Kaufberatung Systemkamera / DSLR

So Männer,

ich habe mir eben die Panasonic G3, eine Mantona-Tasche, eine 32GB SD-Karte Extreme-Speed Class 10 von Transcend, einen Ersatzakku sowie eine Handschlaufe bei Amazon bestellt.
Kommt morgen an. Kostenpunkt 458€.;)

Bin schon sehr gespannt aufs Testen!:)


Ich danke euch ganz herzlich für eure Beiträge und Tipps, ihr habt viel Geduld und Mühe gezeigt!
Zu schätzen das ich weiß.;)


Habt einen fleißigen Nikolaus und alles Gute!


MfG!
 
Zuletzt bearbeitet: (Kosten berichtigt!)
Als du im Markt an einen Samsung Promotor geraten bist (anders ist das nämlich nicht zu erklären) hat er dich erfolgreich vom Kauf abgebracht.

Samsung fasst gerade erst Fuss, die Optiken sind ziemlich gut, aber der Sensor ist noch
verbesserungswürdig. Vor allem gegen Nikon.

Die D3100 ist Auslauf und hat nur 14MP, aber macht in allen Bereichen eine gute Figur.
Der Sensor ist bis Iso 1600 rauscharm.

Und nun hast du dir eine G3 gekauft. Deutlich kleiner und leichtere Objektive.
Bei den kleineren Modellen unterhalb der OM-D hadere ich immer mit mir. Einerseits
würde ich lieber Olympus kaufen, da man dort Gläser von Pana oder Oly einsetzen kann,
andererseits ist der Sucher bei Pana dabei und macht die Kamera auch designmäßig vollständig.

Portraits würden, bei realistischem Objektivausbau, mit der Nikon besser gehen. Aber sonst
ne gute Wahl.
 
KAL schrieb:
Samsung fasst gerade erst Fuss, die Optiken sind ziemlich gut, aber der Sensor ist noch
verbesserungswürdig. Vor allem gegen Nikon.

Wie man es nimmt. Die Objektive für das NX System sind meistens deutlich besser als die vergleichenbaren bei Sony. Die Abbildungsleistungen sind in der Regel gut bis sehr gut wobei es auch Ausreißer gibt.

Der Sensor ist nicht so schlecht wie er gemacht wird. Wo Samsung noch dran arbeiten muss ist die JPEg Engine.
viele Tests beruhen hauptsächlich auf die JPEGs. Die NX20 liegt vom Rauschverhalten und Dynamik fast gleichauf zu den Nexen wenn man RAW nutzt. Wurde von Digitalkamera.de durch RAWTests bestätigt.
Was viele nicht wissen, Sony z.B. erkauft sich das augenscheinlich bessere Rauschverhalten mit einem Auflösungsverlust. Digitalkamera.de gibt die Auflösung der NEX6 mit 16-50mm Kit (16MP) mit 40 lp/mm, der NEX7 18-55mm Kit(24 MP) mit 45lp/mm und der Samsung NX1000 (20 MP, 20-50mm II Kitobejktiv) mit 50lp/mm an.
Das ist allein mit den Objektiven nicht zu erklären.
Andere Tests zeigen auch Hinweise auf die etwas schlechteren Auflösungswerte bei Sony.

Zwar habe ich die NX1000, bin aber kein Markenfanboy daher ist mein Verbleib bei Samsung nicht in Stein gemeiselt.
Eigentlich warte ich noch auf Nikon ob sie eine APS-C Spiegelose bringen dann wird sich entscheiden auf welches System ich setzte.
Nikon scheint mittlerweile Sensoren selber zu produzieren bzw. nicht immer von Sony zu bekommen (D800, Nikon1).
 
Zuletzt bearbeitet:
Und? Wie läuft es mit der G3? Bist Du zufrieden?!
Haben wir Dich gut beraten, oder würdest Du Dich heute anders entscheiden?
 
Guten Abend Megamind!:)

Ausgesucht hatte ich mir vor dem Kauf ganz andere Modelle als die G3. Vorher hatte ich die D3100, die N1 oder die NEX3 im Auge.
Ich war absoluter Laie, daher war ich äußerst glücklich, von euch hier Tipps bekommen zu haben!

Heiligabend war ich dann doch nochmal im Mädchen Markt und habe richtig eine D3100 und eine 600D in die Hände genommen.
Die liegen natürlich viel besser und vor allem satter in der Hand. Im Vergleich zu einer NEX oder PEN bin ich rein vom Handling ziemlich gut mit der G3 dran, vermute ich.
Ist ja quasi eine geschrumpfte DSLR.;)

Ich konnte die Tage über mal ein paar tausend Fotos schiessen und hatte somit die Gelegenheit, die G3 näher kennen zu lernen.
Ich glaube, sie macht ziemlich gute Fotos und die Full-HD-Videofunktion mit Stereo-Mic sowie der sehr variable Monitor sprechen für sich!

Ich weiß nicht, obs n falscher Eindruck war, aber ich war der Meinung, dass die optischen Sucher von den o.g. DSLRs ziemlich dunkel waren.
Finde ich eigentlich bei der G3 richtig klasse hell! Dennoch "ruckelt" dieser ein bisschen bei der G3, sobald das Licht schlecht wird. Ist halt elektronisch.

Negativ finde ich aber wirklich die Akkuleistung. Ich weiß, irgendwo muss die Energie ja herkommen, aber ohne zweiten Akku wäre das Vergnügen von kurzer Dauer.
Lässt man jedoch den großen LCD permanent aus, kann man ziemlich viele Fotos und Videos mit einem Akku machen. Aber kein Vergleich zu einer DSLR!

Neutral stehe ich nach wie vor der Marke Panasonic gegenüber. Bin da vll. etwas eigen, aber so richtig angefreundet habe ich mich damit noch nicht.:D
Eine Nikon bzw. eine Canon sind in meinen Augen richtige Marken im Fotogeschäft. Panasonic auch?
Wahrscheinlich fehlt mir in diesem Bezug einfach eine kleine Bestätigung von euch Experten. ;)
Ich muss keinen Mercedes fahren, würde aber wissen wollen, ob die Marke an sich n Namen in der Branche hat...

Unsicher bin ich mir nach wie vor noch in Bezug auf die Sensorgröße und ob ich mit ner DSLR und dem APS-C bessere Ergebnisse bekommen würde.

Anfangs war ich mir ziemlich unsicher, welche Scharfstellung, welcher ISO, Blende und Verschlusszeit und vor allem welches Programm ich wählen soll?!
Bin mittlerweile fast nur noch auf "A" unterwegs und habe gute Ergebnisse damit erzielen können, denke ich. Aber absolut sicher bin ich mir noch nicht.
Ist das eigentlich bei jeder Kamera gleich?
Bisher fotografierte ich im Prinzip nur unbewegte Ziele. Personen im Haus oder das Auto bzw. das Grundstück draußen.
Auf "A" passe ich offensichtlich nur die Blende an, sodass sich daran die Verschlusszeit richtet.
Auf "S" genau umgedreht, afaik. Bei "P" weiß ichs nicht so genau. Scheint eine Art Automatik zu sein. "M" ist halt manuell.

Versuche meist eine Mindestverschlusszeit von 1/25 sowie ne möglichst kleine Blende für eine große Schärfentiefe einzustellen. Natürlich den kleinstmöglichen ISO-Wert.
Dennoch stellte ich oft fest, dass das Licht die Tage, und vor allem im Haus, relativ schlecht war. Draußen gings gut. Trotz des oft schlechten Lichts sind die Bilder gut geworden, wie ich finde!

Bei Amazon hat die G3 relativ viele schlechtere Bewertungen bekommen.
Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass sich viele offensichtlich nicht richtig mit dem Gerät beschäftigt und somit keine guten Ergebnisse erreicht haben?
Aber sind Bewertungen immer ein entscheidender Punkt, an den man sich halten sollte? Ich glaube nicht immer.
Bei den Tests schloss die G3 doch ziemlich gut ab. Ist halt kein Profigerät, dafür aber offensichtlich n guter Kompromiss!

Habe mir im MM noch einen UV-Filter von Hama gekauft. Nicht den günstigsten, sondern einen mit einer besseren Vergütung. Wurde mir empfohlen, um das Objektiv mechanisch zu schützen.
Wie stehst du dazu?

Ob ich mich heute anders entscheiden würde? Ich weiß es nicht! Am besten wäre natürlich, wenn ich mir einfach noch ne DSLR zum Testen kaufe und dann entscheide.
Aber: Bekomme ich da wirklich merkbar n Unterschied zu spüren? Gut, sie liegt besser in der Hand aber ist auch deutlich größer und schwerer. Dazu noch langsamer.
Ich glaube, gerade das geringe Gewicht, die kleinere Größe aber die trotzdem vorhandene DSLR-Form machen die G3 genau zu meinem Modell!;)

Nochmals vielen Dank und mfG!:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Deine ausführliche Berichterstattung.

Mit ein paar tausend Testfotos bist Du aber sehr sehr ordentlich dabei, da kann ich Deine Akkusorgen verstehen.
A für Aperture priority = Blenden Priorität, S für Shutter priority = Verschluss Priorität, M = Manual

P steht für Programm, wobei Du die von der Kamera gewählte Blende und Verschlusszeit manuell verschieben kannst! (im grauen Bereich der Anzeige). Je nach Richtung passt die Kamera dann hat Blende und Belichtungszeit nach oben oder unten an.
Finde das eigentlich am praktischsten.

Du hast das schon richtig erkannt, dass man sich erst einmal mit einer Kamera einige Zeit auseinander setzen muss - und Anleitung lesen schadet auch nicht. ;)
Bevor ich z.B. auf Amazon eine Rezension erstelle nutze ich die Kameras auch erst mal sehr lange und intensiv. Klar, dass man dann zig Rezensenten vor sich hat, aber Du merkst sehr schnell, ob sich jemand mit dem Produkt wirklich mal befasst hat, oder nicht.

Ja, ich mag den EVF einfach, da er, weil Du schon sagst, heller ist und im Grunde das "fertige" Ergebnis anzeigen kann. Aber auch genau so gut das aktuelle Lichtverhältnis, man kann ja dazwischen hin und her schalten. Daher kann ich die Verfechter des anlogen Suchers nur schwer nachvollziehen. Ganz besonders dann, wenn es um manuelle Schärfekontrolle geht. Da ist ein EVF mit seiner Vergrößerung einfach unschlagbar. Das hast Du sicher auch schon bemerkt.

Natürlich geht man einen Kompromiss zur DSLR ein, aber dafür erhältst Du ja eben die kompaktere Form. Es hat immer alles irgendwo seine Sonnen- und Schattenseiten. Wichtig ist, für sich das Optimale zu finden.

UV Filter? Nun, ich denke mal, wozu eine billige Glaslinse vor eine teure Optik setzen?! Besser wird ein Bild dadurch nur selten, dass man noch mehr Glas zwischen Sensor und Motiv packt.
Die Linsen eines Objektivs sind mehrfach vergütet und so lange Du halbwegs achtsam bist, sehe ich kein Problem und würde vom UV Filter abraten. Vielleicht wenn Du in extremere Situationen kommst, aber Grundsätzlich ... nee. Da finde ich den gezielten Einsatz eines Polfilters schon Sinnvoller. Oder einen Graufilter bei Lichtstarken Objektiven. Aber wie gesagt, jedes Glas mehr, macht ein Bild nicht unbedingt besser!
 
Moin!

Danke für deine Antwort!:)

Wegen des Akkuverbrauchs werde ich mir noch wohl n Akku holen. Habe bei Amazon beim Kauf der Kamera direkt einen von LookIt! genommen und der hält bisher gut durch, funktioniert mit der Akkuanzeige in der Kamera und ließ sich problemlos aufladen.

Kann ich deiner Ansicht nach im Prinzip komplett auf P umsteigen und dort mittels des Verschiebens arbeiten? Ich teste das mal.

Bzgl. des UV-Filters: Mir wurde er nur als mechanischer Schutz empfohlen. Als Bildverbesserung hab ick dit Ding nich jekooft! OK oder spricht doch viel was dagegen? Ich mein, im Netz finde ich 2 Lager. Die einen sind dafür, die anderen dagegen. Richtige Beispiele dagegen habe ich noch nicht als erwiesen gesehen. Dafür spricht viel, alleine schon der Schutz. Oder ist der UV-Filter deiner Meinung so störend, dass ich ihn besser abnehmen und nur in extremen Situationen montieren sollte?


MfG!
 
Wie Du schon selbst sagst, es gibt da zwei Lager. Meine Meinung: unnötig, so lange ich drauf achte den Deckel auf das Objektiv zu machen, wenn ich die Kamera nicht nutze und ein fusselfreies Microfasertuch zum reinigen der Frontlinse nutze. Bloß keine Küchenrolle!
Nötig, wenn man ständig die Frontlinse putzen und vor starken Witterungseinflüssen schützen muss.

Er schadet Dir nicht, aber die Bilder werden durch die zusätzliche Linse nicht besser. Wenn Du keinen Unterschied entdeckst, lass ihn halt drauf. Ich finde es überflüssig.

Kann Dir also nur dazu raten, womit Du Dich besser fühlst :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen recht guten Schutz gibt schon die Gegenlichtblende. Damit wird es schon deutlich schwieriger, das was auf die Frontlinse gelangt und die schützt auch sehr zuverlässig vor Fingerabdrücken. Bis auf bei Blitzaufnahmen hat die auch keinen negativen Einfluss auf das Bild.
 
Hallihallo,

ich bin derzeit auch auf der Suche nach einer Kamera. Bin heute morgen auf diesen Thread hier gestoßen und die Antworten auf den Fragebogen auf der ersten Seite passen fast hundert prozentig zu meinen Anforderungen mit dem Unterschied, dass ich lieber auf eine Systemkamera setzen würde. Darf ich mich diesem Thread hier anschließen oder macht das keinen Sinn, da hier vllt weniger User auf die zweite Seite schauen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nabend!

@Megamind: Danke, nachdem du mir sagtest, dass der UV-Filter mir nicht schadet, behalte ich ihn jetzt drauf, darauf kommts mir an!;)

@Faluröd: Die GeLi ist dahingehend sehr passend, nur stört es mich, dass sie das AF-Licht und den teilweise Blitz blockiert... Ich montiere sie aber, sofern es angemessen ist. Trotzdem danke für den Tipp!:)

@mausweazle: Mich störts nicht, herzlich willkommen!;) Im Prinzip wurden ja bereits die gängigen Systemkameras empfohlen. Haste bereits was im Auge?


MfG
 
Morgen,

danke, dass ich mich hier einklinken darf ;).
Ja ich habe schon ein paar Systemkameras im Blick. Mein Preislimit ist leider nicht ganz so hoch. Ich würde gerne mit einem Objektiv erstmal unter 400€ bleiben und das restliche Zubehör nach und nach kaufen. Ich hatte bisher noch keinen großen Kontakt mit Systemkameras/DSLRs (abgesehen vom Ausprobieren im Fachhandel). Bei meiner Suche bin ich auf folgende drei Systemkameras gestoßen:


Olympus E-PM1
Samsung NX1000
Sony NEX F3

Die Olympus E-PM1 würde glaube ich am besten in meinen Preisrahmen passen, aber da schreckt mich etwas ab, dass einige Einstellungen tief im System stecken und somit etwas umständlich erreichbar sind. Was haltet ihr denn von meiner Auswahl?
 
Ich würde aus der PM1 eine PL3 machen, da das klappbare Display einfach ein deutlicher Mehrwert ist.
Ich bin eher von Olympus, statt Samsung oder Sony überzeugt, da Du für das mFT System eine deutlich größere Auswahl an Objektiven zu bezahlbaren Preisen bekommst.

Es gibt aktuell ein gutes Angebot bei Amazon, die PL3 mit zwei Oly Objektiven fur unter 480€.

http://www.amazon.de/Olympus-System...ie=UTF8&qid=1356674095&sr=8-8&tag=comput0d-21
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit den mFT Objektiven habe ich schon gesehen. Das war auch einer meiner Plus-Punkte für die Olympus. Das klappbare Display halte ich jetzt nicht für besonders wichtig, da hilft mir glaube ich eher die etwas bessere Bedienung der PL3 (Auswahlrad oben). Bei Amazon gibts die PL3 auch gebraucht mit 2 Objektiven für ca. 400. Ich finde 480 doch etwas hoch (auch wenn zwei Objektive dabei sind). Außerdem gibts ja grad 10% Rabatt auf Amazon WHD. Oder meint ihr, dass ich mir das lieber neu kaufen sollte?

Was aber für die Samsung spricht imo, ist, dass man sie direkt über Wlan ans Handy/Tablet anschließen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das WLAN Feature kannst Du auch mit einer entsprechenden SD-eye-fi Karte haben.
und da an einer Kamera anfangs nichts "schlecht" werden kann, kannst Du ruhig WHD nehmen. Ich kaufe meine Sachen fast immer nur als WHD "wie neu", oder "sehr gut".
 
Nabend Männer!


@Megamind:

Welche Scharfstellung und welchen Fokus-Modus nimmst du eigentlich?

Bei der Scharfstellung / Messmethode habe ich Mehrfeld genommen.

Bildgröße und Form habe ich das höchstmögliche, 4:3 und L. Du?

Einzel-AF, Kontinuierlicher AF, oder MF?
Da habe ich Kontinuierlicher AF.

Gucke die Bilder nur auf Full-HD Schirmen an, also eigentlich 16:9 bzw. 16:10. Wenn ich das wähle, ist aber auch die maximale Bildpixelzahl kleiner.

Ich habe beim Aufnahmemodus auch nicht immer das Einzelbild gewählt, sondern nutze die 2. schnellste Mehrbildfunktion, welche noch die maximale Bildqualität nutzen kann.

Würdest du diese Einstellungen auch einstellen oder sollte ich was anderes wählen?


Dann nochmal ne allg. Frage: Wenn ich auf einem Bild möglichst alles scharf haben will, muss ich eine kleine Blende (großer Wert) einstellen, richtig?
Ich glaube, dazu bräuchte ich vll. auch Tipps zu den o.g. Punkten, was ich event. anders einstellen sollte...

Ich danke sehr im Voraus!:)

MfG und kommt gut rein!
 
Wenn ich auf einem Bild möglichst alles scharf haben will, muss ich eine kleine Blende (großer Wert) einstellen, richtig?

Umso kleiner die Blendenöffnung, desto höher die Tiefenschäfe. Tiefenschärfe hängt aber auch von der Brennweite ab: umso höher die Brennweite, desto geringer wird die Tiefenschärfe, wenn die Blende gleich bleibt. Aber: sehr kleine Blendenöffnungen (> 16) führen zu Diffraktion, d.h. zu einer Reduzierung der Gesamtbildschärfe. Wie sich das auswirkt, ist auch von Objektiv zu Objektiv teilweise unterschiedlich. Das Phänomen lässt sich aber gut nachweisen, vgl. z.B. http://www.secondpicture.com/blog/diffraction_with_small_apertures.html.
 
Mister-Knister schrieb:
Nabend Männer!


@Megamind:

Welche Scharfstellung und welchen Fokus-Modus nimmst du eigentlich?

Die, die ich gerade brauche... hängt ja viel davon ab, was man gerade macht.

Mister-Knister schrieb:
Bei der Scharfstellung / Messmethode habe ich Mehrfeld genommen.

Wie gesagt, kommt drauf an was Du machst, ich nutze für den Fokus z.B. auch den Spot um halt gezielt einen bestimmten Punkt an zu visieren.
Interessanter ist an der Stelle eher die Belichtungsmessung! Das ist halt auch stark vom Motiv abhängig. Z.B. bei Gegenlicht macht es wenig Sinn auf Mehrfeld zu gehen. Da hilft dann Mittenbetont oder entsprechend die Spotmessung.
Ausprobieren und Ergebnisse vergleichen, dann bekommst Du sicher eine Gefühl dafür.

Mister-Knister schrieb:
Bildgröße und Form habe ich das höchstmögliche, 4:3 und L. Du?

Immer in RAW + JPEG Fein und 4:3 - dann nutzt Du den gesamten Sensor. Einen Bildausschnitt in einem anderen Format kann man immer noch heraus schneiden. Erst Kameras wir die GH2 haben einen größeren Sensor, welcher bei 3:2, 16:9 nicht beschneidet, sondern weiterhin den gesamten Sensor nutzen können.
RAW & JPEG, weil ich, falls ich mit dem JPEG unzufrieden bin und nachbearbeiten möchte, ein RAW habe, welches deutlich mehr Farbinformationen liefert. Aber die G3 hat schon eine gute Entwicklung, sodass man die meisten JPEG eigentlich out of the Box verwenden kann.
Da Festplatten heutzutage nicht mehr teuer sind macht es mir aber auch nichts aus mehr Speicherplatz zu verschwenden und beides aufzuheben.

Mister-Knister schrieb:
Einzel-AF, Kontinuierlicher AF, oder MF?
Da habe ich Kontinuierlicher AF.

Situationsabhängig. Schnappschüsse mit C-AF, ansonsten habe ich immer Einzel AF + MF eingestellt, damit ich mal nachkontrollieren kann, wenn ich möchte. Bei meinen Festbrennweiten 7,5mm und 500mm erübrigt sich die Frage, da beide nur manuellen Fokus unterstützen :)

Mister-Knister schrieb:
Gucke die Bilder nur auf Full-HD Schirmen an, also eigentlich 16:9 bzw. 16:10. Wenn ich das wähle, ist aber auch die maximale Bildpixelzahl kleiner.

Siehe oben, für 3:2, 16:9 etc muss ein Ausschnitt aus dem 4:3 Bild gewählt werden. Das ist einfach so und damit musst Du Dich bei der G3 (und geschätzt 95% aller anderen Kameras) abfinden.

Mister-Knister schrieb:
Ich habe beim Aufnahmemodus auch nicht immer das Einzelbild gewählt, sondern nutze die 2. schnellste Mehrbildfunktion, welche noch die maximale Bildqualität nutzen kann.

Wenn Du ein Schnappschußfotograf bist, warum nicht?! Du kannst ja auch Belichtungsreihen machen, dann hast Du immer irgendwie die richtige Belichtung dabei :-) Die Anzahl an "Ausschuss" vergrößert sich halt. Dann heißt es nachher halt mehr weg zu werfen...

Mister-Knister schrieb:
Würdest du diese Einstellungen auch einstellen oder sollte ich was anderes wählen?

Das wirst DU für Dich ermitteln müssen, womit Du am besten zurecht kommst und in welchen Situationen Du was benötigst. Ich würde mir anfangs an Deiner Stelle gar nicht so viele Gedanken dazu machen, sondern einfach mal ausprobieren und nachschauen, was am Ende heraus kommt und daran entscheiden = besserer Lerneffekt, als wenn ich Dir irgend etwas vorbete.

Mister-Knister schrieb:
Dann nochmal ne allg. Frage: Wenn ich auf einem Bild möglichst alles scharf haben will, muss ich eine kleine Blende (großer Wert) einstellen, richtig?
Ich glaube, dazu bräuchte ich vll. auch Tipps zu den o.g. Punkten, was ich event. anders einstellen sollte...

Ich danke sehr im Voraus!:)

MfG und kommt gut rein!

Wie Rumpel schon sagt, für die größtmögliche Tiefenschärfe-Ebene wählst Du eine geringe Brennweite und eine _relativ_ kleine Blende wie 11, oder maximal 16. Meist reicht auch blende 8. (Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8 :lol:)
 
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