Haltbarkeit PC Hardware? 10-15 Jahre möglich?

Es sind natürlich MHz 😂
 
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Bei mir im Büro läuft eine Fujitsu-Siemens Workstation (W370 mit Core2Quad) seit etwa 10 Jahren als (nicht-produkiv) Server durchgehend. Das einzige was bisher (!) daran gewartet wurde war der Austausch einer auffälligen Platte (schwebende Sektoren) während der Garantiezeit.
Privat hatte ich bis vor Kurzem einen Server bestehend aus Athlon 64 X2 BE-2400 auf einem ASRock-Board in Betrieb bis dieser durch modernere Hardware ersetzt wurde. Auch dieser zeigte keinerlei Auffälligkeiten.
 
Mein System unten in meiner Signatur läuft auch wie am ersten Tag und ist mindestens 8 Jahre alt.
Nur einmal habe ich 8GB RAM nachgerüstet. 4GB waren dann doch irgendwann recht wenig :D
 
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von der "Haltbarkeit" normaler elekronischer Teile dürften 10...15 Jahre noch am "Beckenboden" der Badewannenkurve liegen.
ok, wenn wir mal die Ära der defekten Elkos ausklammern.
ich habe hier noch Rechner, die auf dem Sprung zur Volljährigkeit sind, allerdings nicht mehr aktiv im Betrieb.

das älteste was von Zeit zu Zeit nochmal angeschmissen wird, ist eine i7 965 Extreme Edition auf einem Asus P6T Deluxe mit 6GB RAM. Mehr so aus sentimentalen Gründen ;)
Das System müsste inzwischen aber auch schon zweistelliges Alter erreicht haben.
mal ganz ehrlich, wenn man nicht spielt und aufwändige Fotobearbeitung ausklammert, dann taugt das System immer noch selbst für "ein bisschen anspruchsvollere" Aufgaben. Das Problem ist nur, dass sich die CPU alleine ohne OC unter Last 130W genehmigt und die dazu gehörige GraKa (ich komme da immer durcheinander, das müsste eine AMD HD6970 oder 6790 sein?!?) auch selbst im Idle ganz schön Strom nuckelt.
Unterm Strich muss man sich da schon überlegen, ob der Einsatz sowohl finanziell als auch ökologisch noch sinnvoll ist.

meinen ersten Rechner auf PC Basis (nach C64 und einem Z8000 Unix System) habe ich 1986 auf Basis eines "B-Ware" Commodore PC40 286AT Board zusammen gebaut.
seitdem sind mir nur zwei Defekte in Erinnerung geblieben.
einmal war das die bereits o.g. i7 EE, die den Spannungswandlern auf einem Asrock Board beim "Einlaufen" (mit selber vom Board ermittelten OC Werten!) das Genick gebrochen hat und das deshalb umgehend durch das Asus ersetzt wurde
der zweite Ausfall war ein 3 jähriges Enermax Netzteil, das sich ohne Überlast einfach so mit einem lauten Knall verabschiedet hat.
Ich weiß nicht wie viele andere Netzteile ich in den inzwischen über 30 Jahren genutzt habe, es waren mindestens alle 2 Jahre eins, eher jedes Jahr. Die alten sind dann immer irgendwo bei Verwandten, Bekannten oder Kollegen gelandet. Meist passten die Anschlüsse nicht mehr oder reichten nicht aus. Da waren auch die billigsten China Kracher dabei aber außer dem Enermax ist meines Wissens nach keins "gestorben", die wurden alle "lebend" im Elektroschrott begraben ;)
 
Die älteste, derzeit von mir aktiv genutzte Komponente ist mein 145W Astec Netzteil aus einem 98er Aldi PC. So ungefähr 9 Std. täglich in Betrieb und bisher immer Ausfallfrei. Einzig der Lüfter (wurde irgendwann mal von mir auf einen 120er mit entsprechenden Adapter geändert) muss alle paar Jahre erneuert werden.
 
naja, teilweise ist es notalgie, erinnerungen, steht halt für eine bestimmte zeit.
das benutzen schleift halt irgendwann aus.

man muß das zeug nur lang genug haben, denkt mal dran, was für eine lauffähige apple lisa bezahlt wird:D
 
Mein Sinclair QL läuft heute noch. Hat aber, aber außer Nostalgie, keinen Nutzen mehr.
 
Schwer zu sagen...was vermutlich irgendwann kaputt geht ist die SSD und das Mainboard.

SSDs halten heute natürlich schon sehr lange, aber wenn es wirklich auf Haltbarkeit ankommt würde ich MLC kaufen und das ist halt sehr teuer....da könnte man auch lieber günstig kaufen und irgendwann austauschen....kommt sicherlich günstiger.

Auch Mainboards gehen eher kaputt...Kondensatoren laufen aus oder man kann keinen Fehler sehen aber irgendwann ist es halt kaputt.

Hochwertige Mainboards die für höhere Belastungen gemacht sind und daher bei gleicher Belastung kühler laufen, halten in der Theorie länger, aber ich würde sagen da ist auch viel Glück dabei und sie kosten auch beim Kauf so viel mehr, dass man sich fragen muss ob das dann lohnt, wenn man es aus Sicht von "Geld sparen" kaufen möchte.

Denn auch heute steigen die Hardwareanforderungen weiter!

Mein alter core 2quad 9550.....der war damals ziemlich teuer und 4 Kerne galten noch als überflüssig....und der macht heute noch eine brauchbare Figur wenn es um normalen Betrieb...Internet usw geht.
Aber die CPU und die alte GPU haben nicht die gleichen Videocodecs drauf, die heute verwendet werden....da kann es bei hochauflösenden Youtube Videos schon zu Problemen kommen, die heutige billig Hardware locker packt.

Damals war ich mit 4GB Ram gut dabei.....heute ist das fürs Internet zu wenig....ich habe irgendwann noch mit dem Ram aus einem zweiten Rechner 8GB daraus gemacht....und das ist heutzutage oft ausreichend, aber mit ein paar mehr Tabs und Youtube und sozialen Netzwerken mit den vielen Fotos und Animationen, sind die schnell gesprengt....eigentlich sehe ich 8GB heute als zu wenig an.

Und die alte HDD funktioniert zwar noch, ist aber natürlich echt langsam....heutige Anwendungen und Betriebssysteme sind auf SSDs optimiert...ohne fühlt man sich wie in der Steinzeit.

Naja und das damalige Mainboard ist inzwischen auch gestorben....jetzt habe ich ein gammeliges office Board drin, wo ich immer Angst habe, dass mir die ungekühlte 3 Phasen Stromversorgung durchbrennt, weil gescheite gebrauchte mainboards unverschämt teuer sind.

Und wir können nicht in die Zukunft gucken....sind in Zukunft 16GB Ram ausreichend?
gibt es bald eine neue Funktion...eine neue Schnittstelle, die alle PCs nutzen und alle wollen?
findet sich bei der jetzigen Hardware in 2 Jahren ein Designfehler, der die Hardware super schnell sterben lässt?

Intel hatte letztens ein Problem mit einem ihrer SoCs, wo dieser viel schneller degeneriert ist als gedacht....sowas kann im Grunde jede Komponente im PC treffen und wenn es was essentielles wie CPU/RAM oder Mainboard ist, ist die schöne Langzeitplanung hinüber.

Ich denke es ist besser einen PC für die nächsten Jahre zu planen....im guten Preis/Leistungsverhältnis...dann hat man etwas das jetzt viel Leistung für dein Geld liefert...und wenn er länger hält ist das toll......und wenn nicht, oder du dann dringend was neueres möchtest kaufst du dann nochmal etwas mit gutem Preis/Leistungsverhältnis........das ist aus meiner Sicht die bessere Variante, als jetzt darauf zu hoffen für vermeindlich besonders haltbarer Hardware mehr Geld auszugeben.
 
Was wäre denn so ein besonders langlebiger PC?

Ich kenne gar keine besonders langlebigen Mainboards, weiß nur das Asus ganz gute herstellt und die lange heben sollen.

Netzteile bin ich jedenfalls guter Dinge da es bei 12 Jahren Garantie eigentlich echt egal wäre ob es dann kaputt geht, man bekommt ja Ersatz.
Andere Komponenten haben oft allerdings nur 3 oder 2 Jahre Garantie...

Das heutige Gaming-Zeugs kommt mir nicht langlebig vor.
 
das ist der schmäh dran:
man weiss es nachher:)

es gibt ein zitat, das passt:
"prophecy is a serious business, especially concerning the future"

zuvor gibts wahrscheinlichkeiten, und die sagen: höherwertiges kostet mehr geld.

aber wahrscheinlichkeit bringt dir im konkreten fall nix, und bedeuten im konkreten nix.

generell: wenn sich hochwertiges mit nicht hochleistung trifft (sprich: wenig temp stress), ist das potential da.
heisst aber immer nich nix, weil statistischer wert.

was willst denn mit dem pc tun, für was soll der sein?
 
Heute hat man ja fast einen mechanikfreien Rechner. Meistens bewegen sich nur noch die Lüfter oder die Wasserpumpen. Das war früher schon anders wie das viele hier noch kennen. Wie oft haben sich die Speichermedien geändert und man hat seine "Schätze" rüberkopieren müssen. Heute ist vieles in der "Wolke" Oder die Software wird Hardwarehungriger. Officerechner habens da gut. Das alte Worddokument mit doc-Endung ist auch mit den neueren MS oder Äquivalenten zu lesen. Gamer sind da die treibenden Kräfte die den Geldbeutel der Hersteller füllen. Zu recht, wer will noch Klötzergrafik ála Prince of Persia oder DOOM ? Mit einer Voodoo Karte gings dann vorwärts. Heutige fast Kinoreife Grafik braucht nun mal neueste Hardware. Monitore oder Mäuse und Tastaturen des alten Stils will auch keiner mehr. Wenn ich den Platz gehabt hätte dann hätte ich mir mindestens 2 Oldies betriebsbereit gehalten um die alte Spiele Artgerecht spielen zu können. Nun stehen die Schachteln mit Inhalt nur noch im Regal. Mein am längsten benutzter Rechner ist das MacBook Pro von 2011 und der Schenker XMG P501 von 2009. Natürlich schon oft Innengereinigt und WLP erneuert und beim Mac mit neuem Akku seit Januar 2018. (selbst gewechselt!) Läuft alles zufriedenstellend. Bin sowieso ein Glückskind was techn. Geräte angeht. Noch nie aber wirklich nie einen Garantiefall gehabt. Und ich habe techn. Vollausstattung 🚗🚲📱💻📸🎥📺📻und mehr
 
whats4 schrieb:
was willst denn mit dem pc tun, für was soll der sein?

Eigentlich sollte er nur für Office und Internet reichen, aber mir ist auch klar man kann schlecht eine Prognose für 20 Jahre oder so treffen.
Ich habe selbst mal den Test gemacht mit einem Pentium 3, damit kann man heutzutage nicht mal mehr im Internet surfen, der hängt permanent bei 100% und gescheite Software bekommt man da auch nicht mehr zum laufen.
Ich gehe andersrum aber davon aus heutige Hardware wird länger halten, da es damals alles doch recht schwach war und auch noch nicht mal fürs Internet in der heutigen Form ausgelegt.
Oder anders gesagt, kann mir schwer vorstellen dass das Internet in der Zukunft so viel mehr Ressourcen benötigt auf dem Rechner im Verhältnis zu damals. Hoffe, man versteht wie ich es meine^^

Mir ist auch klar, dass die damalige Hardware (zumeist) heute zumindest noch läuft da es halt echt gut gebaut war. Glaube dagegen kaum, dass heutige Grafikkarten noch so ausgelegt sind. So eine Geforce 2 wird man wohl kaum klein kriegen, die war sogar noch passiv.




whats4 schrieb:
generell: wenn sich hochwertiges mit nicht hochleistung trifft (sprich: wenig temp stress), ist das potential da.
heisst aber immer nich nix, weil statistischer wert.

Das ist die Krux
 
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morpheus99 schrieb:
Ich gehe andersrum aber davon aus heutige Hardware wird länger halten, da es damals alles doch recht schwach war und auch noch nicht mal fürs Internet in der heutigen Form ausgelegt.
So isses. Die Innovationsschritte werden kleiner. Und die Physik setzt nun mal die Grenzen zu immer schneller, höher weiter. Und bis jeder seine Quantencomputer auf dem Schreibtisch stehen hat wird's wohl noch dauern. Mal ein gaaanz weiter Blick zurück. wer kennt noch den Anfang der Datenübertragung über den Fernseher. Über Pro7 konnte man mit der Software Channel Video Dat über die Austastlücke Daten übertragen. Ein kleiner Decoder und 5 DM im Monat und man konnte zusehen wie sich ein Bild auf dem Bildschirm aufgebaut hat. Das war "Entschleunigung" bevor es diesen Begriff gab.
 
Puh, kann man auch völlig anders verstehen.
Denke schon es hat viel damit zu tun wie man mit der Hardware umgeht, wie viel Ahnung man davon hat bei der Zusammenstellung und Glück ist dann am Ende ob das Produkt keine Fehler hat.

Wenn ich ehrlich bin, in meinem Umfeld geht nur Leuten die keine Ahnung haben ständig etwas kaputt.
Mir ist in über 20 Jahren bisher ein NT drauf gegangen und das war damals ein No-Name und das auch erst nach der Garantie.
 
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Kaputtgegangen sind mir bislang auch nur Festplatten, aber da sehe ich es als relativ normal an.
 
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