Kaufberatung XLR Standmikrofon, Soundkarte

Wir beziehen uns auf deine genannten Argumente... und den eigentlichen Gegenstand des Threads. Ganz richtig.

Nazima kann es von mir aus auch mit einem günstigen USB Mikrofon versuchen.
Nur soll er dann nicht ankommen, wenn es viel zu leise ist und rauscht wie Hölle.
Kann gut gehen, muss es aber nicht.

Nur ein Beispiel:

 
Der Kabelbinder schrieb:
Wir beziehen uns auf deine genannten Argumente... und den eigentlichen Gegenstand des Threads. Ganz richtig.

Ist nur etwas blöd wenn man dadurch aneinander vorbei redet ;) Denn der TE hat ganz andere Vorraussetzungen als Nazima

Der Kabelbinder schrieb:
Nazima kann es von mir aus auch mit einem günstigen USB Mikrofon versuchen.
Nur soll er dann nicht ankommen, wenn es viel zu leise ist und rauscht wie Hölle.
Kann gut gehen, muss es aber nicht.

Es ist aber allemal ein Test wert ;) Und gerade beim hin und wieder mal ein Stream oder Video erstellen kommt dann eben auch sowas wie ASIO und WDM gleichzeitig ins Spiel, je nachdem wie man aufnimmt! Zum Beispiel Tonspur getrennt per Cubase oder anderer DAW.
 
Ich weiß nicht, ob die Voraussetzungen wirklich so verschieden sind.
Das müsste er uns dann aber wohl selbst erläutern :freaky:

USB testen kann man natürlich.
Bin diesbezüglich mit Empfehlungen inzwischen jedoch sehr vorsichtig. Zum einen wäre da die Sache mit dem Betriebssystem, zum anderen scheue ich auch aus klangqualitativen Gründen den Einsatz solcher Tischmikrofone ohne Spinne, mit einfachem Dreibein.
 
Na er möchte sich ja einen Arm holen, aber das zählt nicht ins Budget rein. Im endeffekt bleibt eh nur probieren, ich selbst habe mit dem 2i2 2nd gen z.B. auch starke Treiber Probleme gehabt, das UR22 MKII läuft problemlos. Es gibt aber auch leute die, die Erfahrung andersrum gemacht haben... demnächst werd ich mir noch ein Yamaha AG06 holen... Jedoch auch die Behringer sind nicht Problembefreit, oft genug schon von Problemen wie Tonaussetzern oder den ASIO4ALL Treibern etc. gelesen. Meine Erfahrung sagt mir, testen! Wenn es out of the box läuft, gut! Ansonsten einpacken und weg damit egal ob Interface, USB-Mikro oder Mischpult, groß rumprobiert bei Tonaussetzern etc. wird bei mir nicht mehr.
 
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JackA$$ schrieb:
Man hört kleine Klangunterschiede, aber keine Qualitätsunterschiede zwischen 2i2 und UMC204HD.
Die Scarlett Preamps sind relativ sauber. Wenn der klang so stark verfärbt wird ist das schon ein Qualitätsunterschied. Da sind echt viele Ungereimtheiten für mich raus hörbar.

Es ist schön das du mit dem Behringer zufrieden bist aber du hast halt auch kein Vergleich zu einem besserem Interface.

Hatte auch mittlerweile einige Interfaces in meinem Besitzt unteranderem auch Scarlett 2I2 Gen 1. Und fand es auch bis auf die Mic Preamps recht scheiße. DAC und KHV waren im vergleich zu anderen Sachen sehr bescheiden.
 
Kann denn mal jemand Beispielaufnahmen liefern, in denen diese Unterschiede deutlich herausstechen?

In den Beispielen im Netz höre ich marginale Unterschiede, die rein von Seiten des PreAmps her m.E. jedoch in keinem Verhältnis zum Mehrpreis stehen.


Absolut wasserdichte Urteile würde ich mir jedoch nur erlauben, wenn man auch den identischen Input hat und die Spuren 1:1 nebeneinanderlegen kann. Hier oder da mal eine Saite zu hart oder zu weich angespielt, die Intonation verändert, den Abstand oder die Drehung zum Mikro variiert,... solche Dinge können schon den Ausschlag geben. Zeigt sich ja auch immer wieder bei den einschlägigen Mikrofonvergleichen, wie wichtig die Deckungsgleichheit des Inputs ist. Am besten macht man alles per Playback.

Und was davon abgesehen subjektiv gefällt oder nicht und mit keiner technischen Unzulänglichkeit verbunden ist (die es erst mal zu lokalisieren gilt), ist natürlich jedem selbst überlassen.
 
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Ich hab da mal eben reingehört, einmal mit meinen hs80m und den a7x aber es ist halt ein youtube video. Es sind auch unterschiede hörbar aber sich aufgrund dessen ein urteil zu bilden macht kein sinn. Man müsste hier einen (blind) a/b/c test direkt in der daw mit den unbearbeiteten spuren machen.
 
Opus 165 kpbs dürfte wohl das geringste Problem sein.
Eher wird es daran scheitern, dass es nicht identische Aufnahmen sind, die man in kürzeren Abschnitten unmittelbar miteinander vergleichen könnte.
 
Ich habe heute mein neues Netzteil eingebaut, da mein altes beim Spielen nach 3h einfach mehrmals Abstürze verursacht hat. Aber alles vom Mainboard rausgesteckt, da ich einfach alles clean nochmal neu verlegen wollte.

Dann habe ich mit Audacity nochmals einen Test gemacht und überraschungsweise ist das übertriebende Rauschen weg. Der Windowspegel ist auf 50 gestellt und wenn ich nichts sage, herrscht Stille. Wenn man genau hinhört und den LS-Pegel auf 100% dreht, sind nur die Lüftergeräusche des PC's ein bisschen zu hören, denke ich.

Kann das echt sein, dass das kaputte Netzteil Störungen verursacht hat?

Aber im Endeffekt hört man Tastaturgeräusche noch immer und das Mikro steht ja wie gesagt einfach auf dem Tisch ohne Arm etc.
Ich habe die empfohlenen XLR-Varianten bereits bestellt und werde einfach herumprobieren und sehen, was da am besten passt!

Danke nochmal für die Hilfe. :)
 
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Dann bleiben wir mal gespannt, was dabei rumkommt!

Dass sich das Rauschen beim Netzteilwechsel stark reduziert hat, ist interessant!
Hast du es auch mit eingebauter Grafikkarte probiert, also war wirklich nur das Netzteil daran beteiligt?

Theoretisch wäre es möglich, dass Inteferenzen über die 5V Leitung mit eingeschleift und vom IC im Mikro nicht vollständig rausgefiltert werden. Oder aber die Spannung weicht nach unten hin zu stark ab und sorgt damit für einen schlechteren Rauschabstand. Aber das sind nur die laienhaften Erklärungsversuche von seiten eines nicht-Mikrofon-Ingenieurs... :p

PS: mein Samson Go Mic USB rauscht übrigens ebenfalls sehr stark. Wie ich heute festgestellt habe, sowohl unter Windows 10 am Desktop als auch an einem uralt-Notebook mit Windows XP. Dass es an den neueren USB-Treibern liegt, kann ich in dem Fall wohl ausschließen.
In den ganzen Reviews rauscht das Teil selbst mit dem billigen Serienkabel nicht ansatzweise so stark, wei bei mir. So langsam geht mir da auch wirklich das Latein aus, woran solche USB-Mikros immer manchmal scheitern...
Habe heute spaßeshalber mal Rode (die sich mit Mikrofonelektronik eigentlich gut auskennen) angeschrieben und um allgemeinen Rat gebeten. In der Hoffnung, nicht nur Standardantworten aus dem FAQ zu bekommen ^^
 
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Dass das Netzteil Schuld am Rauschen ist, hatten wir durchaus schon öfters.
Generell liegt es an 2 Komponenten: Netzteil oder Mainboard. Wenn man Glück hat, kann man sowas durch Treiber-Updates beheben, ansonsten muss man eines der beiden Teile austauschen (wenn man keine dedizierte Soundkarte nutzen möchte), welches genau dafür Schuld ist, kann man bis jetzt noch nicht vorab sagen. Das geht von Störungen in der Spannungsversorgung, bis hin zu schlecht implementierten Onboards mit schlechter Abschirmung.
Es muss auch nicht zwangsläufig rauschen, bei meinen Kumpels ist es auch häufig so, dass sich ihre Stimme durch PC-Last extrem verzerrt.

Das mit den Tastaturgeräuchen wirst du immer haben.
 
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Dabei ging es in den meisten Fällen allerdings um Klinke, wobei die Vorverstärkung und A/D-Wandlung nicht extern per USB, sondern intern über störanfälligere Onboards oder Soundkarten stattfand.

In dem vorliegenden Fall müsste dann ja ganz konkret auch die externe Komponente des im Mikro integrierten Vorverstärkers bzw. Wandlers über die 5V Zuleitung gestört werden. Die nachfolgende Kommunikation mit dem Rechner erfolgt ja digital. Von daher dürfte hier eigentlich nichts mehr auf die Signalqualität einwirken. Das Problem kann in dem Zusammenhang also wenn, dann doch eigentlich nur durch eine unsaubere Spannungsversorgung per USB zusammenhängen, welche vom IC des Mikros nicht ausreichend kompensiert werden kann.

Hieße für mich im Klartext:
Billiges Mikro = schlechte Schirmung gegenüber den Inteferenzen von USB
 
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