.jpeg
IMG_9688.jpeg


IMG_9684.jpeg
IMG_9687.jpeg

Ergänzung ()

norKoeri schrieb:
1. In dem Fall bitte auch den Internet-Anbieter und das Land.
2. Wäre nämlich für Deutschland ungewöhnlich, wie kamt Ihr genau auf jenes Modell?
3. Braucht Ihr Telefonie?
1. Jetzt Vodafone (ziehen ja gerade um. Vorher waren wir bei NetCologne und hatten den Router vor ca 3 Monaten gekauft)
2. Internetrecherche und Preis-Leistungs-Verhältnis 😅
3. Nein

Zu den anderen Fragen: Ja, es ist ein Switch (Sorry 😅).
Der Router muss natürlich nicht im Keller stehen. Ich dachte hier aber, dass das „Außenglasfaser“ ja irgendwie nach oben gespeist werden muss. Gerne also natürlich eine andere Lösung, mit dem Router am Switch (im EG).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler
OK.
  • fehlt noch das Glasfaser-Modem. Das kommt unten hin. Das müsst Ihr selbst kaufen.
  • das unten ist die Glasfaser-Dose, nicht der Router.
  • TP-Link VX800v ist Euer Router. Der kommt oben mit seinem WAN an Buchse 1.
  • von dessen LAN1 dann in den Netgear, egal welcher Port. Das ist Euer Switch.
  • vom Netgear dann in Buchsen 2 bis 5.
Und dann mal im Haus durchmessen, also Geschwindigkeit (Durchsatz) aber auch WLAN-Abdeckung (Signalstärke).
 
Zuletzt bearbeitet: (Netgear doch nötig, weil TP-Link nur zwei LAN-Ports hat; Listen-Darstellung umgestellt, die letzten beiden Hyperlinks ergänzt)
norKoeri schrieb:

Also ich kenn mich mit der Installation bei GF nicht aus. Aber der TP-Link VX800v hat doch bereits nen SFP-Port für nen hoffentlich passenden Transceiver/Glasfasermodul - hatte das hier schon so verstanden als wäre die Intention den TP-Link als Router/Modem-Einheit zu nutzen.

Und selbst dann hat der TP-Link nur drei LAN-Ports (einer davon als WAN nutzbar wenn doch ein Modem genutzt wird).
 
Zuletzt bearbeitet:
WuShan schrieb:
Durch Stahlbeton ist das WLAN-Signal natürlich zu schwach um alle 3 darüberliegenden Etagen abzudecken.
Falls das WLAN wirklich zu schwach ist, dann auf jedes Stockwerk einen WLAN-Punkt, idealerweise gleich mit Switch (eingebaut). Falls Ihr an dem TP-Link festhalten wollt, dann das was @h00bi empfohlen hat, also einen TP-Link OneMesh bzw. Wi-Fi EasyMesh kompatibles Produkt. Mein Tipp: Auch hier auf mindestens AX5400 wenn nicht sogar ebenfalls AX6000 achten, also
Child schrieb:
der TP-Link VX800v hat doch bereits nen SFP-Port für nen passenden Transceiver - hatte das hier schon so verstanden als wäre die Intention den TP-Link als Route/Modem-Einheiten zu nutzen.
Ja, das war mir bewusst. Aber das geht beim Aufbau des Thread-Erstellers nicht wirklich. Man müsste den TP-Link dann in den Keller verfrachten, also von dessen LAN1 zu der LAN-Dose/Buchse im Keller verbinden. Das hätte zur Folge, dass man einen WLAN-Punkt mehr braucht. Und das Glasfaser-Modem müsste man immer noch kaufen, dann in der Gestalt des SFP-Moduls.
WuShan schrieb:
Internetrecherche und Preis-Leistungs-Verhältnis
Mhm. Wäre besser gewesen, Du hättest uns vorher gefragt. Jener TP-Link ist sehr, sehr teuer, wegen dem DSL-Modem, der Telefonie, dem SFP-Steckplatz bzw. Multi-Gig-WAN. Alles Dinge, die Ihr nicht nutzt. Und er ist schlecht ausgestattet, also wenige LAN-Ports. Hier hätten zwei bis vier FRITZ!Box 7520 gebraucht ausgereicht; das wären zusammen weniger als der TP-Link einzeln gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben