Heimnetzwerk und WLAN Seniorensucher gestalten

LongRangeGun

Lieutenant
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März 2011
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Hallo Leute,

Gerade eben habe ich von meiner Mutter (knapp 70 Jahre) einen Hilferuf erhalten, dass das Internet nicht funktioniert. Dies war aber nicht das erste mal, oft sind es kleine Lappalien, dass der Rechner sich einfach vom WLAN abgemeldet hat, dass sich der Router mal aufgehängt hat, oder sonstiges.

Leider kann ich nicht mehr so schnell reagieren, da ich auch mittlerweile 80 km weg von meinen Eltern wohne. Ich bin mir sicher, dass die Probleme relativ schnell gelöst wären, wenn ich da wäre. Allerdings, meinen Eltern Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, oder WhatsApp Video anrufe funktionieren nicht.

Ich überlege gerade, ob es nicht irgendwie eine Art „Remote Desktop“ Möglichkeit gibt, vllt mit einem Diagnose Programm, wo man sehen kann, wo der Fehler ist.

Im Netzwerk ist ein Telekom Speedport 700V (glaube ich), eine TP Link WLAN repeater, ein Odys Convertable, ein stationärer Rechner sowie zwei Xiaomi Handys.

Kann ich irgendwas zwischenschalten, dass ich solche verbindungsprobleme beheben kann?
 
Also entweder eine FritzBox mit myfritz übers Internet ansprechen. Oder einen Dreifachstecker mit I/O Schalter in den Raum mit den Geräten legen und der Mutter sagen "Mama, wenn was nicht geht, einfach den roten Schalter aus, warten und wieder einschalten". =)
 
Ganz schön übel wie in den Foren Senioren und Frauen als Dumm und Vertrolltet dargestellt werden.
 
Teamwiever installieren und automatisch starten lassen. Funktioniert aber nur mit Internet.
VPN einrichten, obwohl das bei Speedports schon sehr aufwendig ist. Auch dafür wird Internet gebraucht.
Einen Wartungsport haben die Speedports ja nicht mehr, nachdem ja massice Attaken auf einen offenen Wartungsport hundertausende Router lahm gelegt haben.
2. Betriebssystem(Linux) auf Stick oder USB-Festplatte bereithalten oder falls öfters das Betriebssystem gekillt wird, gleich ein zweites aufspielen, das dann immer als Reserve vorgehalten wird. Auch dort Teamwiever installieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem aus und Einschalten ist gar nicht das Problem, sondern eher diese Abmeldungen von Router. Und selbst bei Fritzboxen ist dies oft auch ein Problem. Meine Freundin hat bei ihrem WLAN was über eine fritzbox geht auch das Problem, das manchmal dann „Verbunden, kein Internet“ steht und sie sich bis dreimal anmelden mus
 
Also Myfritz ist das eine, eine weitere Fritzbox als Repeater, sodass am Rechner LAN ankommt das andere.
Und was Remote-Desktop usw angeht, gibt es zum einen TeamViewer, zum anderen Linux mit SSH.
Wenn das Linux erstmal läuft (was in der Regel schneller geht als mit Windows), zerschießt es sich nicht dauernd mit Updates und lässt sich nicht so schnell mit Toolbars usw. verseuchen. Zudem wird Anwendersoftware gleich mit geupdatet und diese langen Neustarts fallen weg.
Ein weiterer Bonus sind aufgeräumtere/flexiblere UIs, die man sich installieren kann.
Ich habe damit wunderbar Ruhe.
 
LongRangeGun schrieb:
Ich überlege gerade, ob es nicht irgendwie eine Art „Remote Desktop“ Möglichkeit gibt, vllt mit einem Diagnose Programm, wo man sehen kann, wo der Fehler ist.
Das macht aber nur Sinn, wenn der besagte Rechner auch im Netz drin ist und erreichbar ist.

Einen Schalter dazwischen zu egen macht wenig Sinn, wenn damit die Verbindung gekappt wird. Dann kommst da auch von Außen nicht mehr ran. Du kannst deiner mama nur sagen, wenn so ein problem mal auftritt, dann einfach mal den Stecker des Routers ziehen und erneut in die Steckdoese stecken. Andere fehlerquellen wirst du wohl nur Vorort klären können.
Ergänzung ()

LongRangeGun schrieb:
Meine Freundin hat bei ihrem WLAN was über eine fritzbox geht auch das Problem, das manchmal dann „Verbunden, kein Internet“ steht und sie sich bis dreimal anmelden mus
Diese Meldung besagt aber, dass wohl der router keine verbindung ins Internet hat, sie aber wohl im WLAN drin ist.
Auch hier bringt dir dann ein Remote Desktop nichts. Du kommst ja nicht rein in das netzwerk von Außen. Also wieder alles Vorort prüfen.

Ich nutze teamviewer bei meinem Vater aber da ist eben eine vorhandene Internetverbindung Pflicht, sonst geht eben nix von außen.

Ich kenne aber kein remote Desktop Prog was ein Prüftool mit bringt, um Fehler zu finden. Das wirst du dann wohl nach einem Login per RemoteDesktop-App (z.Bsp. teamviewer) direkt maneull checken müssen. Wenn es der Abbruch aber bei Smartphones ist, bleibt dir nichts anderes übrig als Vorort das zu prüfen.

PS: 80km sind ja nun auch keine große Entfernung. Mal ins Auto gesprungen und fix rüber gefahren am Weekend.
 
Ich überlege gerade, ob es nicht irgendwie eine Art „Remote Desktop“ Möglichkeit gibt, vllt mit einem Diagnose Programm, wo man sehen kann, wo der Fehler ist.

So lange Internet funktioniert ist das eine Option, so mache ich es auch bei meinen Eltern.

Aber wenn die Verbindung natürlich gestört ist wird es schwierig.
Da kann man maximal bitten den Router neu zu starten.

Hatte aber auch schon 2 Mal die Situation das die DSL Leitung tot war, da konnte nur noch die Telekom helfen.
 
Mal nur so eine Frage über Teamviewer, ich stelle aktuell fest, wenn man die neuen (ab ca. v13) freie Variante nimmt, daß die Verbindung nach 5-10 min immer unterbrochen wird, sprich man es gar nicht lange nutzen kann. Ist das bei Euch auch so?

Für Windows-Pro-User empfiehlt sich Remote Desktop, hier muß man aber in dem Router ein Port-Forwarding machen und man braucht dann eine fixe IP des Endgerätes, wo RDP läuft. Mit DHCP habe ich das, ehrlich gesagt, noch nie getestet.
 
Hilfe2019 schrieb:
Ganz schön übel wie in den Foren Senioren und Frauen als Dumm und Vertrolltet dargestellt werden.
Sorry, aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Mom bei einem Ausfall auch aufgeschmissen wäre und wartet bis mein Dad wieder zuhause ist. Wenn ich dann versuche ihr telefonisch zu helfen, bekomme ich zu hören: "Das kann ich nicht." (Das Roouter Kabel verfolgen und den Stecker ziehen und wieder einstecken) oder "Das kann ich mir eh nicht merken." usw. Wenn keine Wille da ist, sich bei solchen Problemen selber zu helfen, dann hat das nichts mit dumm oder vertrottelt zu tun, sondern mit reinem Unwillen. Daher kann ich das Problem des TE vollkommen verstehen.
Aber das trifft natürlich auch nicht auf alle "Senioren" zu.
 
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PHuV schrieb:
Mal nur so eine Frage über Teamviewer, ich stelle aktuell fest, wenn man die neuen (ab ca. v13) freie Variante nimmt, daß die Verbindung nach 5-10 min immer unterbrochen wird, sprich man es gar nicht lange nutzen kann. Ist das bei Euch auch so?
ich nutze derzeit die aktuellste Version von TeamViewer und habe das Problem nicht. Die Verbindung bleibt solange erhalten bis ich oder mein Gegenüber sie kappen.
 
Je komplizierter die Technik desto weniger Verständnis...
Also mach es dir selber einfach und installiere deinen Eltern nur ein wlan-Router (am besten den des Providers) und sonst nichts. Und wenn’s mal wieder klemmt Router vom Strom ziehen, lappi abstellen und alles neu starten. Sollte das nicht funktionieren Provider anrufen oder dich am Weekend zum Essen einladen lassen.
 
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Ich würde es auch wie mein Vorredner machen. Ein guter WLAN Router, zentral in Haus bzw. Wohnung anbringen. Repeater ist auch immer eine Fehlermöglichkeit. Stationären PC direkt per LAN ran.
 
PHuV schrieb:
Für Windows-Pro-User empfiehlt sich Remote Desktop, hier muß man aber in dem Router ein Port-Forwarding machen und man braucht dann eine fixe IP des Endgerätes, wo RDP läuft. Mit DHCP habe ich das, ehrlich gesagt, noch nie getestet.
Dumme Idee, RDP ist unverschlüsselt.
Wenn überhaupt, dann nur mit VPN o. ä.
 
@PHuV ist bei mir auch so, bin deswegen auf anydesk umgestiegen.

Wenn das Internet nicht geht, hilft einen der Teamviewer halt auch nicht viel.
Ich würde einfach mal zu ihnen fahren und Problemlösungen durchgehen.

Meine Mutter (60+) kennt sich auch überhaupt nicht aus und wohnt auch noch 300km entfernt. Bin halt immer wieder Problemlösungen mit ihr durchgegangen und jetzt kommt sie mit den meisten Problemen schon selbst zurecht. Es muss halt auch der Wille auf beiden Seiten da sein.
 
martinallnet schrieb:
Dumme Idee, RDP ist unverschlüsselt.
Wenn überhaupt, dann nur mit VPN o. ä.
So ein Quatsch, RDP hat doch eine Verschlüsselung drin. RDP verwende ich seit XP-Zeiten so ohne irgendwelche Probleme.

https://support.microsoft.com/de-de...ote-desktop-or-terminal-services-session-does
Standardmäßig verwenden Remotedesktop für Windows XP und Windows Server 2003-Remotedesktop und Terminaldienste Verschlüsselung (128-Bit) verschlüsseln die meisten Datenübertragungen in sowohl der Client-zu-Server- und Server-zu-Client.
Und man kann TLS bei RDP einstellen.

Ja, 100%ig ist es nicht, aber für den gelegentlichen Wartungfall reicht es aus. Wenn man permanent damit arbeitet, dann sollte man VPN verwenden, so wie wir es bei Firmenkunden machen. Privat ist das für eine gelegentliche Remotesitzung übertrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dann gerade bei dieser Sitzung gehackt zu werden ist, ist sehr sehr gering, wenn man die üblichen wechselnden IPs vom Provider bei DSL und Co. hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache das mit mehrern Senioren in meiner Verwandschaft und es funktioniert gut auch mit Windows teilweise noch Win7 und auch Win10. Allerdings alle mit LAN Kabel angebunden, nicht mit WLAN. Wenn Not am Mann ist wird der Teamwiever angeworfen. Das größte Manko ist, das die Rechner selten bis gar nicht laufen und nur maximal 5 Blätter Papier bedruckt werden pro Jahr. Bei einigen Druckern kann man Druckkopfreinigung auch via Teamwiever machen.
 
Hilfe2019 schrieb:
Ganz schön übel wie in den Foren Senioren und Frauen als Dumm und Vertrolltet dargestellt werden.

Das ist deine exklusive Ansicht der Dinge.
Die Wahrheit ist eher 9 von 10 aus diesen beiden Gruppen interessiert das Thema schlicht nicht, haben kein Interesse daran sich damit zu beschäftigen.
Offensichtlich hast du weder viel Kontakt zu Frauen, noch zu Senioren. Denn wenn du diese fragst wirst du genau solche Antworten zu hören bekommen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Die meisten sind schon überfordert den TV zu bedienen, da muss man dann nicht noch immer die Leute verteufeln die einem helfen. Finde ich ehrlich gesagt das ekelhafteste bei der Sache. Ist einfach immer unglaublich nervig wenn man als Helfer dumm angemacht wird oder die Person es dann mit Absicht falsch macht weil nicht zugehört wird und oder man immer lustigerweise noch meint alles zu besser zu wissen. Sind dann die allerbesten, viele wollen sich eben nichts sagen lassen, ist halt ein typisches Gesellschaftsding. Auch hier im Forum gut zu finden.

Zum Thema wurde schon alles gesagt, keep it simple, und wenn Interntausfall ist geht halt auch keine Fernwartung.
 
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Ich habe eine Fritzbox über Myfritz/https erreichbar (Port >60000) und kann so bei Bedarf einen RDP Port öffnen.

Das ganze seit Jahren und noch kein fehlgeschlagenen Login Versuch im Log.
 
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