Kalenderdienst für die Großfamilie

Blutomen schrieb:
Bei sowas - gerade wenn es dann mehrere Mitglieder sind ... verschiedene Endgeräte ... wär auch ne Überlegung einfach auf nen Exchange für die Familie zu wechseln. Gibt ja genug Anbieter die Exchange Hosting für Privatkunden anbieten.
Dazu würde ich auch gleich Active Directory empfehlen um die ganzen Clients der Großfamilie zu verwalten und natürlich Intune dazu...
 
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@User38 Puh aufn AD würde ich nicht gehen ^^ Da reicht so ne Nextcloud Instanz wo man selbst der Admin ist und die Familie halt nur als User hat. So kann man zur Not auch die Passwörter zurücksetzen.

Filetransfer funktioniert da doch einfacher.
Intune wird doch auch was over sein :D
 
Blutomen schrieb:
Bei sowas - gerade wenn es dann mehrere Mitglieder sind ... verschiedene Endgeräte ... wär auch ne Überlegung einfach auf nen Exchange für die Familie zu wechseln. Gibt ja genug Anbieter die Exchange Hosting für Privatkunden anbieten.
Den Schuh würde ich mir zu Hause nicht anziehen wollen, das wird dann doch schnell aufwendiger als gedacht.
User38 schrieb:
Dazu würde ich auch gleich Active Directory empfehlen um die ganzen Clients der Großfamilie zu verwalten und natürlich Intune dazu...
Ernsthaft oder ironisch gemeint?
 
Die ganzen Clients User der Familie = 4
Mit Unternehmenslösungskanonen die Spatzen direkt pulverisiert

[Edit]
Nein, stimmt nicht. Die Clientanzahl kann höher sein. Vermutlich 6, weil Vater und Mutter ebenfalls vermutlich neben dem PC noch ein Smartphone nutzen. Ändert nichts an meiner Aussage, ist ja nicht wirklich eine große Anzahl.
 
Egal welche Lösung du wählst, es wird mit der Freenet Weboberfläche deiner Frau nicht funkionieren. Sie muss sich also auf jeden Fall umgewöhnen.
Ergänzung ()

_killy_ schrieb:
Als zweiten Teil nutzen wir auch die Listenfunktion:
Ist die Amazon Alexa kompatibel, z.B. um während dem Kochen leer gemachte Sachen auf die Einkaufsliste zu sprechen?
 
nutrix schrieb:
Den Schuh würde ich mir zu Hause nicht anziehen wollen, das wird dann doch schnell aufwendiger als gedacht.
Geht .. schlimmer war die Zeit als wir CalDAV und CardDAV im Einsatz hatten. Gab immer wieder irgendwelche Syncprobleme. Dann wurde das Smartphone vom Hersteller A zu B gewechselt und auf einmal sind beim Sync irgendwelche Zusatzfelder verschwunden.

Oder man musste eine andere App nutzen da die Systemapp irgendwas damit nicht konnte.

Exchange kann halt einfach jeder und immer gleich.
 
@prian
Outlook kann man halt auch auf Android nutzen.
 
@Aduasen
Yep, kann man machen, auch auf iPhone, oder es einfach sein lassen. 😱 :D
 
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+1 Baikal

Ich setze diesen kleinen, schlanken Adressbuch- und Kalenderserver über 10 Jahre ein. Das geht auf der DiskStation sehr einfach in der Webstation oder besser noch in Docker. Im Gegensatz zu dem Synology-Kalender, wo es immer wieder einmal klemmt, läuft dieser stabil seit etlichen Jahren ohne Murren durch.

Damit kannst du einfach bestimmte Kalender als read-only mit anderen Usern teilen. Eine Freigabe kann man mit dem Reverse Proxy oder der Webstation und einem SSL-Zertifikat absichern. Alternativ wären WireGuard oder Tailscale aber die bessere Lösung. Die Apps bauen automatisch das VPN auf, sofern das heimische WLAN verlassen wird. Auch ein Einbinden in M$-Outlook, Thunderbird, Evolution usw. ist auf dem Desktop einfach zu realisieren. Damit wird der Import wie auch die Verwaltung bei vielen Einträgen wesentlich vereinfacht.

Von der Nextcloud würde ich abraten, wenn es nur um den Kalender geht. Sollten aber mehrere Dienste von der Suite genutzt werden, wäre es eine Alternative. Ansonsten ist es einfach too much und zu kompliziert in der Installation und Wartung. Bei Synology klemmt es halt immer wieder einmal … bis es irgendwann gefixt wird …​
 
Aduasen schrieb:
Ich würde das in Outlook machen.
Outlook als Mail-Client ist ebenfalls mein Favorit. Allerdings hat man mit Outlook zunächst ja nur den Client zur Verfügung (korrigiert mich bitte, falls ich hier falsch liege). Im Hintergrund müsste zusätzlich eine der genannten Lösungen laufen. Erwähnt wurden beispielsweise Exchange-Server, Nextcloud, der Synology-Kalender, Baikal, Familywall oder Famanice.

Unsere Endgeräte bzw. Clients sind Outlook, Android, iPhone und iPad. Ich bin mir nicht ganz sicher, vermute aber, dass sich Nextcloud & Co. nicht ohne Weiteres in Outlook integrieren lassen. Jedenfalls hatte ich bereits versucht, einen IServ-Kalender mit Outlook zu synchronisieren – das scheiterte damals an Kompatibilitätsproblemen. Grundsätzlich würde ich Nextcloud gern einmal ausprobieren. Hostet ihr eine Instanz bei Hetzner oder wie handhabt ihr das?

Als zweite interessante Alternative kommt für mich der Synology-Kalender in Betracht. Immerhin habe ich bereits in ein recht kostspieliges NAS investiert, sodass es aus finanzieller Sicht sinnvoll erscheint, vorhandene Ressourcen auch zu nutzen. Bedenken habe ich lediglich hinsichtlich des Konfigurationsaufwands an meiner Fritzbox. Dazu vielleicht eine kleine Anekdote: In unserem Heimnetzwerk läuft tatsächlich eine AD-Domäne über den Synology-Domaincontroller. Einmal wollte ich mein Windows-Profil so einrichten, dass es auch außerhalb des Heimnetzwerks geladen werden kann. Das war jedoch aufgrund von IPv4/IPv6-Problemen oder möglicherweise auch wegen meiner nicht mehr ganz aktuellen Fritzbox nicht realisierbar.
 
ScottB schrieb:
Bedenken habe ich lediglich hinsichtlich des Konfigurationsaufwands an meiner Fritzbox.

In der FRITZ!Box mußt du nichts einrichten außer der beschriebenen Portweiterleitung an die IP des NAS. Das ist einfach.


ScottB schrieb:
Das war jedoch aufgrund von IPv4/IPv6-Problemen oder möglicherweise auch wegen meiner nicht mehr ganz aktuellen Fritzbox nicht realisierbar.

Hoffentlich nicht wegen DS-lite bzw. CG-NAT. Bekommst du von deinem Internetanbietr eine vollwertige IPv4 zugewiesen oder eine kastrierte? Bei DSL ist häufig das erste der Fall, bei Kabel/DOCSIS-Anschlüssen das zweite und bei Glasfaser 50:50 je nach Anbieter.
 
DeusoftheWired schrieb:
Hoffentlich nicht wegen DS-lite bzw. CG-NAT. Bekommst du von deinem Internetanbietr eine vollwertige IPv4 zugewiesen oder eine kastrierte? Bei DSL ist häufig das erste der Fall, bei Kabel/DOCSIS-Anschlüssen das zweite und bei Glasfaser 50:50 je nach Anbieter.
Das weiß ich leider gar nicht so genau. Bei mir steht folgender Hinweis im Webmenü der Fritzbox: FRITZ!Box verwendet einen DS-Lite-Tunnel, htp NGN, AFTR-Gateway: 2a02:560:1:1000::23
Ich vermute mal, dass du das meinst oder? Was bräuchte man denn, um dieses Problem zu lösen? Vollwertige ipv6 oder IPv4?
 
ScottB schrieb:
FRITZ!Box verwendet einen DS-Lite-Tunnel

Damit hast du leider nur eine kastrierte IPv4. Vereinfacht gesagt teilst du dir nach außen hin eine IPv4 mit anderen Kunden deines Anbieters. Das ist in Ordnung, solange du von zu Hause Daten aus dem Internet abrufen möchtest. Versucht jedoch etwas aus dem Internet eine Verbindung zu einem Gerät in deinem Heimnetz aufzubauen, klappt das ganze leider nicht mehr. Für 95 % der Privatanwender ist das unerheblich, für alle, die etwas im Heimnetz betreiben und von außen erreichen möchten, aber ärgerlich.

Ich habe bei der Suche in einem anderen Forum einen Beitrag gefunden, der noch nicht ganz ein Jahr alt ist:

https://ubiquiti-networks-forum.de/...chluss-htp-hannover/?postID=130608#post130608

Demnach kannst du im Kundenportal die Umstellung auf Dual Stack (vollwertige IPv4 und IPv6) sogar selbst vornehmen. Das sollte dann so aussehen wie hier (Screenshot Login-IPTyp ändern – Schritt 2 von 2). Ändere das im Kundenportal, warte einen Tag und laß die FRITZ!Box bzw. das Modem sich neu verbinden. Du solltest dann im FRITZ!Box-Menü nicht mehr die Meldung zum DS-Lite-Tunnel bekommen sondern es sollte so aussehen wie im Screenshot darunter.
 
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Hallo zusammen,

ich möchte eine kurze Rückmeldung zu meiner Einrichtung geben:
Ich habe den Synology Calendar für die übrigen Familienmitglieder über eine Portfreigabe in der Fritzbox verfügbar gemacht. Auf den Android-Geräten der Kinder ist DAVx⁵ eingerichtet, die DDNS-Domain (Synology) wurde dort hinterlegt. So konnte jeder problemlos Termine eintragen, die auf allen Geräten sofort sichtbar waren.

Wir nutzen einen DS-Lite-Anschluss. Entgegen meiner Erwartungen funktionierte die Synchronisation zunächst reibungslos. Allerdings trat nach etwa 12 Stunden das Problem auf, dass die NAS von außen nicht mehr erreichbar war. Ein Neustart der NAS behebt das Problem, doch nach rund 12 Stunden wiederholt sich die Situation. Woran könnte das liegen? Hängt das eventuell mit dem DS-Lite-Anschluss zusammen?

Mein internes Netzwerk läuft aktuell vollständig über DHCP und IPv4. Sollte ich dies anpassen oder ist das in einer solchen Konstellation üblich?

Vielen Dank vorab für eure Einschätzung!


Viele Grüße
 
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Wenn du einen kleinen, schnellen Kalender und ein Adressbuch haben willst, kommst du um Baikal nicht herum. Der Synology-Kalender hat öfters Probleme oder zickt einfach herum.

Zu deinem Netzwerkproblem. Du musst unterscheiden, ob du den Kalender über eine Freigabe freigibst oder über einen Relayserver wie Quickconnect. Aber auch ein VPN bietet mehrere Vorteile. Auch kannst du Tailscale für den externen Zugang nutzen, welches auf WireGuard basiert.

Grundsätzlich ist DSLite oder CGNAT ein Problem bei Geräten, die nur IPv4 anbieten. Das kann in Firmen oder Hotels sein. Oft wird auch im südeuropäischen Ausland nur eine IPv4 angeboten. Dann ist kein Verbindungsaufbau mehr möglich. Da kann man dann nur noch einen Portmapper wie 6tunnel einsetzen oder einen entsprechenden Service buchen. Alternativ kann man auch beim Provider anrufen und aufgrund von Homeoffice eine Umstellung anfragen. Manchmal muss man das auch mehrmals machen, bis man an den richtigen Bearbeiter kommt. Ansonsten nicht bei diesem Billiganbieter und Geiz-ist-Geil-Provider den Vertrag abschließen! Bei der Telekom bekommst du immer Dual-Stack und es kostet für mich auch nur 33 € pro Monat im Durchschnitt für die 250er-Leitung. Geiz ist nicht immer geil!

Weiterhin solltest du deine Firewall richtig einrichten und auch das Update-Blocklist-Skript von Stephan Geisler einsetzen, um unberechtigte Angreifer abzuwehren. Auch würde ich Dienste von Synology oder AVM nicht nutzen, weil diese in AWS gehostet werden. Lieber eine DynDNS oder eine eigene Domain für 1,60 € im Jahr (Netcup Aktion) einsetzen. Ich könnte noch so weitermachen, verkneife mir das aber erst einmal, um dich nicht noch mehr zu verwirren.
 
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snoogans schrieb:
Grundsätzlich ist DSLite oder CGNAT ein Problem bei Geräten, die nur IPv4 anbieten. Das kann in Firmen oder Hotels sein. Oft wird auch im südeuropäischen Ausland nur eine IPv4 angeboten. Dann ist kein Verbindungsaufbau mehr möglich.
Gut, ich greife überwiegend von außen über Mobilfunknetze auf meine Synology-Kalender-App im Heimnetzwerk zu. Ich denke, dass diese Geräte in den meisten Fällen eine IPv6-Adresse haben. Wenn DSLite nicht noch irgendwelche anderen Macken hat, kann es daran eigentlich nicht liegen.
snoogans schrieb:
Alternativ kann man auch beim Provider anrufen und aufgrund von Homeoffice eine Umstellung anfragen. Manchmal muss man das auch mehrmals machen, bis man an den richtigen Bearbeiter kommt.
Welche Umstellung soll man denn da erfragen? DSLite --> zu XXX ?
snoogans schrieb:
Du musst unterscheiden, ob du den Kalender über eine Freigabe freigibst oder über einen Relayserver wie Quickconnect. Aber auch ein VPN bietet mehrere Vorteile. Auch kannst du Tailscale für den externen Zugang nutzen, welches auf WireGuard basiert.
Das ist schon entschieden. Die Freigabe erfolgt auf der Fritzbox über eine Portfreigabe. Um den Zugriff von außen auf meine Synology NAS zu erleichtern, habe ich eine DDNS eingerichtet. Der Zugriff über das Iphone meiner Frau funktioniert derzeit, der über mein Android-Smartphone nicht. Vor ein paar Tagen war es noch anders herum. Wenn ich die Synology NAS einmal neu starte, funktioniert es für kurze Zeit auf beiden Geräten.
 
ScottB schrieb:
Gut, ich greife überwiegend von außen über Mobilfunknetze
Solange der Anbieter eine IPv6 sendet, ist alles gut. Sollte das einmal nicht der Fall sein, warum auch immer, gibt es keine Verbindung!

ScottB schrieb:
Welche Umstellung soll man denn da erfragen?
Du benötigst dringend Dual-Stack. Sag einfach wegen Homeoffice. Probiere es ruhig mehrmals bei unterschiedlichen Beratern, wenn sie sich weigern. Bei welchem Anbieter bist du?

ScottB schrieb:
Die Freigabe erfolgt auf der Fritzbox über eine Portfreigabe.
VPN war keine Option? Bei einer Freigabe muss man etwas mehr machen, damit es nicht zum Bumerang wird.

ScottB schrieb:
Der Zugriff über das Iphone meiner Frau funktioniert derzeit, der über mein Android-Smartphone nicht. Vor ein paar Tagen war es noch anders herum. Wenn ich die Synology NAS einmal neu starte, funktioniert es für kurze Zeit auf beiden Geräten.
Schau dir Baikal an, dort hast du diese Spielchen nicht und es läuft alles wie es soll über einen langen Zeitraum. Die Installation geht einfach über die Webstation oder noch besser über Docker.
 
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