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Intel DZ68DB tot nach BIOS Update

Ja, es ist dein Board :pcangry:
 
Heute kam die Antwort von Wortmann.
Wie zu erwarten: wir sind der Hersteller des PCs aber mit Endkunden wie ihnen geben wir uns nicht ab. Suchen sie sich gefälligst einen Fachhändler und bezahlen sie dafür, dass dieser ihnen (nicht) weiterhelfen kann. (Wortlaut vom Autor leicht in Ironie abgeändert :D)

Mittlerweile habe ich ein BIN file für die Version 0040 gefunden, das auch genau 4MB groß ist.
Wenn der Programmer da ist, dann kommt als Erstes das Sichern des alten Standes und dann versuche ich mein Glück mit dem BIN file...


EDIT
jetzt wird es creepy...
Wortmann hat auf meine Jammer-Mail wegen E-Schrott und so geantwortet, dass sie für dieses Board kein OEM BIOS gebaut haben....
 
Zuletzt bearbeitet:
So, liebe Freunde.
Melde Vollzug.

20251231_170533.jpg


Was hab ich getan:
  • irgendwo in den Tiefen des Netzes ein BIOS File für mein Board ausgegraben
  • Eine CH341 Programmer mit 3.3V Unterstützung und IC-Klammer bestellt
  • Die Klammer an das BIOS-IC geklemmt
  • Hat etwa 5 Anläufe gebraucht, bis der Chip erkannt wurde
  • Den korrupten Chip ausgelesen und als BIN gespeichert
  • Mit dem UEFITool mal reingeschaut und alle einzelnen Partitionen gespeichert
  • Das Gleiche für das intakte BIOS file
  • Dann beim intakten BIOS file die GbE Partition mit der des defekten BIOS ausgetauscht (enthält die MAC Adresse der Onboard ETH Schnittstelle)
  • Das modifizierte BIOS geflasht und verifiziert
  • den Jumper auf dem Mainboard auf "load defaults" gestellt, damit das NVRAM gelöscht wird
  • Rechner gestartet
  • BIOS defaults geladen
  • Rechner aus, Jumper auf "normal"
  • und....FERTIG


Allen einen guten Rutsch nach 2026

Gruß
Dodger
 
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Zwar nicht wirtschaftlich im eigentlichen Sinne aber wenn's den Basteltrieb befriedigt. Glückwunsch, dass es wieder tut.
 
Naja, der Programmer hat 13€ gekostet.
und das nur, weil ich nicht auf die 5€ Variante aus China warten wollte.
Jetzt kommt noch Win11 auf die Kiste und dann läuft sie noch 2-3 Jahre.
Wenn das nicht wirtschaftlich ist, dann weiß ich auch nicht.
 
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Der erste Preis für eine nachhaltige Reparatur gebührt Dir !
Gratuliere - und auch einen guten Rutsch.
 
DodgerTheRunner schrieb:
Naja, der Programmer hat 13€ gekostet.
Oh..waren die nicht im Bereich 40 Euro aufwärts?
 
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