Kaufmannsladen schrieb:
Und was davon landet als Wertschöpfung vor Ort? Was hat die Gemeinde davon?
Ich arbeite im public sector, d.h. alleine in meiner 2 Mrd. Euro Umsatz Bude bleibt das meiste ja vor Ort, durch die Abgaben, Steuern, Gehälter und Investitionen in den Mittelstand und die Service Provider.
Wir arbeiten an einem Deutschland stack, auch bzgl. KI und LLM und Systemintegratoren.
Die Politik ist in einigen Bundesländern hier progressiv und denkt digital souverän. Endlich! :-)
Kaufmannsladen schrieb:
Ich weiß nicht, was dein RZ macht, aber ich glaube nicht, dass es für State-of-the-art-KI genutzt wird.
RZ ist nur der Betriebsteil, wir begleiten die Transformationen alleine in 6 Bundesländern direkt und kooperieren bundesweit. Das ganze Thema Lebenslagen für die Bürgerservices ist ein Agenda big point für einige CDOs und CIOs, und state of the art braucht auch Gelder, Steuergelder.
Wir sprengen oft schon die EG15 und müssen AT zahlen, aber das geht nur begrenzt.
Wir bekommen keine high End Spezialisten für Tariflohn, die arbeiten gegenüber meines Kunden in der ABC-Straße (die heißt so!) in Hamburg für Google ;-)
Kaufmannsladen schrieb:
Da sind die Kostenpositionen etwas anders verteilt. Das wenigste wird am Ende bei den Menschen vor Ort in Form von lokalen Arbeitsplätzen und Gewerbesteuer bleiben.
Ist bei uns zum Glück anders.
Wir waren 2006 rund 1300. 2026 sind wir 6000 Beschäftigte. Und alles um die KI Transformation ist der mit Abstand größte Motor, den ich erlebe seit ich hier in der Branche bin, und das sind fast 30 Jahre.
Durch unsere Vergaben und Aufträge haben wir auch mittlerweile Milliarden an Steuergeldern, die letzten 20 Jahre in Deutschland gelassen, und das ist ja auch gut so.