Test Huawei Watch D3 im Test: Smartwatch mit präziser 24/7-Blutdruckmessung

Schnitzel.exe schrieb:
bei Apple liegen die Daten auf deinem Server daheim? Ich sage, die Apple Daten liegen genauso auf auf Apple (=US) Servern die irgendwo in der EU herumstehen.
Jemand hat doch vor ewigkeiten eingeworfen, das bei Apple die Daten schlicht verschlüsselt sind und damit dann irgendwelchen begehrlichkeiten direkt ein Riegel vorgeschoben wurde, weil Apple ohne ein Custom Update für dein Telefon eben eh nicht ran kommen würde.
 
Mein Hausarzt stellt glaub ich auf genau diese Watch um , wäre mir auch lieber als die sonst übliche Verdrahtung .
 
aspro schrieb:
Hä? Die Zusatzbeiträge sind statisch je nach Krankenkasse.
Ich meine nicht irgendwelche gesetzlichen Versicherungen, sondern Zusatzversicherungen. Das sind private Tarife und da bezahlst du je nach Versicherungsrisiko.
 
@ayngush Ändert nichts daran, dass man auch da i.d.R. relevante Erkrankungen bei Vertragsabschluss angeben muss und das Verheimlichen im Zweifel dazu führt, dass der Versicherungsschutz erlischt. Spätestens wenn dein Hausarzt mal deinen Blutdruck misst und entsprechend diagnostiziert, landet das in der Akte, die eine Versicherung im Falle eines Rechtsstreits auch einsehen wird. Ob und wo irgendwelche Blutdruckdaten in irgendwelchen Clouds rumliegen, ist dann ziemlich egal.
 
aspro schrieb:
auch da i.d.R. relevante Erkrankungen bei Vertragsabschluss angeben muss und das Verheimlichen im Zweifel dazu führt, dass der Versicherungsschutz erlischt.
Du verstehst meine Gedanken nicht richtig: Versicherungsprämien werden von Aktuaren anhand von Statistiken berechnet. Darin fließen individuelle Risikofaktoren von Kohorten genau so ein, wie persönliche Risikobeurteilungen einzelner Kunden, die dann via spezifischen Angaben, zum Beispiel den berühmten Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss, abgefragt werden.

Wenn jetzt ein Versicherungskonzern "zufällig" eine granuläre Statistik in die Finger bekommt, dass bei der Kohorte der 40 bis 60 Jährigen norddeutschen Männer circa 60% Bluthochdruckpatienten sind (weil deren Smartwatches das alles schön Dokumentieren und der Anbieter der Datensammlung das schön anonym als Statistik weiterverkauft, Whithings und wie sie nicht alle heißen), dann fließt so etwas natürlich auch in den Tarifbeitrag ein. Deutsche Versicherungen kaufen die Daten in der Regel aber nicht in China ein. Hoffentlich.
 
@ayngush ich verstehe immer noch nicht, was das Vorhandensein dieser Daten in der Realität für einen Unterschied machen soll.

1. Eine Versicherung ist letztendlich auch nur eine Dienstleistung, die man mit möglichst viel Gewinn verkaufen möchte. Die Preisbildung ergibt sich letztendlich aus der Marktlage. Entweder der Markt erlaubt es die Preise zu erhöhen ohne nennenswert Kunden zu verlieren oder eben nicht. Die Rechtfertigung anhand von irgendwelchen Blutdruckdaten ist letztlich wenig relevant.

2. Die Daten sind sowieso nicht repräsentativ, da tendenziell verhältnismäßig mehr betroffene Menschen die Uhr tragen, als gesunde. Ohnehin gehe ich davon aus, dass es genug Studien darüber gibt, wie Bluthochdruck in den Altersgruppen verbreitet ist, die auf repräsentativen Daten aus dem Gesundheitssystem basieren.
 
Ich hab sie ausprobiert.

Die Hardware ist gut, das messen des Blutdrucks ist leise und angenehm, die Werte in Ordnung, auch im Schlaf wird man davon nicht munter.

Die Software ist der Grund, warum ich sie nicht empfehlen kann: man muss ein APK installieren (funktioniert bei Firmen-Handies normalerweise nicht), die Software ist unausgereift (zB die Erkennung von Schlafunterbrechungen hat so gut wie nie funktioniert), immer wieder Werbung für ein Abo (das nervt mittlerweile tierisch), die Bedienung unübersichtlich und das Argument mit dem Datenschutz (aber das wusste man vorher).
 
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Da ich heute die D3 erhalten soll, wollte ich gerade das Sideloading bei meinem Google Pixel 9 Pro aktivieren.
Das geht in den Entwickleroptionen.
Google hat da aber mittlerweile eine ziemlich radikale (wie ich finde) Sicherheitsfunktion eingebaut.

Wenn man das Sideloading (Apps von nicht bestätigten Entwicklern) aktivieren will, wird man zunächst gefragt ob man von jemanden dazu aufgefordert wurde.
Soweit so gut und sinnvoll.

Aber um dann das Sideloading einschalten zu können, muss man sein Smartphone neu starten ud es beginnt eine 24h lange Wartezeit, und dann kann man es erst aktivieren.

Also richte ich meine D3 dann erst Morgen ein.


sideloading.jpeg
 
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Ohmann... ich habe zum Glück noch ein altes Samsung-Handy in der Schublade gehabt, da war es immerhin im Store. Finde es irgendwie immer etwas dubios, wenn man da Apps am Store vorbeiinstallieren muss. Auch wenn hier wohl Huawei nicht direkt selbst schuld dran ist.
 
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Ich habe da kein Problem mit die App via Sideloading zu installieren.
Ich weiß ja was ich tue.
Die D3 zeigt direkt nach dem Einschalten einen QR Code für die App an.
Soweit alles koscher.

Die Freiheit Apps aus anderen Quellen als nur dem Google eigenen Store installieren zu können finde ich wichtig.
Die Macht so etwas einschränken zu können würde mir nicht gefallen.
War ja lange bei Apple so.

Nur weil die US-Regierung ein Gesetz erlassen hat, was letztlich nur die eigene Wirtschaft stärken soll, lasse ich mich nicht in meiner Freiheit einschränken welche Produkte ich verwende.
 
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Arboster schrieb:
Aber um dann das Sideloading einschalten zu können, muss man sein Smartphone neu starten ud es beginnt eine 24h lange Wartezeit, und dann kann man es erst aktivieren.
Das ja echt Mist.
herrhannes schrieb:
Ähm, so ziemlich alles?
Wie gesagt, entweder traut man dem Herausgeber einer App oder nicht. Da ist nix dubios dran. Nennt sich Freiheit wie Arboster ja auch schön ausgeführt hat.
 
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Alphanerd schrieb:
Das ja echt Mist.
Jep, meiner Meinung sinnvoll dem Benutzer auf die Gefahr hinzuweisen, aber das mit den 24h ist übertrieben.
 
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Ich hatte befürchtet, sie killen das Sideloading mit Android 17 komplett, zumindest gab es im Vorfeld viel "Feedback" zu diesem Vorhaben, daher bin ich froh, dass es soweit nicht gekommen ist. Mist ist es natürlich trotzdem, aber im vorliegenden Fall: "Huawei hat sich das nicht ausgesucht"

Das Google sich an die US-Sanktion hält, Apple aber nicht ist darüber hinaus recht wild.
 
Arboster schrieb:
aber das mit den 24h ist übertrieben.
Ist bei meinem Poco F6 auch, sehe ich gerade.

Android 16

Screenshot_2026-09-24-11-07-34-378_com.google.android.verifier.jpg

Wasn Blödssinn.

Edit: ich meine vorher gab es einen 10 Sekunden Timer mit viel roten Warnungen bevor man es einschalten konnte. War doch eindringlich und ausreichend
 
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Alphanerd schrieb:
Das ja echt Mist.

Wie gesagt, entweder traut man dem Herausgeber einer App oder nicht. Da ist nix dubios dran. Nennt sich Freiheit wie Arboster ja auch schön ausgeführt hat.
Mag ja sein, das ist genau der Punkt: Die Freiheit zu installieren, was ich will. Das ist gut, da mag ich auch keine Bevormundung oder Generve wie mit den 24h oder noch schlimmer, was Apple da so treibt. Das ist meine Freiheit, nicht die des Herstellers.

Aber (Sanktionen mal außen vorgelassen..) wie ernst kann es einem Hersteller mit seiner Software sein, die er nicht einmal in den Store bringt? Wie viel Kapa steckt er dann in Qualität, Sicherheit, ...? --> daher finde ich es dubios, wenn der Hersteller das nicht tut. Da ist doch kein 1-Mann-Hobby-Projekt.
 
Jeden Hersteller, der das tut. Sind ja nicht die einzigen. Und ja, das ist dann halt doof für Huawei.
Wobei man davon abgesehen schon sagen kann, dass sie da sicher kein Meisterstück an Software abgeliefert haben...
 
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