Kaspersky Abo nicht verlängern

xstyleride schrieb:
Wie kündigt man so ein Abonnement?
Und gibt's Alternativen?
Ich hätte da eine ganz verwegene Idee…. Schau in die agb oder in deinen mails von Kaspersky oder frag den Support oder schau online auf deinem mitgliederkonto.
Alternativen zu Kaspersky oder alternativen für ein Virenschutzprogramm?
Welche Vorstellungen hast du oder anders gefragt…. Was erwartest du von einem antivirenschutzprogramm?
 
BmwM3Michi schrieb:
niedriger als mit Kaspersky? (russisches IT-Sicherheitsunternehmen mit Sitz in Moskau) Wohl kaum!
Weltanschauliche Gründe zählen hier nicht. Dazu gehören auch politische Ängste. 🤷‍♂️
Seit der BSI-Warnung vor zig Jahren kam nichts hinzu, was man als Fakt werten könnte.
Für Rechner der hiesigen Klientel ist das daher nicht von rationaler Bedeutung.

Firmen und Behörden-Rechner sind was anders, aber diese Admins werden wohl kaum hier nach Verlängerungsoptionen fragen.
Ltcrusher schrieb:
die u.a. auch von unserem BSI seinerzeit geschürt und aufgerufen wurden sind - meines Wissens nach - in keiner Weise bisher bewiesen / ok, aber wohl auch nicht widerlegt. Man kann sich das also aussuchen wie man will.
Wer was behauptet, muss es auch beweisen. So viel ist mal sicher.
Dass man auf Rechnern mit Staatsgeheimnissen besser eine andere Security Suite einsetzen möge, steht auf einem anderen Platt. 😉
 
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Ich habe mir eben in der VM eine Demo von Kaspersky AntiMalware installiert. Zunächst muss man 5–7 Mal die Bedingungen abnicken, für Dutzende Bedingungen, Rechte etc. So etwas habe ich bisher bei keinem anderen Anti-Malware Hersteller gesehen. Das schreckt doch ziemlich ab!

Dann das Highlight: Ich deinstalliere KAV und der von KAV abgeschaltete Microsoft Defender wird nicht wieder gestartet. Das Ding verramscht dir dein System.

Das ist vlt. „Absicht“, weil Kaspersky ja damals, als Windows 11 auf den Markt kam, sich mit Microsoft angelegt hat.
 
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mchawk777 schrieb:
Das der "Microsoft Defender" reichen würde... Naja, als Kaspersky-Nutzer könntest Du da Dein blaues Wunder erleben - denn das Sicherheitsnivau ist freundlich ausgedrückt deutlich, deutlich niedriger.
Das hier ist der letzte Faux Pas - und die kommen regelmäßig:

Software hat Fehler. Immer. Diese Vergleiche sind völliger Unsinn. Wie viele Nutzer hat Kaspersky und wie viele Nutzer hat der Windows Defender? Wo werden Fehler schneller auffallen? Daraus zu schließen, irgendeine russische Software-Klitsche würde das Betriebssystem besser kennen als der Hersteller des Betriebssystems, ist schon arg weit hergeholt.

Man hält Microsoft also für zu inkompetent für Malware-Schutz, aber vertraut Windows alle seine persönlchen Daten an, weil die werden schon wissen, was sie tun? Was denn nun?

Wer völlig planlos durchs Internet reitet, dem wird keine Software helfen. Allen anderen reicht unter Windows der Defender.
 
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CoMo schrieb:
Man hält Microsoft also für zu inkompetent für Malware-Schutz, aber vertraut Windows alle seine persönlchen Daten an, weil die werden schon wissen, was sie tun? Was denn nun?
Ich habe Dir und den anderen einen Fingerzeig gegeben.
..und von "inkompetent" war keine Rede.
Wenn Du was kritisierst, dann bitte nicht mit einem Wording, das nicht genutzt wurde.
 
OFF Topic

Ich muss hier mal eine Lanze für Kaspersky brechen.
Auf meinem Privatrechner lief jahrelang eine Volumenlizenz von Windows 7, die nicht legal war.
Solange ich auf dem Rechner nur Office und Games zu laufen hatte und durchs Netz gesurft bin,
gab es nie Probleme. Ich konnte immer alle Windows-Updates installieren und mußte die Lizenz
nie erneuern (KMS-Server machte dies automatisch).
Bis zu dem Zeitpunkt, als ich auf dem Rechner mit dem Online-Banking anfing.
Es dauerte vielleicht 2 oder 3 Tage und beim Login zum Homebanking kam die Meldung, dass ich zu oft den falschen PIN eingegeben hätte. Ich war irritiert, hatte noch keinen Verdacht und meldete mich bei meiner Bank, die das Konto auch sofort wieder freigeschaltet haben. Es dauerte vielleicht 24h und das gleiche Probleme trat wieder auf. Diesmal wollte die Bank das Konto auch nicht sofort freischalten und es dauerte ein paar Tage.
Im Briefkasten lag ein Brief von meiner Bank mit der Nachricht, dass auf meinen Computer höchst wahrscheinlich sich ein Trojaner befindet.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer Avira Antivir (kostenlos) und Windows-Defender als Schutzmaßnahmen zu laufen. Ein Scan mit maximaler Sicherheitsstufe brachte nichts zu Tage.
Windows neu installiert mit Volumenlizenz, die sich praktischerweise während der Installation automatisch aktivierte.
Diesmal wollte ich aber einen anderen Anbieter von Schlangenöl ausprobieren und mir fiel eine Testversion von Kaspersky Internet Security in die Hände, und ich dachte, gib den Russen mal eine Chance.
Und siehe da, nach ca. 1 Stunde Hintergrund-Scan meldete sich Kaspersky Internet Security mit einem Fund eines Bankingtrojaner im Bootsektor.
Es war ein regelrechter Kampf zu beobachten, wie der Trojaner versuchte die Internet Security von Kaspersky abzuschalten und die Sicherheitssoftware ständig eine 2. Instanz startete.
Die Kaspersky Internet Security gab die Info aus, dass das System neugestartet werden sollte, um einen Tiefenscan durchzuführen. Der Scan begann dann nachdem Neustart vor dem eigentlichen Start des OS und listete am Scanende auch diverse Funde auf, die entfernt wurden.
Eine weitere Kontosperrung durch zu häufige PIN-Falscheingabe ist nicht mehr aufgetreten.
Da ich aber weiterhin ein "mulmiges" Gefühl hatte und Online-Banking mir wichtig war, traf ich die Entscheidung, seit Windows 98 mal wieder eine Originallizenz zu besitzen und kaufte einen legalen Schlüssel.
Seitdem gab es mit (Banking-)Trojanern keine Probleme mehr und die Sicherheitssoftware von Kaspersky (mittlerweile Kaspersky Plus) meldete sich nur noch, wenn ich auf inoffiziellen Streamingportalen unterwegs war.
Also zahle ich brav Schutzgeld an die Russen und spende den Hilfsbedürftigen in Redmond.
Da ist aber auch dieses ständig stärker werdende Bedürfnis, aus diesem Teufelskreislauf auszubrechen und auf Linux umzusteigen.
 
Als ob das Wording da eine Rolle spielt. Du hast genau das mit

mchawk777 schrieb:
denn das Sicherheitsnivau ist freundlich ausgedrückt deutlich, deutlich niedriger.

gesagt.

Und wenn die Sicherheit der Software so wichtig ist, dann nutzt man auch kein Closed Source Betriebssystem. Dann nutzt man speziell gehärtete Betriebssysteme. Oder zumindest öffentlich auditierbare. Aber darum geht es hier wohl nicht. Sondern um IT-Laien, die das vorinstallierte Betriebssystem auf ihren Systemen verwenden. Und da tut nun mal der Defender absolut ausreichend. Und kostenlos.
 
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mchawk777 schrieb:
Seit der BSI-Warnung vor zig Jahren kam nichts hinzu, was man als Fakt werten könnte.
Auf die langform habe ich gerade wenig lust, aber:
Antiviren haben vollen Zugriff auf alles im system, sie maximieren die Angriffsfläche und hebeln an verschiedenen stellen wirksame Sicherheitsmechanismen aus.
Man macht damit sein system nicht sicherer. Sicherheitslücken durch mehr potentiell angreifbare Software
zu kaschieren ist weniger sinnvoll und mehr Aufwand, als seinen kram up-to-date zu halten.

Wenn man in ein Kondom mit einem Zahlstocher Löcher sticht, und dann mit Tesafilm flickt, sind Antiviren das Tesafilm und der Zahnstocher.

Antiviren sollte man danach sortieren welcher am wenigsten schaden anrichtet und da ist kaspersky einfach in etwa so gruselig wie nortron.
Man sollte scareware Herstellern wenigstens kein Geld geben. Am Ende ist es eine Vertrauensfrage. Wie vielen Fremden, von wie vielen Fimen, aus wie vielen Staaten, will man sein volles Vertrauen schenken.
1, 2 oder so vielen es nur geht.
 
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madmax2010 schrieb:
Antiviren haben vollen Zugriff auf alles im system,
Stimmt nicht, sorry. Wenn du z. B. bei ESET, G Data (nur Beispiele) etc. dir den Scanverlauf anschaust, wird es eine Menge Einträge geben, bei denen der Scanner „kein Zugriff“ anzeigt. Oftmals sind es die Windows-Apps und passwortgeschützte Archive.
 
@1lluminate23 sorry, ich beziehe mich da auf ring 0

Und genau das ist es was leuten alle nase lang um die Ohren fliegt.
Zum glueck bereitet microsoft gerade vor das system vor Antiviren etwas abzuschotten und sie zu Sandboxen. Damit werden sie wenigstens weniger schädlich, wenn auch technisch noch immer nicht sinnvoll
 
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1lluminate23 schrieb:
dir den Scanverlauf anschaust, wird es eine Menge Einträge geben, bei denen der Scanner „kein Zugriff“ anzeigt. Oftmals sind es die Windows-Apps und passwortgeschützte Archive.

Weil der Kram halt TrustedInstaller gehört. Da hat auch Administrator standardmäßig keinen Zugriff.

Das ist die User Komponente. Der Treiber läuft mit Kernel Rechten. Und jede App, die diesen Treiber angreifen kann, kann mit Kernel Rechten agieren. Das ist weit hinter den Windows Berechtigungen.

Die Frage lautet also: vertraue ich dem Hersteller des Betriebssystems oder irgendeiner Software-Bude, die behauptet, das alles viel besser zu können? Die dafür dann dann gleich noch 140€ haben will. Das riecht doch sofort nach Scam?
 
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madmax2010 schrieb:
Antiviren haben vollen Zugriff auf alles im system,
Und ein vom OS Hersteller selbst integrierter AV Mechanismus ist da immer im Vorteil, zumal der Defender immer ganz oben mitspielt, wenn es um die Erkennung geht. Der Defender wird regelmässig nur dafür kritisiert, dass er Dateioperationen und Installationen ausbremst. Aber wer installiert denn schon 24/7 Software?

Und wenn man den Defender mal hat den gesamten Rechner scannen lassen, dann sind die allermeisten Bremsen auch gelöst.
 
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areiland schrieb:
Defender wird regelmässig nur dafür kritisiert
Ich kritisier den, weil er laufend meine selbstgeschriebenen Programme löschen will.
 
@TorenAltair Dann nutze doch die »Ausschlüsse-Funktion« im Microsoft Defender.

Screenshot 2026-04-26 052653.jpg
 
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xstyleride schrieb:
Zahlungsdaten nicht hinterlegt
Dann können sie auch nichts abbuchen, wenn du Kaspersky weiter nutzen willst gucke mal bei Amazon oder Geizhals nach da ist es oft günstiger. 2 Jahre aber die normale Version nicht Total oft für 29 Euro für 2 Jahre.
 
Leute, ihr schweift von der eigentlichen Frage ab.

@xstyleride,
Da Du schreibst, Du hättest eine 2 Jahres-Lizenz, denke ich, dass die nicht automatisch verlängert, sondern nach Ablauf erlischt (ist bei mir ebenso).

Schau ob Du auf my kaspersky schon einmal einen Account hattest oder hast. Da solltest Du eventuell über Kaspersky auf Deinem PC/Laptop hingelangen, falls der Account exisitiert.
Hast Du einen Account, kannst Du darüber die "automatische Verlängerung" (soweit vorhanden) beenden. Bedeutet: nach Ablauf erlischt die Lizenz automatisch.

Hast Du keinen My Kaspersky -Account aber eine automatische Verlängerung aktiv, würde ich einfach einen anlegen und dann den eben beschriebenen Weg gehen oder eben über den Kaspersky-Support gehen.

Solltest Du eine E-Mail erhalten haben, in der von Ablauf und/oder verlängerung steht, sollte bei automatischer Verlängerung auch da stehen wann dein Abo verlängert wird. Steht dort aber nur, dass Deine Lizenz abläuft, musst Du nichts weiter tun, da Du keine automatische Verlängerung hast, auch wenn es sich "Abo" nennt.
 
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Horst.das.Pferd schrieb:
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich immer Avira Antivir (kostenlos) und Windows-Defender als Schutzmaßnahmen zu laufen
Oha. Von einem eher dürftigen virenscanner zum anderen wechseln, der sich auch gerne mal die Daten des Users grabbelt ist recht ungewöhnlich. Zugegeben im Bereich windows7 war der Hype um avira sehr gross und auch ich hatte den am laufen, weil kostenlos und der defender noch kein Virenschutzprogramm war. Dein banktrojaner hat aber nichts mit avira oder Kaspersky zu tun, eher mit der Tatsache, das zu dieser Zeit sehr viele verseuchte „cräcks“ im Umlauf (auch die volumenlizenz von windows7) waren die auch du benutzt hast. Und beim installieren dieser Datei diesen Trojaner mit adminrechte installiert und somit avira gezeigt, das dieser Trojaner legitim ist und keine weiteren Massnahmen nötig sind
 
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Erworben hab ich das ganze auf "Software24" also nicht auf Kaspersky direkt...
 
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