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i5 2500K - OC noch sinnvoll?

pehaieli pepe

Cadet 3rd Year
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Apr. 2012
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Liebe Gemeinde,

meiner Uralt-System aus dem Jahre 2012 - dank eurer Hilfe hier zusammengestellt - läuft zwar immer noch, kommt aber wiedermal an seine Grenzen:

CPU Intel Core i5 2500K 4x 3.30GHz
CPUK Thermalright HR-02 Macho AMD/Intel
MB ASRock Z75 Pro3 Intel Z75 So. 1155 Dual Channel DDR3 ATX Retail
DDR3 24GB
SSD Samsung SSD 870 EVO 1TB / SSD Crucial M4 119 GB
Radeon Sapphire rx570 nitro+ 8GB
PSU 450W Super Flower Golden Green Pro 80plus gold
BitFenix Shinobi USB 3.0 Midi Tower
GEHL 120x120x25 Enermax T.B. Silence UCTB12 900U/m 11dB(A)
NET Asus PCI-Karte PCE-N10 PCIe 150MBit

Ich hab über die Jahre eigentlich nur die Grafikkarte aufgerüstet und RAM erweitert. Meine letzte Möglichkeit hier noch was rauszuholen ist vermutlich die CPU zu übertakten, ich hab auch die dazugehörigen Threads/Guides hier gefunden.
Über kurz oder lang (in den nächsten 1-2 Jahren) würd ich sowieso ein neues System kaufen wollen, allerdings will ich vorerst nur ab und zu ein wenig WOW Forever (in der Version mit modernerer Grafik) spielen können, insofern könnte ich auch noch warten sofern ein OC mir das ermöglichen würde.

Hierzu ein paar Fragen:

  1. Ist es überhaupt machbar/ratsam, ein so altes (i.e. solange laufendes) System noch zu OCn oder sind die Komponenten nach so langer Nutzzeit meistens sowieso knapp vor durch?
  2. ist die Mehrleistung im Bezug auf mein System/meine Anwendung überhaupt spürbar?
  3. ist die CPU Architektur für die meisten neuen Spiele noch ok oder benötigen neuere Engines sowieso neuere CPUs, selbst wenn der Rest des PCs genug Leistung hätte (mir ist klar, dass ich mit dem System nicht viel "Neues" spielen kann, aber ich bin kein Setting-Maxxer und für 2020er Action-Adventures ala Jedi: Survivor hat's grad noch gereicht z.b.)
  4. also unterm Strich gefragt: klar - kann man machen - aber würdet ihr's probieren oder ist das sowieso verschwendete Liebesmüh
Disclaimer: Falls euch manche meiner Fragen sinnlos erscheinen weil X nix mit Y zu tun hat, sorry vorab, ich arbeite hier maximal mit gefährlichem Halbwissen wie Dendemann.

Danke jedenfalls und ich freu mich auf jede Art der Rückmeldung.

p.
 
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pehaieli pepe schrieb:
1.Ist es überhaupt machbar/ratsam, ein so altes (i.e. solange laufendes) System noch zu OCn oder sind die Komponenten nach so langer Nutzzeit meistens sowieso knapp vor durch?
kann man noch oc machen ABER
pehaieli pepe schrieb:
2. ist die Mehrleistung im Bezug auf mein System/meine Anwendung überhaupt spürbar?
Nein
pehaieli pepe schrieb:
3. ist die CPU Architektur für die meisten neuen Spiele noch ok oder benötigen neuere Engines sowieso neuere CPUs, selbst wenn der Rest des PCs genug Leistung hätte (mir ist klar, dass ich mit dem System nicht viel "Neues" spielen kann, aber ich bin kein Setting-Maxxer und für 2020er Action-Adventures ala Jedi: Survivor hat's grad noch gereicht z.b.)
Architektur sollte keine großen probleme haben aber die reine singelcore performance ist halt einfach nicht wirklich vorhanden
pehaieli pepe schrieb:
4. also unterm Strich gefragt: klar - kann man machen - aber würdet ihr's probieren oder ist das sowieso verschwendete Liebesmüh
Letzteres. Das was du dich da "kaputtoptimierst" bis du den besten leistungs/stabilitätsfaktor hast... da macht heute jede einsteiger cpu das ding lang.

Meine Frau hatte tatsächlich einen 2700k den ich vor knapp 1,5 oder 2 jahren in rente geschickt habe.
Jetzt werkelt da ein 8600g (oder hab ich ihr damals den 8700 geholt?!?) Naja jedenfalls war das quasi ein quantensprung.
Ganz zu schweigen von performance pro watt, das steht bei last dann in gar keinem verhältnis mehr.




Tl;dr:
Nein lohnt sich nicht
 
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Wenn du die um 40% übertaktest dann kommen vlt. 30% Mehrleistung bei raus, aber bringen tut das heute meiner Meinung nach nichts mehr.
 
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Was CrazyT sagt.

Was du an Zeit zum Testen, Mehrverbrauch des Systems und ggf. nen CPU RIP investiert, holst an keiner fps Front wieder raus.

Mein I5 3570k rennt entweder mit allcore 4.0 Ghz und massiv untervolted ( < 0,975v ) oder mit 4,6-5,0 Ghz.

Bei "heutigen" Games merkste da nicht wirklich viel, da die GPU entweder durch die CPU verhungert oder die CPU so mit allem überfordert ist, dass selbst der OC-Traubenzückerli nichts mehr bringt.

Mir persönlich würde es mehr weh tun das System mit wenig sinnvollem OC in die ewigen Jagdgründe zu schcken. :/
 
Ich würde dem Oldie nur noch leichtes Games und Office-Tätigkeiten zumuten und lieber über was Leistungsfähigeres nachdenken, die Plattform ist nun mal 14 Jahre alt.
Ich sehe es an meinem MacBook Pro aus 2011 mit Core i7-920, 16GB DDR3-RAM und einer SATA-SSD.
Dort läuft derzeit OpenSUSE Leap 16 (zuvor mal Linux Mint probiert) und ja, der läuft, aber manchmal merkt man schon dass die Hardware nicht mehr so richtig in die heutige Zeit gehört.
 
Also Wow Forever reicht als Mindestvoraussetzung tatsächlich ein 4-Kerner, ich hätte sonst fast gewettet, dass es mit einer 4C/4T CPU gar nicht erst startet. Da kannst du noch so viel übertaktet, du hast am Ende des Tages halt einfach nur 4 Threads, das ist für moderne Games unbrauchbar.
 
Ich verkaufe demnächst 2x 2600k
 
Auf das Board passt auch ein i7-3770 oder einer dieser Xeon E3:
https://www.intel.com/content/www/u.../78580/intel-xeon-processor-e3-v2-family.html

Die Highend Modelle sind gebraucht teuer, aber den Xeon 1270 v2 und den 1240 v2 gibts gebraucht für um die 20 Euro.
Kann sein dass du dank der 8 Threads (mit HT) mehr Leistung rausholen kannst als mit dem i5 ohne HT.

Ist halt nur die Frage ob es sich lohnt für Hyperthreading 20 Euro auszugeben wenn das System eh bald ersetzt wird.

Was übertakten angeht, das würde ich mit dem alten 450W Netzteil sein lassen.
 
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Puhh, sehr fragwürdig.
Selbst wenn du damit massiv übertakten könntest, du also ein Goldenes Exemplar hättest, was nur mit sehr guter und teurer Kühlung Alltagsstabil läuft, wird die Mehrleistung nicht annähernd das erbringen was du dir erhofft.
Das Ding war früher toll, ich hatte damals einen 2600K, aber im vergleich zu heutigen CPUs, haben die Sandy Bridges eine sehr schlechte IPC (Leistung pro Takt).
Selbst die günstigste aktuelle CPU, wischt mit deiner CPU mühelos den Boden auf.
Aber du kannst dir ja mal das folgende Thema ansehen, da wurde auch mit OC getestet, aber schon damals (2017) war Sandy Bridge längst überholt...
https://www.computerbase.de/artikel.../seite-2#diagramm-leistungsrating-spiele-720p
Siehe ganz unten bei "99th Percentile (Frametimes in FPS) 2160p", selbst im GPU-Limit bremst die alte Architektur die Leistung deutlich aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deutlich bessere DDR3-Plattformen kriegt man hinterhergeschmissen (wahllos herausgegriffenes Beispiel):

https://www.ebay.de/itm/198579638556

Oder gleich eine gebrauchte AM4-Kiste mit mindestens Ryzen 5 3600 und 16 GB DDR4 kaufen. Die kann auch noch deutlich stärkere Grafikkarten befeuern, und reicht halbwegs selbst für aktuelle AAA-Spiele. Was kein Wunder ist, denn selbst die Playstation 5 Pro hat keine schnellere CPU.
 
Es macht bekanntlich keinen Sinn zu versuchen einen toten Gaul nochmal zu reiten.
 
Bei so einer alten Gurke würde ich dann ernsthaft über Linux nachdenken, wenn der Rechner weiter verwendet werden soll.
 
Also grundsätzlich bietet sich OC bei der 2000er Generation an, weil die in der Basis recht neidrig taktet, aber deutlich mehr könnte und dort auch noch nicht die "Intel Zahnpasta" im Chip drin steckt.
800Mhz mehr gingen damals recht problemlos.

Ob die alte Hardware das heute noch mitmacht, kann man nicht pauschalisieren. Das kann funktionieren, kann aber auch schief gehen. In der Regel würde aber nichts kaputt gehen, sondern einfach nur abstürzen/abschalten, wenn das OC nicht stabil läuft.
Daher kostet es nur Zeit zum Probieren.

Die alte Architektur mit den damaligen Befehlssätzen und vor allem 4 Kerne ohne HT sind heute eine spürbare Bremse. Bei neuen fordernden Spielen wird man damit nicht mehr glücklich, egal ob OC oder nicht.

Wenn sowieso ein neues System angeschafft werden soll, würde ich an dem System kein Geld verbrennen wollen. Das System ist in der Kombination gut so.
Da es eh offiziell kein Windows 11 kann, sollte man dann, wenn das neue System mit Windows 11 da ist, ruhig mal mit einer Linux Distribution versuchen. Die sind in der Regel nicht so aufgebläht und dann läuft das System wieder richtig flott und bis zu modernen Spielen, kann es ja weiterhin alles, was ein PC kann. Also surfen, Filme abspielen, Office und ältere Spiele sind dann weiterhin möglich.
Man sollte mal googlen, wie die RX570 unter Linux performt/wie gut der AMD Treiber für die alte Karte ist, das wäre das einzige, was da ggfls ein Problem sein könnte. Die RX570 läuft unter Linux mit dem MESA Treiber sehr performant, sogar teils etwas besser als unter Windows.
Wenn der neue Rechner da ist, könnte man dem alten System auch SteamOS verpassen und als "Konsole" an den Fernseher hängen. Der wird dann sicherlich kein Cyberpunk in 4k abspielen, nur weil SteamOS drauf ist, aber ansonsten geht halt alles, was die Hardware kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war damals zu meinen WoW Zeiten immer die CPU zu der ich geschielt habe und die ich gern gehabt hätte. Bis heute ist es die einzige CPU, der ich einen gewissen Nutzen von OC zugestehe. Ansonsten ist OC für mich mehr Schangelöl. Wenn man es denn machen möchte, dann gleich nach dem Kauf, denn sobald die Leistung nicht mehr reicht, dann bringt OC sowieso nichts mehr.
 
Mein i5 3570K hat mich bis letztes Jahr begleitet, und konnte mit einer RTX 3060TI "Dying Light 2" stemmen. Das Aufrüsten auf den Ryzen 7 7800X3D hat mehr Leistung gebracht, ja. Aber keinen Wow Effekt!
Dafür war die Aufrüstung von einer Radeon HD 7850 (das ist eine Grafikkarte^^) auf die RTX 3060Ti einen Wahnsinns-Sprung bedeutet!

Was ich damit sagen will, die CPU Performance ist teilweise nicht soooo wichtig in Spielen. Kommt aber auch extrem aufs Spiel an!

Durch Übertakten machst du die CPU nicht kaputt, wenn du dich an die Guides hältst und es vorsichtig angehst. So lange du nicht mit dem VCore übertreibst, ist alles gut. Dann ist die CPU, im Gegensatz zu den heutigen, sehr übertaktungsfreudig. Und vielleicht kannst du sie dann noch etwas über die Zeit retten.
Klar, fehlende Kerne und Befehlssätze, oder einen X3D Cache kannst du nicht dazu basteln.
Wird der Takt zu hoch, läuft der PC instabil und stürzt ab. Ist die Temperatur zu hoch, wird automatisch runter getaktet. Da passiert erstmal nichts.
Wie gesagt, nur die Voltzahl nicht übertreiben!

WoW Forever braucht 4 Cores, 3.0 GHz processor — Intel® Core™ Haswell / AMD Ryzen™ Zen
Also ... wird knapp, könnte aber gerade gehen! Wahrscheinlich wirst du es ausprobieren müssen.
Und wenn es dann nicht geht, naja ... dann ist es so.
 
Der 2500k ließ sich gut übertakten. Aber selbst auf über 4 GHz ist er heutzutage einfach viel zu langsam, vor allem in aktuellen Games.
 
D0m1n4t0r schrieb:
r dieser Xeon E3:.....


Was übertakten angeht, das würde ich mit dem alten 450W Netzteil sein lassen.
das wäre für mich der entscheidende faktor - stromhunger der xeons. im winter wäre das ein schöner beinwärmer bei der abwärme, viel fps kämen da aber immer noch nicht raus.
 
n8mahr schrieb:
das wäre für mich der entscheidende faktor - stromhunger der xeons.
das ist hier auf CB irgendwie so ein Ding mit den Netzteilen?
Ein gutes super flower 450W Netzteil reicht, auch wenn es schon älter ist, für die Hardware, auch wenn noch übertaktet wird.
In absoluten Werten braucht die alte Hardware weniger als moderne Hardware. Die alte Hardware ist eher im Takt Limit, statt im Leistungslimit, wie moderne Hardware, die alte Hardware hat weniger starke Lastspitzen als moderne Hardware.

Ich sehe hier keinen Grund dass Netzteil zu tauschen.

Ich hatte zwei Jahre einen 5800X3D, übertakteten RAM und eine 3080FE an einem 450W Netzteil hängen und es lief ohne Probleme. Die Hardware hier hat deutlich weniger Verbrauch.

Selbst wenn es zu schwach wäre, würde es einfach abschalten und dann kann man immer noch tauschen.
 
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