News Internetsurfen steigert Produktivität

An Tagen besonderen Druckes ist das Internet ein Segen, da kurze Pausen bei mir auch wirklich das Abschalten ermöglichen, das man zwischendurch benötigt und Informationen oftmals weitaus schneller zu finden sind, als Herumfragen vermuten ließe.

Allerdings hindert zuviel Freiheit an Tagen größerer Leere dann den Wiedereinstieg, wenn plötzlich Streß aufkommt - aber das ist das Problem eines Jeden selbst, nicht des Prinzipes.

Deswegen: [x] Ja zum Surfen während der Arbeit!
 
Wundert mich nicht, denn nichts ist unmotivierender als im büro zu sitzen und sich durch die arbeit zu quälen, grade im sommer.

Wenn man allerdings gute, fordernde, aber nicht stressende arbeit hat dann fehlt einem das surfen nicht wirklich. schlimm sind meist nur die leerlaufphasen oder monotone arbeit.
 
Internet bzw. kurze Pausen fördern eben nicht die Produtkivität!
Warum immer so einseitig? Klar... weil es um einen selber geht...

Man/ihr werdet für bzw. 8 Stunden am Tag bezahlt und sollt diese auch abarbeiten, früher hat man sehr viel länger gearbeitet und hat vergleichsweise nur einen Bruchteil verdient.

Wenn man einem diese Möglichkeit gibt, werden auf 5 Minuten Pause pro Stunde nach und nach irgendwann 10 Minuten pro Stunde. Dazu denkt man zwischendurch an seine MySpace-Freunde oder an ein Forum, etc... das lenkt natürlich ab und schon sinkt die Produktivität oder ein Anderer muss für den Zeitverschwender nacharbeiten bzw. helfen, das ist das selbe wie bei den schei* Raucher die alle 45 Minuten für 5-10 Minuten rauchen gehen wollen...
Es reicht, wenn man ein mal am Tag in sein MySpace oder sowas reinsieht...

So kann man es natürlich auch sehen!
Ich bin der Meinung, dass man das Internet nur pünktlich zur Pause freischalten sollte, ebenfalls sollte das Rauchen von der Pause abgezogen werden, wenn es nicht schon der Fall ist.

Bei uns wird 8 Stunden gearbeitet und die Pause ist 1 Stunde lang, auf zwei Pausen aufgeteilt. Läuft super und der Netto-Gewinn bzw. die Aufträge steigen deutlich von Jahr zu Jahr!
 
Internetsurfen wird bei meinem Arbeitgeber tolerieret (ausgenommen per Hausverfügung xxx- und Rechte-Seiten, mein vollstes Verständnis), jedoch verstehe ich die Philosophie des "Seiten-Sperrens" meines Admins nicht. Entspannung in der kurzen Pause kommt da nicht auf, eher Frust wenn man dienstlich etwas recherchieren will.

Der Admin sperrt gelegentlich wahllos Seiten, anscheinend nach häufigkeit der Zugriffe. ComputerBase (inkl. Forum), Spiegel-Online, Heise, ALDI, Winfuture, Wikipedia letztens auch (wurde nach etlichen Beschwerden wieder freigeschaltet) oder sämtliche .co.uk Domains, etc. Die Blacklists unseres ISA-Servers würde ich gerne mal sehen :confused_alt:

Schon ärmlich, wenn der Admin die Produktivität der Mitarbeiter (was geht dem das überhaupt an?) unter Kontrolle halten will, aber selber nicht durchblickt was er überhaupt sperrt.

Aber egal, Internetsurfen ist zu Hause eh am schönsten.
 
Das ist wohl eine der ärgsten Dummheiten die ich je gehört (gelesen) habe...
Ich spreche jetzt nur aus meiner Erfahrung, aber sowohl beim produktiven Arbeiten, beim Lernen usw sind regelmäßige kurze Pausen zwar unerlässlich, aber Kontraproduktiv wenn man sich dann erst recht wieder nur ablenkt. Eine Pause = eine Pause! Das heißt das Gehirn darf kurz abschalten und man gibt sich entspannenden Dingen hin: Gespräche führen, auf einen Kaffee gehen, etwas Sport usw - aber sicher nicht ein Spiel spielen oder in Foren oder Social-NEtworking-Plattformen rumsurfen und das Gehirn weiter stressen...

Edit: Screenmon, etwas radikal, aber ich glaube der Kern deiner Aussage ist ein Apell an die Arbeitsmoral, richtig? Da bin ich ganz bei dir.
Ich stimme auch mit dir DELIUS über ein, dass man das Internet oft für die Arbeit braucht, und da gibt es nichts lästigeres als einen übereifrigen Admin der für Restriktionen sorgt wo sie einen bei der Arbeit behindern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieben von zehn Unternehmen schränken derzeit die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz laut Untersuchungen des auf Arbeitsrecht spezialisierten Unternehmens Peninsula ein. Dies führt laut der Studie zu einem jährlichen Produktivitätsverlust von acht Milliarden Dollar.

Die Zahl der Videotheken ist proportional zu "was weis ich, nur ein beispiel" gestiegen.

Nun mag es nicht wundern, dass ich in meiner Studie,
(natürlich bin ich wieder ein renumierter Wissenschaftler oder anerkannter Spezialist auf dem Gebiet)
zu dem Ergebniss komme:
dass "was weis ich, nur ein Beispiel" im direkten Zusammenhang zu der Zahl der Videotheken steht.

Und es geht noch wahnwitziger bei dieser art "Schlüsse ziehen",

"was weis ich was, nur ein Beispiel" wird durch die einschränkung der Zahl der Videotheken
"umgekehrt diametral";) wesentlich mitbeeinflusst und führt zu Verlusten/zusätzlichen Gewinnen (wie jeder möchte) in der...

Diese Studie ist höcht seriös "kotz";)
 
Das ganze hat wohl vorrangig mit Motivation oder besser fehlender Demotivation zu tun. Fehlende Verbote führen eher zu höherer Motivation (in diesem Fall "anstandshalber" für die Firma im Sinne von mehr Produktivität).

Man zeigt sich dem Arbeitgeber erkenntlich, weil dieser ach so großzügig ist und einen herumsurfen lässt. Motto *Bist du mir gegenüber großzügig und nicht kleinlich, bin ich für dich selbstverständlich (produktiv) zur Stelle*

Gängelung hat schon immer eher zum kontraproduktiven Abwehrverhalten geführt: Man 'rächt' sich am Arbeitgeber durch "Liebesentzug" und durch passive Resistenz, genannt Dienst nach Vorschrift
 
Jep und das Rauchen ist gut für die Gesundheit...
 
@QwertyQwertz ich kann dir da nur voll zustimmen. wenn einem die arbeit gefaellt und man freiheiten ueber die ausfuehrung seiner arbeit hat foerdert das die motivation. dadurch arbeitet man gerne laenger und kann etwas kreativiteat entwickeln.
aber wenn man keine freiheiten hat bei einem sklaventreiber, dann steigt der stress und die arbeitsmoral sinkt bis man sich nach einer besseren arbeit umschaut. dadurch sinkt der anteil der mitarbeiter die erfahrung haben und die verluste der produktion werden steigen.

jK* schrieb:
Jep und das Rauchen ist gut für die Gesundheit...

bring beweise, beweise...


cheers
 
Zurück
Oben