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News IT-Wirtschaft ist unzufrieden: Wo es bei der Digitalpolitik der Merz-Regierung hakt

Corros1on schrieb:
Dass du jetzt anfängst, meine verwendeten Begriffe zu zählen, ist das sicherste Zeichen für eine inhaltliche Kapitulation.
Tja, so ist das, wenn man keine Argumente zu etwas hat. Dann spricht man von inhaltlicher Kapitulation. Dann sagen wir mal so: Ich kann inhaltlich wenigstens kapitulieren. Ihr seit komplett hier bereits vollkommen "waffenlos" angetreten.

Corros1on schrieb:
Wenn man gegen die harten Fakten aus dem Artikel – nämlich die Note 6 für die Digitalpolitik – keine Sachargumente mehr findet, stürzt man sich eben auf die Wortwahl des Gegenübers. Das ist rhetorische Kleingeisterei: Du arbeitest dich an meinen Metaphern ab, um bloß nicht über das reale Scheitern der aktuellen Politik reden zu müssen, das hier schwarz auf weiß belegt wird.
Bringt ihr doch einfach mal Belege für eure eigenen Angaben. Die Diskussion an der Alphanerd und ich teilgenommen haben, ging um die AfD. Da kannst Du das jetzt rumbiegen, wie Du willst. Strohmänner eben.

Zeig Du mir doch erst mal, was die AfD-Dullies besser machen wollen?

Corros1on schrieb:
@mischaef
Dass du jetzt Facebook-Posts über Familienbilder oder das Privatleben von Politikern heranziehst, um vom strukturellen Versagen der Digitalpolitik abzulenken, ist die Definition eines "Red Herring".
Es ging dabei um die AfD-Diskussion allgemein. Da kannst Du Dich noch so sehr drann aufhängen. Wenn Du nur über die Digitalpolitik diskutieren willst, dann mach einen eigenen Thread auf. Dann kannst Du auch die Bedingungen vorgeben.

Corros1on schrieb:
Was haben diese Themen mit dem ungenügenden Zeugnis der IT-Entscheider im Artikel zu tun? Absolut gar nichts. Es ist ein reines Ablenkungsmanöver, um der Sachdebatte zu entkommen.
Du scheinst die Diskussion hier nicht verfolgt zu haben. Wir waren nicht dijenigen, die die AfD reingebracht haben.

Corros1on schrieb:
Zur fachlichen Seite: Ein Rechenzentrum benötigt eine konstante Megawatt-Grundlast. Zu glauben, die Industrie könnte ihre Energieprobleme durch "Solar auf dem Dach" (was weder nachts noch im Winter die Last deckt) selbst lösen, ist technisch so weit weg von der Realität. Wenn über 500 Experten der Branche eine 6 vergeben, ist das kein "Jammern auf hohem Niveau", sondern ein Notruf.
Seltsam. Alle Experten sehen die Kernenergie als Irrweg. Scheint euch ja auch nicht zu interessieren. Mit den Solarpanels auf dem Dach wird man solche Industrie vielleicht nicht komplett versorgen können - aber andere Bereiche, womit wieder Ressorcen bei der für die Industrie benötigten Energiegewinnungen frei werden. Soweit scheinst Du aber nicht zu denken.

Corros1on schrieb:
Diese Kritik als "Meckern" abzutun, beschreibt genau das Problem: Die Arroganz, die Sorgen der Wirtschaft schlicht nicht ernst zu nehmen.
Nein, es zeigt nur Dein mangelndes Textverständis beim Unterschied zwischen Meckern und Kritik. Kannst Dich gerne drann festbeißen, ändert aber nichts.

Corros1on schrieb:
Und zum entscheidenden Punkt: Du weichst der Frage nach dem korrekten Verhalten einer Opposition weiterhin konsequent aus.
Nochmal: Du solltest mal an Deinem Textverständnis arbeiten. Eine Opposition, die eben nur Meckert, aber keine Alternativen aufzeigt, ist nicht zu gebrauchen. Das ist beispielsweise der Unterschied zwischen den Grünen und der AfD. Und noch mal werde ich es Dir sicherlich nicht erklären.

Corros1on schrieb:
Dass du lieber über Facebook-Profile diskutierst, als diese staatspolitische Grundsatzfrage zu beantworten, sagt eigentlich alles über deine Argumentationsnot aus.
Textverständnis. Du verstehst?
 
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Hallo @mischaef . Zunächst einmal: Ich lese und schätze die Arbeit der Redaktion hier sehr, mit ein Grund wieso ich Mitglied geworden bin. Genau deshalb möchte ich die Diskussion gerne auf dem sachlichen Niveau des Textes halten.

Du hast mir vorhin ein mangelndes Textverständnis zugesprochen und angemerkt, ich sei in dieser Debatte "Waffenlos". Wenn wir diesen Begriff schon für unsere Argumente verwenden wollen, sollten wir vielleicht kurz und ganz nüchtern schauen, worauf wir uns in der Diskussion jeweils stützen:

Mein Ansatz in der Diskussion:
  • Ich beziehe mich primär auf die harte Faktenlage, die im Artikel recherchiert wurde (die Note 6 der IT-Branche für die Politik).
  • Ich betrachte die technische Realität (den immensen Grundlast-Bedarf von Rechenzentren im Megawatt-Bereich, der sich nicht allein durch "Solar auf dem Dach" decken lässt).
  • Ich stelle die abstrakte, staatspolitische Frage, wie die Rolle der Opposition in einer Demokratie bei einem solchen Zeugnis aussehen sollte.
Dein Ansatz in der Diskussion:
  • Du führst deinen privaten Ökostrom-Tarif als Maßstab an.
  • Du verweist auf private Facebook-Posts von Politikern zum Thema Familienbild, um deren Oppositionsarbeit zu bewerten.
  • Du forderst als Voraussetzung für legitime Kritik ein fertiges Schattenkabinett.
Wenn der bewusste Verzicht auf Nebenschauplätze (wie Social-Media-Posts zum Familienbild) in einer wirtschafts- und netzpolitischen Debatte bedeutet, dass ich "waffenlos" bin, dann nehme ich das völlig entspannt an. Mir geht es schlicht darum, bei den Fakten zu bleiben, die der Kollege hier im Artikel auf den Tisch gelegt hat.

Und kurz zum Textverständnis: Meine Frage nach der Opposition war völlig abstrakt und systemisch gemeint. Dass du sie sofort auf die AfD und deren Social-Media-Verhalten projizierst, zeigt mir, dass wir hier auf zwei unterschiedlichen Ebenen diskutieren – du auf der moralisch-parteipolitischen, ich auf der wirtschaftlich-strukturellen.

Wir kommen da sicher nicht mehr auf einen Nenner, was ja auch in Ordnung ist. Nichts für ungut und auf weiterhin gute Artikel!
 
tomgit schrieb:
Also ist für dich dann ein, deinem Beispiel folgend, ein Nationalsozialist automatisch ein Sozialist? Oder ein Sozialist ein Nationalsozialist?

Lies doch bitte einfach, was ich geschrieben habe, und versuche es zu verstehen. Denn genau das, was du da behauptest, habe ich gerade nicht geschrieben. Ich habe mich gerade für mehr Trennschärfe bei solchen Begrifflichkeiten ausgesprochen. Du verstehst es aber irgendwie nicht und unterstellst mir konsequent das Gegenteil. Kann hier eigentlich auch jeder nachlesen, der noch alle paar Gehirnzellen zusammen hat.

garfield121 schrieb:
Auch so ein Narrativ, was nirgends hinführt.
Deutschland kann einen Beitrag leisten und sollte es auch tun.

Wenn der Beitrag aber darin besteht, seine eigene Volkswirtschaft vor die Wand zu fahren, wird das so aber eben niemand nachmachen - das ist der springende Punkt.

garfield121 schrieb:
Kommt mir bloss nicht mit AKWs, das ist einfach nur rückwärtsgewandt ...

Wer konsequenten Klimaschutz will, kann eigentlich schwer gegen AKWs sein. Deutschland hat hier eine ziemliche Sonderrolle. Denn Fakt ist, wir werden noch länger auf Brückentechnologien angewiesen sein und AKWs sind eben deutlich klimaschonender als fossile Energieträger - entsprechend erfolgte auch die Einstufung und Förderung von Atomenergie durch die EU-Kommission.
 
Zuletzt bearbeitet:
Corros1on schrieb:
Ich beziehe mich primär auf die harte Faktenlage, die im Artikel recherchiert wurde (die Note 6 der IT-Branche für die Politik).
Nicht der IT Branche. Sondern von 500 Mitgliedern, die dem Lobbyverband angehören.
Corros1on schrieb:
Ich betrachte die technische Realität (den immensen Grundlast-Bedarf von Rechenzentren im Megawatt-Bereich, der sich nicht allein durch "Solar auf dem Dach" decken lässt).
Wie schaffen es denn andere ihre Rechenzentren mit Großkundentarifen zu betreiben?
Und ja, tagsüber scheint die Sonne. Das sind einige Stunden in denen man einen Teil des Stroms sehr kosteneffektiv selbst herstellen kann.
Corros1on schrieb:
Ich stelle die abstrakte, staatspolitische Frage, wie die Rolle der Opposition in einer Demokratie bei einem solchen Zeugnis aussehen sollte.
Über das Zeugnis habe ich ja weiter oben geschrieben. Wir reden von einem Interessenverband von einem sehr kleinen Teil der Branche. Du misst dem einfach zuviel Wert zu.
Corros1on schrieb:
Und kurz zum Textverständnis: Meine Frage nach der Opposition war völlig abstrakt und systemisch gemeint. Dass du sie sofort auf die AfD und deren Social-Media-Verhalten projizierst,
Nein. Aufgrund der häufigen Nennung des "blauen wunders" hast du die Opposition, die du meinst schon klar benannt.
Die Bloßstellung des Verhaltens war eine Reaktion auf die wiederholte Fragestellung, wie Opposition arbeiten sollte. So halt nicht. Wer zwischenmenschlich so kaputt ist, disqualifiziert sich für alles weitere.
 
Banned schrieb:
... und AKWs sind eben deutlich klimaschonender als fossile Energieträger - entsprechend erfolgte auch die Einstufung und Förderung von Atomenergie durch die EU-Kommission.
Diese Einstufung halte ich für einen Fehler, AKWs sind teuer und produzieren viel Atommüll.
Und ein Endlager in Deutschland ist nicht in Sicht, die Suche nach einem geeigneten Standort zieht sich ewig hin, ein Trauerspiel.
 
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Banned schrieb:
Lies doch bitte einfach, was ich geschrieben habe, und versuche es zu verstehen. Denn genau das, was du da behauptest, habe ich gerade nicht geschrieben. Ich habe mich gerade für mehr Trennschärfe bei solchen Begrifflichkeiten ausgesprochen. Du verstehst es aber irgendwie nicht und unterstellst mir konsequent das Gegenteil. Kann hier eigentlich auch jeder nachlesen, der noch alle paar Gehirnzellen zusammen hat.
Ich würde einfach mal behaupten, dass du selbst nicht verstehst, was für "Argumente" du aufführst und anstatt dies irgendwie auch nur im Ansatz zu widerlegen, beleidigst du einfach Leute, die dir widersprechen. Ich bin mir bewusst, dass dies dem üblichen Modus Operandi einiger Gruppen entspricht, aber das gewinnt für dich keine Argumente.
Nur mal für dich selbst: Du selbst bringst das Argument in den Raum, dass es keine Trennschärfe zwischen "Nationalsozialisten" und "Sozialisten" gäbe. Was, außerhalb des rechten geschichtsrevisionistischen Spektrums, absolut niemand tut. Warum also fordern, dass es hierbei mehr Trennschärfe gibt.
Sollte das wirklich deine Intention sein, dann würdest du meiner Aussage
tomgit schrieb:
Es ist per definitionem nicht möglich, ein Sozialist zu sein, welcher für Gleichheit einsteht, und ein Nationalsozialist zu sein.
zustimmen.
Das tust du aber nicht.
Stattdessen wirfst du mit nichts anderem als Beleidigungen um dich. Über das Warum kann man nur spekulieren, jedoch zeigt es, dass du hierzu schlicht und ergreifend über keine weiteren Argumente verfügst.
Stattdessen vertrittst du eine konservativ-revisionistische Ansichtsweise auf die Probleme der Welt, die sich nur mit "Hat ja bisher geklappt, also wird es weiterhin so klappen" erklären lässt.

Banned schrieb:
Wenn der Beitrag aber darin besteht, seine eigene Volkswirtschaft vor die Wand zu fahren, wird das so aber eben niemand nachmachen - das ist der springende Punkt.
Die einzigen, die die Volkswirtschaft gegen die Wand fahren, sind diejenigen, welche das Steuer produzieren: https://www.somo.nl/manufactured-crisis/

Banned schrieb:
Wer konsequenten Klimaschutz will, kann eigentlich schwer gegen AKWs sein.
Der einzige Aspekte, der für AKWs als "klimafreundliche" Technologie spricht, ist dass sie kein CO2 ausstoßen. Ansonsten zeigt selbst eine US-Gov-Seite, dass nukleare Energie nicht ohne gewaltige Umweltprobleme daher kommt: https://www.eia.gov/energyexplained/nuclear/nuclear-power-and-the-environment.php
Ein üblicher Rückbau eines AKWs dauert deswegen auch zwischen 10 bis 20 Jahre mindestens.
Nukleare Energie kann als Thorium- oder Fusionsreaktoren die energetische Zukunft darstellen, aber mit den aktuellen konventionellen Kraftwerken gibt es einfach zu viele Probleme als dass dies die Zukunft darstellen kann.
 
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Der Aufwand zum Rückbau von alten AKWs ist gigantisch, hatte mal einen Bericht gesehen zum Rückbau das alten AKW Greifswald. Das zieht sich über viele Jahre ...
Kernfusion finde ich gut, aber die sind noch nicht soweit und der endgültige Beweis, das man damit einen Reaktor ans Netz bringen kann, steht noch aus.
 
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tomgit schrieb:
Du selbst bringst das Argument in den Raum, dass es keine Trennschärfe zwischen "Nationalsozialisten" und "Sozialisten" gäbe.

Hier nochmal das, was ich geschrieben habe:
Banned schrieb:
Ich wollte darauf hinaus, dass einfach heute alles in einen Topf geworfen wird, ohne zu differenzieren; der Nazi-Begriff wurde komplett sinnentleert. Jemand kann ein Rassist sein, aber kein Nazi (z.B. der KKK); jemand kann ein Sozialist sein, aber kein Nationalsozialist; jemand kann ein Feind des Isalm sein, ohne ein Rassist zu sein. Die Trennschärfe bzw. das intellektuelle Niveaus ist einfach bei vielen komplett verloren gegangen.

Und du fantasierst da einfach Dinge rein, die da so nicht stehen, weil du nicht verstehst, was ich geschrieben habe oder eben in bösartiger Absicht bewusst Dinge verdrehst.

Wenn ich hier mangende Trennschäfte zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus bemängele, dann greife ich damit doch gerade rechte Vertreter an, welche diese nicht sehen. Was genau ist dein Problem damit?

Btw. gibt es tatsächlich einige Schnittpunkte zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus (so ist der Nationalsozialismus in einigen Belangen dem klassischen Sozialismus näher als dem italienischen Faschismus - in anderen ist es natürlich wieder andersherum), aber eben auch große Unterschiede. Schwarz/weiß ist eben idR schwierig bzw. unzureichend.

garfield121 schrieb:
Der Aufwand zum Rückbau von alten AKWs ist gigantisch, hatte mal einen Bericht gesehen zum Rückbau das alten AKW Greifswald. Das zieht sich über viele Jahre ...

Ja, es war schön blöd von den Verantwortlichen, so schnell auszusteigen und den Rückbau so schnell zu vollziehen. Heute gibt es aber auch kleinere Kraftwerke, die auch weniger Atommüll produzieren.

Energiewende kostet eben mehr als die Kugel Eis - merken die meisten hier schon länger. Und mit Kosten zu argumentieren und deshalb lieber weiter auf Kohle und Gas zu setzen bei gleichzeitiger Betonung der Kosten durch den Klimawandel - finde den Fehler.

Wie gesagt, so wie Deutschland macht das eigentlich kein anderer Staat. Auch viele grüne Parteien aus anderen Ländern sind für Atomkraft. Unsere grüne Partei hing eben schon immer einer Anti-Atomkraft-Ideologie an, deshalb waren und sind sie nicht zu pragmatischen Entscheidungen bei diesem Thema fähig. Blöd nur, dass die Union sich da mitziehen lassen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
Heute gibt es aber auch kleinere Kraftwerke, die auch weniger Atommüll produzieren.
Die gibt es noch nicht, jedenfalls in Europa und Amerika. Es wird daran geforscht.
Möglicherweise produzieren die sogar mehr Atommüll (bezogen auf die Leistung).
Die Kosten könnten überhaupt nur im Rahmen gehalten werden, wenn man mehrere 1000 Stück herstellen würde.
 
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Banned schrieb:
Und du fantasierst da einfach Dinge rein, die da so nicht stehen, weil du nicht verstehst, was ich geschrieben habe oder eben in bösartiger Absicht bewusst Dinge verdrehst.
Wird dir das Argument nicht irgendwann mal langweilig?

Banned schrieb:
Wenn ich hier mangende Trennschäfte zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus bemängele, dann greife ich damit doch gerade rechte Vertreter an, welche diese nicht sehen. Was genau ist dein Problem damit?
Dass du das nacheditiert hast, aber immerhin hast du es mal eingesehen. Wir sind ja alle für Progressivität :)

Banned schrieb:
Btw. gibt es tatsächlich einige Schnittpunkte zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus (so ist der Nationalsozialismus in einigen Belangen dem klassischen Sozialismus näher als dem italienischen Faschismus - in anderen ist es natürlich wieder andersherum), aber eben auch große Unterschiede.
Wenn man von der Preissteuerung absieht (welche übrigens vom Staat massiv subventioniert wurde, weil es sonst eine extreme Preissteigerung gegeben hätte), bliebe da weitestgehend nur die Steuerung der wirtschaftlichen Ausrichtung - was nicht zuletzt aber daran liegt, dass das NS-Regime seit Tag 0 auf eine Kriegswirtschaft setzte. Ansonsten kann man mit extrem viel Freiheit (und Rauschmittel) noch den "Gemeinsamkeitsaspekt" mit reininterpretieren, wenn man ihn von einem Klassenkampf zu einem "Rassenkampf" umdeklariert.

Banned schrieb:
Schwarz/weiß ist eben idR schwierig bzw. unzureichend.
... hat damit wenig zu tun, aber okay.
 
Banned schrieb:
Wer konsequenten Klimaschutz will, kann eigentlich schwer gegen AKWs sein.
Und warum das? Und jetzt komm mir bloß nicht mit der ach so dollen Klimabilanz. Dabei vergessen Menschen wie Du gerne, dass bereits bei der Gewinnung des Materials massiv CO2 anfällt. Das gleiche gilt für den Bau und auch später den Rückbau der Kraftwerke. Da sind Windräder und SOlaranlagen ein Fliegenschiss gegen.

Banned schrieb:
Deutschland hat hier eine ziemliche Sonderrolle.
Welche denn? Weil angeblich überall in der Welt AKW gebaut werden? Ende 2025 haben lediglich 31 Länder Kernkraft zur Energiegewinnung genutzt, 195 nicht. Es werden zudem die nächsten Jahre doppelt so viele AKW stillgelegt wie gebaut werden - und das hat nichts damit zu tun, dass die neuen evtl. Leistungsfähriger wären.

Banned schrieb:
Denn Fakt ist, wir werden noch länger auf Brückentechnologien angewiesen sein und AKWs sind eben deutlich klimaschonender als fossile Energieträger - entsprechend erfolgte auch die Einstufung und Förderung von Atomenergie durch die EU-Kommission.
Und was nützen die? Mal ganz davon abgesehen, dass sich aktuell kein Betreiber finden würde, der solch ein Ding finanzieren würde. Mit Beginn der Planungsphase kann man davon ausgehen, dass das Teil erst in 20 Jahren Strom ins Netz liefert.

UNd was ist mit den Kosten? Um ein AKW zu ersetzen, wären um die 200 Onshore-Windräder mit einer Leistung von 5-6 MW nötig, bei Offshore-Anlagen wären es sogar nur 125. Onshore wären das bei einem Preis von 7-9 Millionen Euro pro Windrad 1,4 bis 1,8 Milliarden Euro. Damit kosten diese einiges weniger und sind vor allem mehr oder weniger direkt einsetzbar. Ein Cluster von mehreren Windrädern kann in 6 Monaten gebaut werden, wobei die Aushärtung des Fundamentes die meiste Zeit benötigt. Diese würden das Energienetzt also Monat für Monat stärken und nicht erst in 20 Jahren.

Sehen UND verstehen:






Entweder werden die Quellen in den Videos genannt oder sind in der Beschreibung hinterlegt. Viel Spaß beim widerlegen.
 
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Banned schrieb:
Anti-Atomkraft-Ideologie
Das ist keine Ideologie, sondern wissenschaftlich belegt. Nimmst du den Müll in deinen Keller? Ist ja nur nur wenig Müll bei kleinen Anlagen. Btw: auf die Strommenge gesehen ist es mehr Müll, da kleinere Anlagen ineffektiver sind.
Banned schrieb:
Blöd nur, dass die Union sich da mitziehen lassen hat.
Du weißt schon, wer den Ausstieg beschlossen hat? Das mal so gar nix mit den Grünen zu tun.
 
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Alphanerd schrieb:
Das ist keine Ideologie, sondern wissenschaftlich belegt. Nimmst du den Müll in deinen Keller? Ist ja nur nur wenig Müll bei kleinen Anlagen. Btw: auf die Strommenge gesehen ist es mehr Müll, da kleinere Anlagen ineffektiver sind.
Ich meine letztens gehört zu haben, dass es bei uns bei einem AKW rund 30 Tonnen hochradioaktives Material pro Jahr waren, also mit einer Halbwertzeit von einer Mio. Jahren.

Alphanerd schrieb:
Du weißt schon, wer den Ausstieg beschlossen hat? Das mal so gar nix mit den Grünen zu tun.
Der, der jetzt am lautesten wieder danach blögt. Der merkt echt selbst nichts mehr. Die Grünen haben die letzten drei ja sogar noch drei Jahre mit Sondergenehmigung länger laufen lassen - die alle 10 Jahre anfallende große Überprüfung war dann drei Jahre überfällig. Als die Betreiber dann das Risiko auf den Staat abwälzen wollten, haben die natürlich nicht mitgespielt - warum auch. Aber klar, die Grünen sind schuld.

Da fragt man sich wirklich, was bei solchen Menschen falsch gelaufen ist oder immer noch falsch läuft.
 
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mischaef schrieb:
bei einem AKW rund 30 Tonnen hochradioaktives Material pro Jahr waren,
30 Tonnen habe ich auch gefunden, aber davon sind
Schwach- und mittelradioaktiver Abfall: Dieser macht etwa 95 % des gesamten Volumens aus, strahlt weniger stark und muss für hunderte Jahre gelagert werden.


Trotzdem haben wir 17.000 Tonnen und davon 27.000qm³ hochradioaktiven.

Brauchen wir nicht mehr. Bringt ja auch nix mehr. Wie du sagst, brauchen die ewig ans Netz zu gehen, sollten wir heute welche genehmigen. Ohne Subventionen baut die keiner. Der Rückbau, die Lagerung.....
 
tomgit schrieb:
Dass du das nacheditiert hast, aber immerhin hast du es mal eingesehen. Wir sind ja alle für Progressivität :)

Ich habe gar nichts eingesehen, es war schon immer so gemeint, wie es da steht. Ich habe diesen Teil dann noch nachträglich eingefügt, damit auch du das Offensichtliche endlich mal schnallst. Ist jetzt wohl passiert. Herzlichen Glückwunsch, war ein langer Weg. :freak: So viel Unfähigkeit bei gleichzeitiger Arroganz - das ist schon wirklich bemerkenswert bei dir.

tomgit schrieb:
... hat damit wenig zu tun, aber okay.

Doch, es hat sogar sehr viel damit zu tun. Weil man Dinge immer differnziert betrachten und auch so bzw. möglichst trennscharf benennen sollte.

Alphanerd schrieb:
Das ist keine Ideologie, sondern wissenschaftlich belegt. Nimmst du den Müll in deinen Keller? Ist ja nur nur wenig Müll bei kleinen Anlagen.

Klar, das Endlagerproblem bleibt. Aber man ist heute schon so weit, dass man selbst aus Atommüll noch Energie erzeugen kann. Die Entwicklung ist eben nicht stehengeblieben. Ich finde es auch nicht toll, dass dieser Müll entsteht. Aber wenn man wirklich für Klimaschutz ist, dann ist es m.E. einfach paradox, gleichzeitig pauschal gegen Atomkraft zu sein und stattdessen Gas und Kohle zu nutzen.

Alphanerd schrieb:
Btw: auf die Strommenge gesehen ist es mehr Müll, da kleinere Anlagen ineffektiver sind.

Das stimmt nicht. Bei heutigen modernen Reaktoren entsteht kaum noch Müll im Vergleich zu den alten Dingern bzw. strahlt dieser deutlich weniger lange.

Alphanerd schrieb:
Du weißt schon, wer den Ausstieg beschlossen hat? Das mal so gar nix mit den Grünen zu tun.

Doch, es hat mit der allgemeinen Stimmung zu tun, welche von den Grünen über Jahrzehnte befeuert wurde (was in den 80ern nach Tschernobyl auch nicht unbegründet war), und dann mit dem Reaktorunglück in Fukushima. Ohne dies hätten die Grünen damals sicher nicht so viel Einfluss auf den Diskurs nehmen können (denn auch Parteien, die nicht in der Regierung sind, können natürlich den Diskurs massiv beeinflussen); und die Union ist einfach eine machtgetriebene Opportunisten-Partei - die nehmen solche Stimmungen einfach auf, wenn sie sich davon einen Machterhalt versprechen.
 
@Alphanerd
Meine INfos, die ich an mehreren Stellen gefunden habe, beziehen sich auf 30 Tonnen hochradioaktiv:

"Im Mittel produziert ein AKW pro Jahr gut 30 Tonnen hoch radioaktiven Abfall."

https://umweltinstitut.org/radioaktivitaet/atommuell/

Die 95% Schwach- und mittelaktive Abfälle stimmt, aber die kommen noch oben drauf.
Ergänzung ()

Banned schrieb:
Doch, es hat mit der allgemeinen Stimmung zu tun, welche von den Grünen über Jahrzehnte befeuert wurde
Wie lächerlich willst Du Dich eigentlich noch machen? Als wenn ein Söder auf die Grünen hören würde. Natürlich ist der ein Wendehals, aber hier wieder die Grünen als Verursacher hinzustellen macht Dich nur noch unglaubwürdiger als Du eigentlich schon bist.
 
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Banned schrieb:
Aber man ist heute schon so weit, dass man selbst aus Atommüll noch Energie erzeugen kann. Die Entwicklung ist eben nicht stehengeblieben.

Achso. Gibts da jetzt schon fertige Reaktoren die Strom erzeugen? Von den angeblichen Müllfressern schwadroniert die AKW-Lobby doch schon Ewigkeiten.

Banned schrieb:
Aber wenn man wirklich für Klimaschutz ist, dann ist es m.E. einfach paradox, gleichzeitig pauschal gegen Atomkraft zu sein und stattdessen Gas und Kohle zu nutzen.

Nein ist es nicht. Klimaschutz benötigen wir jetzt. Strom benötigen wir auch jetzt. Sollen wir deiner Meinung nach nun einfach 20 Jahre warten bis neue Atomkraftwerke in Betrieb gehen? Oder vielleicht doch jetzt gleich Sonne/Wind ausbauen so weit es nur geht?
 
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Da es hier ja auch (leicht OT) über Energie und Umweltschutz geht, lasse ich das mal über Frau Reiche da:

Eine neue Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt: Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln. Die Ergebnisse kommuniziert das Ministerium allerdings nicht.
https://www.t-online.de/finanzen/en...ewende-reiche-laesst-studie-verschwinden.html

Es kann mir keiner erzählen, die Frau sei nicht hauptberuflich Lobbyistin.
 
NeuerJunge schrieb:
Nein ist es nicht. Klimaschutz benötigen wir jetzt. Strom benötigen wir auch jetzt. Sollen wir deiner Meinung nach nun einfach 20 Jahre warten bis neue Atomkraftwerke in Betrieb gehen?

Die Frage ist, wie lange es dauern wird, bis wir hier eine grundlastfähige Versorgung mit erneuerbaren Energien bzw. Speicherkapaziäten bewerkstelligen können. Die alten zu reaktivieren oder neue kleinere - wie China sie z.B. auch massiv nutzt (https://world-nuclear.org/information-library/country-profiles/countries-a-f/china-nuclear-power) - zu errichten, dauert keine 20 Jahre.

Fast alle setzen auf Atomkraft (auch bei Klimaschutz) - nur Deutschland nicht. Entweder sind die alle dumm und wir extrem schlau; oder wir haben einfach ganz schlechte Entscheidungen getroffen und können sie uns nicht eingestehen. Die empirische Evidenz der Mengenverhältnisse sprich halt ziemlich für Letzteres.

Es war mMn einfach ein großer Fehler - ausgehend von der Hysterie infolge des Ereignisses von Fukushima -, den Ausstieg vom Ausstieg wieder rückgängig zu machen und die jetzigen Kraftwerke stillzulegen und in weiten Teilen schon zurückzubauen. Dafür kaufen wir jetzt teuer Atomstrom aus dem Ausland aus teilweise deutlich weniger gut überwachten Anlagen. Wirklich eine Erfolgsgeschichte.


NeuerJunge schrieb:
Oder vielleicht doch jetzt gleich Sonne/Wind ausbauen so weit es nur geht?

Ist eben nicht grundlastfähig. Kannst du ausbauen, wie du willst, solange die Speicherkapazitäten nicht in ausreichendem Maß (und davon sind wir noch ganz weit entfernt) zur Verfügung stehen, kannst du damit keine Industrie dieser Größe und auf diesem Niveau am Laufen halten.


mischaef schrieb:
Wie lächerlich willst Du Dich eigentlich noch machen? Als wenn ein Söder auf die Grünen hören würde.

Wie lächerlich willst du dich machen, wenn du annimmst, Söder würde kontrollieren, was in der gesamten Union passiert? Merkel hat sich einfach generell nach dem gerichtet, was ihr gerade populär erschien (war bei der Migration genauso) und die CDU weit nach links gerückt. Da hatte Söder nichts mit zu tun - der war da noch nicht mal bayrischer Ministerpräsident - das war noch Seehofer. Aber stell deine Unwissenheit nur weiter zur Schau. ;)
 
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