Glasfaser Verständnisfrage

blackshuck schrieb:
Weil es irgendwann passieren wird. Heutzutage werden bei allen Bauprojekten direkt Leerrohre mit in die Gruben geschmissen, damit man in Zukunft nicht nochmal die Straßen aufbuddeln muss

Und woher weißt du nochmal, dass von deinem Grundstück bis zum KVZ ein Leerrohr liegt? Das hab ich noch nicht ganz verstanden

Edit: achso, dass ist das was man auf Foto Nummer 2 sieht?

das ist genau das was ich nicht weiß und versuche raus zu finden. Aufm Bild 2 sieht man die Anschlüsse der Stadt. Wohin dieses Glasfaservorberetungs dingens hingeht? Keine Ahnung?
 
Die Telekom legt meines Wissens in Neubaugebieten direkt zwei Speedpipes ins Haus; rot und grün. Daher wage ich mal zu bezweifeln, dass das Ding bei dir zur Telekom geht.
Vielleicht ein lokaler Anbieter? Oder ein Stadteigenes Netz, in das sich ein Provider einmieten könnte? So lange sich kein Anbieter findet, der dort seine Glasfaser einblasen möchte, bringt das Röhrchen erst einmal gar nichts.
Ergänzung ()

Eschte schrieb:
Aufm Bild 2 sieht man die Anschlüsse der Stadt.
Davon dürfte einzig und allein die Wasserleitung ein Anschluss der Stadt sein. Strom geht über den lokalen Betreiber des Stromnetzes und sämtlicher Telekommunikationskram über den jeweiligen Netzbetreiber.
Eschte schrieb:
Wohin dieses Glasfaservorberetungs dingens hingeht? Keine Ahnung?
So lange du das nicht in Erfahrung bringst wird dir keiner helfen können.
 
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kkuhlemann schrieb:
Meist hat, sogar in Großstädten, ein bestimmter Provider ein Monopol.

Nicht in Deutschland. Da gibt es zwar oft nur einen Anbieter, aber dennoch kein Monopol.
Ergänzung ()

up.whatever schrieb:
Die Telekom legt meines Wissens in Neubaugebieten direkt zwei Speedpipes ins Haus; rot und grün. Daher wage ich mal zu bezweifeln, dass das Ding bei dir zur Telekom geht.

Der TE hat geschrieben dass sie vor 6 Jahren gebaut haben. Er hat nicht geschrieben dass sie in einem Neubaugebiet gebaut haben, und auch nicht wie alt das Neubaugebiet zum Zeitpunkt des Bauens war. Dazu kommt dass Telekom meines Wissens erst seit Ende 2015 in Neubaugebieten (dort wo sie Versorger ist) Glasfaser in der Regel (keine Regel ohne Ausnahme, das Neubaugebiet mit zwei Häusern in Hintertupfingen an der Alp wird möglicherweise weiterhin auf Glasfaser warten müssen) die Erstversorgung per Glasfaser aufplant. 2020 -6 < 2016.

Ich wage daher zu bezweifeln, dass sich aus der Angabe des TE ohne weitere Details bereits Rückschlüsse ziehen lassen.

@DeusoftheWired: im KVz/MSAN ist kein Platz dafür, der NVt wird daher als separates, KVZ-ähnliches Gehäuse an eigenem Standort errichtet. Bei Überbauung bietet sich vermutlich die direkte Nachbarschaft zum DLSAM (wegen der bestehenden Trasse mit Speedpipes) an. Aber wenn man eh schon die ganze Straße aufbuddeln muss um zu den Häusern zu kommen könnte man andererseits auch auf die Idee kommen die schlimmsten Altlasten bei den Standorten und der Leitungsführung gleich mit zu beseitigen.
 
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Hayda Ministral schrieb:
im KVz/MSAN ist kein Platz dafür, der NVt wird daher als separates, KVZ-ähnliches Gehäuse an eigenem Standort errichtet.

Also grundsätzlich ein eigenes MFG neben dem alten KVz? Dann müßten in den FTTH-Gebieten der Telekom ja immer zwei Schränke nebeineinanderstehen. Behalte ich mal im Kopf und achte drauf, wenn ich demnächst so mit dem Auto unterwegs bin.
 
Hayda Ministral schrieb:
im KVz/MSAN ist kein Platz dafür, der NVt wird daher als separates, KVZ-ähnliches Gehäuse an eigenem Standort errichtet.
Das ist meines Wissens nicht nur eine Platz- sondern auch eine Strategie-Frage.
Das FTTH-Netz der Telekom ist weitgehend unabhängig von der DSL-Infrastruktur, weil man so die aktive DSL-Infrastruktur langfristig zurückbauen und die passive Gf-Infrastruktur einfach bleiben kann.

Hayda Ministral schrieb:
Bei Überbauung bietet sich vermutlich die direkte Nachbarschaft zum DLSAM (wegen der bestehenden Trasse mit Speedpipes) an.
Gf-NVt haben im Prinzip die gleiche Aufgabe wie KVz bei Kupfer. Dementsprechend werden sie auch eher wie KVz statt MFG platziert.

Hayda Ministral schrieb:
Ich würde ihn eher als KVz82 denn als MFG wiederkennen.
Das Gehäuse der üblichen Gf-NVt-Bauform ist äußerlich praktisch mit dem eines KVz 82 identisch.
Äußerlich unterscheiden die sich eigentlich nur durch die Einprägung "Gf-NVt" statt "KVz 82" am oberen Rand und dem länglichen Schwenkhebel-Griff, der auch an den neueren MFG zu finden ist.
 
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Mal eine Frage. Bei uns im Ort wird z.Z. ausgebaut und gerade sind sie auf unserer Straße das Haus ist ein Plattenbau mit 6 Eingängen. Die sind aber gestern schön an meinen Eingang vorbei und haben erst am nächsten wieder einen Zugang gebuddelt.
Soll das so sein?
 
Der Zugang wird nur gebuddelt wenn jemand in dem Haus auch einen Glasfaser Vertrag abgeschlossen hat.
 
das Haus hat 6 Eingänge in jedem gibt es 10 Wohnungen, es macht gar kein Sinn was du schreibst
1. hat weder der Vermieter noch der die Telekom nachgefragt
2. wäre es für den Vermieter Werbung wenn er sagen könnte "es liegt Glasfaser bis ins Haus/in die Wohnung"
3. müssten sie ja so wieder aufbuddeln wenn einer ein Vertrag abschließt, sind ja erst reichlich Neu eingezogen der Ausbau sollte aber schon März/April abgeschlossen sein

aufgezeichnet/markiert wurde ja auf Gehweg und Rasen, nur kein Zugang gelegt und jetzt ist der Graben wieder zu und es wird gepflastert
 
Gleipnir schrieb:
1. hat weder der Vermieter noch der die Telekom nachgefragt
Das ist eine Sache zwischen Eigentümer (=Vermieter) und Telekom. Als Mieter hast du da nichts zu melden. Wenn der Eigentümer einen Anschluss beauftragt wird einer gebaut, wenn nicht dann nicht.
Gleipnir schrieb:
2. wäre es für den Vermieter Werbung wenn er sagen könnte "es liegt Glasfaser bis ins Haus/in die Wohnung"
Aktuell bekommst du alles vermietet, da braucht es keine Werbung. Für den Vermieter bedeutet eine Erschließung erst einmal nur Kosten, Ärger und Aufwand ohne dass er dadurch Mehreinnahmen bekommt.
Gleipnir schrieb:
3. müssten sie ja so wieder aufbuddeln wenn einer ein Vertrag abschließt,
Nein, in dem Haus kann ohne Glasfaser Hausanschluss schlicht und einfach keiner einen Glasfaser Vertrag abschließen. Da heißt es "nicht verfügbar" und die Sache ist erledigt.

Aber: Es ist bei großen Gebäudekomplexen durchaus möglich, dass der Anschluss in einen Gebäudeteil gelegt wird und von dort aus weitere Gebäudeteile versorgt werden. Da müsstest du beim Vermieter nachfragen, wie das intern geregelt ist.
 
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Damit ist meine ursprüngliche Frage noch nicht geklärt. Das der Hausbesitzer den Vertrag abschließen muss weiß, schon aus dem Grund weil der ursprüngliche Ausbaubeginn Frühjahr 2019 war und die scheintoten Hausbesitzer sich bis zum ursprünglichen Meldetermin nicht gerührt hatten. Das ganze also mehrmals verschoben wurde und der Bürgermeister schon in der Stadtzeitung mit dicken roten Buchstaben betteln musste.

Die haben gestern Eingang A und C den Zugang gelegt, B also ausgelassen und wie es bei D-F aussieht werden wir dann sehen. In dem Haus stehen und standen Wohnungen z.T. schon seit Jahren leer, die Wohnungen die jetzt belegt wurden, wurden mehr oder weniger auch nur aus der Not belegt, weil die Leute wegen Sanierung aus ihrer Alten raus mussten.
 
Ja, sie müssten neu aufbuddeln. Und dieses würde in Rechnung gestellt. Aber die Bau Firma darf nix buddeln oder ins Haus legen, wenn der Eigentümer nicht zugestimmt hat. Denn dieser muss diesen Hausanschluss bezahlen, wenn er dies nicht möchte, kommt auch nix ins Haus.

Frag einfach deinen Vermieter, oder die Gewerke die dort Arbeiten ob es für dieses Gebäude einen passenden Auftrag gibt. Wenn du Glück hast bekommst du einen Ansprechpartner.

Bei uns hier aufm Land wurden auch gerade die leerrohre für den Glasfaseranschluss gelegt. Aber bei keinem der Eigentümer (45 Stück) auf der Straße wurde bis zum Hausgebuddelt. Dafür kommen sie nochmal extra und schießen die Leitung dann bis zum Haus durch.


Vielleicht wird aber nur bei jedem 2 Eingang aufgebuddelt , weil dort der Hausanschluss für jeweils 2 Eingänge ist. Aber die Lösung für deine Frage wirst du hier im Forum nicht finden.
 
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Durch die Maschinen, aufgebuddelten Gehweg und das regnerischen Wetter erkennt man das schlecht, aber bei E und F wurde heute eine Leitung gelegt.

Vermieter ist kleiner und die vom Büro hat eh keine Ahnung. Der habe mal erklären wollen das die Abwasserleitung (Hauptleitung) bei meinen Eltern in der Wohnung eine Problem hat, jedes mal wenn über drüber jemand Wasser ablässt, knallt und poltert, stinkt es im Bad und drückt es z.T. auch Wasser in die Wanne. Antwort: Das muss so sein, dafür ist die ja da.
 
Grundsätzlich können Anschlüsse auch ohne großen Graben erstellt werden (z. B. mit einer Erdrakete).
Vielleicht gibt's ein Hindernis im Garten, sodass man keinen Graben machen konnte. Vielleicht hat man es auch einfach vergessen.

Wie gesagt, am schnellsten und einfachsten bekommst du eine Antwort, wenn du zu den Leuten auf der Baustelle hingehst und freundlich fragst ("Ist Haus B auch angeschlossen?", "Wird das noch gemacht?" etc.)
Eigentümer und Telekom sind über den Baufortschritt nur sehr verzögert informiert.
 
Kabel liegt definitiv nicht, die Arbeiter reden untereinander ein Sprache die ich nicht verstehe, habe bisher auch noch keinen gesehen der so käsig aussieht wie ich und ob dies wirklich wissen würden ist fraglich.

Das einzige was ich mir vielleicht noch vorstellen könnte, weiß nur nicht wie die das dann lösen wollen. Es wurde immer auf gleichen Seite rein gegangen und mein Eingang hat an der Stelle so eine Art Elektroraum und da gehen an der Außenwand und Fußbodenhöhe einige Kabel lang.
 
@Gleipnir Wenn’s geförderter und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau ist, kann’s auch einfach sein, daß das Gebäude schlicht nicht als förderfähig eingestuft wurde, weil schon 30 bzw. 50 Mbit/s dort anliegen und es damit die Förderkriterien nicht erfüllt. Wende dich an die zuständige Stelle der Verwaltung (Gemeindeamt, Landkreisamt etc.) und laß dir eine Adreßliste des Verfahrens zukommen.

Ob es ein öffentliches Verfahren gibt, kannst du vorab z. B. auf https://www.breitbandausschreibungen.de/index prüfen. Dort unten links „Öffentlicher Bereich“, wenn du in nicht in Bayern wohnst und „Öffentlicher Bereich für Bayern“ bei Wohnsitz in Bayern. Ein Projekt zu finden, ist manchmal nicht ganz einfach, weil die Namen von jeder Verwaltungsebene aufgeführt sein können, also vom Kleinen (Gemarkung/Ortsteil) übers Mittlere (Gemeinde) über das Größere (Verwaltungsgemeinschaft) bis zum Größten (Landkreis).
 
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Gleipnir schrieb:
die Arbeiter reden untereinander ein Sprache die ich nicht verstehe, habe bisher auch noch keinen gesehen der so käsig aussieht wie ich
Es gibt in der Regel immer jemanden mit dem man sich einigermaßen verständigen kann. Kenntnis der deutschen Sprache ist ja nicht vom Aussehen abhängig.
Die werden ja immer wieder mal angesprochen z. B. von Anwohnern die Wissen wollen was da überhaupt verlegt wird oder ob sie ihre Einfahrt benutzen können.

Gleipnir schrieb:
und ob dies wirklich wissen würden ist fraglich.
Naja, die wissen schon was sie machen und was nicht. Dafür gibt es ja einen Plan.
Zumindest ob ein Anschluss vorgesehen war (und aus welchen Gründen auch immer nicht gebaut wurde) müssen die wissen.

Hier im Forum kann es auf jeden Fall niemand wissen.
 
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