News Hyperscaler: Gigantisches KI-Rechenzentrum in Utah genehmigt

Krik schrieb:
Der Bauort liegt ~50 km außerhalb von Salt Lake City.
So haben die meisten Städte in den USA angefangen. Es gab einen großen Arbeitgeber, Öl Quelle oder Goldmine.
 
@supermanlovers
Öl und Gold gibt es da nicht. Der Arbeitgeber ist groß, ja, aber die Anzahl der Arbeitsplätze ist sehr begrenzt.

Eine Tankstelle in der Wildnis macht auch keine Stadt.
 
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Ford_Prefekt schrieb:
Stromverbrauch ist ja nicht alles, wenn man den Primärenergiebedarf von bspw. BASF Ludwigshafen anschaut, dann ist der nochmal fast dreimal so hoch (3-4% des gesamten Deutschen Primärenergiebedarfs), die haben da auch 3 Kraftwerke stehen und wenn es nach denen gegangen wäre auch ein KKW.
Will man hier aber alles nicht, BASF ist DAS Vorzeigeunternehmen und geht halt ins Ausland...
Bei Chemie wie bei BASF geht es auch im die stoffliche Verwertung von Kohlenwasserstoffen für z.b. Plaste oder Dünger.

Ansonsten hat uns BASF über seine Tochter Wintershall auch die Abhängigkeit von Russland über die Yamal-Nummer mit eingebrockt und die Risiken über Hermes-Bürgschaften sozialisiert.
Und für die China-Nummer von BASF wollte BASF auch ursprünglich Hermes Bürgschaften haben, aber wir haben ja jetzt einen Kanzler der als Lobbyist für BASF gearbeitet hat.

Ob man mit seinen Steuern die Shareholder von BASF pampern will soll jeder bitte für sich selbst entscheiden.
 
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doofe ki ........ würde noch weiter schimpfen aber dann wirds gelöscht ;D ........

china machte es richtig da darf nicht wegen ki einem gekünigt werden ! steigerung der produktivität dazu darf es gerne genutzt werden aber keine stelle darf durch ki ersetzt werden und steinigt mich aber das sollte auch hier und sonst überall sein ........ sonst werden die geierlappen an der spitze schindluder damit treiben
 
supermanlovers schrieb:
So haben die meisten Städte in den USA angefangen.
Und die meisten sind dann auch wieder eingegangen.
 
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Krik schrieb:
Eine Tankstelle in der Wildnis macht auch keine Stadt.
Es soll ja ein ganzer KI Campus speziell fürs Militär werden. Also wird es mehr als nur ein paar Techniker geben. Ich rechne mit hunderten, vielleicht sogar tausenden Soldaten die in der KI Kriegsführung ausgebildet werden. Dazu ihre Familien, diese brauchen wieder Schulen, Supermärkte, Restaurants etc pp.
 
supermanlovers schrieb:
Ich rechne mit hunderten, vielleicht sogar tausenden Soldaten die in der KI Kriegsführung ausgebildet werden. Dazu ihre Familien, diese brauchen wieder Schulen, Supermärkte, Restaurants etc pp.
Cooler pitch, am ende sind es trotzdem 100 Leute und das Training bleibt an den alten Standorten.
 
@supermanlovers
Ok, es werden also noch ein paar Wachen angestellt und ein Zaun drum herum gezogen.

Vor Ort wird aber niemand ausgebildet. Das ist ein Rechenzentrum. Das Militär hat zig Ausbildungsstandorte. Niemand muss, um in KI ausgebildet zu werden, durch die Gänge zwischen Racks laufen. Die greifen, wie fast überall in der IT, remote auf die Dienste zu.
 
Eine viel zu hohe Investition viel zu früh im Hype-Zyklus: Diesen Wettlauf, „meine ‚KI‘ ist schneller klüger als deine ‚KI‘“, gibt es eigentlich ja nicht weil diese „KIs“ weit entfernt davon sind, Naturgesetze zu entdecken oder Patente eigenständig zu erzeugen u. ä.

Irgendwann reicht es auch, um günstiger Muster zum Be-bomben zu erkennen, wie dass sich Führungspersonal eines Staates häufig zu einer Zeit in der Nähe einer Schule versammelt.
 
Gigaherz schrieb:
Cooler pitch, am ende sind es trotzdem 100 Leute und das Training bleibt an den alten Standorten.
Microsoft plant für sein neues KI Rechenzentrum in NRW über 800 dauerhafte Stellen für den Betrieb ein und die Anlage ist kleiner.
 
@supermanlovers
Das sind dann aber Stellen für ganz andere Sachen als für den eigentlich Betrieb des Rechenzentrums.

Man braucht einfach keine hunderte oder tausende Leute, um einen Rechenzentrum in Betrieb zu halten. Ein Dutzend* reicht dafür aus und da ist die Putztruppe schon mitgezählt.
*Für das Rechenzentrum aus der News werden eventuell mehrere Dutzend nötig sein.
 
Tjoa, den Großmächten geht der Arsch auf Grundeis. KI ist der Sprengstoff der Zukunft. Wenn man hier das Rennen verliert, ist das eine riesige Gefahr für die nationale Sicherheit. Alleine wenn man sich vor Augen führt, was bereits jetzt mit Tools wie Open Claw möglich ist, kann man sich gut ausmalen, wo das enden wird, wenn sowas fürs Militär Skaliert und mit viel mehr Ressourcen betrieben wird.

Die Umweltaspekte sind natürlich absolut beschissen, aber den KI Wettlauf zu verlieren oder den Anschluss zu verlieren ist leider genauso eine existenzielle Bedrohung. Es gibt keine alternative und kein zurück. Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet worden.
 
Krik schrieb:
@supermanlovers
Das sind dann aber Stellen für ganz andere Sachen als für den eigentlich Betrieb des Rechenzentrums
Lt Microsoft setzen sich die über 800 Stellen aus Systemadministratoren, Netzwerktechniker, Spezialisierte Hardware-Techniker für den Austausch von GPU-Clustern, Klimatechniker, Elektrotechniker, Werkschutz und Lagerlogistik. Dazu kommt sicher noch die Putzfrau.

Es soll ja nicht nur ein Rechenzentrum, sondern ein ganzer Cluster werden. Dazu kommen nochmal diverse Kraftwerke in unmittelbarer Nähe. Die brauchen auch wieder Personal. Der ganze Komplex wird auch in Etappen gebaut. Dauert sicher 10j+. Die ganzen Arbeiter wollen werden dort leben bis zum Abschluss. (Wie bei Großbauprojekten in den USA üblich)

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Zuletzt bearbeitet:
Y2KCertified! schrieb:
Und zur Stromversorgung natürlich Gasturbinen. USA, USA, ... Ist ja nicht so, dass es in einem dünnbesiedelten Wüstenstaat zu wenig Platz für PV und Windkraft gäbe.

Denk das doch bitte einfach mal zu Ende…

Die 9 GW werden ununterbrochen benötigt.

Wenn kein Wind und keine Sonne ist, würde somit trotzdem ein Gaskraftwerk nötig werden. Dann wären im Grunde aber auch jeweils eine 9GW Solaranlage und Windanlage nötig um im Best Case 100 Prozent „grün“ zu sein. Aber was ist dann, wenn Wind UND Sonne da ist? 18 GW… wofür? Der Staat drum herum braucht es nicht. Wenn überhaupt vielleicht ein paar MW. Und dann muss man sich fragen ob die einzelne Gasanlage nicht weniger Emissionen verbraucht als der Bau und Betrieb 3 gleichrangiger Anlagen.
 
supermanlovers schrieb:
Es soll ja nicht nur ein Rechenzentrum
Und ich rede nur von dem Rechenzentrum. Das ist im Prinzip eine Lagerhalte mit Hightech-Kühlungsaggregaten, abgefahrener Stromversorgung und viele Reihen von Racks. Bei den Rechenzentren, die ich kenne, ist die meiste Zeit keiner in diesen Hallen unterwegs. Da kommt nur dann mal jemand vorbei, wenn irgendwo was kaputt gegangen ist. Und genau deshalb werden da nicht viele Leute gebraucht.

Die Sysadmins müssen nicht mal vor Ort sein, da das alles remote gemacht werden kann. Und durch die zunehmende Automatisierung steuern sich die Systeme immer autonomer. Welcher Admin soll denn noch zehntausende Nodes überblicken? Das machen die nicht. Die steuern fast nur noch das Konzert und nicht die einzelnen Musiker.

Solltest du jetzt aber mitzählen wollen, wie viele Leute Dienste über das Rechenzentrum (z. B. KI oder auch einfach nur Webseiten) anbieten, dann können das sogar zehntausende sein.
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso so viele hier sagen, dass dort wenige Jobs entstünden. Allein bei der Masse an Hardware (Rechner, Netzteile, Switches, Kühlung) usw. werden jeden Tag dutzende bis hunderte Geräte abrauchen und ausgetauscht werden müssen. Wenn ich mir allein anschaue, wie viele Kabel bei uns vom Hersteller kommen und nicht funktionieren... :D
 
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Krik schrieb:
Und ich rede nur von dem Rechenzentrum.
Es ging doch von Anfang meiner Beiträge darum das durch den ganzen KI Cluster, Kräftewerke und Co aus dem Gebiet langfristig eine Kleinstadt entstehen kann (weil jemand/du sich gefragt hat warum man das Projekt irgendwo in der Wüste baut wo nichts ist und niemand lebt)
 
foofoobar schrieb:
Ansonsten hat uns BASF über seine Tochter Wintershall auch die Abhängigkeit von Russland über die Yamal-Nummer mit eingebrockt und die Risiken über Hermes-Bürgschaften sozialisiert.
Und für die China-Nummer von BASF wollte BASF auch ursprünglich Hermes Bürgschaften haben, aber wir haben ja jetzt einen Kanzler der als Lobbyist für BASF gearbeitet hat.
War ja alles politsch genau so gewollt. Man hätte auch vorher diversifizieren können, den linksprogressiven, pazifistischen, russlandfreundlichen Zeitgeist der dafür ursächlich ist kann man wohl kaum BASF anlasten. Risiken wurden sozialisiert abgesichert, ohne geht es international nunmal kaum, wo war der Schaden? Wann war Merz Lobbyist für BASF?

Was willst du nun aussagen, BASF ist böse und böse und alles dichtmachen wäre besser? Alles ab nach China?
 
Die wilde Inge schrieb:
So ein Riesen-Viech kannste in Europa ja nirgends hinstellen.
Also in Schweden/Finnland kann man sowas sicher einfach so hinstellen, vor allem im Norden.
 
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