News Greenpeace-Liste der „grünen“ Elektronik-Firmen

Oje, mal wieder eine pseudowissenschaftliche "Studie" von Greenpeace.
Grundsätzliche sehe ich Studien, die qualitative Größen quantifizieren wollen eher skeptisch. Wie werden die einzelnen Kriterien gewertet und weshalb? Lagen immer die gleichen Datensätze der Unternehmen vor? War die Art der Erhebung der Datensätze bei allen Unternehmen gleich?

Weshalb ist Nintendo mit aufgenommen worden? Ohne Informationen kann ich keine Bewertung vornehmen und somit auch keine Aussage hinsichtlich des Studienzieles treffen.

Allein aufgrund formaler Fehler ist die Studie nicht ernstzunehmen und würde jedem Erstsemester um die Ohren gehauen. Den Inhalt kann ich aufgrund der kurzen News nicht beurteilen.

MFG
 
@riDDi

Dito!
Habe die formale Herangehensweise, nicht den Inhalt kritisiert.

MFG
 
Nehrun schrieb:
Wenn ein Unternehmen nicht mitspielt wird es eben in die Pfanne gehauen.
Ist doch logisch. Wenn Nintendo umweltfreundlich arbeiten würde, so wären diese bestimmt heiß darauf, ihre Datensätze zu veröffentlichen. Warum aber verweigern sie es? Aus ideologischen Gründen? Oder vielleicht doch, weil sie nicht blöd dastehen wollen...

CJay schrieb:
Statt auf wichtigere Dinge wie Stromverbrauch was wesentlich stärker den Austoß von Co² und Treibhausgasen verursacht als auf Recyclebare Stoffe und Chipsätze (was auch immer da beurteilt wurde).
Lesen. In der News war der Bericht extra verlinkt, und dann kommen solche Kommentare... :rolleyes:

Es gibt folgende Bewertungskriterien:

Precautionary Principle
Chemicals Management
Timeline for PVC & BFR phaseout
Timeline for additional substances phaseout
PVC-free and/or BFR-free models
(companies score double on this criterion)
Individual producer responsibility
Voluntary take-back
Information to individual customers
Amounts recycled
Use of recycled plastic content
Global GHG emissions reduction support
Carbon Footprint disclosure
Own GHG emissions reduction commitment
Amounts of renewable energy used
Energy efficiency of new models

Und in dem Bericht gibt es durchaus detaillierte Informationen und viele Links.

Erst lesen, dann denken, nochmal denken, dann posten.
 
Viel wichtiger sind schadstofffreie, recyclebare Produkte und kostenlose Recyclingprogramme.
Da hat Greenpeace wohl ältere Produkte von Apple angesehen ... aktuelle iMacs und MacBooks bestehen zum Großteil aus Alu und Glas. :D
 
Tut mir leid wenn ihr nicht auf der Uni/FH seit oder wart, aber e-ding hat recht. Jerder 1.Semestler sollte erkennen, dass die Grafik und die Vorgehensweise der Bewertung wissenschaftlicher Schwachsinn ist. Wissenschaftliches Arbeiten wird definitiv an jeder Hochschule anders definiert.
Ich persönlich bin Statistiker und weis von was ich rede. Die Grafik ist absolut nicht ernst zu nehmen.
 
riDDi schrieb:
@CJay: Schonmal in die Studie geguckt. Die letzte Kategorie heißt "Energy efficiency of new models".

Livven schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.


oha, ok das mit dem verlinkten Bericht ist mir irgendwie entgangen. Nehme ich auf meine Kappe sorry. Aber das mit Nintendo ist trotzdem schwachsinnig und sagt nichts über Umweltfreundlich/ oder Unfreundlichkeit aus wenn man keine Information bekommen hat.

Fakt ist: Bei Microsoft steht das sie bei der Xbox 30% eingespart haben bei Ihrer aktuellen Konsole.
Und bei Nintendo wohl nix eingespart wurde oder keine Information da sind. Obwohl umwelttechnisch die Konsole deutlich effizenter im Verbrauch ist. Und dieses Unternehmen gleich mal den Status Bad in dieser Kategorie erhält. Finde ich nicht richtig.

Sowas gehört da nicht da rein muss gesondert behandelt werden. Wie "e-ding" es sagte der Inhalt mag ok sein aber die Vorgehensweise nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
Ghostwalker schrieb:
@Cjay

Dann nehmen wir mal an die WII wir mit hilfe von Blei, Säuren, Chemikalien, Storm aus AKW´s etc hergestellt und die X-Box 360 aus erneuerbaren, Recylebaren Rohstoffen mit Hilfen von natürlich Engeriequellen (nur als Beispiel)

Wer ist dann da bitte grüner für dich?

Das ist eine gute Frage. Die sollte sich greenpeace auch stellen... Aber das würde sie Sache ja kompliziert mache. Daher lässt man da lieber die Finger weg...


Livven schrieb:
Ist doch logisch. Wenn Nintendo umweltfreundlich arbeiten würde, so wären diese bestimmt heiß darauf, ihre Datensätze zu veröffentlichen. Warum aber verweigern sie es? Aus ideologischen Gründen? Oder vielleicht doch, weil sie nicht blöd dastehen wollen...

Weil man bei Nintendo einfach besseres zutun hat. Alle diese Daten zu sammeln wäre ein grosser Aufwand. Die haben offenbar einfach kein Persolal über. Es stellt sich eh die Frage wie verlässich die Daten der andern Firmen sind.
 
Haben da ein paar Firmen wohl Ihre Schutzgelderpressung nicht wahrgenommen!
Greenpeace war schon mal in den Medien. Sie verkauften Ihr Schmierblatt einer Einzelhandelskette, damit diese dann seltsamerweise in einer anderen Ausgabe besseres Obst haben. Jedenfalls war es dann plötzlich weniger mit Chemikalien, seitens der Bewertung von Greenpeace, belastet. Also ich geb ein feuchten Dreck auf diese Ökos.
All diese Schmierhefte lagen in den Regalen und niemanden kaufte die und wurden dann eigentlich nur noch weggeworfen. Danke Greenpeace!
 
Mh, mal Hand auf Herz. Wer kauft sich IT oder andere Multimedia-Geräte und schaut vorher nach wie umweltschonend das hergestellt wurde?! Energieverbrauch zuhause ok... aber auch nur weils den eigenen Geldbeutel schont. Also ich find die Grafik bzw. die Studie nicht wirklich Image abhängig.
 
lieber im mittelfeld sein und arbeitsplätze schaffen (apple etc.) als greenIT auf kosten der Mitarbeiter betreiben (Nokia)
Nintendo zeigt mit der Wii ganz eindeutig das sie eine greenit firma sind!
Was mir in dieser liste fehlt sind firmen wie Logitech, Asus und vor allem Foxconn.
Foxconn ist eine firma mit einer halben million mitarbeitern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte von solchen Meldungen nichts, weil speziel Greenpeace alles meist überspitzt und die Statistiken gernen so hindreht, dass sie Großkonzernen eine schlechte Presse bringen.


Die sollen mal lieber wieder in ihre Schlauboote steigen und sich im Nordpolarmeer mit Walezählen beschäftigen oder in China Wasserproben aus Seen und Bächen ziehen
 
e-ding schrieb:
Habe die formale Herangehensweise, nicht den Inhalt kritisiert.
Gorby schrieb:
Wissenschaftliches Arbeiten wird definitiv an jeder Hochschule anders definiert.
Jetzt muss Greenpeace sich wohl auch noch entschuldigen, dass sie die Daten auf eine für jeden verständliche Weise aufbereiten.
Die Grafik sagt aus, wie Greenpeace die gesammelten Daten interpretiert. Im Bericht steht, wie die einzelnen Bewertungen zustande kommen. Wer mehr wissen will sollte an Greenpeace schreiben, die antworten immer gern.

Adagio schrieb:
Da hat Greenpeace wohl ältere Produkte von Apple angesehen ... aktuelle iMacs und MacBooks bestehen zum Großteil aus Alu und Glas. :D
Es geht wie gesagt zum großen Teil auch darum, dass sich die Unternehmen weiterentwickeln. Apple stellt zwar zum Großteil auf Alu/Glas um, allerdings sind sie z.B. das PVC noch nicht ganz losgeworden und ein Rücknahmeprogramm bieten sie auch nicht an (wobei ich meine mich zu erinnern, dass in einem früheren Rating berücksichtigt wurde, dass Apple-Produkte nicht einfach so auf dem Müll landen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr gut Nintendo weiter so.... Was ist denn mit Philips los, das sieht ja gar nicht gut aus Oo
 
riDDi schrieb:
Jetzt muss Greenpeace sich wohl auch noch entschuldigen, dass sie die Daten auf eine für jeden verstänliche Weise aufbereiten.

Du hast meine Kritik nicht verstanden. Gegen eine verständliche Aufbereitung hat niemend etwas. Formale Kriterien haben nicht immer etwas mit dem Design zu tun. :freak:


Wenn ich den Anspruch habe, eine Studie durchzuführen und zu veröffentlichen, dann muss ich bestimmte Standards beachten.
Die Nichtbeachtung wissenschaftlicher Methoden führt zur Verfälschung oder Fehlinterpretation von Ergebnissen.
Da reicht es nicht aus eine Ratingmethode zu entwickeln und Bewertungskriterien zu quantifizieren. Dazu gehört schon ein wenig mehr.

Das fängt z.B. mit der Datengewinnung an, die sich zwischen den Teilnehmern nicht unterscheiden darf. D.h. die Datenerhebung muss immer auf die selbe Art und Weise (identischer Fragenkatalog, identische Entnahme von Materialproben etc.) durchgeführt werden. Fehlen mir Informationen können diese das Ergebnis verfälschen, dürfen in der Auswertung also nicht berücksichtigt werden (Nintendo).

Die Studie hatte nicht das Ziel die Auskunftwilligkeit von Unternehmen hinsichtlich ihrer Umweltstandards zu bewerten. (hier hätte man Nintendo aufzählen können)


Das war jetzt nur ein Beispiel, weshalb ich die Studie mit Vorsicht genieße.


MFG
 
Prollpower schrieb:
Haben da ein paar Firmen wohl Ihre Schutzgelderpressung nicht wahrgenommen!
Greenpeace war schon mal in den Medien. Sie verkauften Ihr Schmierblatt einer Einzelhandelskette, damit diese dann seltsamerweise in einer anderen Ausgabe besseres Obst haben. Jedenfalls war es dann plötzlich weniger mit Chemikalien, seitens der Bewertung von Greenpeace, belastet. Also ich geb ein feuchten Dreck auf diese Ökos.
All diese Schmierhefte lagen in den Regalen und niemanden kaufte die und wurden dann eigentlich nur noch weggeworfen. Danke Greenpeace!

Vielleicht solltest du mal Dein vorlautes Mundwerk nicht so weit aufreißen und einfach mal die Fakten darlegen, oder hast du die darauffolgende Stern-TV Sendung nicht gesehen? :rolleyes:


"Seit Juli 2006 wurde das Greenpeace Magazin über den Lebensmitteldiscounter Lidl vertrieben, was für Erstaunen sorgte, da Lidl noch Ende 2005 in einer Pestizidstudie des Greenpeace e.V. besonders schlecht abschnitt. Eine weitere Besonderheit des Belieferungsvertrags war das Umgehen von Pressegrossisten und damit der Verzicht Lidls auf das sonst übliche Remissionsrecht. Anfangs betrug die garantierte Abnahmemenge Lidls 150.000 Hefte, was mehr als der Hälfte der Gesamtauflage des Magazins entsprach. Im ersten und zweiten Quartal 2007 garantierte Lidl weiterhin die Abnahme von 60.000 Heften, was immer noch fast einem Drittel der verkauften Auflage entsprach.

Bei einer zweiten Pestizidstudie des Greenpeace e.V. im Februar 2007 rückte Lidl vom letzten auf den ersten Platz auf. Das Reportagemagazin stern TV berichtete daraufhin im Juni 2007 über die Besonderheiten des Belieferungsvertrages zwischen Greenpeace-Magazin und Lidl und mutmaßte eine Einflussnahme dieses „Deals“ auf das positive Testergebnis. Der Greenpeace e.V. dementierte einen derartigen Zusammenhang. stern TV veranlasste nach der Sendung einen weiteren Pestizidtest, aus dem wiederum Lidl als Testsieger hervorging. Dennoch stellte die Greenpeace Media GmbH den Verkauf des Greenpeace Magazins bei Lidl Mitte 2007 ein, die verkaufte Auflage ging auf unter 100.000 Exemplare zurück."

http://de.wikipedia.org/wiki/Greenpeace-Magazin#Stern_TV_und_der_.E2.80.9ELidl-Deal.E2.80.9C

Ich denke also, dass es Dir nicht wirklich um Greenpeace geht, sondern das Du allgemein gegen Umweltschutz bist. Das ist meine Einschätzung. Wenn ich mich irren sollte, könntest du Dich hier im Forum, nachdem ich Dir nun die Fakten geliefert habe, für Deine bösartigen Unterstellungen gegenüber Greenpeace öffentlich entschuldigen;)
 
Zuletzt bearbeitet:
ich stehe auch dieser studie auch äußerst skeptisch gegenüber. ich halte die kritik von e-ding und gorby für berechtigt.


wieso hat greenpeace in der gleichen studie vor zwei jahren eigentlich die punkteverteilung in der grafik linear angegeben, letztes jahr war es, soweit ich mich erinnere, logarithmisch, und dieses jahr ist es....naja, wie nenn man das? logarithmisch bis zur halben punktzahl und danach...ähh...gegenlogarithmisch?
wie auch immer man das ganze nennt, es führt dazu, dass man die grafik missdeutet.

beispielsweise ist der abstand, den apple von nokia hat kleiner als der von nintendo zu lenovo....das sieht nur auf dem diagramm absolut nicht so aus
 
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