Glasfaseranschluss mit Modem: AVM 4060 oder 7590?

KnolleJupp schrieb:
Und was soll er mit einem Router mit Glasfasermodem, wenn das Modem (ONT) bereits vom Glasfaseranbieter gestellt wird?
Wozu 2 Geräte betreiben, wenn es eines genauso tut und im Vergleich zu den Funktionalitäten ist mit 200€ die 4060 im Vergleich zu den 55x0 einfach (5530 180€) uninteressant.
Den Rest hat @prian schon geschrieben.

madmax2010 schrieb:
die 4060 ist witzig, kostet aber auch 150 Euro und waerwe auch nicht meine erste wahl.
tut se net, 200€ werden aufgerufen. Und 150€ waren es noch nie, wäre "schön" wenn
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Aber auch FTTH und habe auf die 4040 gesetzt. Die 4060er war damals noch nicht am Markt. Erweitert mit einem 7150E (Angeschlossen mit Kabel) ins als Mesh Gerät eingebunden um die WIFI Abdeckung zu verbessern.

Von mir also ein +1 für die 4060er
 
norKoeri schrieb:
Habe ich auch erst über die Community gelernt: Das aktuelle Telekom Glasfaser Modem 2 bietet einen 2,5 GBit-Anschluß. Daher müsste man nun wissen, was der Thread-Ersteller bereits hat bzw. bekommen wird.

Dazu jener Thread …
In dem verlinkten Thread war ich ja auch mit aktiv.
Das Modem der Telekom mit 2,5GBit Anschluss hilft aber nur bedingt weiter, da die FritzBoxen auch nur EINEN 2,5GBit-Anschluss (hier dann als WAN-Port) bieten und dann wieder "nur" GBit ins eigene LAN reingeht, somit nur ein Gewinn wenn mehrere Clients daran saugen, aber ein einzelner Client wird wieder bei 940-960 MBit "verhungern" statt mit 1,1-1,15 GBit dabei zu sein.
Erst wenn es Boxen gibt, die im WAN- UND an den LAN-Ports 2,5GBit haben wird das vernünftig.
Ansonsten ist m.M.n. ein SFP-Modul (AON oder GPON) an einer FB 5590 die derzeit beste Lösung bei einem GF-Anschluss mit GBit-Tarif.

Dazu kommt noch, dass mit dieser Lösung auch bei einer zukünftigen Aufstockung der GF-Geschwindigkeit auf beispielsweise 1,5GBit oder 2GBit immer noch die volle Bandbreite drin wäre für das heimische Netz, selbst für einen einzelnen Client.
Das ist jetzt nur ein Gedankenspiel da man nicht weiß was zukünftig für Tarife kommen werden.
Die Glasfaser kann technisch diese auf alle Fälle leisten.
 
prian schrieb:
Ansonsten ist m.M.n. ein SFP-Modul (AON oder GPON) an einer FB 5590 die derzeit beste Lösung.
...auch wenn der Anschluss von Vodafone der DG oder nem kleinen lokalen Anbieter ist? Achso, da funktioniert das ja gar nicht...
prian schrieb:
und dann wieder "nur" GBit ins eigene LAN reingeht, somit nur ein Gewinn wenn mehrere Clients daran saugen, aber ein einzelner Client wird wieder bei 940-960 MBit "verhungern" statt mit 1,1-1,15 GBit dabei zu sein.
Und wenn ein Tarif < 1GBit/s gebucht wird, was in über 80% der Fälle passiert, welche Relevanz hat das dann?

Ihr trefft zu viele Annahmen und ratet einfach nur anstatt zu beraten.
 
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prian schrieb:
wenn mehrere Clients daran saugen, aber ein einzelner Client wird wieder bei 940-960 MBit "verhungern" statt mit 1,1-1,15 GBit dabei zu sein.

Naja, verhungern...
Ganz ehrlich: Ich hab Gbit Glasfaser und ich habe nur beim Testen die 950MBit erreicht, in den letzten 9 Monaten. Das ist echt ein akademisches Problem.
Wenn man mal 8GB (!) runterläd dann dauert das 7s länger.

prian schrieb:
Ansonsten ist m.M.n. ein SFP-Modul (AON oder GPON) an einer FB 5590 die derzeit beste Lösung bei einem GF-Anschluss mit GBit-Tarif.
Ist halt die Frage, wie man "beste" definiert. Technisch Beste: Ja.
Aber je nach Anbieter hat man erstmal Spaß, weil der sich gegen ein eigenes Modem wehrt.
Dann bleibt der Nachteil, dass die FB 5590 nur GF kann. Will man zurück zu DSL muss man wieder etwas neues kaufen.
Demgegenüber stehen die Vorteile: 4W beim Modem sparen (wobei das Modem in der Box ja auch Strom braucht), sowie statt 950Mbit 1150 Mbit.

Aber: wir wissen ja garnicht, ob der TE nicht schon eine Box hat, die zumindest die 950Mbit kann (und ob er überhaupt einen Gbit Vertrag hat.
Daher meine Empfehlung: Erstmal prüfen ob das, was vorhanden ist nicht reicht - der Umwelt zur Liebe.


bender_ schrieb:
...auch wenn der Anschluss von Vodafone der DG oder nem kleinen lokalen Anbieter ist? Achso, da funktioniert das ja gar nicht...

Und wenn ein Tarif < 1GBit/s gebucht wird, was in über 80% der Fälle passiert, welche Relevanz hat das dann?

Ihr trefft zu viele Annahmen und ratet einfach nur anstatt zu beraten.
Genau.
Ist aber auch doof, wenn der TE eine unpräzise Frage in den Ring wirft und dann verschwindet...
 
@Bender @henfri
Das sehe ich NICHT so.
Die beste Lösung ist für mich die, wo ich am meisten Leistung rausbekomme, und natürlich ist das nur beim GBit-Tarif der Fall, denn hier ist eben der Grenzfall bei GBit von Außen und nach innen.
Ob den nun 80% nicht gebucht haben spielt für mich keine Rolle, da es hier nur genau dafür zutrifft somit die anderen 20% zum Tragen kommen.

Und ich rate hier gar nicht, sodern BERATE den TE indem ich darauf hinweise was beim GBit-Tarif die beste Lösung wäre bzgl. der Leistung.
Zu seinem gebuchten Tarif hat er keine einzige Silbe abgelassen. Für alles unter GBit habe ich mich bei der Auswahl des TE klar für die 4060 ausgesprochen, da die der 7590 in vielen Belangen überlegen ist.

Auch bei der Deutschen Glasfaser kann man ohne Moden "arbeiten".
https://www.glasfaserforum.de/forum/thread/838-fritzbox-5530-und-deutsche-glasfaser/

Und Du hast schon gesehen, dass "verhungern" in Anführungszeichen gesetzt war?
Das war damit absichtlich überzogen dargestellt. Natürlich ist 950MBit nicht lahm, ich habe derzeit "nur" 175Mbit, aber wenn durch die richtige Wahl der Hardware mehr geht, warum nicht?

Jeder kann das halten wie er will, ich bin jedenfalls froh, dass sich meine Gemeinde NICHT für die DG entschieden hat, ich sehe gerade den Hickhack der in anderen umliegenden Gemeinden mit der DG anliegt bzgl. der Qualität und Art wie man GF in den Boden bekommt. Das ist gruselig ....
Aber das ist ein anderes Thema.

Thema 5590 und nur GF:
Ja, mir ist bewusst dass diese nicht DSL kann, genau deswegen würde ich mir die auch holen, damit ich kein DSL-Modem durchfüttern muss in der Box.
Und FALLS ich von GF wieder zu DSL wechseln würde, mein Gott, dann kaufe ich mir eben eine passende Box und verkaufe die 5590 wieder. Hier wird ja der Preis eines Routers - wie es auf mich wirkt - fast einer Monatsmiete oder einem Monatsgehalt gleichgestellt weil es so schlimm ist sich solche Hardware mal wieder neu kaufen zu müssen. 🤬
 
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prian schrieb:
Die 5530 und 5590 bieten die Möglichkeit, ohne aktives Modem vorgeschaltet direkt mit SFP-Modulen AON oder GPON ins Internet zu kommen.
Vorteil bei einem 1000MBit Tarif ist dabei, dass man mit der 2.5GBit WAN-Buchse als LAN-Buchse ins eigene Netz kann, somit wird man nicht auf ca. 940-960MBit "gedrückt" vom Modem her,
Das Argument ist, zumindest bei der Telekom und anderen GPON-Anbietern, seit der Einführung des Glasfasermodem 2 nicht mehr relevant.
 
@rezzler
Ok, das hat 2,5GBit, somit kommen mit dem WAN-Port (falls der das auch kann) 2,5GBit in die entsprechende Box.
Und dann? Es stehen dann nur 1GBit-Anschlüsse zur Verfügung, laufen da dann auch 1,1-1,15GBit aus der Box drüber? Wenn ja ist das ok, wenn nicht gilt das weiterhin relevant.
Ich habe dazu leider noch keinen Test gesehen oder gelesen.
Aber dann wären wir wieder bei 5530 oder 5590, die 4060 oder 7590 AX hat keinen 2,5GBit WAN-Port.
Und wenn ich dann eine GB-Box nehmen muss, dann kann ich mir das Modem ja schenken, die Box kann das ja selbst.
 
Vom Modem in Switch.
Von FritzBox in Switch.
So sollten alle Geräte 1.25 Mbit mindestens können.

Aber noch mal wir wissen ja gar nicht ob es dem ursprungsposter darauf überhaupt ankommt.
 
Hi,

bender_ schrieb:
...auch wenn der Anschluss von Vodafone der DG oder nem kleinen lokalen Anbieter ist? Achso, da funktioniert das ja gar nicht...
bitte die Aussage von bender_ beachten. Wenn @Wolfgeist beim "falschen" Provider ist, hat sich das mit einer Fritz!Box Fiber gleich erledigt :(
 
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prian schrieb:
@rezzler
Ok, das hat 2,5GBit, somit kommen mit dem WAN-Port (falls der das auch kann) 2,5GBit in die entsprechende Box.
Und dann? Es stehen dann nur 1GBit-Anschlüsse zur Verfügung, laufen da dann auch 1,1-1,15GBit aus der Box drüber?
Sollte nicht Wifi6 unter günstigen Umständen mehr als 1,15 Gbit/s liefern können? Meine Suche nach MeßErgebnissen mit iperf war leider erfolglos.
 
Tom_123 schrieb:
bitte die Aussage von bender_ beachten. Wenn @Wolfgeist beim "falschen" Provider ist, hat sich das mit einer Fritz!Box Fiber gleich erledigt :(
Einfach interessehalber, welche Technologie wäre das, die andere Provider haben, die die aktuellen SFP Boxen von AVM nicht bieten (AON, GPON (z.B. Telekom), XGS-PON). Frühere FBs hatten da wohl in der Tat Defizite, wie z.B. AON only, bei doch verbreitetem GPON und so.....
Und wenn ein Provider was anderes anbietet, würde mich interessieren, inwiefern man nicht einfach einen passenden SFP einbauen kann. Ich kenne das jetzt nur aus der Enterprise-ÜT (xWDM) und Gebäude-ÜT, dass die Interoperatibilität bei SFPs fast keine Grenzen kennt. Mit dem passenden SFP kriegt man alles übertragen. Oder ist die Software der FBs so begrenzt, dass ein anderer SFP nicht gefressen wird? Würde nicht sogar ein dumpfer 1000BASE-SX SFP in der Box laufen, wenn es erforderlich wäre - klar Multimode ist nix für FTTH, aber nur so als Gedanken-POC? Habe leider keine hier zum Testen....
 
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conf_t schrieb:
Einfach interessehalber, welche Technologie wäre das, die andere Provider haben, die die aktuellen SFP Boxen von AVM nicht bieten (AON, GPON (z.B. Telekom), XGS-PON). Frühere FBs hatten da wohl in der Tat Defizite, wie z.B. AON only, bei doch verbreitetem GPON und so.....
Und wenn ein Provider was anderes anbietet, würde mich interessieren, inwiefern man nicht einfach einen passenden SFP einbauen kann.

Die Anbieter wollen das nicht und rücken die entsprechenden Zugangsdaten nicht raus.
Der gleiche Mist wie bei kabelmodems damals.
 
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Ok, also keine technische Inkompatibilität. Danke.
 
conf_t schrieb:
welche Technologie wäre das, die andere Provider haben, die die aktuellen SFP Boxen von AVM nicht bieten
Es geht um höhere Schichten.
Aus: https://www.computerbase.de/forum/threads/ftth-vodafone.2061121/
Zitat:
f1d1l1ty` schrieb:
Bisher lehnt Vodafone eine Portierung eines eigenen Kunden ONT ab.

Meiner Meinung nach ist das nur eine Momentaufnahme, da dies sicherlich irgendwann grundsätzlich für alle Provider juristisch geklärt wird. Siehe z.B. die BUGLAS Diskussion mit Hilfe der CB Redaktion könnte man den Druck auf die Provider auch wieder erhöhen.
Dazu auch: https://www.golem.de/news/routerfre...undesnetzagentur,-Modem-Kombigeräte zu nutzen.
 
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prian schrieb:
@rezzler
Ok, das hat 2,5GBit, somit kommen mit dem WAN-Port (falls der das auch kann) 2,5GBit in die entsprechende Box.
Und dann? Es stehen dann nur 1GBit-Anschlüsse zur Verfügung, laufen da dann auch 1,1-1,15GBit aus der Box drüber?
Logischerweise nein, weil ja Gigabit-Ethernet. Außer du teilst die Bandbreite über mehrere Ports/Geräte auf. Dürfte aber wohl nur zu seltenen Zeitpunkten passieren ;)
 
rezzler schrieb:
Logischerweise nein, weil ja Gigabit-Ethernet. Außer du teilst die Bandbreite über mehrere Ports/Geräte auf. Dürfte aber wohl nur zu seltenen Zeitpunkten passieren ;)
Wobei wir dann wieder am Anfang meiner Argumentation wären. :D
In die BOX muss mehr als GBit rein, aber nicht über den WAN-Port sondern über das SFP-Modul, damit am WAN-Port (dann als LAN konfiguriert) mehr als GBit ins heimsiche Netzwerk geblasen werden, egal wie viele Clients das dann abnehmen (hier würde auch EIN Client alleine die vollen 1,1 - 1,15GBit abbekommen - natürlich rechnerisch).

Deshalb plädiere ich für eine GF Fritzbox, als 5531 pder 5590 als die leistungstechnisch beste Lösung.

Ob man das BRAUCHT steht dann wieder auf einem anderen Blatt, nur jede andere Lösung ist im Grenzbereich eben langsamer (soweit man bei diesen Geschwindigkeiten von langsam reden kann).

Sinnvoll wären Boxen, die sowohl WAN- als auch mindestens ein LAN-Port mit 2,5GBit bestückt sind.
Aber da gibt es von AVM noch nichts bisher, kommt vielleicht in der Zukunft noch.
 
prian schrieb:
In die BOX muss mehr als GBit rein, aber nicht über den WAN-Port sondern über das SFP-Modul, damit am WAN-Port (dann als LAN konfiguriert) mehr als GBit ins heimsiche Netzwerk geblasen werden, egal wie viele Clients das dann abnehmen (hier würde auch EIN Client alleine die vollen 1,1 - 1,15GBit abbekommen - natürlich rechnerisch).
Ja, wenn die Technik im LAN das auch mitmacht wäre das dann denkbar. Oder man nimmt halt gleich einen Router mit 2,5G-WAN und 2,5G-LAN, falls es den für Privat gibt.
prian schrieb:
Ob man das BRAUCHT steht dann wieder auf einem anderen Blatt, nur jede andere Lösung ist im Grenzbereich eben langsamer (soweit man bei diesen Geschwindigkeiten von langsam reden kann).
Du hast das schon richtig formuliert, sie ist langsam*er*, nicht "langsam" :)
 
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