News Hacker-Angriffe: Bundesregierung plant den Gegenschlag

Andy

Tagträumer
Teammitglied
Dabei seit
Mai 2003
Beiträge
7.030
#1
Vertreter aus Regierungskreisen erklären seit geraumer Zeit, die Abwehr von Hacker-Angriffen würde alleine nicht ausreichen. Vielmehr wären Gegenangriffe nötig, um Attacken einzudämmen. Deswegen will die Bundesregierung laut Medienberichten nun die Voraussetzungen schaffen, um solche Maßnahmen zu legitimieren.

Zur News: Hacker-Angriffe: Bundesregierung plant den Gegenschlag
 

C00k1e

Lt. Commander
Dabei seit
Jan. 2008
Beiträge
1.399
#2
"Plant den Gegenschlag"....gegen wen? Die angeblichen Russen, die den Bundestag gehackt haben sollen?
Wenn man selbst nach Monaten/Jahren solche Hacker nicht identifizieren kann, sollte man es gleich sein lassen bzw die Kompetenzen beim Geheimdienst lassen und nicht am besten noch an die neue Truppe von Flinten-Uschi abgeben, welche digitale Vergeltungsschläge verübt.
 
Dabei seit
Nov. 2014
Beiträge
3.388
#3
Um 9 Uhr wird zurück geschos.. Äh gehackt ;)

Leidet die neue Cyberarmee der Bundeswehr nicht unter Personalmangel?
Oder wie kann man nach so kurzer Zeit nach der Einführung der Meinung sein, dass man bereit für Angriffe ist?
 
C

CB01

Gast
#4
Ob das wirklich eine gute Idee ist, denn dadurch vergrößert sich der Anreiz derjenigen noch perfider vorzugehen, und WIR sind die leidtragenden, denn es werden dadurch noch mehr Rechner in Bot-Systeme geschleust werden müssen, ich würde nur auf Abwehr setzen wollen, denn diejenigen die Regierungen angreifen sind wohl eher Diktatorische Staaten wo jeder Gegengriff Sinnlos ist.
Den Satz finde ich jetzt echt nicht gut gewählt, denn das waren unter anderen die Worte von Hitler die den angriff auf Polen und zugleich den beginn des Zweiten Weltkrieges legitimieren sollten, eine verlogene Ansprache die das unbeschreibliche Leid unzähliger in Gang gesetzt hat.
 
Dabei seit
Apr. 2010
Beiträge
2.441
#5
@CB01
Wenn die Bundesregierung den gemeinen Internetnutzer im Sinn hätte, wenn sie von digitalen Gegenschlägen spricht, dann müsste sie schon seit Jahren zurückschlagen. Da gehts nur um Angriffe gegen kritische Infrastruktur, deren Auswirkungen direkt auch im Bundestag oder in den Ministerien spürbar wären.

Botnetze würden die nur dann aktiv bekämpfen, wenn die in solche Angriffe eingebunden wären. Solange dies nicht geschieht, bleibt der gemeine Internetnutzer sich selbst überlassen und hat sich selbst zu schützen. Wenn es um solche Fragen geht, gilt nämlich immer noch #Neuland. Der gemeine Internetnutzer wird in dieser Frage höchstens mit, meist gar nicht wahrgenommenen, Ratschlägen des BSI bedacht - von dessen Existenz wohl weniger als 10% der deutschen Internetnutzer jemals gehört haben dürften.
 

davidzo

Lieutenant
Dabei seit
Dez. 2008
Beiträge
768
#6
Soviel geballte Dummheit an so einer gefährlichen Position wie der Bundesregierung ist erstaunlich.
Bisher waren unsere Cyberclowns ja noch eher harmlos, aber jetzt könnten Sie großen Schaden anrichten ohne überhaupt zu wissen was los ist.

Das tolle am Internet ist ja dass spuren zu legen oder zu verwischen sehr einfach ist. Ich würde schonmal davon ausgehen, dass wenn nach einem Hackingangriff durch Profis noch Spuren da sind, die ganz bewusst gelegt wurden um das Anderen in die Schuhe zu schieben. Wenn die dann ihren "Rettungsschuss" anbringen torpedieren sie Unschuldige.

Jetzt mal von unsinnigen Denial of Service Attacken abgesehen, die sowieso nur webserver temporär in die Knie zwingen können, basieren doch alle "Cyber-Angriffe" auf der Ausnutzung von Softwarelücken. Eine Verteidigung nach vorne bringt also zu 0% mehr Sicherheit. Im Gegenteil, das ist so als würde ich am morgen nachdem bei mir eingebrochen wurde mit dem Sturmgewehr durch die aufgebrochene Haustür schießen in der Hoffnung noch irgendwas zu erwischen.

armes Deutschland
 
Dabei seit
Jan. 2017
Beiträge
653
#7
Dabei seit
Mai 2010
Beiträge
6.719
#8
Wir haben doch ein den letzten Monaten so viele "gut ausgebildete Menschen" ins Land geholt, da sind bestimmt auch massenhaft weiße Hacker dabei....
Wie jetzt dachte die werden jetzt als Terroristen angesehen oder hab ich da was verpasst? Glaube nicht das die mit ihren neuesten Samsung S7 oder Iphone7 irgendwelche Hacks zustande kriegen? Weiß echt kein Rat an die Regierung ausser den TIP geben kann bleibt einfach OFFLINE, aber was ich mich Frage ist eher sind es wirkliche Hack-back´s? Oder doch nur mehr Datenschnüfflereien der Regierungen um uns besser Auszuspionieren? Irgendwie klingt und ließt sich das ganze mehr als neue Überwachungsmethode für den bessere Überwachung der Bürger zum wohle gegen den Terrorismuss.:rolleyes:
 
Dabei seit
Sep. 2016
Beiträge
3.235
#9
naja BW Einsatz auch im Inneren und bei Hackerattacken ... die NSA gibt Schützenhilfe und CIA/MOSSAD weis wie man die Leute dann extrahiert/ausschaltet. ...Nur ein toter Hacker ist ein guter Hacker! Kopfgelder auf Hacker sind auch effektiv wenn die Hoch genug ausfallen ...

Naja fürs Extraktionsteam melde ich mich freiwillig :evillol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Dez. 2014
Beiträge
1.953
#10
Der Plan lautet: Wenn Hacker etwa Server aus dem Ausland nutzen, Rechtshilfeersuchen keine Aussicht auf Erfolg haben und der Angriff sich nicht stoppen lässt, sollen Behörden handeln können. In einem solchen Fall wäre es dann möglich, die jeweiligen Server vom Netz zu nehmen.
Wie soll das gehen ?
Wenn schon das Rechtshilfeersuchen gescheitert ist wie wollen die dort vor Ort in einem anderen Land einen Server vom Netz nehmen ?

Und was ist mit den ganzen Angriffen von Bot-Netzen die aus tausenden oder gar Millionen Zombie-PC/IoT Geräten bestehen ?
 

hatschki

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Juli 2013
Beiträge
344
#11
Das kommt doch viel zu spät hier in Deutschland...

Neuland, Neuland, Neuland. Dann noch Ewigkeiten brauchen um Hacker zuidentifizieren aber direkt über einen "Gegenschlag" nachdenken wenn es rechtlich nichts bringt. Klar die melden sich auch und sagen "Wir waren es, steckt uns in den Knast.."

Sollte man mal den Politiker erklären, aber die sind ja meist Old-School. Bin gespannt was die Cyber-Truppe der Uschi macht... Wenn sie soweit ist :-)
 

Schnitz

Rear Admiral
Dabei seit
Nov. 2005
Beiträge
6.263
#12
Also selbst für Besoldungsgruppe B9 (was in diesen Kreisen als Lächerlich wenig anzusehen ist) wird sich kein Hacker "Kernarbeitszeiten" mit beschränkter "Gleitzeit" antun um dann noch "Aktenvermerke" zu schreiben :evillol:

Todesschwadronen sowohl auf der Straße und im "Cyberspace" finanziert aus schwarzen Kassen braucht das Land! Funktioniert in Usa auch superior. Believe me, it's the truth, really :lol:
 
Dabei seit
Okt. 2013
Beiträge
6.434
#13
Die Bundesregierung will auf das Betreiben von... wem eigentlich? Den Diensten ? Den Ämtern? Mehr Hack und mehr Cyber.
Der BND hat mit dem neuen BND-Gesetzt nun die gleichen überwachungsbefugnisse wie die NSA, die #Aufschrei-Empörung war halt nicht nachhaltig.
BfV und BSI wollen gerne wissen wenn Firmen Opfer von Cyber-Angriffen wurden. Und dann auch noch den selbigen Analysieren. Und wenn dabei brauchbare Angriffsmuster herauskommen, die man selber auch offensiv nutzen kann, dann sollen die geheim bleiben um selbige selber zu verwenden.
Also schutz vor Angriffen durch erhalten von Sicherheitslücken. Oder so.
Dieser Blödsinn reiht sich mit der "Hintertürforderung" gegen verschlüsselungen in eine gefährliche Kette Inkompetenz der gewählten Volksvertreter gegenüber von Behörden ein.
Kein Geheimdienst hatte (ohne massiven Personaleinsatz und privates Denunziantentum) die Möglichkeit jemals die Kommunikation aller Bürger in Echtzeit zu überwachen. Und dass soll nun kommen ? Und jetzt will man mit "HackBacks" irgend einen Computer kaputt machen? Der im zweifel selber nur gekapert ist ?

Was für ein Bullshit. Und alle Volksparteien stimmen ein..
 
Dabei seit
Juni 2009
Beiträge
1.614
#14
Ok, wir betreten also Neuland (Internet), sind also quasi Noobs im wahrsten Wortsinn, aber wir wollen gleich final die Hackerarmeen dieser Welt "abschießen". Na das nenne ich doch mal ein ambitioniertes Ziel. Als Abteilungsleiter würde ich Günther Hermann Oettinger vorschlagen.
 
Dabei seit
Juli 2004
Beiträge
2.457
#15
naja mit den personal was sie bekommen können für das was sie zahlen wirds vieleicht dafür reichen die person zu finden die politiker xy beleidigt hat :) oder vieleicht noch mich aber das war es dann

die fähigen bleiben in der freien wirtschaft
 

CS74ES

Lt. Commander
Dabei seit
März 2014
Beiträge
1.564
#16
"Vielmehr wären Gegenangriffe nötig, um Attacken einzudämmen."

So ein Blödsinn, als ob sich irgendein Hacker davon beeindrucken lässt, im Gegenteil, das gibt dann ein Wettrüsten, wie im kalten Krieg.
 

anexX

Lt. Commander
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
1.556
#17
Für Hacker en richtiger Karrieresprung - vom Cyberkriminellen zum Bundesangestellten. Da soll nochmal einer sagen Verbrechen lohnt sich nicht ...
 

phil.

Titel, Rang, Status …
Teammitglied
Dabei seit
Feb. 2004
Beiträge
26.009
#18
Anscheinend ist es den Meisten nicht mehr möglich bei diesen Themen einen halbwegs sachlichen Kommentar zu schreiben - alternativ die Finger still zu halten.
Nein beste Polemik und Stammtischpalaver ist angesagt. Schenkelklopper auf höchstem Niveau.
 
Dabei seit
Nov. 2007
Beiträge
913
#19
Der Sinn eines "Gegenschlags" ist ja wohl die unmittelbare Antwort.

Wenn das vorher noch durch unsere Superschnellen Gerichte und Länder durchmuss, dann gute Nacht Cyber-Bundeswehr.

Die Truppe ist nicht flexibel genug.
 

Ozzy83

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2016
Beiträge
332
#20
Der Sinn des Gegenschlages ist die Legitimierung der Schandtaten der Geheimdienste. Mit diesem Gesetz muss nur jemand ein Ziel anordnen, schon ist alles legal. Wie sie dieses Ziel bestimmen wollen ist allerdings unklar, sie wissen ja nicht mal wer sie gehackt hat...

Alles Amateure, die überzeugt sind, dass die Matrix Filme Hacker Tutorials sind
 
Top