Naitrael schrieb:
Warum sollten Einsteiger-Grafikkarten auch 12 GB haben? Wie definierst du Einsteiger?
Wieso (?), weil man als Käufer nicht am nächsten Tag schon technisch limitiert sein möchte und dafür teuer/zu Höchstpreisen (Auslauf-)Grafikkarten kaufen möchte, denn die Chip-Entwickler und deren Boardpartner sollten auch etwas bieten, denn sonst braucht man auch gar nicht erst auf zu rüsten.
Vorausschauend, anstatt speicherbestückt ausgediente Bauernfänger-Karten mit 8GB oder weniger von nVidia oder AMD, zu kaufen macht für so ziemlich jeden mündigen Verbraucher Sinn und die Anforderungen an Spiele steigen stetig (auch was den Speicherverbrauch angeht und zeigen, dass eben 8GB mittlerweile für einen Großteil der Spiele ausgedient haben).
Ich kann mich noch an mittlerweile bizarr wirkende Kommentare hier erinnern, wo gemeint wurde, dass eine GTX 970 mit effektiven 3.5GB auch zukünftig immer für Spiele in Full HD reichen würde, aber dem ist offensichtlich schon lange (in minimalen Full HD Settings nicht weniger Spiele) nicht mehr so, da diese mittlerweile bei halbwegs aktuellen/anspruchsvollen Spielen am Speicher komplett verhungert.
Die Entwicklung geht eben (auch beim Speicher) weiter (8GB waren lange genug Standard), das sieht man klar bei aktuellen Spielentwicklungen (eigentlich schon nach PS5 und XBSS Konsolen-Einführung/Marktstart war die Richtung für PC Grafikkarten bzgl. größerem Speicherbedarf stark vorgegeben, weswegen RTX 3070Ti u.a. Karten überteuerte Bauernfänger waren) und aktuelle Einsteiger-Grafikkarten befinden sich für mich mittlerweile (preislich) unter 300 Euro.
Früher (zu nVidia GTX Pascal und AMD RX Polaris Zeiten) waren neue Einsteiger-dGPUs noch unter 200 Euro (da wo für mich jetzt mit 8GB speicherverknappte Auslaufmodell-Grafikkarten eigentlich hingehören) angesiedelt, aber das ist schon viele Jahre her seit Kryptomining, K.I., und anderen Faktoren (z.B. börsenorientierte Produktpolitik/Preistreiberei der Chipentwickler) die Preise massiv erhöht haben für Grafikkarten.