Hardware-Zusammenstellung Linux

.crobin

Lieutenant
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Angenommen ich würde mir einen PC zusammenstellen auf dem Ubuntu 13.04 möglichst optimal laufen soll...

welche Hardware ist zu empfehlen?
Ich denke Intel-Hardware ist aufgrund der Treiber zu empfehlen.


Anforderungen: Internet, arbeiten, Textbearbeitung, Video-Streaming.


Was sagt ihr zu der folgenden Config?
 

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Das Netzteil ist zu überdimensioniert. Nimm lieber ein Marken-NT um die 300W.
 
Würde ich auch sagen, evtl wenns nur marginal mehr kostet, ein 4GB RAM Kit... aber das ist dann auch schon alles
 
Statt den Pentium kannst du auch den gleichschnellen Celeron nehmen.
Kleineres 300 Watt Netzteil.

ggf. B75 Board (weniger Stromverbrauch)
 
Im Grunde gebe ich ConCAD recht, das kleinste (gute) NT reicht voll und ganz. Die integrierte Grafik des G2020 wird dir keine Probleme bereiten. Allerdings sind die Features wie multi-Monitor nicht via GUI konfigurierbar.

Ich würde dir empfehlen den RAM auf 4 oder 8GB zu erweitern. Linux lebt von RAM. Hier passiert sehr viel im Bezug auf Geschwindigkeit, gerade wenn du die Prozessorgrafik verwendest. Sonst ist die Config. Ich habe hier einen G1610 auf einem ASRock H61-HVS mit 4GB DDR-1600 Speicher. Super smooth und alles mit zu schaffen. Nur beim Übersetzen arg großer Projekte von der Uni hapert es und er beginnt auszulagern. (Ist nicht den Anwendungszweck.) -> Aber 4GB sollten es wirklich sein.

Edit: Sind ja 2x 2GB, also hab ich nichts gesagt! xD Wer sehen kann ist im Vorteil
 
ist ein 4 GB Kit (2x im Warenkorb), NT würde ich gern behalten, hat ein "Spitzenklasse"-Siegel^^

Wie wird Ubuntu auf der Hardware performen? Ist das gut kalkuliert oder noch überdimensioniert?
 
RattenLord schrieb:
Ich denke Intel-Hardware ist aufgrund der Treiber zu empfehlen.
Falsch gedacht. Der Intel Grafiktreiber ist wesentlich schlechter als der von AMD oder Nvidia.
AMD und Nvidia sollten hingegen keine Probleme machen (zumindest läuft bei mir der aktuelle AMD Treiber unter Debian Testing (Ubuntu basiert darauf) stabil und performat (spiele aber auch nur hin und wieder Left 4 Dead 2).
Full HD Videos laufen auch mit dem freien Treiber ohne Probleme bei AMD. Nur die 3D Beschleunigung ist dort bei neueren Geräten nicht gegeben. Da müsste man dann auf den fglrx setzen.
 
Ubuntu wird ohne Probleme darauf laufen. Da brauchst du dir keine sorgen machen. Obwohl die üblichen Fenstermanager durchaus sehr hardwarehurig geworden sind. Xubuntu wird hingegen absolut rennen. Wenn es eine kleine nV Karte sein soll, die Quadro FX 380 (2x DVI) kann ich für non-Gaming empfehlen, geht in der Bucht für gut unter 10€ weg.
 
Die Unity Oberfläche ist sehr "hungrig". Würde eine dedizierte Grafikkarte empfehlen.
 
Was der Zusammenstellung in meinen Augen fehlt ist ne SSD als Boot-Platte. Wenn du /home auf dein langsames magnetisches Datengrab wirfst, wäre sogar eine 64GB-SSD mehr als ausreichend. Der Geschwindigkeitszuwachs ist dafür aber einfach nur brutal.

GuaRdiaN schrieb:
Ich würde dir empfehlen den RAM auf 4 oder 8GB zu erweitern. Linux lebt von RAM.
...weit weniger als Windows...
Linux-Systeme sind oftmals deutlich sparsamer als Windows, skalieren dafür aber tatsächlich besser über meeeehr RAM, schlichtweg weil wirklich jede Anwendung als 64Bit-Version vorliegt.

8GB würd ich aber so oder so einbauen. RAM ist billig, also was solls.

Lost_Byte schrieb:
Falsch gedacht. Der Intel Grafiktreiber ist wesentlich schlechter als der von AMD oder Nvidia.
Kann ich so nicht bestätigen. Hier im Büro hab ich nur Probleme mit meiner GT430, während die Sandy Bridge - Grafik absolut keine Zicken macht. Für Office-Krams reicht der integrierte Chip allemal.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mit dem selben Treiber zuhause ne GTX560Ti betreibe, ohne jegliche Probleme...

skywalker1990 schrieb:
Die Unity Oberfläche ist sehr "hungrig". Würde eine dedizierte Grafikkarte empfehlen.
Nä, das geht sich auch so aus. Ok, ich mag Unity insgesamt nicht und nutze lieber Gnome3/Gnome-Shell, aber die mampft genau so viel weg. Geht trotzdem perfekt mit nem Onboard-Chip.
Wenn man nicht gerade die aktuellen Steam-Games zocken will braucht man keine dedizierte Karte. Außerdem scheint es mir so, dass NVidia bei den Office-Karten am Treibersupport geschlampt haben...
 
@GuaRdiaN: Hatte erst Dual Channel drin, aber dann habe ich bemerkt, dass seine Zusammenstellung bei ~200€, meine so schon bei 240€ (ok. inkl SSD) und die 30€ mehr für Dual Channel (ich baue nichts unter 4GB pro Riegel ein), wenn es nur zur Desktopbeschleunigung dienen soll, erschienen mir ein wenig überdimensioniert.

@Daaron: Bei meiner letzten Intel Grafik (muss aber zugeben, dass das noch die 4500MHD war) hatte ich nur Probleme mit Fragmentbildung bei Videos, Blur Effekten und vielem mehr. Ähnlich ging es 2 Freunden von mir (einer Sandy und einer Ivy) und die beiden kennen sich wirklich mit Linux aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
...weit weniger als Windows...
Linux-Systeme sind oftmals deutlich sparsamer als Windows, skalieren dafür aber tatsächlich besser über meeeehr RAM, schlichtweg weil wirklich jede Anwendung als 64Bit-Version vorliegt.
Ob das nur dem 64-bittigen Adressraum geschuldet ist, würde ich anzweifeln. Allerdings wollte ich darauf hinaus, dass durch Buffercache und Filecache wirklich Anwendungen, die du häufig verwendest IMMENS beschleunigt werden. Ein Linux mit viel RAM und einer SSD ist imho das mit Abstand schnellste im Betrieb, dass es gibt. Der Boot geht bei Windows i.d.R. mit fast-Boot noch schneller.

Lost_Byte schrieb:
@GuaRdiaN: Hatte erst Dual Channel drin, [...] erschienen mir ein wenig überdimensioniert.
Möchte seit langem mal ein AMD mit APU testen. Noch keinen im Betrieb gehabt, war eben nur das, was ich gehört habe.

Lost_Byte schrieb:
@Daaron: Bei meiner letzten Intel Grafik (muss aber zugeben, dass das noch die 4500MHD war) hatte ich nur Probleme mit Fragmentbildung bei Videos, Blur Effekten und vielem mehr. Ähnlich ging es 2 Freunden von mir und die beiden kennen sich wirklich mit Linux aus.
Das kann ich aus der GMA900 und GMA950 Zeit bestätigen. Allerdings habe ich mit den Sandys und den Ivys nicht ein einziges Problem gehabt.
 
Also ich kann mich da Guardian's Aussagen nur anschließen - mit persönlicher Erfahrung:

Prinzipiell ist viel RAM immer gut, auch wenn wenig wirklich gebraucht wird, nutzen die Caches den verbliebenen freien RAM doch massiv.

Bei der Grafik sollte Intel eigentlich die beste Out-Of-the-Box Lösung darstellen.
Wobei sich das ab Kernel 3.11 und Abhängigkeiten auch für Radeons gelten kann, da ist ne Menge in Sachen Energiemanagement und Videobeschleunigung gemacht worden - wird aber wohl frühestens in der nächsten Ubuntuversion mit drin sein denk ich.
Generell würde ich aber lieber Intel wählen, hat sich zumindest bei mir bewährt.

Ich habe einen Celeron G1610 im Einsatz und der läuft, zwar unter KDE, aber mit allen Desktopeffekten echt super - null Probleme.
Auf eine dedizierte Grafikkarte kann man also verzichten...

Ebenso würde ich dir eine SSD empfehlen - das bringt wirklich Schwung in den Arbeitsalltag.
Habe mir selbst ne Samsung 840 Basic mit 120 gb gegönnt und die Datenverzeichnisse auf meine HDD gesymlinkt, wobei die Programmconfigs im Homeverzeichnis alle noch auf der SSD liegen - gibt vielleicht eine bessere Lösung, aber es funktioniert einwandfrei.

Darum würde ich folgendes bauen:

1 x Samsung SSD 840 Series 120GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7TD120BW)
1 x Intel Celeron Dual-Core G1610, 2x 2.60GHz, boxed (BX80637G1610)
1 x G.Skill DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (F3-10600CL9D-8GBNT)
1 x ASRock B75 Pro3-M (90-MXGLW0-A0UAYZ)
1 x Fractal Design Core 1000 (FD-CA-CORE-1000-BL)
1 x be quiet! Pure Power L8 300W ATX 2.4 (BN220)
 
@Rattenlord:
* CPU: gut. Laß dich nicht wegen der Grafik irre machen. Die eingebaute Intel-Grafik ist die beste Wahl für deine Zwecke.
* RAM: 8 GB einbauen. Billiger ist Mehrleistung nicht zu bekommen.
* Das H61M-VG3 hat nur VGA-Anschluß, keinen digitalen Ausgang zum Monitor. Schlechte Wahl.
* Eine 5400 U/min-Platte? Die Platte ist sowieso das lahmste Glied beim Arbeiten. Da was besonder langsames zu wählen ist keine gute Idee. Schau dich unbedingt bei den günstigen SSDs um. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht beim Arbeiten. Falls keine SSD, würde ich wenigstens eine andere Platte nehmen.

@4prophy
Das Board mit den ollen PCI-SLots würde ich nicht haben wollen. Da findet sich sicher noch was schöneres. Ansonsten gute Zusammenstellung.
 
skywalkerja schrieb:
Die Unity Oberfläche ist sehr "hungrig". Würde eine dedizierte Grafikkarte empfehlen.

Kann ich nicht unterschreiben, läuft sowohl im Desktop mit HD4000 als auch im Notebook einwandfrei.
Ergänzung ()

Lost_Byte schrieb:
Falsch gedacht. Der Intel Grafiktreiber ist wesentlich schlechter als der von AMD oder Nvidia.
AMD und Nvidia sollten hingegen keine Probleme machen (zumindest läuft bei mir der aktuelle AMD Treiber unter Debian Testing (Ubuntu basiert darauf) stabil und performat (spiele aber auch nur hin und wieder Left 4 Dead 2).
Full HD Videos laufen auch mit dem freien Treiber ohne Probleme bei AMD. Nur die 3D Beschleunigung ist dort bei neueren Geräten nicht gegeben. Da müsste man dann auf den fglrx setzen.

Habe hier weder im Desktop noch im HTPC Probleme mit Linux und der Intel Grafil. Notebook ebenfalls problemlos.
Im HTPC Bereich hört man bei AMD auch mehr von Problemen als aus dem Intel Lager. Nvidia ist aber wohl an erster
Stelle dort, wegen VPDAU und Deinterlacing, aber das ist im Office ja nicht so sehr von Bedeutung.
Ergänzung ()

RattenLord schrieb:
ist ein 4 GB Kit (2x im Warenkorb), NT würde ich gern behalten, hat ein "Spitzenklasse"-Siegel^^

Soviel zu LC Power Siegel ;)
https://www.computerbase.de/artikel/netzteile/lc-power-gold-series-lc9450-400w-test.2001/seite-10
Nach Rücksprache mit der 80Plus-Organisation müssen wir zudem feststellen, dass das LC9450 das 80Plus-Gold-Siegel derzeit zu Unrecht trägt, da das für den offiziellen Test eingesandte Muster eine andere Lastverteilung aufweist als die Verkaufsmodelle, wodurch die 80Plus-Ergebnisse nicht auf die derzeit verkauften Exemplare übertragbar sind. LC-Power selbst erklärt auf Anfrage von ComputerBase, dass es sich um einen Fehler beim Auftragsfertiger handle und bietet die Möglichkeit, ein bereits gekauftes Netzteil dieses Typs zu retournieren. Auf diese Problematik sind wir im Abschnitt Effizienz ausführlich eingegangen.

4prophy schrieb:

Würde ich auch so ähnlich machen. Gehäuse kann man sich ja nach Geschmack aussuchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Linux + viel Ram + SSD rockt.
Habe hier ein Sandy-Bridge Laptop und nutze es ausschliesslich mit der Onboard-GPU.
Kubuntu 12.10 sowie auch 13.04 hatten noch nie Probleme mit der Intel. Geht ootb, wie schon gesagt, man muss keine Treiber installieren usw.
Ich nutze Desktop Effekte, habe einen Fernseher per HDMI angeschlossen, nutze eine Virtualbox auf dem Hauptbildschirm und schau auf dem TV einen HD Film. Alles kein Problem.

Ich persönlich würde aber mindestens einen Quadcore verwenden. Wenn du eine SSD verbaust, einen Quadcore, 8GB Ram wirst du noch lange Freude an dem System haben.

​Gruß.
 
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