Heimnetzwerk Glasfaser zwischen mehreren Häusern

das rechtliche habe ich geprüft. Ich werde nicht zum ISP weil dafür mehrere Merkmale nicht zutreffen.
 
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Sinister_Grynn schrieb:
leider finde ich keinen Netzwerktechniker oder ähnliches im Raum Augsburg der mir nur annähernd helfen will.

Auch da würde ich sagen. Nimm das Örtliche und ganz bestimmt findest Du auch in Augsburg passende Dienstleister. Oder haben diese aus den gleichen Gründen abgelehnt, die auch hier zur Sprache kamen?
 
Sinister_Grynn schrieb:

Netzwerkkonzept / Sicherheit​


  • VLAN-Trennung pro Wohneinheit:
    Jeder Mieter bekommt ein eigenes VLAN, damit niemand ins Netz anderer kann.
  • Verwaltungsnetz (z. B. Smart Home, Kameras):
    eigenes VLAN (z. B. VLAN 10)
  • Mieter-Internet (z. B. VLAN 100–199):
    pro Wohnung ein eigenes VLAN/Subnetz.
  • Optionale Captive Portal / Radius-Authentifizierung
Kannst Du so umsetzen, ich würde durchgehend Unifi Hardware einsetzen.

Cu
redjack
 
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BlubbsDE schrieb:
Auch da würde ich sagen. Nimm das Örtliche und ganz bestimmt findest Du auch in Augsburg passende Dienstleister. Oder haben diese aus den gleichen Gründen abgelehnt, die auch hier zur Sprache kamen?
Nein, die wollten mir teuere Firewalllizenzen mit jährlichen Gebühren anderen die das ganze Projekt unrentabel gemacht hätten.


Danke.Hat jemand zur Hardware noch Anmerkungen?

KomponenteModellMengePreis (ca.)Bemerkung
Router / FirewallUbiquiti Dream Machine Pro SE1~480 €VLANs, VPN, Firewall, Controller integriert
Core-Switch (SG1)Ubiquiti USW-Pro-24 (oder MikroTik CRS326-24S+2Q+RM)1~450–600 €SFP+ Uplinks für Glasfaser
Edge-Switch (WS, SG5)Ubiquiti USW-Enterprise-8-PoE2~370 € jeSFP+ Uplink, PoE für APs
SFP+ Module (1G/10G)Ubiquiti UF-SM-10G oder MikroTik S+31DLC10D6~45 € jeje nach Faser (Singlemode OS2)
Glasfaser-PatchkabelLC/LC OS2 Duplex (je nach Länge)3~30–50 € jeVerbindung zwischen Gebäuden
Cat6a Patchpanel + DosenDigitus / Telegärtnerje nach WH~20 € pro Dosefür Ethernet in Wohnungen
USVAPC SmartUPS 1000VA1–2~300 €Schutz Router/Switch
Access Points (optional)Ubiquiti U6-Liteje nach Bedarf~110 €WLAN in Gemeinschaftsräumen o. ä.
 
unrentabel? also nimmst du Geld dafür und bist doch vielleicht eine Art ISP?!
 
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es wird dir nicht ohne grund keiner bauen ;)
Du kannst es so machen, wie du geschrieben hast. Aber ob du es darfst oder nicht... sei mal dahingestellt.

Würde es sogar noch anders machen, aber ist nur meine Meinung.
Aufgrund von L2 / L3 Trennungen - Zentrale Firewall, mit Transfernetzen pro Gebäude.
Jedes Gebäude einen L3 Switch + Routing zur FIrewall / Core-Switch

Hat den Vorteil, dass du keine Spanning-Tree Thematiken über alle Gebäude hast (L2) sondern es innerhalb des Gebäudes bleibt.

Man könnte auch pro Gebäude eine dezentrale Firewall setzen, welche eine default-route zum hauptgebäude haben....

Redundante Leitungswege fehlen mir bei sowas ebenfalls in der Gleichung

Viele Wege führen nach Rom.

Eine Bastellösung bei sowas ... auf keinen Fall.
Systemhaus + Service.

Wenn dir das keiner machen möchte, wird es bestimmt Gründe haben
 
Sinister_Grynn schrieb:
Nein, die wollten mir teuere Firewalllizenzen mit jährlichen Gebühren anderen die das ganze Projekt unrentabel gemacht hätten.
Wie stellst du sicher, dass die Geräte einer Mieteinheit nicht die Geräte einer anderen Mieteinheit ansprechen können? Es nützt nichts, wenn die alle ein eigenes VLAN und Subnetz haben, aber dein Router da fleißig die Pakete vermittelt. Eine Firewall vom WAN zum LAN kann das nicht ersetzen.
Laut Provider unbedenklich da ein Geschäftsanschluss gewählt wurde der mehrere Nutzer erlaubt.
Es war nicht die Frage, ob da mehrere Nutzer erlaubt sind. Mehrere Nutzer sind immer erlaubt. Wenn zwischen dir und den Wohneinheiten Geld für die Dienstleistung fliesst, sind es nicht mehr nur "Nutzer".

Sollte Geld zwischen dir und den WE für diese Dienstleistung fliessen: ich habe mal bei allen großen Provider ngegooglt, ob da eine Unter-/Weitervermietung bei Geschäftsanschlüssen gestattet ist und die Antwort war immer "nein". Was angesichts der rechtlichen Implikationen und Verpflichtungen auch logisch ist. Prüfe mal, ob der Kundendienst dich evtl insofern missverstanden hat, dass es dir nur um mehrere Nutzer ginge. Du brauchst eine Zusicherung, dass es auch erlaubt ist, wenn Geld zwischen dir und den Mietparteien für den WE-Anschluss fließt und/oder die Nutzer nicht zu deinem Haushalt gehören und auch keine Geschäftsangehörigen sind.
 
Prüfe unbedingt noch ob dein GF Provider kompatibel ist mit Unifi. Da gibts durchaus hin und wieder Probleme trotz Einsatz der korrekten SFPs, sollte die GF direkt in die Dreammaschine wandern.

Ansonsten, ich würde da dann nicht mit Mikrotik oder sonstwas mischen, sondern konzequent beim Unifi Ökosystem bleiben. Allein schon aus Konfigurationssicht macht eine Mischung kaum Sinn.

Denk dran den Leuten in den WE klar mitzugeben was an Routern hinter ihrer Dose betrieben werden kann. FBs z.B. können keine VLANs, der ein oder andere wird aber sicher sein eigenes "WLAN" bzw. internes LAN wollen und dann einen Router zwischen schalten wollen.

Die andere Thematik die komplett fehlt: Wie ist es mit Festnetztelefonie oder wird diese grundsätzlich abgelehnt? Soweit ich weis hat ein Mieter darauf ggf. Anspruch.
 
Sinister_Grynn schrieb:
das ganze Projekt unrentabel gemacht hätten.

Unrentabel? Du nimmst also Geld dafür?
Wenn Geld fließst wirst du aber zu 99% ISP, egal ob alle Merkmale zutreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der_Dicke82 schrieb:
VLAN und verschiedene Subnetze würde ich gar nicht in Angriff nehmen. Am Netzwerkanschluss jeder Wohneinheit soll sich jeder einen eigenen Router hinstellen mit Verbindungsart DHCP. Zur Sicherheit könntest du im Hauptrouter die MAC Adressen Whitelisten.
VLANs sind aber die einfachere Alternative um die Netze sauber zu trennen. Da wird der Port am Switch entsprechend als untagged konfiguriert und gut.
Was da dann dahinter hängt ist mir als Betreiber doch egal. Mein zentraler Router vergibt einfach pro VLAN eine einzelne IP via DHCP -> die für den Router in den Wohneinheiten. Wenn nun jemand sein Endgerät direkt anschließen will ist das doch auch ok.
MAC Adressen würde ich nicht whitelisten -> Aufwand für den Admin und kein wirklicher Gewinn.
 
  • VLAN-Trennung pro Wohneinheit:
    Jeder Mieter bekommt ein eigenes VLAN, damit niemand ins Netz anderer kann.

Wenn das Mietwohnungen statt Ferienwohnungen sind, dann stell entweder in jede Wohneinheit einen Router, der das Netz abtrennt oder der Mieter soll selbst einen eigenen Router anschließen.
Oder halte einfach 1-2 vorkonfigurierte FB7520 bereit, die du vermieten kannst, bis die Leute den eigenen Router angeschlossen haben.

Dein Management-LAN kannst du natürlich per VLAN abtrennen.
Aber mit einem VLAN schützt du deine Mieter nicht vor dir selbst. ICH würde da meinen eigenen Router mit eigener NAT Firewall haben wollen.
Und sobald da ein Router steht, werden die VLANs für die Mieter unnötig.


Wenn es Mieter von Ferienwohnungen sind, dann arbeite einfach mit Client Isolation ohne Captive Portal.
Wer eine (W)LAN-Verbindung seiner Geräte untereinander braucht, hat auch einen eigenen Reise-WLAN-Router dabei.

Sinister_Grynn schrieb:
Glasfaser wurde schon zwischen den Gebäuden verlegt und sie sind untereinander verbunden
Für was brauchst du dann noch mehr sündhaft teuren Glasfaserkram in deiner Auflistung?
Entweder 4 Medienconverter oder 2 Medienconverter und 2 SFP+ Module.
Da selbst die Rack Dream Machine nur einen SFP+ für LAN hat, würde ich auf der Seite auf Medienkonverter setzen und den Core Switch komplett einsparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sinister_Grynn schrieb:
mehrere Wohneinheiten
Irgendwie häuft sich diese Idee in letzter Zeit, bitte sehe Dir folgende Threads an: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Und wenn Du im Forum nach „30811406“ suchst, findest Du viele weitere solcher Threads.
Sinister_Grynn schrieb:
Irgendwie verstehe ich Alternative B nicht. Der letzte Absatz, ist das Alternative C oder gehört der eigentlich als letzter Unterpunkt zu Alternative B?
Sinister_Grynn schrieb:
FritzBox […] Modem/Bridge
Du meinst eine FRITZ!Box Fiber? Wäre mir neu, dass die Bridgen kann. Aber egal, macht man so nicht. Stattdessen holst Du Dir einen ONT = Modem. Und dahinter dann die FRITZ!Box = Router.
Sinister_Grynn schrieb:
FRITZ!Box […] Exposed Host
So einfach ist das nicht, weil Du so IPv6 verlierst, was bei vielen Internet-Anbietern aber angenommen wird, also dass der Internet-Anschluss quasi vollständig über IPv6 genutzt wird, nur in Ausnahmefällen dann noch IPv4 zum Einsatz kommt. Ohne IPv6 kannst Du Umsetzer beim Internet-Anbieter überlasten. Das kannst Du retten … aber dann brauchen alle Deine Wohneinheiten ebenfalls eine FRITZ!Box. Problem ist dann, dass nur eine Wohneinheit der „Exposed-Host“ sein kann – Du hast gedanklich da was verdreht. Was Du vermutlich als Fachwort wolltest: Router-Kaskade.

Daher wenn überhaupt, bitte Alternative A:
Sinister_Grynn schrieb:
Muss kein Core-Switch sein. Der Switch muss lediglich
  • VLANs weiterleiten können
  • Port-Isolation bieten
und ich würde wie @h00bi schon schrieb auch eher über Medien-Konverter gehen. Ansonsten braucht der Switch halt auch noch drei SFP-Ports für die Glasfaser-Anbindung.
Sinister_Grynn schrieb:
keinen Netzwerktechniker oder ähnliches im Raum Augsburg
Was Du vorhast, ist Thema für ein ITK-Systemhaus mit Schwerpunkt auf Gastgewerbe (Hotel, Boarding-Haus, Ferienhaus, …). Der hilft Dir dann auch QoS, also das kein Mieter sich das ganze Internet schnappen kann, siehe @IBISXI.

Ansonsten weiß ich nicht genau, was Deine Frage ist. Möchtest Du eine Kaufberatung? Oder (dann) Hilfe bei der Konfiguration? Oder ob das überhaupt (so) machbar ist?
Sinister_Grynn schrieb:
WLAN in Gemeinschaftsräumen o. ä.
Als Gast-WLAN oder dass jeder Nutzer in sein VLAN kommt? Klingt nämlich so, als wolltest Du VLAN über RADIUS.
h00bi schrieb:
sobald da ein Router steht, werden die VLANs für die Mieter unnötig
Mhm. Nur dann, wenn der Thread-Ersteller sicher gehen könnte, dass der Router vor Ort nie entfernt wird. So einen Fall hatten wir letzt …
Mojo1987 schrieb:
Prüfe unbedingt noch ob dein GF Provider kompatibel ist mit Unifi.
Das meint vermutlich Internet-Anbieter mit DS-Lite-Tunnel, die auch auf Nachfrage nicht auf Dual-Stack schalten, siehe diesen Post … (und verlinkte).
 
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