Hilfestellung bei der Platzierung eines 2.1 Systems

Bullz

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Hallo,

nach langem hin und her hab mich entschieden " nur " ein 2.1 System in meinem Wohnzimmer zu verwenden. Und selbst dafür habe ich wenig Platz.

Bild:
https://www.pic-upload.de/view-36588709/Wohnzimmer.png.html
[IMG]https://www2.pic-upload.de/img/36588709/Wohnzimmer.png[/IMG]

Plane einen 4k 75 Zoll Fernseher zu kaufen falls es sich mit den Boxen ausgeht. Habe vor mit Couchmaster auf dem Pc zu spielen auch wow ETC und bin drauf angewiesen auch etwas zu erkennen. Nebenher gefällt mir dieses Kino Feeling was ich habe.

Das Problem ist ich habe dann nur 15 cm links und rechts Platz. Auch habe ich keine Ahnung wo ich den Subwoofer hinstellen kann. Habe ein aktives 2.1 System zuhause das ich am PC verwende. " Teufel motiv 2 " .. werde sowieso wenn der Fernseher mal da ist dieses System falls möglich an ihm testen. Würde nur gerne wissen ob Boxen die nur 15 cm Schmal sind überhaupt als Satelliten reichen ?

Hätte auch nicht geplant einen AVR zu kaufen da mein Hauptpc mittels HDMI verbunden ist mit dem Fernseher und ich nichts anderes als netflix app oder das was mein Gaming PC über hdmi liefert. Nix DVD Player, Musik Anlage etc geplant. Das ist so Jahr 2000 mässig ;). Würde deswegen auch gebraucht ein aktives 2.1 System kaufen. Preis .. so günstig wie möglich nach Renovierung knapp bei Kasse, werde sowieso versuchen über ebay kleinanzeigen etwas bebrauchtes zu finden.

bin für jeden Tipp dankbar.
 
Was hast du den an Budget eingeplant?
Ich persönlich würde ja eher nen kleineren TV nehmen und dafür besseren Sound.
 
Coca_Cola schrieb:
Was hast du den an Budget eingeplant?
Ich persönlich würde ja eher nen kleineren TV nehmen und dafür besseren Sound.

+1
an sich würde ich lieber etwas an der Größe des Fernsehrs einsparen und dafür ordentlichen Klang genießen. Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

2.1-System, aktiv über Subwoofer angesteuert
2.0-System aktiv
2.0 passiv über kleinen Verstärker angesteuert

Budget solltest du da dann allerdings schon 300€ aufwärts einplanen, damit du eine lohnenswerte Verbesserung gegenüber dem Teufel Motiv 2 erzielst, mit Gebrauchtware würde der Anschaffungspreis natürlich niedriger ausfallen.

Aber mit 15 cm Platz an jeder Seite und der Seitenwand direkt nebendran sehe ich "Essig" hinsichtlich einer guten Lösung. Ein Lautsprecher sollte so frei wie möglich stehen, damit der Schall nicht reflektiert mehrmals zum Hörer gelangt. Je mehr Reflexionen, desto unpräziser und verwaschener wird der Klang. Vor allem in eine Ecke gequetscht kann selbst der beste Lautsprecher wie eine hohle Blechdose klingen.
Daher mein Vorschlag: Entweder Platz schaffen und das Lowboard von der Wand wegziehen (mindestens 50 cm Platz zur Seitenwand) oder beim Teufel Motiv 2 bleiben. Eine Investition in ein hochwertiges Soundsystem, bei welchem die Lautsprecher links und rechts neben den Fernsehr gequetscht werden, halte ich unter den gegebenen Umständen leider für rausgeworfenes Geld.
Eventuell könnte man über eine Soundbase nachdenken. Ob die bei den gegebenen Platzverhältnissen viel besser klingen wird als das Teufel Motiv 2 ist allerdings fraglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch doch, man kann schon mit wandnaher Aufstellung der Satelliten gute Ergebnisse erzielen ;) Wenn dabei alles richtig gemacht wird, sind das oft sogar die besseren Aufstellplätze.
Ob das in dem Preisbereich allerdings viel ausmacht, steht auf einem anderen Blatt.
Beim Subwoofer sollte man viel rumprobieren, wo er sich gut macht. Am besten in allen 3 Dimensionen denken. Der Sub kann theoretisch auch auf ein Regal an der Wand oder an die Decke und dort gute Ergebnisse bringen. Einfach so als Denkanstoß, auch wenn manches in der Praxis vielleicht dann doch nicht so leicht umzusetzen ist.
 
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Ist neben dem Sofa noch Platz? Dann könnte der Sub evtl. auch dort stehen.

Ich würde bei deinem Sitzabstand eher auf 65" gehen, einen besseren TV nehmen, und dann auch mehr Platz für den Sound zu haben. Wie hoch wäre denn dein Gesamtbudget für TV und Sound?
 
Coca_Cola schrieb:
Ich persönlich würde ja eher nen kleineren TV nehmen und dafür besseren Sound.

ok danke für den Tipp ... ist eine Option für mich aber ich geh nach dem motto aus nem engl Forum. Go big or go Home .. speziell die Lesbarkeit von Schriften hilft mir die Größe des Fernsehers.... wobei ich da nicht festgelegt bin außer auf keinen Fall kleiner wie 65 Zoll

StormEmpire schrieb:
Eventuell könnte man über eine Soundbase nachdenken.

Habe das gar nicht gekannt und dachte du meinst eine soundbar.. hab den Unterschied ergoogelt. Wenn ich mir nen externen Sub sparen will dann könnte ich zur Soundbase kaufen ansonsten ist eher eine soundbar bei mir zu empfehlen ? Ich wohne in einem Wohnhaus mit mehreren Partein... ich steh zwar auf tiefe Töne aber ich kann da nicht übertreiben. Meine Nachbarn würden damit nicht Glücklich werden

druckluft schrieb:
. Einfach so als Denkanstoß, auch wenn manches in der Praxis vielleicht dann doch nicht so leicht umzusetzen ist.

joa danke. Will den aber nicht irgendwie hässlich wegstehen lassen. Wird mir die Freundin auch nen Strick drehen wenn die das sieht :) irgendwie kuschlig versteckt in ner Ecke wäre mir am liebsten.

w764 schrieb:
Ist neben dem Sofa noch Platz? Dann könnte der Sub evtl. auch dort stehen.
Wie hoch wäre denn dein Gesamtbudget für TV und Sound?

Neben dem Sofa klar ... aber finde das sieht doof aus wenn neben der Couch so nen Sub steht .. leider muss dieser frei stehen oder sonst hätte ich ihn den Kasten über dem der Fernseher steht verbannt. :X
Budget ist sehr gering da ich gerade renoviere und würde sowieso nur gebraucht auf ebay Kleinanzeigen schauen.
 
Ich halte eine Soundbase zwar bereits schon für einen Kompromiss/Notlösung, wenn es aufgrund der Platzverhältnisse nicht anders geht. Eine Soundbar inkl. Subwoofer würde ich aber vermeiden, wenn es geht. Der Grund ist relativ einfach. In einer Soundbase sind meist noch anständige Hochtöner und Mittel/Tieftöner verbaut, welche das gesamte Frequenzspektrum ganz gut abdecken. Damit unterscheidet sich eine Soundbase eigentlich nur durch die räumliche Anordnung der einzelnen Chassis/Treiber von einem klassischen 2.0/2.1-System. Bei den kleinen Soundbars besteht fast immer das Problem, dass die Mittel/Tieftöner in der Soundbar nicht ausreichend Membranfläche haben um den Frequenzbereich zum Subwoofer abzudecken. Damit ist fast immer eine Lücke im tiefen Mitteltonbereich vorhanden, dort wo sich Stimmen und Grundtöne von Gitarren, Klavier und anderen Instrumenten abspielen. Dadurch wirkt das Klangbild in sich nicht sehr homogen, sondern hohl und leer im Mitteltonbereich. Mit diesem Problem haben auch die typischen 5.1-Satelliten-Subwoofer-Systeme von Teufel, Bose, Samsung, Logitech und co. zu kämpfen. Das sind leider physikalische Limitierungen, die sich mit solch kleinen Treibern eben nicht umgehen lassen.
Daher würde ich wenn ein 2.0/2.1-System oder eine Soundbase in Betracht ziehen. Bei Nubert gibt es beispielsweise sehr tolle Soundbases, die wirklich ordentlichen Klang liefern, wie beispielsweise die Nubert AS-250.
Von einer Soundbar inkl. Subwoofer würde ich abraten. In dem Fall kannst du auch gleich bei deinem teufel Motiv 2 bleiben, da liefert denselben Klang.
 
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okay danke das wird alles extrem vereinfacht jetzt ... Soundbase und kein sub oder 2.0 / 2.1 ... und alles super :)

welche 2.1 System würdest den empfehlen ? Will wie gesagt keinen AVR.
 
Wenn du das Lowboard nicht von der Wand wegrücken kannst (wenigstens 30-50cm), dann würde ich in nichts neues investieren. Das wäre meiner Meinung nach rausgworfenes Geld. Unabhängig davon, ob du zwei Komapktlautsprecher oder eine Soundbase nimmst, beides wird einfach nicht toll klingen, wenn die Wand links und die Rückwand nur wenige Zentimer entfernt sind. Die Reflexionen durch die Seitenwand und die Rückwand wird den Klang sehr nachteilig beeinflussen. Im schlimmsten Fall wird der Bass sehr dröhnen und das Klangbild insgesamt unpräzise, verwaschen und mit Nachhall ausfallen. Eine gute Aufstellung und die damit verbundene Raumakustik sind für einen guten Klang von großer Bedeutung.
Daher mein Tipp: Bleibe beim Teufel Motiv 2 und spare dir dar Geld lieber.
Eine ordentliche Soundbase, welche sich deutlich vom Teufel Motiv 2 abhebt wird zudem nicht ganz günstig sein. Hier mal ein Beispiel von Nubert:
https://www.nubert.de/nupro-as-250/p1787/?category=218

Du kannst ja mal zum Testen die Satelliten des Teufel Motiv 2 so aufstellen, wie du es vor hast und anschließend zum Vergleich noch frei im Raum aufstellen. Der Unterschied im Klangbild sollte da sehr deutlich hörbar sein. Vor allem beim linken Lautsprecher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Motiv 2 hab ich bei meinem Desktop pc .. damit will ich nur testen eigentlich ... ist es wirklich so schlimm mit den Reflektionen ?
 
StormEmpire schrieb:
Wenn du das Lowboard nicht von der Wand wegrücken kannst (wenigstens 30-50cm), dann würde ich in nichts neues investieren. Das wäre meiner Meinung nach rausgworfenes Geld. Unabhängig davon, ob du zwei Komapktlautsprecher oder eine Soundbase nimmst, beides wird einfach nicht toll klingen, wenn die Wand links und die Rückwand nur wenige Zentimer entfernt sind. Die Reflexionen durch die Seitenwand und die Rückwand wird den Klang sehr nachteilig beeinflussen. Im schlimmsten Fall wird der Bass sehr dröhnen und das Klangbild insgesamt unpräzise, verwaschen und mit Nachhall ausfallen. Eine gute Aufstellung und die damit verbundene Raumakustik sind für einen guten Klang von großer Bedeutung

Magst du mal erklären warum das deiner Meinung nach so ist? Beim Bass gebe ich dir noch insofern recht, als man je angrenzender Wand +3dB Pegelerhöhung bekommt (was aber ganz leicht per EQ ausgeglichen werden kann) und die zur jeweilen Wand gehörenden Raummoden anregt. Das ließe sich aber mit dem Sub vermeiden der ja an anderer Stelle aufgestellt wird. Aber warum wird das Klangbild unpräzise, verwaschen und verhallt? 🧐
 
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druckluft schrieb:
Aber warum wird das Klangbild unpräzise, verwaschen und verhallt? 🧐

Weil dich nicht nur der Direktschall des Lautsprechers erreicht, sondern ebenso die Reflexionen durch die linke Wand. Da die Strecken zwischen direktem Schall und reflektiertem Schall zum Hörer unterschiedlich lang sind, erreichen dich Direktschall und indirekter Schall im Zeitversatz. Das gleicht einem typischen Echo. Und das ein Echo weder für die Sprachverständlichkeit noch für den Genuss von Musik von Vorteil ist, sollte wohl gut nachvollziehbar sein. Zwar hast du auch bei größeren Wandabständen ebenso Reflexionen, allerdings ist da der Zeitversatz dann bereits so groß, dass das Ohr bzw. unser Gehirn dies nicht mehr als Echo wahrnimmt.
Deswegen sollte man Lautsprecher nie direkt an die Seitenwand stellen.

Bullz schrieb:
Das Motiv 2 hab ich bei meinem Desktop pc .. damit will ich nur testen eigentlich ... ist es wirklich so schlimm mit den Reflektionen ?

Probiere es doch einfach mal aus. Dann weißt du selbst, ob dich das stört oder eben nicht. Mich persönlich stört es extrem und der Unterschied für mich dementsprechend sehr deutlich wahrnehmbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja aber eine Reflektion hast du genauso wenn du den Lautsprecher von der Wand wegrückst. Nur dass sich dann der dadurch entstehende Kammfilter nach obern verschiebt und die Reflektion später eintrifft. Meinst du das ist besser? Imho ist das Problem mit geringerem Abstand zwar auch da, tritt aber nicht so relevant hervor und läßt sich leichter bekämpfen. Weniger relevant, weil die Richtwirkung der Speaker zu höheren Frequenzen zunimmt und sie somit weniger nach hinten und zur Seite abstrahlen. Und leichter bekämpfen, weil man hinter/neben den Boxen bei höheren Frequenzen nur dünnere und kleinere Absorberflächen braucht um das Problem in den griff zu kriegen.
 
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okay :) ich werd eure Diskussion lauschen und dann herausfinden was ich für mich kaufen soll :)
 
druckluft schrieb:
Naja aber eine Reflektion hast du genauso wenn du den Lautsprecher von der Wand wegrückst. Nur dass sich dann der dadurch entstehende Kammfilter nach obern verschiebt und die Reflektion später eintrifft. Meinst du das ist besser? Imho ist das Problem mit geringerem Abstand zwar auch da, tritt aber nicht so relevant hervor und läßt sich leichter bekämpfen. Weniger relevant, weil die Richtwirkung der Speaker zu höheren Frequenzen zunimmt und sie somit weniger nach hinten und zur Seite abstrahlen. Und leichter bekämpfen, weil man hinter/neben den Boxen bei höheren Frequenzen nur dünnere und kleinere Absorberflächen braucht um das Problem in den griff zu kriegen.

Hier mal ein Auszug zur Aufstellung von Lautsprechern:

Auf Abstand

Stehen Lautsprecher zu dicht an einer Wand oder anderen reflektierenden Fläche, kann sich das negativ auf das Hörbild auswirken. Denn bei zu geringem Abstand reflektiert der Schall zu schnell von den Wänden, kommt also mit zu wenig Verzögerung gegenüber dem Signal der Lautsprecher zum Ohr. Hierdurch wird es für das Hirn zu schwierig, den Raumklang auszufiltern und das Klangbild wird unscharf, breiig und unangenehm.

Die Praxis sieht mindestens vier Zollstockglieder als notwendig an – das sind 80 Zentimeter Minimum zu Seitenwand. Analog verhält es sich zur Rückwand des Raums.

Aber Vorsicht – um eine ausgewogene Bassverteilung zu erreichen, ist es ratsam, den Abstand der Lautsprecher zu Boden, Seiten- und Rückwand nicht identisch zu wählen, denn das könnte Frequenzen verstärken und aufschaukeln – quasi eine Resonanzkatastrophe im Kleinen.

Konkret kann das zum Beispiel heißen: 80 Zentimeter zur Seitenwand, 90 cm zur Rückwand und bei Regalboxen oder Boxen auf Ständern 75 oder 85 Zentimeter vom Fußboden entfernt. Da Standboxen von sich aus geerdet sind, entfällt bei Ihnen die dritte Dimension.

Quelle: http://www.highresmac.de/hifi-voodoo-raumakustik-2-lautsprecher-positionen/

Wer selbst schon mal etwas mit der Lautsprecheraufstellung experimentiert hat, wird das garantiert 1:1 so unterzeichnen. Genau dieselbe Erfahrung habe auch ich immer wieder gemacht. Da es die Physik der Schallausbreitung auch genauso voraussagt, bin ich über dieses Ergebnis entsprechend wenig verwundert.
Je unterschiedlicher die Seiten links und rechts, desto ungünstiger ist das für ein sauberes Stereobild. Und in dem Fall des Thread-Stellers könnten die linke und die rechte Seite nicht unterschiedlicher sein: Links direkt press an der Seitenwand und rechts weit entfernt von der Seitenwand.
 
Ich empfehle dir dringen bessere Quellen. Lies dich hier mal ein. Diesbezüglich ist Seite 9 interessant.
 
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Selbst in deiner selbst vorgeschlagenen Quelle wird auf exakt dasselbe Problem hingewiesen:

"The most accurate stereo imaging can be achieved when the reflections are similar for the left and the right monitor in a stereo pair. This can be achieved by maintaining the same distance to the nearest side wall and the wall behind the monitor, placing the left and right monitors to the same height in the room, and placing the listening location symmetrically in the room in the left-right direction ."


Zudem sollte noch erwähnt werden, dass es sich hierbei um einen Ratgeber für Nahfeldmonitore handelt. An sich sind die Probleme bei "normalen" Hifi-Lautsprechern und Nahfeldmonitoren erstmal sehr ähnlich. Doch gerade das Problem mit den Reflexionen und der Verzerrung des Frequenzgangs durch den Raum steigt mit der Distanz zwischen den Lautsprechern und der Abhörposition.
Im Fall des des Thread-Erstellers reden wir von einer Distanz von knapp 2 Metern. Da machen sich Reflexionen an den Wänden und Anregungen und die Überhöhung des Bassbereichs umso stärker bemerkbar.

Man kann die teuersten und am besten abgestimmten Lautsprecher erwerben, stellt man diese jedoch in einem akustisch unoptimierten Raum ohne jegliche Beachtung einer sinnvollen Lautsprecheraufstellung, dann werden diese trotzdem wie hohle Blechtonnen klingen.
Die Raumakustik und die Aufstellung der Lautsprecher haben einen riesen Anteil am Ergebnis der Klangqualität.
Lieber höre ich günstigen Lautsprechern der Einstiegsklasse bei einer guten Aufstellung in einem akustisch optimieren Raum zu als teuren "highend"-Lautsprechern, welche schlecht in einem nachhallenden Raum aufgestellt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was hat das mit geringem oder nicht-geringem Wandabstand zu tun? Völlig logisch, dass Stereo-Symmetrie wichtig ist.
 
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druckluft schrieb:
Und was hat das mit geringem oder nicht-geringem Wandabstand zu tun? Völlig logisch, dass Stereo-Symmetrie wichtig ist.

Weil eine Stereo-Symmetrie nur dann vorliegt, wenn die linke und die rechte Seite symmetrisch zueinander aufgestellt sind. Wenn auf deiner einen Seite eine Wand press am Lautsprecher ist und auf der anderen nicht, dann hat das einen extrem großen Einfluss auf die Stereo-Symmetrie. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Auf der einen Seite hast du Reflexionen und Nachhalleffekte auf der anderen Seite hast du keinen Reflexionen und keinen Nachhalleffekt. Ist das dann noch Stereo-Symmetrie?

Du hast doch selbst eben grad auf die entsprechende Quelle hingewiesen, wo ebenfalls genau auf diese Problematik hingewiesen wird. Ich habe dir sogar die Stelle dazu nochmal zitiert:

"The most accurate stereo imaging can be achieved when the reflections are similar for the left and the right monitor in a stereo pair. This can be achieved by maintaining the same distance to the nearest side wall and the wall behind the monitor, placing the left and right monitors to the same height in the room, and placing the listening location symmetrically in the room in the left-right direction ."

In dem hier vorliegenden Fall liegt damit der Worst-Case vor. Wie sinnvoll da die Investition in eine neue hochwertige Stereoanlage ist, sollte sich jeder selbst sehr schnell beantworten können.
 
Ja wenns nur auf einer Seite ist, ist das logischerweise auch nicht symmetrisch. Aber mir ist immer noch nicht klar was das mit allgemein geringem Abstand zu tun hat. Wenn z.B. beide Lautsprecher an der Rückwand platziert sind. Oder beide direkt an linker und rechter Wand. Ob sich damit jetzt ein vernünftiges Stereodreieck erreichen lässt, steht auf einem anderen Blatt. Geht ja hier erstmal prinzipiell um geringen Abstand. Und da sehe ich bei Lautsprechern mit normaler Abstrahlcharakteristik eher Vorteile, wenn gleichzeitig ein Sub verwendet wird.
 
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