Intelligenz im Standby?

Rondalis

Lt. Commander
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Hallo erstmal,
ich komm mir vor als hätte ich dauernd eine Intelligenz- und Antiintelligenzphase. Das zweitere scheint bei mir momentan einzutreten.
Ich habe eine Ausbildung im Sept. 2011 angefangen und ich war am Anfang ziemlich aufdringlich und habe viel erzählt, keiner hätte gedacht, das ich dann nach und nach so schlecht bin!

Nun ja um meine Schlechtheit zu erwähnen, in der Praxis krieg ich die Ausbildungsprojekte im Betrieb immer so mit Hilfe herum, doch da fängts auch schon wieder an, ich kann fast nichts selber fertig stellen, oder schlau herreden. Ich denke, die Ausbildungskollegen denken, ich sei nicht sehr schlau. Nun ja, in der Berufsschule dann ein Hagel mit schwachen Leistungen 4er 5er 6er, vorallem in den fachspezifischen Fächern und da stehe ich auch wirklich fast alleine da.
Mein Ausbilder hat schon gefragt, ob ich den Ausbildungsberuf selber ausgewählt habe. Ich hab natürlich bejaht, trotzdem macht mir das auch Angst.
Ich bin absolut lernbereit, das kann einfach nicht mein Problem sein, ich bin auch keiner der Null bock aufbringt und mit Frust auf die und von der Arbeit geht.


Was kann ich tun damit ich meine wahre Intelligenz zum Vorschein bringe?
 
mach dein hobby zum beruf falls du eins hast
 
Das ist gar keine schlechte Idee, fehlt wahrscheinlich nurnoch der Wille, der das möglich macht.
 
Selbstkritisch hinterfragen was bei dir los ist und warum du so eine schlechte Performance bringst. Eventuell suche mal eine psychologische oder ähnliche Beratungsstelle auf. Das meine ich jetzt nicht weil ich denke das du einen an der Klatsche hast.
Irgendeine handfeste Ursache muss das ja haben. Keiner wird von jetzt auf gleich einfach so "dumm".

Schau mal nach kostenfreien Angeboten in deiner Nähe (Von den Kirchen etc...) fürn Anfang sind die so schlecht nicht.

Warum sind deine Noten denn so schlecht? Lernst du denn viel?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schläfst du genug? Gesunde Ernährung? Sport? Irgendwelche sozialen Probleme in letzter Zeit (Tod von Verwandten, Trennung von der Freundin etc.)?

Meistens gibt es so einen externen Grund, der dich hemmt.
 
Wobei man ja ehrlicherweise sagen muss das man für gute Noten in der Berufschule nicht mit allzu viel Intelligenz gesegnet sein muss....
 
Wenn du lernbereits bist, dann würde ich meinen, dass du auch entsprechend "fleißig" bist und für die Schule lernst, oder? Verstehst du die Themen denn? Hast du denn evtl. Probleme in "Stresssituationen" - also bei Tests oder Aufgaben mit Zeitfrist?
Zudem würde mich mal interessieren, wann du deine letzte Intelligenz-Phase hattest. Wie oft wechseln diese Phasen denn? Worauf ich hinaus will: Waren deine Leistungen in der Ausbildung denn schon mal besser - bei gleichem Anforderungsniveau versteht sich.
 
Die eigene Intelligenz ist nun mal so, wie sie ist, damit solltest du dich vielleicht abfinden.
 
Falsch. Jeder lebende und denkende Mensch ist intelligent. Intelligenz, wie auch "Schönheit" ist relativ zu einer Skala, die von (vermeintlich) intelligenten / schönen Menschen angelegt wurde.
 
Ich sehe die Definition anderst, da sie mir sonst nicht sehr sinnvoll erscheint. Intelligenz beschreibt ein Maß das über dem Durchschnittswert einer Auswahl an Menschen bezüglich deren geistigen Fähigkeiten liegt. Alles unter dem Durchschnittswert beziffert man als minder Intelligent/Dumm.
 
[sauba] schrieb:
Schläfst du genug? Gesunde Ernährung? Sport? Irgendwelche sozialen Probleme in letzter Zeit (Tod von Verwandten, Trennung von der Freundin etc.)?
stress ist ein faktor, der einen hemmt. aber mit intelligenz, wie wir sie heute "messen" können, haben die von dir aufgezählten faktoren nichts zu tun. desweiteren sind die auswirkungen bei weitem nicht so gravierend, wie der te sie schildert. wenn doch, würde sich das nicht nur im arbeits/lernleben bemerkbar machen... da wären alle bereiche recht deutlich betroffen und die fragestellung wäre eine andere.

beispiel: ich schlafe 4-5h pro tag, auch am wochenende, hab ne 60h-arbeitswoche, ernähre mich "ungesund" (KEIN gemüse, obst etc.), rauche, mache seit 17 jahren keinen sport mehr, meine mutter ist an ms gestorben, mein vater an krebs und ich hab ohne probleme den mensa-aufnahmetest bestanden ;)

@te
mit intelligenz hat dein problem nichts zu tun. es spricht eher für dich, dass du dich hinterfragst. die meisten nicht-intelligenten leute sind so von sich überzeugt (ohne, dass was bei rumkommt), dass es schon schmerzhaft ist. also von daher: entwarnung.

ich tippe mal drauf, dass du dich schlichtweg "verzettelst", dass du dich oder die dinge, die wichtig sind, nicht passend organisiert bekommst. es fehlt struktur. hier solltest du ansetzen und dich nicht selbst unnötig unter druck (und somit stress) setzen.

du packst das schon :)

@bookstar
öhm, was? also ist "temperatur" auch nur ein maß, das über einem durchschnittswert liegt? oO

hier mal eine definition, die recht gut erläutert, was intelligenz bzw. der IQ aussagt (und was nicht!):

Der Intelligenzquotient wurde von Wissenschaftlern definiert, um Aussagen über die relative Intelligenz von Menschen machen zu können.

Was ist Intelligenz? Eine eindeutige, allgemein anerkannte Definition gibt es nicht. In der Wissenschaft gibt es ausführliche Umschreibungen wie die, Intelligenz sei die Leistungsfähigkeit bei der Bewältigung unbekannter Aufgaben, aber auch die Kurzformel “Intelligenz ist, was der Intelligenztest misst”.

Der Intelligenzquotient ist das Ergebnis der mittels eines Intelligenztests vorgenommenen Messung. Nicht alle Verfahren benutzen dieselbe Skala, deshalb muss man den Test kennen, um ein erzieltes Ergebnis zu bewerten. Das ist nicht anders als bei Temperaturangaben: Der Meßwert ‘20 Grad’ sagt wenig, solange nicht klargestellt wird, ob Celsius oder Fahrenheit gemeint ist.

Der IQ wird allgemein als Maßstab für Intelligenz verstanden, doch ein Test kann nur bestimmte Fähigkeiten untersuchen, etwa logisches Denken oder räumliches Vorstellungsvermögen. Andere Aspekte der geistigen Leistungsfähigkeit entziehen sich dagegen einem standardisierten Untersuchungsverfahren. Das gilt für die Kreativität, aber auch für die sogenannte soziale Intelligenz, die ein Mensch beim Umgang mit anderen an den Tag legt. Trotz der bekannten Unzulänglichkeiten bleiben IQ-Tests das beste Untersuchungsinstrument für die Intelligenz, das uns zur Verfügung steht.
http://www.mensa.de/ueber-den-iq/

das problem des te hat _nichts_ mit intelligenz/"dummheit" zu tun!
 
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Ich glaube, ihr driftet hier vom Orginalproblem weg - oder ich liege mit der Einschätzung falsch.

Für mich klingt das so, als hätte der TE das Gefühl, dass er früher höhere Intelligenzleistungen erbracht hat als es ihm jetzt möglich ist. Und deswegen auch dieser "Intelligenz im Standby"-Titel.

Es geht also weniger um die Frage "Bin ich intelligent?" als mehr um die Frage "Wieso bin ich im Moment nicht so intelligent wie noch vor kurzer Zeit?".

Leider hat sich der TE schon länger nicht mehr gemeldet, sonst würden wir wissen ob wir noch in der richtigen Richtung unterwegs sind.

@ Heretic Novalis:

Du kannst von dir als Einzelindividuum aber nur schwer auf die Masse schließen. Napoleon hat - der Geschichte zufolge - 3 Stunden täglich geschlafen, Einstein hingegen 12. Beide waren geistig auf höchstem Niveau unterwegs in ihren Gebieten. Das ist eine Sache der persönlichen Gen-Ausstattung.

Falls der TE früher mehr geschlafen hat, jetzt aber weniger weil er sich hineinstresst in die Verbesserung seiner Fähigkeiten (dadurch auch unter einem erhöhten Stresspegel steht), kann das sehr wohl ungesunde Konsequenzen haben - auch bis zur Vershclechterung der Intelligenzleistungen. Mag sein, dass du da resistenter bist, andere Personen dafür nicht.
 
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Heißt lernbereit auch, dass du wirklich ausreichend lernst? Nenn doch mal Fakten. Wieviel machst du wirklich?

Außerdem ist die kognitive Leistungsfähigkeit kein statischer Zustand. Genauso wie man körperliche Leistungsfähigkeit trainieren kann, ist es auch mit unserem Oberstübchen. Wer regelmäßig viel geistige Arbeit leistet, wird im Laufe der Zeit einfach besser darin werden. Ich habe es selber erlebt, als ich nach Ausbildung und Berufserfahrung in ein Vollzeitstudium wechselte. Was mir zunächst Probleme bereitete (z.B. längere Zeit am Stück Fachliteratur lesen und das Gelesene zu verarbeiten / zu verstehen), war zum Ende des Studiums ein Kinderspiel.

Hört mir bitte auf mit dieser sarrazinesken Denkweise, dass Intelligenz genetisch determiniert sein soll. Das ist Bullshit. Fast alle haben in etwa die gleichen Möglichkeiten, es kommt nur drauf an, was daraus gemacht wird.
 
An Thread Ersteller: Du bist nicht allein :)
Ich bin paar Tage vor meiner Abschlussprüfung. Wenn ich so bedenke was ich in der Zwischenprüfung geleistet hab (alles zwischen 75-85%), dann muss ich zugeben, dass ich diese Leistung auch nicht mehr bringen könnte.

Hat natürlich mit dem eigenem Willen zum Lernen zu tun und dass die Ausbilder jedes Jahr wechseln (bei uns) und die ersten beide waren streng und diese jetzt eher chillig und homies.
 
Exar_Kun schrieb:
Hört mir bitte auf mit dieser sarrazinesken Denkweise, dass Intelligenz genetisch determiniert sein soll. Das ist Bullshit. Fast alle haben in etwa die gleichen Möglichkeiten, es kommt nur drauf an, was daraus gemacht wird.

:lol: das meinst du doch nicht ernst, auf was stützt sich deine skurille Vermutung?
 
Diese "skurrile Vermutung" stützt sich auf übereinstimmende Aussagen ehemaliger Professoren von mir (Mediziner, Gesundheitswissenschaftler, Psychologen).
 
Heretic hat es schon auf den Punkt gebracht. Es liegt nicht an der Intelligenz.
Berufsschule hat mal Null mit Intelligenz zu tun, da geht es um reines "Auswendiglernen".
Beruf hat nichts mit Int zu tun, da geht es um Routine.
Beides einfach nur Wiederholung, Wiederholung, Wieder...

Intelligenz beschreibt nur die Fähigkeit das Gelernte zu Abstrahieren und auf abweichende Probleme als Lösung anzuwenden. dies setzt eben das Wissen in Form vom Gelernten voraus.
Intelligenz kann bis zum 10. Jahr gefördert aber nicht gelernt werden und ist danach nicht mehr "erweiterbar". Entweder du hast bis dahin begriffen, wie man sich eine Lösung selber schafft, oder nicht.

Hormonelle Schwankungen durch Wachstum, Pubertätsschübe (gibt es auch bei über 20jährigen), Schlaflosigkeit, Ermattung, Sommer-/Winterzeitumstellung, was auch immer, sorgen für Konzentrationsmangel und dämpfen das Erinnerungsvermögen (das Kurz- und Langzeitgedächtnis), woraus du langsamer Wissen erwirbst, da du es zu schnell wieder vergißt.
Eigentlich egal, die Frage ist, was kannst du tun?

Sport ist eine gute Möglichkeit, wenn auch unbequem. Am besten in der Gruppe, zwecks Motivation.
Auf jeden Fall solltest du dir einen fordernden Ausgleich zum Alltag schaffen. Etwas wo du dich neben der Ausbildung "reinknieen" kannst um deinen Kopf wieder frei zu machen, und jedwede Form von Streß (woher auch immer) kompensieren.

MfG
 
Was machste denn für ne Ausbildung? Kann nur sagen dass ich in meiner Ausbildung eig nur 1er 2er schreibe aber wenn ich mir die Zwischenprüfungen von den letzten Jahren so angucken...denke besser als 5 wird das nich :(
 
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