News Grafikkarten-Knappheit: Zotac-Mutter warnt vor steigenden Preisen

Also im Grunde entwickelt sich alles so, wie es zur Jahreswende absehbar war und mein System wird weiterhin leistungsfähig genug sein, neue Spiele zu spielen. Damit spar ich erstmal Geld, solang nix kaputt geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm
n8mahr schrieb:
Ich versuche das positiv zu sehen - es bedeutet, dass PC-Spielehersteller zum optimieren GEZWUNGEN sind, wollen sie noch etwas verkaufen. Keiner kauft ein AAA(AAAA) Spiel, dass auf 99% der Rechner nur mit 18fps durch die Gegend ruckelt.
Denn PCs haben bald eine Lebenszeit wie Konsolen - 6 Jahre oder länger ohne eine einzige Aufrüstung.

Das ist ebenfalls der positive Nebeneffekt auf den ich hoffe!
Dass die Entwickler, so wie früher, endlich mal wieder Zeit und Energie in die Optimierung ihrer Software stecken müssen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm und Dr.Death
Paddii schrieb:
Btw. Das Leben ist zu kurz für schlechte Grafik
Zu kurz für schlechte Spiele. Und an denen ändert sich die Grafik nix
Ltcrusher schrieb:
Dieses "warnt vor höheren Preisen" ist doch am Ende nur ein weiterer Freibrief die Preise tatsächlich noch weiter hochzuziehen.

Wie vor den Ferien, wenn der ADAC immer davor warnt, das die Spritpreise zu den Zeiten noch teurer werden "könnten".
Und in beiden Fällen können weder der ADAC noch die ZOTAC Mutter was dafür. Letztere sitzt ganz am Ende (das untere) der Nahrungskette.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm, JMP $FCE2, aid0nex und eine weitere Person
aid0nex schrieb:
Dass die Entwickler, so wie früher, endlich mal wieder Zeit und Energie in die Optimierung ihrer Software stecken müssen.
Aber wer liest dann die "harder better faster stronger"-Artikel über die Hardware, die uns das jahrelang hat ignorieren lassen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Svennc
Silencium schrieb:
Aber was viele hier nicht mit in Betracht zu ziehen scheinen ist die Tatsache, dass A) all die bisherigen Investitionen in AI auf Pump laufen B) ohne die Konsumenten der Laden gar nicht existieren würde und auch nicht wird.
Wenn man keine Clients mehr hätte (PC) dann wäre AI auch für den Po - wie Autobahnen ohne Autos.
Die Sache ist, dass KI trotz der massiven medialen Präsenz hinsichtlich der Nutzung noch ein ganzes Stück davon entfernt ist, wirklich jegliche gesellschaftliche Strukturen vollends zu durchdringen.
In vielen Berufs- und Betätigungsfeldern ist das sicher schon ein zentraler Faktor, aber im privaten Bereich sicherlich noch nicht. Auch wenn Hersteller und Firmen einem suggerieren, jeder Mensch würde mittlerweile für alle Lebensfragen massiv KI einsetzen, einsetzen müssen.

Andererseits gibt es mittlerweile so viel, was dennoch im Hintergrund mit KI läuft.
Jeder "intelligente Chatbot" auf der Website eines Baumarkts etc. läuft heute mit KI. Und viele Bereiche werden nach und nach von KI durchdrungen, ohne dass der Endverbraucher es wirklich merkt.
Und irgendwann fangen auch die weniger technisch versierten Leute an, KI bewusst genauso zu nutzen wie das Internet an sich (neben den ganzen Hintergrundprozessen, die sowieso schon mit KI laufen). Und das nicht nur für irgendwelche Späße auf Social Media und anderen Slop.
Ich muss aktuell für meine Alltagsgestaltung KI noch nicht einsetzen, kann es jedoch. Bald wird es aber fast schon zwingend sein, weil alles darauf ausgerichtet ist. Es ist ja auch so schön nutzerfreundlich und nimmt einem so gut und zuverlässig Arbeit ab.

Und auf diese Entwicklung setzen die Hersteller und schmeißen alles in zukünftige Rechenzentren was geht.
Und das sind keine Zeiträume von 10 Jahren und mehr. Das geht alles viel schneller.

Und um KI nutzen zu können, braucht es auch keine potente Hardware. Solange man nicht lokal damit arbeitet, reicht vergleichsweise alte Hardware und eine Internetverbindung.

Gamimg wird sich in absehbarer Zeit vermutlich auch in Richtung Cloud und Abo verschieben. Wirklich günstig wird Hardware auf lange Zeit nicht mehr werden. Es hört zwar vermutlich irgendwann der Preisanstieg auf.
Aber solange dieselben Produktionsstraßen für den Endkunden und (KI-) Firmenmarkt genutzt werden, ist klar, was für wen produziert wird.
Der Endkunde wird zukünftig nur noch teurer Speicher und GPUs kaufen können.
Wer mit lokaler Hardware spielen und arbeiten will, muss halt zahlen.

Die gesamte Branche wird sich massiv bereinigen. Große Hersteller wie Asus werden ihr Endkundengeschäft wahrscheinlich fast komplett auf Peripherie und Produkte ohne viel Speicherbedarf verlagern. Andere Firmen werden total untergehen.

Zurück bleibt eine minimale Nische, in der Enthusiasten-Produkte zu Mondpreisen angeboten werden. Der DIY-Markt beim PC-Bau war seit jeher schon ein Nischengeschäft.
Dieses Hobby können sich dann wirklich nur noch sehr gut Betuchte leisten oder der "Normalo" eben nur noch mit Kredit.

Kann gut sein, dass es nur noch 1-2 neue Gens an GPUs und CPUs für den Consumer-Markt geben wird und dann ist Schluss damit.
Wer dann auf neuer Hardware zocken will, wird das per Abo und in der Cloud tun.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es in absehbarer Zeit eine Technologie oder Veränderung geben wird, die speziell nur auf KI ausgerichtet ist, sodass z. B. die Produktion von "klassischem DRAM" wieder mehr zugunsten des Gamings umgestellt werden kann bzw. der Markt wieder mehr Produkte erhält (ähnlich wie zum Ende des Mining-Booms), halte ich für eher gering.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: matkenhauser, SweetOhm und SuperHeinz
aid0nex schrieb:
Das ist ebenfalls der positive Nebeneffekt auf den ich hoffe!
Dass die Entwickler, so wie früher, endlich mal wieder Zeit und Energie in die Optimierung ihrer Software stecken müssen.

Heh. :daumen:

https://www.computerbase.de/news/gaming/john-carmack-ueber-doom-3-systemanforderungen.4079/


Eigentlich ist es ja so: 99.9% aller Entwickler kümmern sich bereits lange darum, dass ihre Games auf fast jedem System da draußen laufen. Die restlichen 0.1% machen bloß die großen Computerbase-Schlagzeilen, Nvidia-Deals -- und Rants des Jahres unter sich aus. :)
 
mscn schrieb:
Aber wer liest dann die "harder better faster stronger"-Artikel über die Hardware, die uns das jahrelang hat ignorieren lassen?
die Leute, die jetzt auch Artikel über die neue Villa von Promi XY lesen. "Ach, 18 Schlafzimmer und ein 200" Fenster mit Meerblick. Was es nicht alles gibt. Kann ich mir nicht leisten. Aber total schön, darüber zu lesen".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm
Kann wegen meiner alles den Bach runter gehen.

Hauptsache ich habe Slop Musik, Slop Memes, Slop Videos, das Weiße Haus kann Slop Propaganda veröffentlichen, Elon die vorwiegend schwarze Bevölkerung in Memphis vergiften und Grok kleine Mädchen in Bikinis packen.

Wir leben in großartigen Zeiten!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kreissaeger, SweetOhm, KeinNutzerName und 2 andere
Silencium schrieb:
Aber was viele hier nicht mit in Betracht zu ziehen scheinen ist
[...], dass es gar nicht auf uns Nutzer ankommt, weil die Hardware für allem auch fürs Training der Modelle genutzt wird. Unsere Abos sind nur der berüchtigte "Tropfen auf den heißen Stein" dieser unfassbaren Investitionen und unser Kauf- oder Nutzungsverhalten hat keinen relevanten Einfluss (außer auf die Investoren).
n8mahr schrieb:
die Leute, die jetzt auch Artikel über die neue Villa von Promi XY lesen
Die "Villa von Promi XY" hat aber keinen Einfluss auf die Ansprüche/Qualität von "normalen Wohnungen" oder Häusern, während Spiele zum Launch eben vor allem durch schlechte Qualität geglänzt haben und wie Bananen dann auf unseren PCs weiter reiften.

Man könnte auch sagen: man braucht keine 400€ CPU, um alle aktuellen Spiele flüssig spielen zu können.
Es gibt Cyberpunk (und im Oktober auch Modern Warfare) für die Switch 2 aber manche Studios weinen sich darüber aus, wie sie ihr Spiel überhaupt auf einer Series S brauchbar zum Laufen kriegen sollen.
 
Alphanerd schrieb:
Wir leben in großartigen Zeiten!
Oder um es mit einem griechischen Fluch auszudrücken: "Möget ihr in interessanten Zeiten leben!" 😉

Kann man eigentlich nicht mehr ernst nehmen den ganzen Zirkus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
ich hab noch ne 1070 in Reserve, wenn meine 2080 mal ausfällt. Damit gehts dann zwar nicht mehr in 4k, aber Full-HD geht damit immer noch..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JMP $FCE2
Ich habe nen Berg Hardware gekauft, kurz bevor das Chaos los ging :-) Ich bin ziemlich entspannt, ich hab echt einfach Glück gehabt.
 
Fliz schrieb:
ich hab noch ne 1070 in Reserve
Ich noch 2 x GTX 1060, eine "kleine", eine "Große". Aktuell werkelt eine RTX 2070 Super. Wenn meine RTX 2070 Super kaputtgehen sollte (bloß nicht!), dann entweder eine GTX 1060, oder ich werde mich entscheiden müssen, ob ich zocke, esse oder wohne.:freak::freaky:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fliz
Vigilant schrieb:
Oder um es mit einem griechischen Fluch auszudrücken: "Möget ihr in interessanten Zeiten leben!"
Es ist ein chinesischer Fluch: "Mögest Du in interessanten Zeiten leben." 😉
Ergänzung ()

Hardware lässt sich kaum auf Vorrat kaufen und ob abgelegte, alte Hardware als Reserve taugt, ist auch recht fraglich. Ich hatte und habe immer noch Altbestände hier herumliegen, konnte davon aber nur in Ausnahmefällen sinnvoll Gebrauch machen. War meist nur für eine Übergangszeit, wenn neuere Hardware defekt wurde und ich mir ganz neue Hardware erst wieder zulegen musste.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SweetOhm, Alphanerd und Vigilant
Meine 5070ti läuft von Anfang an im Afterburner mit alle Regler links. Selbst damit ist genug Power da.

Hoffe die Karte macht 10 Jahre mit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Cyberpunk61 und Discovery_1
Die 10K für Flaggschiff GraKas wird früher kommen, als befürchtet.
Wie konnte das nur passieren ? :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Discovery_1
Joker (AC) schrieb:
Die 10K für Flaggschiff GraKas wird früher kommen, als befürchtet.
Dann können sie sich auch früher auf die 20K vorbereiten.
Wie konnte das nur passieren? :D

Und vergesst es, es wir nie wieder so günstig werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Joker (AC) und Discovery_1
Paddii schrieb:
Btw. Das Leben ist zu kurz für schlechte Grafik.

Was ist denn "schlechte Grafik"?
Es gibt auch Spiele mit simpler, stimmiger Grafik die kaum Ressourcen benötigen.
Ergänzung ()

Svennc schrieb:
Eigentlich ist es ja so: 99.9% aller Entwickler kümmern sich bereits lange darum, dass ihre Games auf fast jedem System da draußen laufen.

Da habe ich aber, ganz unabhängig von irgendeiner Berichterstattung, persönlich ganz andere Erfahrungen machen müssen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Raptor85
Ein Ausweg wäre weiterhin Karten mit GDDR6 zu bauen, aber mit doppelt so großem Speicherinterface.
Damit holt man sich den Datendurchsatz dann eben nicht über MHZ sondern über die Bandbreite.

Ist ja im Prinzip das was hinter HBM steckt. Taktet relativ niedrig, hat aber ein riesiges Speicherinterface.

Ne Karte mit 16 Modulen GDDR6 und nem 512er Interface könnte man ja auch bauen.
Die hat dann eben 32-48 GB Speicher und ne Bandbreite von 1280 GB/s wenn man 20 gbps module verbaut.
(GDDR6 schafft maximal 24 gbps, üblich sind aber 20)

EDIT:
Es gibt bereits übrigens eine technische Lösung von Samsung namens GDDR6W, wobei zwei Speichermodule übereinander gestapelt und ins selbe Chipgehäuse gepackt, heisst man hat effektiv nur ein Modul was man verlöten muss. Und dieses Modul ist im Gegensatz zum Standard 32bit Speicher ein 64 Bit Speicher, heisst, ich kann vier dieser 64bit Module an nem 256 Bit Speicherinterface verbauen anstelle von acht 32Bit Modulen.

GDDR6W kann, je nachdem ob man 2GB oder 3GB Module intern stapelt also pro Chip 4-6GB groß sein.

Damit könnte man Grafikkarten bauen mit 16 GB die aber nur 4 Speicherchips auf der Platine verlötet haben. 256 Bit Interface dazu und man hat Bandbreite ohne Ende.

Das einzige Problem: Die JEDEC hat sich dagegen entschieden die Technologie für Consumer Karten zu nutzen und setzt statt Bandbreite voll auf den MHZ erhöhen Weg und GDDR7. Aber halt weiter mit 32Bit pro Modul.

Für Alle die es interessiert, aktuell funktioniert das so:

Jedes Speichermodul, egal ob 1GB 2GB oder 3GB groß hat eine 32 Bit Anbindung.
Je nach Anzahl der verbauten Module brauche ich dann ein entsprechend großes Speicherinterface.
Bei 4 Modulen ein 128 Bit
Bei 6 Modulen ein 192 Bit
Bei 8 Modulen ein 256 Bit usw.

Die Bandbreite berechnet sich dann wie folgt:
Bandbreite (in GB/s) = Effektiver Takt (in gbps) * Interface Breite / 8

(Man teilt durch 8 um von Bit auf Byte umzurechnen)

Bei 20 gps Modulen und nem 256er Interface kommt dann raus:
20 gps * 256 / 8 = 640 GB/s Bandbreite

Das bisherige Problem ist: Will ich ein größeres Speicherinterface muss ich mehr Module/Chips verbauen, da die Module ja nur jeweils 32 Bit Anbindung haben.
Um ein 512er Interface zu nutzen benötige ich also 16 Module.
Die verursachen Kosten und machen die Grafikkarte sehr viel komplexer.

Daher ist Samsungs Ansatz so gut, die Chip Anbindung von 32 Bit auf 64 Bit zu verdoppeln, die Anzahl der Chips gleich zu halten, die Interfacegröße zu verdoppeln und dann mit der gleichen Anzahl zu verlötender Chips den doppelten Durchsatz / Bandbreite zu schaffen ohne dass die Karte total überladen ist.

Mit GDDR6W wäre sowas möglich:
Die angegebenen Kosten sind die Produktionskosten, d.h. im Laden stehen die Karten dann fürs 2-3fache
GDDR6W-Max.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Soy tonto, Kreissaeger, SweetOhm und eine weitere Person

Ähnliche Themen

Sapphire Forum
Zurück
Oben