News Googlebook: Googles neue Notebooks nutzen Android als Unterbau

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Google schafft mit den Googlebooks eine neue Notebook-Kategorie im Premium­segment, die sich anstelle von ChromeOS eines Android-basierten Tech-Stacks bedient. Als Partner hat sich Google die Notebook-Hersteller Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo ins Boot geholt, bei den Chip-Herstellern sind Intel, MediaTek und Qualcomm dabei.

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Wer soll bei in den meisten Fällen deutlich vierstelligen Preisen bitte zu einem Googlebuch greifen?

Gibt es mehr als eine Handvoll Menschen auf diesem Planeten, für die ein Betriebssystem mit Android-Unterbau ein Kaufargument ist?
 
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incurable schrieb:
Gibt es mehr als eine Handvoll Menschen auf diesem Planeten, für die ein Betriebssystem mit Android-Unterbau ein Kaufargument ist?
Für mich wäre es zumindest kein Ausschlußkriterium mehr.
 
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Ich glaube nicht das Privatanvender die primaere Zielgruppe sind.
Aber Firmen die ihre ganze IT bei Google haben, sehen vermutlich solche Geraete mit etwas mehr "Umpf" ganz gerne.
Und Schulen sind insbesondere in den USA auch eine sichere Kundschaft fuer diese Geraete.
 
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Was der Gedanke bei so einem Produkt ist muss man wohl nicht verstehen. Wer will Android ohne ARM CPU? Und wer will überhaupt ein Android OS als Desktop? Gruselig.

Google rotiert wohl auch intern und da werden dann selbst die beklopptesten Ideen bewilligt.
 
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Ranayna schrieb:
Und Schulen sind insbesondere in den USA auch eine sichere Kundschaft fuer diese Geraete.
Bei den Preisen sicherlich nicht. Ja, Chromebooks laufen im schulischen Umfeld insbesondere in Nordamerika richtig gut, hauptsächlich allerdings wegen dem Preis und der sehr guten zentralen Verwaltbarkeit. Wenn der Preis plötzlich vierstellig wird, wird das mit den Argumenten schwierig.

Bisherige Versuche von Google, an diesen Erfolg im Education-Markt mit Premium-Notebooks fürs Büroumfeld anzugnüpfen, sind jedenfalls alle gescheitert. Ob es hier anders wird, muss sich erst noch zeigen.
 
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Selbes wie bei den Windows on ARM Geräten: Tut sich jemand das wirklich an und zahlt extra dafür? Über den Preis kann so was laufen. Klar für 300 Euro wären da bestimmt einige dabei, wie die Chromebooks halt. Aber heute muss ja jeder ins Premium-Segment (und da Schiffbruch erleden).

Android hat ja inzwischen wohl einen brauchbaren Desktop-Modus. Ich sehe da jetzt wenn dann die sehr attraktive Anwendung das Telefon in ein Dock zu stecken und damit als Desktop weiterzuarbeiten. Die Leistung bei Top-Smartphones ist ja da. Ich sehe da jetzt absolut gar keinen Grund, extra ein zweites Gerät anzuschaffen um genau das zu erreichen.

Höhere Leistungsfähigkeit dieser Geräte hin oder her, für was?

Einzig lobenswert finde ich hier mal die zehn Jahre (versprochener) Support. Auf dem Hintergrund, dass Android ja für Telefone gedacht ist, sollte das auf der starken Hardware aber auch nicht schwer sein, weitere drei Jahre Supportfähigkeit durch (vergleichsweise) Monster-CPUs rauszukitzeln. Die musste erstmal mit zubloaten, wenn das System auch auf Telefonen laufen soll. (Gleichzeitig dürfte sich der Android Nutzer mit Telefonen, die bereits 16GB haben, nun sehr auf der sicheren Seite fühlen, wenn die Dinger mit ihren teilweise nur 16GB 10 Jahre versprochenen Support bekommen).

Aber vielleicht verstehen wir hierzulande das Produkt auch nicht, weil hier kaum eine Firma geschweigedenn Schule so dumm war oder gar ist, sich komplett ins Google-Ökosystem zu begeben, weil das ja schon die DSGVO verhindert. Über'm Teich scheinen viele da wenige Hemmungen zu haben. Aber da musste dann erstmal wirklich ausschließlich kompatible Anwendungen haben. Android ist halt nun mal ein Telefonsystem. Da gibt es dann doch eher abgespeckte Formen der Standartsoftware für, wahrscheinlich für so ziemlich alle Branchen. Und wenn es auch nur für einen Teil der Mitarbeiter dann doch x86 / Windows braucht, dann macht man das wohl für alle.

Schulen sehe ich gar nicht. Da kann ich von den Geräten her sehr gut nachvollziehen, warum man Chromebooks den Vorzug vor iPads gibt: Man bekommt einfach ein vollwertiges Arbeitsgerät für weniger Geld. Aber für so viel Geld gibt es dann besseres, egal ob Windows, Linux, MacOS, bekommt man alles. Warum dann so was?
 
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Snakeeater schrieb:
Und wer will überhaupt ein Android OS als Desktop?
So schlimm finde ich das gar nicht. Ein Browser reicht ja heute schon um einen Großteil an Anwendungsfällen abzudecken. Und Apps gibts auch genug. Office, Streaming, Spiele (auch über GFN), Musik machen, Zeichnen. Was will man noch? :) Mit Updates gibts sicher auch deutlich weniger Probleme als mit.. Windows. ^^
 
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Bin echt gespannt wie es hier weiter geht. Eine vollwertige Android Desktop Experience wird ja schon seit Jahren gefordert. Die erste Iteration in diesen Markt rein zu liefern ist mutig. Die Minimum Specs (Alu, gute Trackpads, Touchscreens, Dünn, gute Laufzeit -> also der Macbook Air Clone) lesen sich schon gut. Der Vorteil sollte in der Touchoptimierung liegen die weder Windows noch Macos aktuell bieten können. Es sind halt soweit ich das sehe nur umfirmierte bestehende Geräte/Designs. Man sollte auch nicht unterschätzen das gerade die ersten Generationen in den Berufsalltag kommen die mit Windows gar nichts mehr Anfangen können. Tablet und Smartphone Betrtiebssysteme also durchaus eine Rolle spielen können.

Terminal, Antigravity, Taskmanager, Chrome mit Addons, nen eigener "Desktop Video Editor" etc sind ein guter Start. Der größte Vorteil der mir einfallen würde wär tatsächlich Android Apps nativ entwickeln zu können; irgendwo muss die Entwicklung von "Desktop Android Apps" ja auch gestartet werden. Die App Store Tags "Made for desktop", "Optimized for desktop" und "better on website" helfen auf jeden Fall. Auf der anderen Seite das große Warnsignal: Kein 1st Party Device von Google oder Samsung. Schauen wir mal wie lang Googles Atem hier ist.
 
Snakeeater schrieb:
Was der Gedanke bei so einem Produkt ist muss man wohl nicht verstehen. Wer will Android ohne ARM CPU? Und wer will überhaupt ein Android OS als Desktop? Gruselig.
Schon mal ausprobiert? Mit meinem Note 8.0 Tablet anno dazumal konnte ich schon Maus und Tastatur in einem Android Tablet nutzen weit weit weit bevor Apple beim iPad dafür Unterstützung anbot. Das Desktop-Erlebnis war deutlich besser als gedacht.

@ComputerBase: Von dem von Lenovo geleakten Tablet hat man aber nichts gehört? Wäre mMn die interessanteste Maschine
 
ich dachte immer ChromeOS ist Android - nur eben in Breitbildformat.
wer mehr als google docs und einen browser benötigt wird bei den Preise sicher zur Konkurenz aus Redmond greifen. wäre der Einstiegspreis günstiger, sähe es womöglich anders aus....
 
Adobe und Co. müsste doch recht einfach dafür zu portieren sein? Gibt es ja auch schon alles auf Mac Arm.
 
Snakeeater schrieb:
Wer will Android ohne ARM CPU? Und wer will überhaupt ein Android OS als Desktop? Gruselig.
Irgendjemand dessen Beruf / Alltag sich zu 95% in einem Webbrowser (Google Workspace) oder Meetings abspielt.
 
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Die Idee ist ja in der Wurzel gut aber :

Wir brauchen definitiv mehr Hardware die sich keiner leisten kann.

Ist ja fast schon ironisch, dass der 500€ Markt von Apple am besten abgedeckt wird.

(Achtung bitte mit Humor betrachten)
 
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Und auch die werden über kurz oder lang wieder eingestampft - siehe Googles Tablets...
 
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Android statt Chrome? Heißt das, dass Google sich vom Web als primärer Plattform verabschiedet hat?
Stattdessen gibt's nun Apps für alles (wie es bei Apple schon immer ist)... Wie lange noch, bis man YouTube nicht mehr im Browser benutzen kann?
 
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Wenn ich das jetzt richtig sehe, entfällt damit der Crostini-Linux-Container.....!?
Für mich wären diese Notebooks damit obsolet.
Habe mir letztens ein Chromebook Plus (zertifiziert seit 2023) zugelegt, das ja auch schon die verbesserte HW Ausstattung zur Voraussetzung hat und auf KI ausgelegt ist. Interessant ist das Ding aber für mich eben durch den Linux Container. Die Android Apps sind hier auch schon vernünftig eingebunden. Also bissl Wollmilchsau.
Denke aber, dass ich damit alles andere als repräsentativ für Chromebook Nutzer bin.

Bin daher auch skeptisch, ob sich die Dinger außerhalb des Bildungsbereichs durchsetzen.
 
Snakeeater schrieb:
Google rotiert wohl auch intern und da werden dann selbst die beklopptesten Ideen bewilligt.
Mein Take: In ein paar Jahren wandert Googlebook auf den neu erweiterten GoogleGraveyardmit Meerblick.
 
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@mo schrieb:
Denke aber, dass ich damit alles andere als repräsentativ für Chromebook Nutzer bin.
Seit dem Chromebook Pixel 2013 hatte ich mehrere Chromebooks in einer Workspace Domain genutzt, am Ende war das mit Android und Crostini tatsächlich eine handliche Wollmilchsau. Für meine Aufgaben hat es immer gereicht.
Mehrheitlich gab es trotzdem fette Macbooks, obwohl zu 99% im Browser gearbeitet wurde und private Software verboten war. ¯\(ツ)
 
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