HDD defekt? mit HDTune getestet

chui

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Hallo,
ich habe hier eine 2,5" HDD die ich bisher nur in einem externen Gehäuse genutzt habe.
Da mir meine HDD im Notebook "abgeraucht" ist, habe ich mich aufgrund der hohen Preise entschlossen die HDD auszubauen und diese ins Notebook einzubauen.

Nun ist in meinem Rechner eine seltsame Fehlermeldung von Windows 7 erschienen.
(Bild unten im Anhang).

Da mir, dass etwas schleierhaft kam, habe ich die HDD mit HDTune getestet.
Ergebnis: keine beschädigten Sektoren (Bild unten im Anhang)

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass die HDD ziemlich lahm geworden ist(Bild unten im Anhang).

Außerdem ist mir noch der Fehler im "Sector Count" aufgefallen(Bild unten im Anhang).

Ist die Platte nun im Eimer oder nicht?

Ein Test mit dem Programm "Seatools" ergab keine Fehlermeldungen.
 

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chui schrieb:
Da mir, dass etwas schleierhaft kam, habe ich die HDD mit HDTune getestet.
Ergebnis: keine beschädigten Sektoren (Bild unten im Anhang)

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass die HDD ziemlich lahm geworden ist(Bild unten im Anhang).

Mit dem HD Tune Scan kann man moderne Platten auch nicht auf defekte Sektoren testen. Denn wie der Name des SMART Atributes schon sagt, werden diese automatisch ausgemappt und mit Reservesektoren ausgeglichen.

Das die Sektoren in so großer Zahl überhaupt erst defekt sind, weißt aber eindeutig auf einen Fehler hin. Daten Sichern, und den Wert beobachten. Steigt er weiterhin an kannste die Platte direkt aussortierten. Bleibt es bei diesem Wert handelt es sich womöglich um einen einmaligen Fehler (z.B. durch starke Erschütterung im Betrieb) und die Platte funktioniert weiterhin ohne Auffälligkeiten. Würde ihr trotzdem nichts wichtiges mehr anvertrauen.
 
Was mich nur wundert das Seatools keinen Fehler findet, obwohl ich alle Tests durchlaufen habe.

Oje, das wäre dann die dritte HDD inerhalb von einem Monat!!!
Zuerst 2 x Samsung und jetzt eine Seagate

Edit:
Naja die Festplatte liegt hier ganz ruhig auf meinem Schreibtisch.
Außerdem bekomme ich jede Stunde die Fehlermeldung von Windows.

Hinzu kommt mir, wie gesagt die HDD ungewöhnlich langsam vor.

Achja Garantie habe ich noch!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

scheinbar ist sie defekt, oder zumindest auf dem besten Wege dort hin.

HDDs haben ja idR 3 Jahre Hersteller Gewährleistung.

Ich habe auch erst letztens eine externe Intenso HDD, bestückt mit einer Hitachi, per Onlineprüfung die Garantie gecheckt, nach Hitachi eingeschickt und nach 3 Tagen eine neue im Briefkasten gehabt.

Ich würde an Deiner Stelle auch einmal auf der Herstellerseite die Garantie prüfen.

Grüße,

Blubbs
 
@BlubbsDE: Das habe ich bereits getan. Leider ist es eine OEM HDD. Übrigens die HDD ist ebenfalls aus einem Intenso Gehäuse. Ich war mit der Platte immer zufrieden, da der Speed troz USB2 recht ordentlich war.

@stoeggich: Ich versteh nicht ganz was die Links mir bringen sollen.

Ich habe das Thema erstellt, da ich eben den Fehler nicht ausfindig machen konnte.
Außerdem zeigt wie gesagt das eigene Programm von Seagate "Seatools" keine Fehler an.
In der RMA wird verlangt, dass man die HDD mit dem Programm testen soll.
 
@TE

mich wunderte es auch, dass Hitachi sich der aus dem Intenso Gehäuse entnommenen HDD an nahm.

Unglücklich für Dich.

Grüße,

Blubbs
 
@Der Nachbar: Im Anhang des Auszug mit Crystaldiskinfo

@BlubbsDE: Da habe ich wohl Pech gehabt. Allerdings ist die HDD erst etwas über ein Jahr alt.
 

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Zuletzt bearbeitet: (Update)
Bis auf die sieben G-Sense Fehler soweit auch nichts auffälliges, wenn man die defekten Sektoren außen vor lässt.
Nicht mal zuweisende Sektoren oder nicht lesbare Sektoren.
Könnte ein Headcrash gewesen sein.

Sichere bitte deine wichtigsten Daten ohne weitere Spielereien. Die Festplatte ist eigentlich ein Fall für die Garantie, wäre nicht deine Andeutung von zwei weiteren defekten Festplatten innerhalb eines Monats. Da will ich dir jetzt auch aufgrund fehlender Angaben nichts unterstellen. Es gibt auch Pech.
 
Ok Danke.
Die Daten sind eh schon gesichert und die HDD schicke ich dann ein und verweise auf den defekt.

Zu den anderen 2 Festplatten:

Die erste Samsung (war im Notebook) klackert durchgehend und wird weder in Windows noch im Linux erkannt.

Die zweite Samsung (System HDD vom Rechner) klackert hin und wieder.
Wenn Sie klackert (klingt wie ein aufhängen) wird diese ebenfalls nicht erkannt.
Komisch ist, dass beim 2, 3 neustarten Sie dann bis zum ausschalten funktioniert.
 
Ich hätte noch einmal eine Frage.

Ich habe nun Kontakt mit Iomega aufgenommen und die meinten ich solle die HDD mit Diskpart bereinigen und danach formatieren.
Danach sollte ich CheckDisk ausführen und er findet auf der HDD keine Fehler.

Was mich allerdings wundert ist, dass laut CrystalDiskInfo es sich nicht geändert hat.
Ist das normal?

Ich möchte die HDD für Backups nutzen, daher muss ich mich darauf verlassen können.
 
Die SMART Werte bleiben gespeichert (auf der Festplatte), die defekten Sektoren, die ersetzt wurden, sind für Windows nicht mehr sichtbar, daher gibts auch keine Fehler bei chkdisk. Es bleibt die Tatsache, daß die Platte um einige Hundert Sektoren geschrumpft ist und keine Reservesektoren mehr vorhanden sind. Auch ein Weg, berechtigte Mängelrügen kostengünstig zu umgehen.
 
Naja die wollen die Platte jetzt nicht tauschen, da ja laut Checkdisk keine Fehler gefunden wurden.
Ist es jetzt also eine Frage der Zeut bis die Platte im Eimer ist?
 
Eine berechtigte Befürchtung, irgendwoher müßen ja die 1656 wiederzugewiesenen Sektoren hergekommen sein, daß ein "bereinigen" mit Diskpart die Ursache beseitigt wage ich zu bezweifeln.
"Im Eimer" ist zuviel gesagt, es gibt halt keine Reservesektoren mehr, auf die Ausgelagert werden kann.
Unterstellt man eine gleichbleibende und gleichmäßige Fehlerrate, müßtest du pro Betriebsstunde mit 3 weiteren defekten Sektoren rechnen, sollte also einige Jährchen ausreichen, solange nicht bereits beschriebene Sektoren unleserlich werden, daß währ ohne Backup der Daten-Gau.
 
Außerdem zeigt wie gesagt das eigene Programm von Seagate "Seatools" keine Fehler an.

kann da ja gerne short tests: passed, long tests: passed stehen, aber bei SMART: muss FAILED angezeigt worden sein!
Dabei kommt nicht zwingend ein Fehlercode,
Somit trotzdem klarer Fall von Austausch, wenn noch Garantie

über 1600 ausgelagerte Sektoren können auch performancemäßig eine Katastrophe sein, weil zum Zugriff auf die Reservesektoren Armbewegung notwendig ist. (zeigt sich ja im HDTune)

solange der "Current" Wert nicht auf 0 ist, gibt es noch Reservesektoren!
Wie sich das weiterentwickelt, kann man einfach mit HD Sentinel weiterbeobachten
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist interessant, leider gibts bei den Herstellern keine Aussagen zu dem Umfang bzw. der Anzahl von Reservesektoren, nirgends konkrete Aussagen, die für Amateure erreichbar währen.
Daher dachte ich bislang, sinkt der SMART Wert Current des Parameter 05 unter den Threshold Wert und springt der Status auf Bad/Failed, heißt das keine Reservesektoren mehr.
 
Vermutlich wird IOMEGA die Festplatte aufgrund mangelnder Festplatten nicht tauschen.
Die Festplatte ist fehlerhaft und laut Hersteller SMART ist der Grenzwert unterschritten.
Für IOMEGA als Anbieter sollte das auch gelten.

Da du aber die Festplatte aus dem externen Gehäuse ausgebaut hast, könnte IOMEGA selbst nach Wareneingang die Garantie nach Prüfung aufgrund der Verletzung der Garantiebedingen entsagen.

Du wirst auf der Festplatte wohl sitzen bleiben, wenn der Hersteller sich nicht kulant zeigt, oder seine Garantie selbst kulant ist.

Als Sicherung würde ich der Festplatte keine Daten mehr anvertrauen.
 
Inzersdorfer schrieb:
Das ist interessant, leider gibts bei den Herstellern keine Aussagen zu dem Umfang bzw. der Anzahl von Reservesektoren, nirgends konkrete Aussagen, die für Amateure erreichbar währen.
Daher dachte ich bislang, sinkt der SMART Wert Current des Parameter 05 unter den Threshold Wert und springt der Status auf Bad/Failed, heißt das keine Reservesektoren mehr.
Soweit mit bekannt ist, verwenden die Hersteller im Außenbereich eine Spur/einen Cylinder vor dem Userbereich für die Spare-Sektoren. Deren Gesamtkapazität und damit Anzahl kann man näherungsweise aus dem Umfang der Außenspur und der Track density, bzw der Transferrate*Umdrehungszeit ermitteln.
Nachdem auch schon SMART-Auszüge gesichtet wurden, wo der Current-Wert auf 0 gesunken war, würde ich annehmen, dass jetzt hier nur noch 20% übrig und 80% verbraucht sind(falls der Wert einer Intakten 100 war), ohne den Berechnungsalgorythmus zu kennen...
 
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